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Assist91

Beurteilung Druckqualität inkl. Bilder, gcode, STL

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Posted · Beurteilung Druckqualität inkl. Bilder, gcode, STL

Ich glaube, Dein "Husten" bedeutet, daß der Druckkopf eine Reihe weiterrückt, sozusagen.

Das muß so. Hier zu sehen:

Pfeifen.thumb.JPG.f3810a0e0904870e97994f472c858cd0.JPG

Du solltest auf jeden Fall versuchen, die Düse freizukriegen. Bei 240° verbrutzelt PLA doch schon fast... Was die Düse weiter verstopft...

In der Apotheke gibts Injektionsnadeln/ Kanülen. Gr. 22 sollte 0,36mm stark sein.

In der Düse gibts im Laufe der Zeit immer wieder Ablagerungen von verkohltem Filament oder auch Staub, der mit eingezogen wird. Regelmäßig den atomic pull anzuwenden hilft da!

Pfeifen.thumb.JPG.f3810a0e0904870e97994f472c858cd0.JPG

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Ich würde die Temperatur nie über 230°C erhöhen. Bei diesen Temperaturen brutzelt dir erstens das PLA im Hotend davon ( = Verstopfung), und zweitens wird das PTFE Teil im Hotend weich und verformt sich. Habe schon ein paar Hotends damit zerstört. Schlussendlich einfach aufgehört, ABS und XT bei hohen Temperaturen zu drucken, und seither nie mehr Probleme gehabt.

Beim UMO würde ich die Travel Speed nicht über 200mm/s erhöhen. Die Maschine ist dafür nicht geeignet.

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Ich glaube, Dein "Husten" bedeutet, daß der Druckkopf eine Reihe weiterrückt, sozusagen.

Das muß so. Hier zu sehen:

Pfeifen.thumb.JPG.f3810a0e0904870e97994f472c858cd0.JPG

Du solltest auf jeden Fall versuchen, die Düse freizukriegen. Bei 240° verbrutzelt PLA doch  schon fast... Was die Düse weiter verstopft...

In der Apotheke gibts Injektionsnadeln/ Kanülen. Gr. 22 sollte 0,36mm stark sein.

In der Düse gibts im Laufe der Zeit immer wieder Ablagerungen von verkohltem Filament oder auch Staub, der mit eingezogen wird. Regelmäßig den atomic pull anzuwenden hilft da!

 

Danke für die Bilder. Hoffentlich hast du Recht und mit meinem UMO ist alles in Ordnung. Ist mir früher aber nie aufgefallen, dass der Spurwechsel so aprubpt ist. Bei einem Rechteck zB. sollte doch aber der "Spurwechsel" in der Ecke erfolgen (das ist mir beim beobachten zum Teil auch schon aufgefallen dass er das gemacht hat) und nicht auf einer Geraden linie?

Betreffend Drucktemperatur:

Ich hatte mit 220°C gute Ergebnisse erzielt, bis plötzlich nichts mehr ging. Dann habe ich auf 240°C erhöht; ich konnte so immerhin ein Teil fertig drucken. Dass das FIlament verbrennt habe ich nicht feststellen können. Vielleicht zeigt der Ultimaker Original auch einfach eine zu hohe Temperatur an.

Atomic Pull: Lustiger Name; das ist doch im Prinzip nichts anderes als von Hand mit erhöhter Temperatur extrudieren?

Ich habe mit einer feinen Spritze (0.25mm) die Düse freigekriegt. Extrudieren braucht aber immer noch relativ viel Kraft.

Vielleicht liegts auch am Feeder? Keine Ahnung was für ein Feeder bei mir montiert ist, ich habe den UMO gebraucht gekauft, und das Teil ist mit Sicherheit nicht original. Von allen Teilen beim UMO traue ich am Feeder am wenigsten. Der macht einen wackligen Eindruck, die Zahnräder haben auch relativ viel Spiel. Gibt es eigentlich bessere Alternativen für den UMO? Feeder mit Übersetzung, ev. aus Metall? Der Feeder ist auch relativ mühsam zum Filament wechseln, von dem her würde ich mir eine gute Alternative schon überlegen.

