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th.mediadefine

Dormant
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  1. Hallo zusammen, an unterschiedlichen Stellen habe ich bereits gelesen, dass das Material hin und wieder nicht vernünftig am Druckbett haftet oder wenn doch, dass es recht schlecht abzulösen ist. Dasselbe Problem hatte ich auch und ich habe die beiden Dinge so gelöst, dass ich bei PLA die Druckbett-Temperatur einfach etwas hoch gesetzt habe und die Glasscheibe schlicht mit einem Glasreiniger vom Discounter meines Vertrauens fettfrei gewischt habe. Ansonsten kein Spülen, kein Pritt-Stift oder kein Klebeband. Beim Ablösen nutze ich Eis-Spray, das man ebenfalls im Fachhandel bekommt. Von hinten auf die Glasstellen gesprüht, an denen die Drucke festpappen, kühlt das Glas sehr schnell und stark ab, sodass die Drucke hin und wieder schon fast fluchtartig die Glasscheibe verlassen haben. Ohne weiteres Zutun. Das soweit mal zu meinen Erfahrungen in diesem Bereich. Vielleicht helfen sie dem einen oder anderen User hier. Grüße Tim
  2. Danke für die Info, Reinhard. Könntest Du denn einen Link posten, oder ist das hier nicht erlaubt? Ferner würde mich interessieren, wie Du... ...vorgegangen bist, um den Drucker in dem Bereich zu zerlegen. Ich traue mich das irgendwie nicht- ...erkennst, dass die gelieferten Lager korrekt gearbeitet sind bzw. wie Du erkannt hast, dass sie kaputt waren Ich würde mich über diese Infos wirklich freuen. Zum anderen Problem mit dem verschlissenen ColdEnd kann ich aktuell aus meiner Sicht leider nichts sagen, da bei mir eigentlich alles ganz gut funktioniert. Ich habe mir allerdings angewöhnt, den Materialwechseln auf eine andere Art und Weise zu machen. Ich nutze nicht mehr die Standardprozedur, sondern heize das HotEnd auf die jeweilige Betriebstemperatur auf, löse den BowdenTube oben am Druckkopf und ziehe das Material mittels des Menüs "Move Material" so weit zurück, dass es kurz vor dem BowdenTube zum Stehen kommt. Danach knipse ich es mit einer Zange ab und führe dann den Materialwechsel quasi regulär durch. Vorteil dabei ist, dass sich nicht noch sehr dünne und kaum sichtbare Fäden quer durch den BowdenTube ziehen. Danach stecke ich ein ca. 10cm langes Stück Fillament in das HotEnd und reinige es, indem ich es auf 95°C abkühlen lasse und mit einem Ruck herausziehe (für diese Methode gibts auch einen Namen, der mir aber gerade entfallen ist). Der Vorteil hierbei ist, dass einerseits Schmutz bzw. verkohlte Filamentreste aus dem HotEnd entfernt werden und ich andererseits überprüfen kann, ob man von oben das dünne kleine Licht am Ende des Tunnels sehen kann (also ob das Ding durchgängig ist). Beim Zusammenbau achte ich darauf, dass der BowdenTube möglichst vertikal steht, während das Material eingeführt wird, um ein Verhaken zu verhindern. Ich habe mir angewöhnt, das Filament etwas diagonal zu knipsen, sodass die entsprechende Schräge mögliche Unebenheiten zwischen ColdEnd und HotEnd ganz gut überwinden kann. Ich vermute, dass die 5 Minuten Mehraufwand beim Wechseln des Filaments mir einiges an späterer Arbeit ersparen. Allerdings sehe ich auch, dass Du lediglich bei 210°C druckst. Das habe ich auch mal gemacht und hatte ähnliche Probleme mit dem zerfressenen Filament. Ich starte in der Regel bei 219°C und versuche, die optimale Einstellung während des Druckens zu finden. Da die Ergebnisse bei 0,1mm und 40mm/s in dieser Temperatur wirklich nichts zu Wünschen übrig lassen, lasse ich die Temperatur einfach so. Nur dann, wenn es ums "Fäden ziehen" geht, also