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SMHRambo

Octoprint mit Cura 2.3.1 und Ultimaker 2+

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Hi,

ich bin auf ein kleines Problem mit Cura gestoßen, und zwar versuche ich gerade Cura für meinen UM2+ mit Octoprint einzurichten.

Da Cura aber nur für den UM2 die Änderung des GCode-Typs zulässt, habe ich mich mal mit den Drucker Definitionsdatein auseinander gesetzt.

Ich bin wie folgt vorgegangen:

Ich habe eine Kopie vom Ultimaker2 und vom Ultimaker 2+ gemacht und diese passen umbenannt.

In der neuen Ultimaker2 Octoprint Def. Datei habe ich die id und Namen passen geändert und habe als default GCode RepRap angegeben.

In der neuen Ultimaker2+ Octoprint Def. Datei habe ich die Vererbung auf die ID des Ultimaker2 Octoprint geändert und die Namen sowie die id auch passen geändert.

Die beiden neuen Profile tauchen auch in Cura auf und es lassen sich Drucker dafür anlegen.

Wären das Ganze für den UM2 mit Octoprint funktioniert, gibt es beim UM2+ mit Octoprint Probleme.

Er lässt sich nicht immer auswählen und wenn es mal ausgewählt wurde wird im Cura keine virtuelle Druckfläche angezeigt. Ich habe auch schon die Config Daten in %appdata/Local/cura gelöscht das hat aber auch nichts gebracht.

Ich hatte schon gedacht es liegt am UM2+ Octoprint Profil, dass es mit dem RepRap aus dem UM2 Octoprint Profil nicht zurecht kommt, aber wenn ich einfach im Original UM2 Profil auf RepRap umstelle, erzeugt mir Cura 1A Gcode für RepRap mit einem UM2+ Profil. Es muss also irgendwie an der Vererbung oder der Namensgebung liegen.

Hat sich jemand schon mal damit auseinander gesetzt, ich würde gerne Cura für Octoprint und das normale SDKarten-Drucken benutzen ohne immer im UM2 Profil von UltiGCode auf RepRap umschalten zu müssen.

Hier der Code auf Pastebin:

UM2 Octo

UM2+ Octo

Danke im vorraus

Sascha

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Hallo Sascha,

der UM2+ hat Varianten, Du müsstest mindestens noch die zugehörigen Dateien im Ordner "variants" kopieren (und darin den Verweis auf die neue "definition" abändern).

Außerdem gibt es im Ordner "quality" noch einen Unterordner mit zusätzlichen "quality_definition" für den UM2+ und den UM3. Wenn Du die nicht auch noch alle kopieren willst, kannst Du in der neuen Definition auf die Profile vom UM2+ verweisen.

In "ultimaker2_extended_plus.def.json" wird das z.B. so gemacht.

Im Übrigen denke ich, das Du vielleicht  schneller am Ziel bist, wenn Du gleich die Definition vom Extended Plus kopierst. Das Vererben vom UM2 macht die Sache irgendwie zu kompliziert. Die paar Zeilen für GCode-Flavor und ggf. Start/End-Gcode kannst Du auch direkt dort rein schreiben. Das sieht dann so aus:

 

{   "id": "ultimaker2_plus_reprap",   "version": 2,   "name": "Ultimaker 2+ RepRap",   "inherits": "ultimaker2_plus",   "metadata": {       "author": "Ultimaker",       "manufacturer": "Ultimaker",       "category": "Ultimaker",       "quality_definition": "ultimaker2_plus",       "weight": 1,       "file_formats": "text/x-gcode",       "platform": "ultimaker2_platform.obj",       "platform_texture": "Ultimaker2Plusbackplate.png",       "supported_actions":["UpgradeFirmware"]   },   "overrides": {       "machine_name": { "default_value": "Ultimaker 2+ RepRap" },       "machine_start_gcode" : {           "default_value": "",           "value": "\"\"  if machine_gcode_flavor == \"UltiGCode\" else \"G21 ;metric values\\nG90 ;absolute positioning\\nM82 ;set extruder to absolute mode\\nM107 ;start with the fan off\\nG28 Z0 ;move Z to bottom endstops\\nG28 X0 Y0 ;move X/Y to endstops\\nG1 X15 Y0 F4000 ;move X/Y to front of printer\\nG1 Z15.0 F9000 ;move the platform to 15mm\\nG92 E0 ;zero the extruded length\\nG1 F200 E10 ;extrude 10 mm of feed stock\\nG92 E0 ;zero the extruded length again\\nG1 F9000\\n;Put printing message on LCD screen\\nM117 Printing...\""       },       "machine_end_gcode" : {           "default_value": "",           "value": "\"\"  if machine_gcode_flavor == \"UltiGCode\" else \"M104 S0 ;extruder heater off\\nM140 S0 ;heated bed heater off (if you have it)\\nG91 ;relative positioning\\nG1 E-1 F300  ;retract the filament a bit before lifting the nozzle, to release some of the pressure\\nG1 Z+0.5 E-5 X-20 Y-20 F9000 ;move Z up a bit and retract filament even more\\nG28 X0 Y0 ;move X/Y to min endstops, so the head is out of the way\\nM84 ;steppers off\\nG90 ;absolute positioning\""       },       "machine_gcode_flavor": {           "default_value": "RepRap (Marlin/Sprinter)"       }   }}

 

Die 4 Varianten musst Du trotzdem noch duplizieren, aber das ist nicht viel Arbeit.

Edit Dec 5, 2016:

Wie es aussieht, werden die Varianten mit vererbt und das oben stehende "definition"-file reicht vollkommen aus.

(abspeichern im Cura-Programm Ordner als "..../Cura 2.3/resources/definitions/ultimaker2_plus_reprap.def.json")

Der Start- und End-gcode muss aber ggf. noch an die eigenen Vorlieben angepasst werden.

----

Wenn die Definition nicht ordentlich funktioniert, findet man meistens in der Log-Datei einen Hinweis auf die Ursache. In Cura: "Help->Show Configuration Folder" und dort die Datei "cura.log".

Da es aber (IMHO) keine Dokumentation gibt, wie diese ganzen json- und cfg-Dateien zusammen funktionieren sollen, bleibt vieles davon immer noch Kaffeesatz-Leserei...

...oder man muss Python lernen und versuchen, in den Cura Quelltexten die Zusammenhänge zu finden - je nachdem was schneller geht... :)

Viel Erfolg!

Edited by Guest

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