Maximalgeschwindigkeit 200mm/s finde ich logisch. Wäre gar nicht auf die Idee gekommen höher zu gehen. Wenn ich dem UMO zuschaue, insbesondere kleine Bewegungen, dann habe ich Angst, das Ding fällt auseinander

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Vielleicht liegts auch am Feeder? Keine Ahnung was für ein Feeder bei mir montiert ist, ich habe den UMO gebraucht gekauft, und das Teil ist mit Sicherheit nicht original. Von allen Teilen beim UMO traue ich am Feeder am wenigsten. Der macht einen wackligen Eindruck, die Zahnräder haben auch relativ viel Spiel. Gibt es eigentlich bessere Alternativen für den UMO? Feeder mit Übersetzung, ev. aus Metall? Der Feeder ist auch relativ mühsam zum Filament wechseln, von dem her würde ich mir eine gute Alternative schon überlegen.

...

 

Ich hab Mal an einem Metall-Feeder gearbeitet, codename "Warthog":

Warthog-1_1.thumb.JPG.a9df5d0e744321ba86b1e9fb436b37b5.JPG

Warthog-1_2.thumb.JPG.1301a2c101dd028f718206b687d4496f.JPG

Der funktioniert im Grunde sehr ähnlich wie der UMO feeder. Im Detail habe ich allerdings viel verbessert.

Das Übersetzungsverhältnis der Zahnräder ist, wenn ich mich nicht irre, anders (kleine Änderung in der Firmware, wirst du sowieso machen müssen, wenn du einen anderen Feeder verwendest). Und ich verwende ein MK8 Transportrad + Kugellager, sowie eine präziser steuerbare Anpressfeder. Der Quick-Release für den Filamentwechsel ist derselbe wie beim UMO (es gibt keinen besseren Mechanismus...), allerdings geht das Einführen des Filaments bei mir besser, weil die Zuführung verbessert wurde.

Dann wäre da noch das markante Schrägkugellager, welches als Aufhängung dient. Durch diese bewegliche Aufhängung verbessert sich die Führung des Bowden-Schlauchs; durch das Kippen des Feeders verringern sich die Biegeradien beim Drucken.

Bisher habe ich ihn übrigens nicht verwendet - mein UMO läuft und läuft, und ich will einfach nicht Hand an eine einwandfrei funktionierende Maschine legen. Stattdessen baue ich seit langer Zeit an meinem eigenen Drucker (sitze gerade am dritten Prototypen), in welchen all die schönen Sachen dann eingebaut werden sollen. :p

Wenn du Lust hast, den Warthog zu testen, kann ich dir einen zuschicken. Ich habe noch ein paar Stahlteile rumliegen...

/edit:

Auf den Bildern ist übrigens nicht der fertige Extruder zu sehen. Da fehlt z.B. noch die Getriebe-Abdeckung und das manuelle Antriebsrad..

Warthog-1_1.thumb.JPG.a9df5d0e744321ba86b1e9fb436b37b5.JPG

Warthog-1_2.thumb.JPG.1301a2c101dd028f718206b687d4496f.JPG

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Ich hab Mal an einem Metall-Feeder gearbeitet, codename "Warthog":

Warthog-1_1.thumb.JPG.a9df5d0e744321ba86b1e9fb436b37b5.JPG

Warthog-1_2.thumb.JPG.1301a2c101dd028f718206b687d4496f.JPG

Der funktioniert im Grunde sehr ähnlich wie der UMO feeder. Im Detail habe ich allerdings viel verbessert.

Das Übersetzungsverhältnis der Zahnräder ist, wenn ich mich nicht irre, anders (kleine Änderung in der Firmware, wirst du sowieso machen müssen, wenn du einen anderen Feeder verwendest). Und ich verwende ein MK8 Transportrad + Kugellager, sowie eine präziser steuerbare Anpressfeder. Der Quick-Release für den Filamentwechsel ist derselbe wie beim UMO (es gibt keinen besseren Mechanismus...), allerdings geht das Einführen des Filaments bei mir besser, weil die Zuführung verbessert wurde.