das Bauteil an sichtbaren Stellen Probleme damit hat, versuche ich, das durch angepasste Retraction-Einstellungen und zugleich niedrigere Temperaturen irgendwie auszugleichen. Was Du auch bedenken solltest ist, dass es ein gesundes Verhältnis zwischen dem zurückgelegten Druckweg und der Retraction geben sollte. Je kürzer der Druckweg zwischen zwei Retractions ist, desto länger "verweilt" das Filament ausgerechnet an der Führungsrolle des Feeders und desto öfter wird die entsprechende Stelle "überfahren". Bei höheren Drucktemperaturen und dadurch leichterem "Vorschub/Retraction" kannst Du den Druck der Rolle auf das Filament verringern, was einem Einfressen entgegenwirken kann. Grüße Tim
  3. Vielleicht kannst Du die genaue Herkunft des Geräuschs auch dadurch herausfinden, indem Du beim Aufnehmen des Videos Deine Kamera extrem nahe an verschiedene mechanische Bauteile hältst. Bei dem Bauteil, das das Geräusch verursacht, müsste es dann natürlich am lautesten zu hören sein. Wenn wirklich die Z-Achse während der Neupositionierung des Druckkopfes abgesenkt wird, dann könnte das Geräusch auch an einer Selbsthemmung liegen, die an den beiden senkrechten Stangen links und rechts neben der Z-Spindel durch die dortigen Schlitten entstehen. Bei schnellen Auf- und Abbewegungen ist das vielleicht noch eine Idee. Ich hatte das auch mal in einem anderen Zusammenhang, aber auszuschließen ist das sicherlich nicht. Bei mir war die Abhilfe, die beiden Stangen zu fetten - mit dem beiliegenden grünen Magnalube-G (kleinste Mengen reichen). Am besten fettest Du die Stangen eh, bevor Du druckst und relativ weit unten, sodass das Fett beim Hochfahren des Druckbetts das Fett vor sich herschieben kann und dadurch eine gleichmäßige Fettung entsteht.
  4. Hallo zusammen, ich wollte gerade in Cura ein Bauteil platzieren, das eine Grundfläche von 20x20cm besitzt. Leider verweigert Cura mir das Bauteil (es bleibt grau). Ich bin mir ziemlich sicher, dass es daran liegt, dass die Metallspangen im Weg sind, allerdings finde ich keine Einstellung in Cura, wo ich z.B. die ersten zwei Außenlinien, die vor dem Druck noch auf dem Druckbett platziert werden, näher an den Druck bringen kann... vielleicht habe ich das auch schon irgendwo gelesen. Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen? Danke und Grüße Tim // EDIT: Danke, ich habe es doch noch gefunden... :-)
  5. Hallo Reinhard, die Idee ist nicht schlecht, sich andere Kugellager zu besorgen. Ich habe mal was recherchiert, aber leider keine passende Teile gefunden. Bei mir tut es das Fetten aber optimal, sofern wieder Probleme auftreten, habe ich Deinen Hinweis aber sicher im Hinterkopf. Danke also dafür. Grüße Tim
  6. O man, ich habe jetzt nach einer Woche Pause einen Druck gestartet und vergessen, die Stangen noch einmal zu fetten. Zuletzt hatte ich das ja mit dem magnalube-g gemacht, das als kleine Probierpackung bei der Ultimaker Lieferung dabei war. Ich lasse den Druck jetzt einfach mal durchlaufen und schaue, ob diese Schmierung auch die Woche Pause überstanden hat. Ich werde dann mal berichten. By the way, soweit ich recherchieren konnte, ist dieses Produkt nicht auf dem deutschen Markt verfübar. Jedenfalls habe ich es nicht gefunden. Mag jemand eine Sammelbestellung mir mir machen? Ist jetzt nicht so dringend, aber so zwei oder drei Tuben von dem Zeug mit einer vernünftigen dünnen Metallspitze vorne dran wäre sicherlich nicht falsch. // edit nach 40 Minuten: Fett sei dank, nix verkantet. Das war (zumindest bei mir) die ultimative Lösung für genau dieses Problem.
