Jump to content

KurtHoffmann

Member
  • Content Count

    2
  • Joined

  • Last visited

Community Reputation

0 Neutral

Personal Information

  • Field of Work
    (Product) design
    Engineering
    R&D / Exploration
  • Country
    DE
  • 3D printer
    Ultimaker S5
  1. Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen. Was die Adhäsion zur Glasplatte angeht, so konnte ich diese wieder mit einer konzentrierten Natronlauge herstellen. Aber Vorsicht: Natronlauge ist ätzend (kann zum Entstopfen von Abflüssen genutzt werden). Ich habe dazu die Glasplatte auf ein schwarzes Ceranfeld gelegt (inertes Glas), und mit der Spülbürste die konzentrierte Natronlauge verteilt (bis nahezu am Rand, nur der Druckbereich ist wichtig). Dabei ist mir nach kurzer Zeit ein weißer Schleier aufgefallen, der sich von der Glasplatte löste. Sehr schwach zu sehen, und dies nur im Kontrast mit der schwarzen Ceranfläche. Ich habe das Ganze noch etwas ziehen lassen, und später im Spülbecken auch die andere Seite behandelt. Diese zeigte aber eine leicht andere Eigenschaft, denn die Fläche war schwieriger mit der Natronlauge zu benetzen. Ob der leichte Schleier auch hier zu beobachten war kann ich wegen des fehlenden Kontrastes nicht sagen. Ich gehe nun davon aus, dass die Druckmaterialien je nach Art der Additive unterschiedliche Rückstände auf der Glasoberfläche hinterlassen. Ob diese nun durch die Natronlauge weggeätzt werden, ihre Grundlage wegen des leichten Angriffs der Natronlauge auf das Glas verlieren, verseifen, oder über eine basische Katalyse zersetzt werden, kann ich nicht beurteilen, und es ist nicht Ziel dieses Posts dies zu beantworten. Ich kann nur sagen, dass die Adhäsion dadurch wieder mehr als hergestellt wurde, und die Materialien, insbesondere das hydrophilere PVA nun so stark an die Oberfläche binden, dass ich das Material regelrecht abspalten musste (s. ersten 2 Abbildungen, entferntes Druckobjekt und first Layer jeweils). Wenn jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat, dann bitte eine kurze Rückmeldung geben. !!! Wer dies ebenfalls ausprobieren will muss sehr sorgsam mit der konzentrierten Natronlauge umgehen. ALLES muss am Ende mit reichlich Wasser weggewaschen und/oder ausgewaschen werden. Das Tragen von Handschuhen und einer Schutzbrille ist ein Muss. Hautkontakt umgehend mit viel Wasser entfernen. !!! Was die Printcores angeht, so konnte ich diese noch im Drucker vom Plastik befreien, nachdem ich diese manuell auf 120-125° aufgeheizt hatte. Danke @Digibike und @zerspaner_gerd für den Tipp. Ich habe diese dann mit dem Cleaning-Filament entsprechend den Vorgaben gereinigt. Anschließend habe ich einen Druck realisiert, mit dessen Resultat ich nicht zufrieden bin (s. Abbildung 3-5). Die Druckköpfe sehen auch nicht so prickelnd aus (s. Abbildung 6-7, tough-PLA und PVA jeweils). Wenn ich die Seiten von Ultimaker nun durchstöbere, dann gibt es sehr viele potentiellen Fehlerquellen. Ich werde mal zwei neue Printcores ordern und bin mal gespannt, ob das Problem dann noch bestehen bleibt. Ist günstiger als stundenlang alle diversen Fehlerquellen zu hinterfragen und mehrere Testdrucke zu machen. Ich melde mich dann mit dem Resultat. Wenn jemand aber Tipps hat, wie ich diese Cores wieder parallel auf Vordermann bringe, dann meldet Euch gerne. Einfacher Düsentausch ausreichend? Kann man die Rückstände auf der Düse mit sehr feinem Schmirgelpapier entfernen? Lösungsmittel? P.S. @UbuntuBirdy & @Smithy: was die sich angeblich selbst öffnende Frontklappe angeht, so glaube ich, dass dies nicht der Grund war. Bisher habe ich keine Probleme wegen der Frontklappe gehabt. Ich bin auch der gleichen Meinung wie @Digibike, dass man das besser so belässt wie es ist, denn das Problem würde mit blockierter Abdeckung noch erheblich verschlimmert.
  2. Hallo zusammen, ich habe Gestern einen Job gestartet, kurz bevor ich wegmusste. Zur Info: Er hatte gut 2 Wochen nicht mehr gedruckt. Die Glasplatte hatte ich vor dem Druck-Job noch wie immer mit Azeton entfettet. Die Glasplatte war geheizt und warm. Soviel habe ich noch mitbekommen. Bisher hat der Drucker auch immer zur vollsten Zufriedenheit gedruckt. Daher auch meine Zuversicht, dass er auch diesmal bestens arbeiten würde. Als ich heute nach dem Druckfortschritt sehen wollte, habe ich ein regelrechtes Desaster vorgefunden. Die Adhäsion zur Glasplatte fehlte gänzlich, und das gesamte Filament (tough-PLA und PVA) waren gar nicht an der Glasplatte hängen geblieben. Der Druckkopf hat sich sogar selbst aufgedrückt, und kleine Fäden befinden sich im Lüfter. Ob der Lüfter stehen geblieben ist, musss ich noch nachprüfen; aber erst, wenn ich alles grundlegend gereinigt habe. Meine Frage: kann ich die Druckköpfe noch irgendwie zum neuen Leben erwecken? Was muss ausgetaucht werden? Wie kommt es, dass die Adhäsion auf einen Schlag verloren geht? Für Eure Antworten schon jetzt ein herzliches Dankeschön.
×
×
  • Create New...

Important Information

Welcome to the Ultimaker Community of 3D printing experts. Visit the following links to read more about our Terms of Use or our Privacy Policy. Thank you!