Dann wäre da noch das markante Schrägkugellager, welches als Aufhängung dient. Durch diese bewegliche Aufhängung verbessert sich die Führung des Bowden-Schlauchs; durch das Kippen des Feeders verringern sich die Biegeradien beim Drucken.

Bisher habe ich ihn übrigens nicht verwendet - mein UMO läuft und läuft, und ich will einfach nicht Hand an eine einwandfrei funktionierende Maschine legen. Stattdessen baue ich seit langer Zeit an meinem eigenen Drucker (sitze gerade am dritten Prototypen), in welchen all die schönen Sachen dann eingebaut werden sollen. :p

Wenn du Lust hast, den Warthog zu testen, kann ich dir einen zuschicken. Ich habe noch ein paar Stahlteile rumliegen...

/edit:

Auf den Bildern ist übrigens nicht der fertige Extruder zu sehen. Da fehlt z.B. noch die Getriebe-Abdeckung und das manuelle Antriebsrad..

 

Tönt interessant. Hast du denn alle Metallteile selber hergestellt? Oder hast du überhaupt Interesse das Teil zu verkaufen?

Machst du einen komplett neuen Drucker oder verwendest du die Elektronik des Ultimakers und machst nur das ganze Drumherum stabiler?

Verwendest du deinen UMO mit Plexiplatte oder hast du eine Heizplatte? Da mache ich mir eben auch gedanken, weil ich auch mit PLA starkes Warping habe.

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Beim durchsehen ist mir aufgefallen, dass Du bei der Geschwindigkeit, Alle speeds einzeln einstellst. Dass mache ich fast nie. Wenn du das machst hat die Grundlegende Druckgeschwindigkeit gar keinen Einfluss mehr... Kann ich Dir empfehlen, die Leerfahrt sicher auf 150 mm/s zustellen (hilft dann auch mit stringing), die unterste Schicht bei 10 lassen oder auf 20 hochzufahren und den Rest auf 0 zu stellen (= Druckgeschwindigkeit). Dann die Druckgeschwindikeit auf 30-40 mm/s, Layerhöhe auf 0.1 / 0.15 und nochmal probieren? Temperatur, wie meine Vorgänger auch schon gesagt haben, sicher für PLA nicht über 220...

Hoffe es hilft.

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@jonnybischof, der "Warthog" ist schon sehr cool! Habe mir gerade einen Bondtech QR3"geleistet", weil mein UMO Feeder langsam auseinandergefallen ist, sonst würde ich Ihn dir direkt abkaufen :)!

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Tönt interessant. Hast du denn alle Metallteile selber hergestellt? Oder hast du überhaupt Interesse das Teil zu verkaufen?

Machst du einen komplett neuen Drucker oder verwendest du die Elektronik des Ultimakers und machst nur das ganze Drumherum stabiler?

Verwendest du deinen UMO mit Plexiplatte oder hast du eine Heizplatte? Da mache ich mir eben auch gedanken, weil ich auch mit PLA starkes Warping habe.

 

Die Metallteile bestelle ich bei www.blexon.com (Schweizer Seite, trotz .com). Vom aktuellen Prototypen habe ich 2-3 Stück. Wenn er sich bewährt, kann ich problemlos 10-20 Stück bestellen und kriege dann sogar einen guten Preis für die Teile :)

Wie gesagt, momentan ist der Warthog noch im Zustand "er ist da, aber wurde noch nicht getestet". Das heisst, es wird auf jeden Fall noch Anpassungen geben. Da die meisten funktionalen Bauteile jedoch gedruckte Teile sind, ist das keine grosse Sache. Die Metallteile kommen hauptsächlich als Verstärkungen zum Einsatz. Eine Ausnahme ist der Halter, welcher das Kugellager gegen das Transportrad drückt. Dessen Arme sind aus 2mm Edelstahl und somit für die Ewigkeit gemacht :p

Mein neuer Drucker hat sich aus "ein paar Ultimaker Upgrades" hin zu einer kompletten Neuentwicklung (inkl. Elektronik) bewegt. Das Ziel ist es schon, diese Drucker irgendwann zu verkaufen. Momentan bin ich aber noch nicht mit der Konstruktion zufrieden, bzw. mir fehlt noch eine CNC Maschine für die Herstellung einiger Schlüsselteile.