  7. Welche CAD Softwere nutzt Du und gibt es die Möglichkeit, mal eine STL Datei zu bekommen? Würde das gerne mal versuchen nachzuvollziehen.
  8. Gibts eigentlich auch die Möglichkeit, Support nur innerhalb eines Modells zu drucken? Ich habe einen Container für eine GoPro in Planung, der nach oben ein Dach hat, das 60° Steigung hat und daher prinzipiell keinen Support braucht. Es gibt eine Innenwand und eine Außenwand. Die Innenwand muss die komplette Grundfläche der liegenden Kamera aussparen und die Außenwand braucht noch die Aussparungen für die Linse und die Bedienelemente und das Display etc. Wenn ich jetzt Support "Everywhere" angebe, dann wird vor allem die große Aussparung in der Innenwand supportet, aber eben auch der Teil des "Dachs", das oben kugelförmig zuläuft, obwohl das vielleicht gar nicht nötig wäre. Es ist leider auch nicht möglich, den Druck in Einzelteile aufzuteilen und den Support nur in entsprechenden Bereichen auf "Everywhere" zu stellen.
  9. Hallo zusammen, nach einigen weiteren Monaten Betrieb muss ich leider berichten, dass ich das Problem immer noch habe. Ich hatte zwar weiter oben schon positiv berichtet, dass es nicht mehr auftreten würde, aber das ist nur zur Hälfte richtig gewesen. Vielmehr tritt es sporadisch auf und wenn ich bisher einen Druck gestartet hatte, dann konnte ich nicht 100%ig davon ausgehen, dass nach ca 14mm nicht vielleicht doch noch ein Fehler auftritt. Auf eine mögliche Lösung bin ich dann gekommen, als ich mit meinen Jungs im Spätsommer im Garten gespielt hatte. Wir hatten uns einen neuen Ampelschirm gekauft und nachdem ich ihn aufgebaut hatte, wollte ich den oberen holm hochschieben, der letztlich den Schirm an seine finale Position positioniert. Der Holm war mit einer Plastik-Manschette an der Führung befestigt und entspricht vom Aufbau so in etwa den beiden Stangen, die den "Backbone" des Druckbetts hält. Auch beim Herunterlassen des Schirms entlang einer an und für sich glatten Aluminiumstange kam es ständig zu komischen "Rucklern", kleinere "Verkantungen". Ich hatte mich bei meinen Lösungsversuchen ständig auf Verschmutzungen innerhalb der Rillen der mittleren Spindel konzentriert. Aber ich hatte nicht daran gedacht, dass es unter Umständen auch an einem solchen Ruckeleffekt liegen könnte. Ich habe mir dann noch mal alte Ausdrucke genommen, die zwar den spezifischen Fehler nicht hatten, aber die ganz offensichtlich vermeitlich sauber durchgelaufen waren. Hier waren die vertikalen Wände der Bauteile immer vergleichsweise "wellig", wenn man mal von Layer zu Layer geschaut hat. Ich habe dann die beiden Stangen mal geölt. Und siehe da, der Druck danach ist wirklich klasse geworden (0,1mm Layer mit 30mm/s - 50mm/s). Durch die Scheerkräfte, die das Druckbett auf die beiden Führungsmanschetten ausübt, kam es ganz offensichtlich an den beiden Stangen zu diesen Ruckeleffekten, die - wenn man so will - immer mal wieder sporadisch aufgetreten sind. Der Drucker hatte für zwei bis drei Layer keinen vernünftigen Vortrieb, weil die Manschetten "verkantet" waren, bis genug Druck durch die Spindel ausgeübt wurde, um die Verkantung zu lösen. Dann schnackte das Druckbett die zuvor eigentlich schon bewegten zwei bis drei Layer runter, sodass der Fillamentfaden in die Luft gelegt wurde, dann aber noch locker das Bauteil berührt hat. Bei mir ist die Position des Fehlers bei etwa 