Ein Upgrade zur Plexiglasplatte ist meiner Meinung nach ein absolutes Muss. Das ewige Gebastel mit dem Bluetape, warping und sonstige Probleme vermiesen einem den Spass an der Sache ziemlich bald. Ich nutze ein Heizbett + PEI Druckplatte. Das hat sämtliche Probleme mit der Plattform gelöst. Die Teile haften absolut zuverlässig, es gibt kein Warping mehr (ich brauche nicht einmal mehr die Brim Funktion), die Oberfläche ist sauber und eben, UND ich benötige keine Tapes, kein Klebstoff oder sonstige Wässerchen, keine schwarze Magie und keine Gebete vor dem Drucken mehr. Einfach einschalten und drucken :)

Es gibt möglicherweise aber eine noch bessere Variante, wenn du nur PLA druckst (was ich beim UMO auch unbedingt empfehlen würde). Und zwar die Druckplatten von www.printinz.com. Diese funktionieren - im Gegensatz zu PEI - auch ohne Heizbett. Das behaupten jedenfalls Hersteller (und das ist ein Guter, habe schon mit ihm Kontakt gehabt) und zufriedene Kunden. Ich hatte bisher nicht die Gelegenheit, selber eine Platte zu testen. Das Einsparen des Heizbetts würde (nebst den finanziellen Einsparungen) die Installation für dich deutlich vereinfachen - bloss die Druckplatte auf die Plexiglasplatte klatschen, und fertig.

Ich werde für meinen neuen Drucker eine Platte von dort bestellen. Vielleicht können wir ja eine Sammelbestellung machen? Ja, die Platten sind ziemlich teuer (ca. 60 CHF mit Porto und MwSt.) PEI ist allerdings noch teurer...

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@jonnybischof, der "Warthog" ist schon sehr cool! Habe mir gerade einen Bondtech QR3"geleistet", weil mein UMO Feeder langsam auseinandergefallen ist, sonst würde ich Ihn dir direkt abkaufen :)!

 

Würde mich interessieren, was deine Erfahrungen mit dem Bondtech sind! Die haben einen recht guten Ruf, obwohl mich ihr Konzept nicht so überzeugt (das Filament dürfte sich ziemlich stark verformen in dem Teil?). Die Preise sind auch horrend o.O

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Ich werde für meinen neuen Drucker eine Platte von dort bestellen. Vielleicht können wir ja eine Sammelbestellung machen? Ja, die Platten sind ziemlich teuer (ca. 60 CHF mit Porto und MwSt.) PEI ist allerdings noch teurer...

 

Nehme auch eine für meinen UMO! :)

Ich habe bis jetzt schon einiges probiert (PEI noch nicht, da es mir bei meinen bekannten lieferanten einfach zu teuer ist). Ich drucke im moment auf Glass (dreckig, mit ein bisserl glue stick), funktioniert sehr gut. Dann der erste Batch der geckotek Platten für PLA von KickStarter. Erfolg: Mässig und dann sogar etwas zerstört, da ich NinjaFlex mit 230 Grad auf dem Ding gedruckt hab => hat die Beschichtung gelöst... grrr, für mich also nicht universell einsetzbar (http://www.geckotek3d.com/products/ultimaker-3d-printers). BuildTak habe ich zuhause, aber noch nicht getestet (da es ja funktioniert mit Glass).

Was jonny für PEI beschreibt ist für mich genau das was ich suche, sogar ohne BRIM und ohne warping bei PLA. Muss evtl. doch noch in PEI investieren :). @jonnybischof, ich glaube du druckst auch XT (NinjaFlex?) und anderes, richtig?

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@jonnybischof, der "Warthog" ist schon sehr cool! Habe mir gerade einen Bondtech QR3"geleistet", weil mein UMO Feeder langsam auseinandergefallen ist, sonst würde ich Ihn dir direkt abkaufen :)!