12mm bis 15mm vielleicht dadurch zu erklären, dass die beiden Stangen nach oben weg vielleicht nicht mehr 100% parallel sind und gleichzeitig der Stütz-Support durch die Spindel mit zunehmender Höhe des Druckbetts auch noch fehlt. Zusätzlich fließt das Öl bei Nichtgebrauch des Druckers an den Stangen runter und daher ist es auch zu verstehen, wenn z.B. am Folgetag die Probleme wieder von Neuem anfangen. Ich habe nun mal das beiliegende Magnalube-G genommen und die Stangen vorsichtig mit einem schlappen Lappen damit eingerieben, sodass ein dünner Film darauf zurückbleibt. Und was soll ich sagen, ich habe einen 6 Stunden-Druck, dessen vertikale Wände aussehen, als wären sie geschnitten' Butter. Kein 1,4cm-Fehler, keine "Wellen", alles glatt und sauber. Und für ein wenig Fett so viel Frust? Das habe ich normalerweise immer nur wegen meinem Bauch... Grüße Tim
  10. Hallo zusammen, ich hatte heute das erste Mal einen diagonalen Versatz in einem meiner Bauteile, wo eigentlich eine glatte Wand vorgesehen war. Der Fehler ist eigentlich schnell analysiert: Irgendwo hat der UM2 eine Schraube locker, sodass die Positionierung des Druckkopfes immer in eine bestimmte Richtung driftet. Die Schrauben an den erreichbaren Ritzeln habe ich bereits alle nachgezogen, aber ich komme nicht an die Schrauben dran, die die Ritzel an den beiden Motoren halten. Ich müsste die Seitenwände abschrauben. Bevor ich das mache wollte ich mal fragen, ob das überhaupt notwendig ist, oder ob die Motoren über einen D-Shaft verfügen, sodass an diesen Stellen eine Drift eigentlich nicht auftauchen dürfte? Liebe Grüße Tim
  11. Kleines Update: Der Druck ist super sauber durchgegangen. Wahrscheinlich war dann einer der obigen Gründe oder eben eine bunte Mischung daraus. Danke Flo für Deine Hinweise und die Mühe für die Antwort! Grüße Tim
  12. Hallo zusammen, also ich habe noch einmal einige Parameter beim Druck verändert und aktuell läuft der Druck auch. Er hat die "neuralgische Stelle" zwar noch nicht erreicht, aber eine Under Extrusion liegt definitiv nicht vor, denn das Bauteil wird aktuell mega-sauber und gut gedruckt! Da passt - wie bei den anderen Bauteilen auch - im Moment noch alles super zusammen! Was habe ich gemcht? Also erst einmal nicht aufgehört, mir über die Abläufe im Drucker Gedanken zu machen. Temperatur. Ich war bei meinen Fillamenten auf 214°C angekommen (von oben runter), aber in erster Linie deswegen, weil ich auch einmal Ausdrucke im 0,02mm Bereich ausprobieren wollte und höhere Temperaturen das Fillament einfach zu flüssig extrudieren lassen. Ich habe für den Aktuellen Druck die Temperatur wieder auf 217°C (für 0,1mm Layerdicke) zurückgestellt und der Faden, der am Anfang ausgeworfen wird, schien mir die optimale Konsistenz zu haben. Feeder. Hier habe ich in erster Linie 2 Dinge geändert: Die Federspannung erhhöht. Damit wird das Fillament nun besser gegriffen und ich hoffe, dass ich es jetzt nicht quetsche. Mir ist heute aufgefallen, dass der Feeder zurückschnackt, wenn das Fillament nicht leicht genug von der Rolle geliefert wird. Ich lasse das Fillament direkt von der Rolle in den Feeder laufen, allerdings scheint es so zu sein, dass es ab einer bestimmten Zugkrafft dazu führt, dass dieser Fehler auftritt. Der Feeder dreht sich dann ca. zwei Drittel in die falsche Drehrichtung. Aktuell habe ich auch die "kritische Höhe" meines Bauteils überschritten, an der der Fehler früher aufgetreten ist. Bisher ohne Probleme. Dass die Höhe des Fehlers ausgerechnet rund 2cm war, wird wohl Zufall gewesen sein und vielleicht damit zusammen gehangen haben, dass das Problem von Punkt 2.2. - vielleicht auch in Kombination mit den anderen Punkten aufgetreten ist. Ein unkoordiniertes plötzliches "Retraction" könnte dazu geführt haben, dass ungefähr diese eine Ebene nicht richtig versorgt wurde. Jedenfalls sorge ich aktuell dafür, dass das Fillament extrem locker auf der Rolle hängt. Und ich nutze eine kleine Umlenkung, die unter dem Stromanschluss eingeklepmmt wird, damit das Fillament insgesamt steiler in den Feeder läuft. Grüße Tim
  13. Hallo Flo, danke für Deine Rückmeldung. Ich kenne diese Seite schon und habe mich da auch schon recht lange eingelesen. Allerdings ist für mich eine Under Extrusion so zu erkennen, dass die Struktur dauerhaft zu "dünn" ist und nicht wie bei mir nur in exakt einem Layer! Ich möchte noch einmal folgende Dinge zu bedenken geben: Es tritt seit zwei oder drei Tagen auf Es ist egal, welches Fillament ich nehme (Ich habe nur Original Ultimaker Schwarz, Weiß, Hellblau und Orange) Es ist bis auf etwa einen halben Millimeter immer in der selben Höhe Über und unter dieser "Grenze" wird der Druck absolut sauber und ohne jede weitere Beanstandung durchgeführt Es passiert bei ganz unterschiedlichen Objekten, die ich drucke Es passiert auch bei demselben Objekt, das ich zuvor mit Cura habe neu berechnen lassen und bei dem ich nur z.B. die Infill-Einstellung minimal angepasst habe. Da die Objekte alle eine andere Grundfläche haben und die Strecke des gedruckten Fillaments natörlich nicht bekannt ist, kann man durchaus davon ausgehen, dass es auch keine Unreinheiten im Fillament sein, alleine auch schon wegen Punkt 2 oben. Mein aktuellster Gedanke ist, dass die Spindel verdreckt ist, die für Z-Achse zuständig ist. Oder das Gewinde am Schlitten. Wenn der Drucker am Ende eines Drucks runter fährt, dann hört man auch ein leichtes Knirschen, so als wäre Sand im Getriebe. Ich habe die Spindel auch schon gereinigt, indem ich mit einem alten Lappen und dem Fingernagel "mitgegangen" bin, als ich die Druckplatte habe manuell über das Advanced-Menü heruntergefahren habe. Gefettet wurde das Ding danach natürlich auch. Meine Frage ist nun, wie ich das weiter testen kann? Hier ist noch einmal ein Bild von einem laufenden Druck, der auch an der "2cm Grenze" so einen Layer-Aussetzer hat (diesmal weißes Fillament und komplett andere Grundstruktur): Ich wäre wirklich dankbar über Hilfe, da der Drucker in diesem Modus nicht zu gebrauchen ist. Man bekommt ja keine stabilen Teile da raus! Bin da wirklich gedanklich gerade am Ende. Liebe Grüße Tim
  14. Hallo zusammen, jetzt muss ich mich auch noch einmal mit einem Problem an euch wenden, das ich nicht richtig verstehe. Ich habe mir von youmagine.com die Labyrinth-Giftbox herunter geladen und drucke den Außenteil mit dem Ultimaker Original Schwarz Fillament. Nun ist es so, dass irgendwo mittendrin plötzlich ein bis zwei Layer "fehlen" und das Fillament irgendwie so "luftig" gedruckt wird, dass es kaum Haftung hat und sehr schnell bricht (schon, wenn man das Bauteil vorsichtig von der Platte lösen möchte). Das Problem ist hier nicht das erste Mal vorgekommen, auch mit anderen Fillamenten ist das schon passiert. Ich habe auch zweimal dasselbe Bauteil gedruckt und einmal ist das Problem aufgetreten und ein anderes Mal nicht. Mein Handy hat keinen richtigen Makrobereich, sodass ich das nicht richtig fotografieren kann, daher habe ich die beiden Einzelteile des zerbrochenen Gesamtbauteils einfach mal etwas versetzt aufeinander gestellt: Ich habe jetzt in Cura noch einmal das Fill Density leicht verändert und hoffe, dass der neue gcode nun sauber arbeitet - wenn es denn überhaupt daran liegt. Habt ihr eine Idee? Grüße Tim