 

Würde mich interessieren, was deine Erfahrungen mit dem Bondtech sind! Die haben einen recht guten Ruf, obwohl mich ihr Konzept nicht so überzeugt (das Filament dürfte sich ziemlich stark verformen in dem Teil?). Die Preise sind auch horrend o.O

 

Es gibt da bereits einen Post, habe da meinen Senf schon abgegeben :):

https://ultimaker.com/en/community/18369-bondtech-qr-30-universal

Generell, ich bin sehr zufrieden bis jetzt. Der schiebt und schiebt und schiebt... Habe sogar NinjaFlex ohne Probleme gedruckt (Bilder im Post oben). Betreffend verformen, warum meinst du? Ich kann das auf jeden fall nicht nachvollziehen... Das filament nach dem rausziehen sieht ok aus. Ja, die Preise sind hoch.

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Nehme auch eine für meinen UMO! :)

Ich habe bis jetzt schon einiges probiert (PEI noch nicht, da es mir bei meinen bekannten lieferanten einfach zu teuer ist). Ich drucke im moment auf Glass (dreckig, mit ein bisserl glue stick), funktioniert sehr gut. Dann der erste Batch der geckotek Platten für PLA von KickStarter. Erfolg: Mässig und dann sogar etwas zerstört, da ich NinjaFlex mit 230 Grad auf dem Ding gedruckt hab => hat die Beschichtung gelöst... grrr, für mich also nicht universell einsetzbar (http://www.geckotek3d.com/products/ultimaker-3d-printers). BuildTak habe ich zuhause, aber noch nicht getestet (da es ja funktioniert mit Glass).

Was jonny für PEI beschreibt ist für mich genau das was ich suche, sogar ohne BRIM und ohne warping bei PLA. Muss evtl. doch noch in PEI investieren :). @jonnybischof, ich glaube du druckst auch XT (NinjaFlex?) und anderes, richtig?

 

XT und Ninjaflex habe ich beides schon auf der PEI Platte getestet. Die Haftung ist bei beiden Materialien schon fast zu gut - man kriegt die Prints kaum mehr ab, und reisst unter Umständen sogar die Platte auf. In dem Moment muss man die PEI Platte komplett auskühlen lassen, wirklich BIS auf Raumtemperatur runter (was schnell Mal eine halbe Stunde dauert). Ansonsten kriegt man die Teile kaum ab. Das ist dann eben schon fast wieder schlecht, weshalb ich die PrintInZ Platten testen möchte. Die PEI Platten sind ausserdem sehr dünn - es ist nicht einfach, sie komplett flach zu bekommen. Die PrintInZ Platten sind hingegen ca. 4mm dick und lassen sich recht einfach an den Ecken auf die Grundplatte klemmen.

Bez. Bondtech: Der hat doch 2 Transporträder, oder? Somit gibt es auch zwei "Bissspuren"? Wie gesagt, ich habe den Extruder nicht selber getestet. Beim UMO habe ich beobachtet, dass diese Spuren vom Transportrad doch recht tief sein können, und bei E3D Hotends zu Blockaden in deren 3mm Bohrung führen können. Kann natürlich sein, dass durch die zwei Transporträder die Spuren insgesamt weniger tief werden..

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XT und Ninjaflex habe ich beides schon auf der PEI Platte getestet. Die Haftung ist bei beiden Materialien schon fast zu gut - man kriegt die Prints kaum mehr ab, und reisst unter Umständen sogar die Platte auf. In dem Moment muss man die PEI Platte komplett auskühlen lassen, wirklich BIS auf Raumtemperatur runter (was schnell Mal eine halbe Stunde dauert). Ansonsten kriegt man die Teile kaum ab. Das ist dann eben schon fast wieder schlecht, weshalb ich die PrintInZ Platten testen möchte. Die PEI Platten sind ausserdem sehr dünn - es ist nicht einfach, sie komplett flach zu bekommen. Die PrintInZ Platten sind hingegen ca. 4mm dick und lassen sich recht einfach an den Ecken auf die Grundplatte klemmen.