  15. Hey, also wenn ich mir Dein letztes Bild so anschaue, dann hätte ich folgende Ideen: 1. Die oberflächlichen "Löcher" in der Struktur entstehen meistens dadurch, dass die Bottom/Top Dicke nicht ausreichend hoch ist. Dadurch, dass der UM2 die Flächen ja sozusagen "ausmalt" (Malen nach Zahlen, wenn man so will), braucht es bei der kreuzweise angeordneten Struktur der einzelnen Fäden natürlich eine gewisse dicke dieser Schicht, um richtig zu schließen. 2. Dass die Strukturen für die Sechskant-Muttern nicht richtig an die restlichen Strukturen angedockt werden, könnte auch mit versteckten Flächen oder Linien innerhalb Deines digitalen 3D Modells zusammenhängen. Schaue Dir doch mal die Objekte im anderen View-Modus in Cura an, da gibts oben rechts ja noch die Möglichkeit, z.B. auf X-Ray zu wechseln. Oder schau Dir mal die Wege der einzelnen Ebenen an, indem Du die Pfade einblendest. Gibt es da irgendwas Auffälliges? 3. Ich würde die Temperatur auf 213° oder 214° erhöhen, damit das Fillament noch mal ein wenig weicher wird, denn die nicht geschlossenen einzelnen Linien deuten darauf hin, dass die Nozzel diese nicht richtig platt drückt. 4. Versuch mal, das Infill auf 20% oder sogar 25% zu setzen. Die inneren Supportstrukturen bzw. dessen "Quadrate" werden dann feiner, sodass der Drucker mehr Material hat, um die Top-Schicht vernünftig abzulegen. Aus meiner bisherigen Erfahrung und natürlich ohne Gewehr (und Gewähr) würde ich folgende Einstellungen nehmen: NozzleTemp: 214°C Speed: 40 Infill: 20% Initial Layer Thickness 0.3!!! Und dann ein vernünftiges Ausrichten des Druckbetts VanSpeed 100% bei 0.5mm Dicke (-> Experteneinstellungen) Bottom/Top Layerthickness: 0.6 Shell Thickness: 0.8 (Stabilität!) Grüße Tim
  16. Hey Pascal, ein ähnliches Problem hatte ich letztens auch. Ich habe es so gelöst bekommen, dass ich den gesamten Druckkopf auseinandergenommen habe und die Nozzle mit einem 1,5mm Fräsbohrer von oben das Fillament rausgefräst habe. Glücklicherweise war der Bohrerschaft breiter als der untere teil der Fräse, sodass ich dadurch recht sicher ausschließen konnte, das Messing der Nozzle zu erwischen. Ich hatte sogar noch den weißen Plastikaufsatz drauf gelassen. Nachdem dann sicher war, dass ich zumindest von oben nichts mehr Festsitzendes finden konnte, habe alles wieder zusammengebaut und getestet. Klappte dann auch. Wenn sich der Feeder in das Fillament gefressen hat, dann bleibt Dir auch da nichts anderes übrig, als den Feeder mit den mitgelieferten IKEA Imbus-Schlüsseln einmal auseinander zu schrauben. Aber vorsicht, der Feeder-Motor rutscht ein wenig nach hinten rein, wenn Du die letzte Schraube löst. Besser, Du suchst Dir einen Gegenstand, mit dem Du den Feedermotor an die Außenwand "festklemmen" kannst. Ich hatte noch eine zufällig genau richtig zusammenlaufende große Pinzette, mit der ich das bewerkstelligen konnte. Wenn Du auch den Feeder gereinigt und ggf. das Fillament manuell aus dem Schlauch gezogen hast, dann sollte es wieder möglich sein, den Drucker wie geplant zu nutzen. Ich hatte noch einen kleinen Fallstrick: Erst hatte ich den Feeder falschrum wieder draufgesetzt, sodass das Fillament in die falsche Richtung transportiert wurde. Das ließ sich ruck zuck beheben, am besten ist es, wenn Du Dir merkst, wo die kleinen weißen Einstellungs-Regler für den Federdruck sind! Später dann darauf achten, dass das Teil korrekt ausgerichtet ist. Und beim Zusammenbau des Druckkopfes haben die Kabel gegen den dauerhaft drehenden Lüfter gedrückt, was dazu geführt hatte, das das Ding sich nicht gedreht hat. Auch hier war die Lösung sozusagen ein Selbstläufer! Grüße Tim
  17. Hey, ich hatte dasselbe Problem mal mit einem Objekt, das ich aus youmagine.com herunter geladen hatte. Die Noozle hat nun einmal einen Druchmesser von 0,4mm und das lässt sich nun einmal nicht ändern (es sei denn, man baut um). Wenn man also eine solche Dicke hat, dann sind die Wandstärken eben immer mindestens 0,4mm und ich abe auch die Erfahrung gemacht, dass Cura alles an Strukturen weglässt, was exakt 0,4mm breit ist (m.E. wäre es gut, alles < 0,4mm weg zu lassen). Wenn Du die Strukturen in Deiner Software auf 0,42mm Wandbreite setzt, dann nimmt Cura das in der Regel wieder an. So, wie ich das auf Deiner Zeichnung sehe, sollte aber noch etwas Platz in Richtung > 0,4mm sein. Mit welcher Software erstellst Du die Vorlagen? Grüße Tim
  18. Ok, mein Monolig geht weiter. :-) Ich weiß nicht, warum das so ist, aber ich habe das netzteil an eine andere Steckdose angeschlossen. Und plötzlich funktioniert der Drucker wieder! Ich weiß nicht, ob das was mit Zauberei oder Karma oder sowas zu tun hat, aber vorher hing das Netzteil an einer Mehrfachsteckdose, an der auch eine Schriebtischlampe und zwei Ladegeräte dranpappten. Da ging der Drucker ja auch! Jedenfalls klappt es jetzt nach dem Steckdosenwechsel wieder einwandfreu - äh -frei. Neben meinem Layouterjob sollte ich vielleicht noch einen Nabenjob als Scharlatan mit Woodoo und Handauflegen (ihr wisst schon) anfangen... Grüße Tim
  19. Hallo zusammen, so, ich habe die Bohrung von oben gereinigt und nun habe ich das nächste, wie ich finde massive, Problem: Der Drucker sagt keinen Mucks mehr! Nichts. Stille. Ich möchte ihn am Hauptschalter Einschalten, aber es passiert absolut nichts. Man hört ein kleines leise "Bsssss" für etwa zwei Sekunden direkt hinter der Druckerwand am Stromanschluss, danach passiert nichts. Weder der Lüfter am Druckkopf, noch das Display oder die Drehknopfbeleuchtung funktionieren... Waskomisch ist: Ich hatte den Druckkopf ja schon einmal auseinander und wieder zusammen gebaut und da lief ja noch alles. Was könnte passiert sein? Gibt es Schutzschaltungen die bis rauf zum Druckkopf reichen? Habe ich das Ding vielleicht falsch zusammen gesetzt (sieht nämlich nicht danach aus)? Über Hinweise würde ich mich freuen. Grüße Tim
  20. Danke für den Hinweis, ich habe mich jetzt mal getraut, den Druckkopf auseinander zu bauen und habe auch die Düse freigelegt. Der Blick von oben hinein zeigt, dass ein Propf noch oberhalb des beheizbaren bereichs sitzt. Ich denke, dass ich das mit einem 1,5mm Mikro-Fräsaufsatz mit meinem Dremel ganz gut entfernen kann, denn beheißen habe ich ja schon versucht. Es bewegt sich absolut nix mehr, weder mit gutem Willen, noch mit der Andruhung von Gewalt :-) LG Tim