 

OK, ich warte also mal noch mit PEI, das scheint für mich auch keine wirkliche Alternative. Eigentlich ist es mir egal was es ist, auch ob mit Hitze oder nicht (habe ja auch ein HBK, es soll einfach, wie Glass, mit allem funktionieren, einfach besser. ;)

Wann möchtest du das Zebra bestellen, welche Grösse?

 

Bez. Bondtech: Der hat doch 2 Transporträder, oder? Somit gibt es auch zwei "Bissspuren"? Wie gesagt, ich habe den Extruder nicht selber getestet. Beim UMO habe ich beobachtet, dass diese Spuren vom Transportrad doch recht tief sein können, und bei E3D Hotends zu Blockaden in deren 3mm Bohrung führen können. Kann natürlich sein, dass durch die zwei Transporträder die Spuren insgesamt weniger tief werden..

 

Ja genau, 2 Transporträder mit Zähnen. Ich denke das ist auch Einstellungssache, man(n) soll den bondtech nicht zu fest anziehen, dann ist es ziemlich sanft. Bei mir sieht es ziemlich genau so aus wie beim Detailbild von golaxR6 im oben genannten thread.

Ich kann Dir sonst sicher mal noch mehr Bilder machen wenn Du willst, oder Du kannst Ihn mal live sehen wenn du möchtest (wir sind ja glaube ich nicht sooooo weit weg, oder).

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Tönt interessant. Hast du denn alle Metallteile selber hergestellt? Oder hast du überhaupt Interesse das Teil zu verkaufen?

Machst du einen komplett neuen Drucker oder verwendest du die Elektronik des Ultimakers und machst nur das ganze Drumherum stabiler?

Verwendest du deinen UMO mit Plexiplatte oder hast du eine Heizplatte? Da mache ich mir eben auch gedanken, weil ich auch mit PLA starkes Warping habe.

 

Die Metallteile bestelle ich bei www.blexon.com (Schweizer Seite, trotz .com). Vom aktuellen Prototypen habe ich 2-3 Stück. Wenn er sich bewährt, kann ich problemlos 10-20 Stück bestellen und kriege dann sogar einen guten Preis für die Teile :)

Wie gesagt, momentan ist der Warthog noch im Zustand "er ist da, aber wurde noch nicht  getestet". Das heisst, es wird auf jeden Fall noch Anpassungen geben. Da die meisten funktionalen Bauteile jedoch gedruckte Teile sind, ist das keine grosse Sache. Die Metallteile kommen hauptsächlich als Verstärkungen zum Einsatz. Eine Ausnahme ist der Halter, welcher das Kugellager gegen das Transportrad drückt. Dessen Arme sind aus 2mm Edelstahl und somit für die Ewigkeit gemacht :p

Mein neuer Drucker hat sich aus "ein paar Ultimaker Upgrades" hin zu einer kompletten Neuentwicklung (inkl. Elektronik) bewegt. Das Ziel ist es schon, diese Drucker irgendwann zu verkaufen. Momentan bin ich aber noch nicht mit der Konstruktion zufrieden, bzw. mir fehlt noch eine CNC Maschine für die Herstellung einiger Schlüsselteile.

Ein Upgrade zur Plexiglasplatte ist meiner Meinung nach ein absolutes Muss. Das ewige Gebastel mit dem Bluetape, warping und sonstige Probleme vermiesen einem den Spass an der Sache ziemlich bald. Ich nutze ein Heizbett + PEI Druckplatte. Das hat sämtliche Probleme mit der Plattform gelöst. Die Teile haften absolut zuverlässig, es gibt kein Warping mehr (ich brauche nicht einmal mehr die Brim Funktion), die Oberfläche ist sauber und eben, UND ich benötige keine Tapes, kein Klebstoff oder sonstige Wässerchen, keine schwarze Magie und keine Gebete vor dem Drucken mehr. Einfach einschalten und drucken :)

Es gibt möglicherweise aber eine noch bessere Variante, wenn du nur PLA druckst (was ich beim UMO auch unbedingt empfehlen würde). Und zwar die Druckplatten von www.printinz.com. Diese funktionieren - im Gegensatz zu PEI - auch ohne Heizbett. Das behaupten jedenfalls Hersteller (und das ist ein Guter, habe schon mit ihm Kontakt gehabt) und zufriedene Kunden. Ich hatte bisher nicht die Gelegenheit, selber eine Platte zu testen. Das Einsparen des Heizbetts würde (nebst den finanziellen Einsparungen) die Installation für dich deutlich vereinfachen - bloss die Druckplatte auf die Plexiglasplatte klatschen, und fertig.