  21. Hallo zusammen, so, ich habe mich jetzt doch mal getraut und den Druckkopf an den vier Schrauben geöffnet und konnte das Fillament dann auch in der regulären Bewegungsrichtung neben dem Nozzle aus der Führung ziehen. Nachdem ich aber neues Fillament eingefüllt hatte, der UM2 dieses dann auch bis kurz vor die Nozzle (heißt es jetzt eigentlich die oder den Nozzle?) transportiert hatte, ging es danach leider nicht weiter. Das bedeutet für mich, dass der/die/das Nozzle offensichtlich doch zu ist und einer Wartung bedarf. Wo genau kann ich denn das Prozedere zum Reinigen/Öffnen des Nozzle finden? Grüße Tim
  22. Hallo zusammen, jetzt muss ich mich auch mal melden, denn ich habe ein Problem mit einem festsitzenden Fillament. Mein ursprüngliches Problem war, dass beim Druck immer lästige Fäden beim Überqueren von Leerräumen entstanden sind, die ich mit einer Absenkung der Temperatur des Noozles beheben wollte. Ich habe den Noozle also etwas runter temperiert und einen Druck gestartet, aber unmittelbar sofort hat sich der Feeder ins Fillament gefressen und nichts hat sich mehr getan. Ich habe den Druck natürlich sofort abgebrochen und dann versucht, das Fillament über das Material-Wechseln Menü wieder heraus zu bekommen, aber letztlich war das nutzlos. An der eingefressenen Stelle war das Fillament einfach so glatt und dünn, dass ich für den Feeder einfach kein Angriffspunkt mehr ergeben hat. Ich habe dann den Feeder erst einmal abgeschraubt und geschaut, dass ich ihn reinige. Danach habe ich den/die Noozle auf 230 Grad erhitzt, worauf auch noch Material heraustropfte. Daran kann man erkennen, dass der Stau nicht innerhalb der Düse steckt. Ich vermute, dass sich das Fillament im Vorbereich der Düse so zusammengestaucht hat, als würde man eine Hand in ein Bonbonglas stecken und wenn man das Bonbon dann zum Packen bekommt, klemmt die Hand im Glas fest. Ungefähr so stelle ich mir die Situation vor, wenn ich das Fillament z.B. mitsamt des durchsichtigen Schlauchs vor und zurück bewege, dann bewegt es sich sogar noch bis unmittelbar vor der Düse mit (erkennt man direkt über der Düse). Meine Frage ist nun, wie ich am besten weiter vorgehe? Wenn ich ehrlich bin, dann scheue ich mit ein wenig davor, den kompletten Druckkopf-Bereich auseinander zu nehmen. Dennoch scheint es mir notwendig, um das Fillament in seiner ursprünglichen Richtung vorwärts durch den Schlauch aus dem System zu bekommen. Kann ich irgendwie auch nur den durchsichtigen Schlauch losbekommen und schauen, ob das mein Probelm bereits löst? Gibt es irgendwo eine detaillierte, vielleicht bebilderte Anleitung für ein solches Vorgehen? Über sachdienliche Hinweise würde ich mich wirklich freuen. Grüße Tim
  23. Kein Problem, mach das. Du bist noch nicht validiert, deswegen kann ich Dir keine PN schreiben. Melde Dich einfach per PN bei mir.
  24. Die Kosten würde ich mir in Cura mal anschauen. Das kannst Du übrigens auch selber machen, indem Du Dir Cura (aktuell glaube ich Version 14.07) installierst und Dir da die Schätzung mal anschaust, wenn Du die STL-Datei geladen hast. Bisher haben die Schätzungen immer ganz gut gepasst ich würde das dann einfach runter rechnen auf 1/n von einer Rolle. Ich schreibe Dir mal eine PN dazu :-)
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