Ich werde für meinen neuen Drucker eine Platte von dort bestellen. Vielleicht können wir ja eine Sammelbestellung machen? Ja, die Platten sind ziemlich teuer (ca. 60 CHF mit Porto und MwSt.) PEI ist allerdings noch teurer...

 

Ich bin noch nicht mit allen Abkürzungen bewandert; was bedeutet PEI?

Im Moment drucke ich nur PLA, ich möchte einfach das Warping und die Fummelei loswerden. Da bei mir die Raumtemperatur relativ tief ist (15-18°C) bin ich nicht sicher ob ohne Heizplatte das Warping verbessert werden kann?

Passen denn die Druckplatten von printinz direkt auf den UMO oder muss man noch Löcher reinmachen?

Was spricht denn dagegen auf einem UMO mit ABS zu drucken wenn eine beheizte Platte vorhanden ist?

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Posted (edited) · Beurteilung Druckqualität inkl. Bilder, gcode, STL

PEI ist Poly-Ether-Imid. Frag mich nicht wieso, aber Druckplatten aus diesem Material haben die Eigenschaft, dass gedruckte Teile sehr gut darauf haften, wenn das PEI warm ist. Kühlt das PEI ab, dann löst sich das Druckteil "fast" von selbst ab (grosse Teile "poppen" weg, kleine kommen bei leichtem Ziehen).

PrintInZ macht Platten passgenau. Ich würde die Platten mit Clips auf die Plexiglasplatte klemmen (dann sind sie schön eben, und einfach zu entfernen bei Bedarf). Von den Clips habe ich jede Menge rumliegen...

Wegen der Raumtemperatur würde ich einfach die Seitenwände des UMOs verschliessen (z.B. mit Bubble-Wrap "Bläterlifolie". Oben kann der Drucker offen bleiben. Das würde ich übrigens sowieso machen, sobald ein Heizbett montiert wird. Du sparst damit eine Menge Energie.

ABS würde ich aus vielen Gründen nicht drucken. Es ist ein gruusiger Kunststoff aus Erdöl. ABS stinkt beim Drucken und produziert ungesunde Gase und schädliche Nanopartikel. Diese lagern sich überall im Innern (und äusseren) des Druckers ab und verschlechtern mit der Zeit die Performance.

Beim Drucken ist ABS schwer zu kontrollieren - schlechte Schichthaftung, übles warping, haftet kaum auf dem Bett...

Es gibt gewaltige Qualitätsunterschiede. Ich habe verschiedene teure Sorten ausprobiert, und keine davon war brauchbar.

Und nicht zuletzt: Das UMO hotend kommt mit Temperaturen um 240°C einfach auf Dauer nicht klar. Der Teflon-Liner wird bei diesen Temperaturen weich und defomiert sich mit der Zeit. Dann kannst du das Teil wegschmeissen und ein neues kaufen.

Wenn du ein Filament mit höherer Temperaturresistenz brauchst als PLA, dann solltest du dir Colorfabb XT ansehen. DAS ist ein Druckfilament. ABS ist einfach nur ein Sch...splastik.

Leider gilt auch bei XT das Problem mit dem UMO hotend.

Das UMO hotend ist wirklich gut für PLA. Ich drucke seit Jahren ohne Probleme - clogging oder sonstige hotend-Probleme gibt es bei mir nicht. Niemals. Nada...

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Danke für die Erklärungen. Im Moment bin ich mit PLA relativ zufrieden, möchte einfach das Warping reduzieren. Bei mir ist nicht das Problem dass sich die Teile von der Platte lösen (habe diese "brim" Funktion in Cura eingeschaltet). Habe vor kurzem eine Plastik Box mit den Massen 160x160x50mm gemacht, und gegenüber der Mitte fehlten in den Ecken 2mm... Das finde ich schon relativ extrem, und ich frage mich ob das ohne Heizplatte überhaupt besser werden kann wenn doch das Teil eigentlich gut an der Platte haftet.

Falls diese PrintInZ Platten da wirklich eine Verbesserung bringen, dann wäre ich schon interessiert.

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Also Warping ist mit einer beheizten Platte, Glas mit Haarlack (um2) bei PLA überhaupt kein Problem, selbst bei großen Teilen.

Hatte auch eine Alu PEI Platte, da haben mich aber die langen Aufheiz und Abkühlzeiten genervt.

Auf meiner Glasplatte+Haarlack hält bis jetzt alles bombenfest, ohne Warping. Egal ob PLA-HT, ninjaflex oder normales PLA.

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Für solche objekte mit mehr als 100x100 mm bodenfläche benutze ich Blue Tape von Scotch. Funktioniert sehr gut dabei lasse ich heizbett ausgeschaltet. Kein warping (PLA)

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Hm, je mehr ich hier im Forum lese, desto weniger weiss ich was die beste Option ist.

Vielleicht doch das Original Upgrade Kit für den UMO?

Glas ist natürlich schön steif und daher sehr plan. Im Moment benütze ich das normale Blue Tape, für eckige Grundflächen muss ich allerdings brim einschalten. Diese Schicht jedes mal zu entfernen kann je nach Objekt aber relativ mühsam sein.

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Ich mach's noch ein wenig komplexer: auf meinem UMO hatte uch früher 200mm breites Kaptontape im Einsatz. Ging recht gut. Dann habe ich mir aber ein beheiztes Bett gebaut und schliesslich auf das UM HBK gewechselt.

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Ich mach's noch ein wenig komplexer: auf meinem UMO hatte uch früher 200mm breites Kaptontape im Einsatz. Ging recht gut. Dann habe ich mir aber ein beheiztes Bett gebaut und schliesslich auf das UM HBK gewechselt.

 

Also druckst du jetzt nur noch mit dem originalen Kit? Dann brauchst du aber sonst nichts mehr, kein Tape oder Haarspray oder ähnliches?

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Also druckst du jetzt nur noch mit dem originalen Kit? Dann brauchst du aber sonst nichts mehr, kein Tape oder Haarspray oder ähnliches?

 

Korrekt. Die erste Schicht mit etwas höherer Temperatur und wenn es grossflächige Teile ohne Unterbruch sind vorher das Glas mit leichter Spülmittellauge gewaschen und diese verdampft (ich verwende ein Geschirrspülmittel, das Milchsäure enthält). Und einen grosszügigen Brim.

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Ich habe gerade nachgesehen; für den UMO ist im Manual eine Drucktemperatur bis 260°C spezifiziert. Die flexiblen Materialien sind wie ich gesehen habe mit ca. 240°C zu drucken. Ist eine solch hohe Drucktemperatur für weitere Teile schädlich, oder müsste beim Drucken mit dieser Temperatur einfach häufiger das Teflon Teil ersetzt werden?

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Die Schwachstelle ist sicher das Teflon Teil (generell beim UMO Hotend) würde ich sagen. Also davon ein paar Ersatz zu haben ist sicher nicht falsch... Sonst sehe ich eigentlich keine grösseren Probleme mit höheren Temperaturen.

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Naja, theoretisch hat PTFE eine Einsatztemperatur bis 260°C. Es ist jedoch vielfach dokumentiert und beobachtet worden, dass die Teflon-Teile in 3D Drucker hotends bei Temperaturen über 230°C sehr viel schneller kaputt gehen als sie eigentlich sollten.

A propos Sammelbestellung - Ich bin letzte Woche umgezogen und werde auch diese Woche noch ziemlich beschäftigt sein mit Ein- und Aufräumen. Ich melde mich dann aber nochmals deswegen.

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