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Franzk

Brauchbarkeit des 3D Drucks im Consumerbereich

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Posted · Brauchbarkeit des 3D Drucks im Consumerbereich

soweit ich gehört hab, hast du halt bei SLA viel gepansche mit hässlichen Chemikalien. Irgendjemand hat mal auf ne ähnliche Frage geantwortet hier, der beides hat und benutzt. Glaub Um2 und Form1. Er meinte, wenns nicht supertoll werden muss, nimmt er immer den UM, anschalten, warten, rausnehmen, fertig. SLA hat wohl auch so seine Regeln, zB große Flächen parallel zur Buildplate sind tunlichst zu vermeiden.

Ich hab leider keine Ahnung, wer das geschrieben hat, einer von den Bekannten hier, Labern vielleicht?

Glaub die perfekte Drucktechnik gibts nicht. Vllt. kannst du s dir ja mal bei jemand anschaun?

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Posted · Brauchbarkeit des 3D Drucks im Consumerbereich

Sehe ich ganz anders.

Habe ausschließlich UM2's im Einsatz, fast pausenlos. Die Investitionskosten sind dabei ein Witz. Open Source ist dabei eine Grundvoraussetzung.

naja, du fertigst ja z.B. auch deine eigenen Coupler - ich vermute mal weil du mit dem Ersatzteilpreis von UM nicht so ganz einverstanden bist - oder wozu der Aufwand?

 

Woher die 3000€ kommen kann ich nicht nachvollziehen...?

 

Steht da: "...was 3.ooo.- € (UM3) an Wert..."

Das bedeutet ein UM³ kostet rund 3000.- Euro (netto) :p

Der D-Mark Vergleich ist Käse das stimmt.

 

Zum Drucker selber bauen; mache ich auch. Ist aber noch mal eine ganz andere Hausnummer. Hat mit den empfohlenen UM Modifikationen nicht viel gemeinsam.  

 

Selbstbau ist halt keine Option, wenn man damit produzieren und Geld verdienen will, es sei denn man hat ein spezielels Projekt für das es keine passende Maschine gibt.

 

Ich empfehle den UM2 grundsätzlich weiter; sage den Leuten aber das sie sich darauf einstellen müssen zu lernen. Ist aber bei Kettensägen nicht anders... ;)

 

Sorry aber das ist Unsinn: Ich habe in den letzten ~12 Jahren mit einigen Kettensägen gearbeitet. An *keiner* musste man basteln bis sie lief - ganz im Gegensatz zum UM².

Klar muss man lernen mit der Maschine umzugehen. Lernen ist aber etwas ganz anderes als das Gerät durch stundenlange Bastelei in einen betriebsfähigen Zustand zu versetzen. Zumal dazu eine genaue Fehleranalyse gehört, die ein Einsteiger gar nicht leisten kann.

Viele User gehen auch sicher zu blauäugig an die Sache heran, ein 3D Drucker ist halt kein Toaster sondern eine Werkzeugmaschine. Wer also handwerklich eher unbegabt ist wird es hier viel schwerer haben als jemand der die Bedienung einer Maschine z.B. beruflich gelernt hat.

Der Tenor hier ist doch grundsätzlich: Die Drucker von UM sind im Grunde ok, aber viel zu teuer wenn man noch selber Hand anlegen muss. Dies trifft insbesondere auch auf die Ersatzteile zu. Und ich denke mal von dieser Aussage bist du auch nciht weit entfernt - zumindest hättest du sicher nichts dagegen wenn du dein Equipment günstiger einkaufen könntest.

Leider wird es ziemlich sicher nicht billiger werden, weil die Schlipsträger ihr 5-stelliges Monatsgehalt und die Chefs ihren Sportwagen brauchen - da ist kein Spielraum für Preissenkungen :p

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Posted (edited) · Brauchbarkeit des 3D Drucks im Consumerbereich

naja, du fertigst ja z.B. auch deine eigenen Coupler - ich vermute mal weil du mit dem Ersatzteilpreis von UM nicht so ganz einverstanden bist - oder wozu der Aufwand?

 

Wo steht das ich sie fertige?

Der Coupler ist eindeutig als Verschleißteil identifiziert. Wenn der UM2 muckt...fliegt der Coupler und es geht weiter. Aber dank der Open Source Geschichte bin ich nicht an einen Lieferanten gebunden.  

 

Steht da: "...was 3.ooo.- € (UM3) an Wert..."

Das bedeutet ein UM³ kostet rund 3000.- Euro (netto) :p

Der D-Mark Vergleich ist Käse das stimmt.

 

Ich meine den UM2.

 

Sorry aber das ist Unsinn: Ich habe in den letzten ~12 Jahren mit einigen Kettensägen gearbeitet. An *keiner* musste man basteln bis sie lief - ganz im Gegensatz zum UM².

 

Ich rede nicht vom 'basteln'. Ich rede davon das man sich mit einer jeden Maschine die man benutzen möchte ein wenig auskennen sollte.  Bei der Kettensäge kann man sonst im schlimmsten Fall nur noch bis neun zählen.

Edited by Guest

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Posted · Brauchbarkeit des 3D Drucks im Consumerbereich

Vor einem Jahr stand ich auch vor dieser Frage SLA oder FFF.

Das SLA Druckverfahren liefert natürlich super Ergebnisse, hat weniger Schwierigkeiten mir überhängen, ist glatter, schneller, genauer und kann feinere Strukturen erstellen. Aber der grosse Nachteil ist, du musst mit Flüssigen Acryl-, Epoxid- oder Vinylesterharzen arbeiten. Beziehungsweise du arbeitest mit deren Monomeren in einer Lösung. Als Polymere sind diese Stoffe unbedenklich, aber die Monomere haben es in sich. Unangenehmer Geruch ist da noch das geringste Problem, die sind alle Krebserregend und Hobbymässig will ich damit nichts zu tun haben. Bei mit im Labor habe ich damit kein Problem, aber zuhause will ich das nicht haben.

Das ist mal der gesundheitliche Aspekt, aber dazu kommt noch dass die Harze sehr teuer sind und du kannst sie nicht einfach mal so stehen lassen wenn du sie gerade nicht brauchst. Dann ist auch noch das Problem mit der Entsorgung.

Aus diesem Grunde bin ich dann doch zum umweltfreundlichen BioPlastig PLA gegangen. Da muss man keine bedenken haben, wenn man damit arbeitet.

Grüsse aus dem Labor

zpm3atlantis

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Posted · Brauchbarkeit des 3D Drucks im Consumerbereich

 

naja, du fertigst ja z.B. auch deine eigenen Coupler - ich vermute mal weil du mit dem Ersatzteilpreis von UM nicht so ganz einverstanden bist - oder wozu der Aufwand?

 

Wo steht das ich sie fertige?

Der Coupler ist eindeutig als Verschleißteil identifiziert. Wenn der UM2 muckt...fliegt der Coupler und es geht weiter. Aber dank der Open Source Geschichte bin ich nicht an einen Lieferanten gebunden.  

Ok, dann eben fertigen lassen. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Originalteil hoffnungslos überteuert ist - erst Recht weil es ein Verschleißteil ist. Da fällt mir ein, dass ich wieder welche brauche ;)

 

 

Steht da: "...was 3.ooo.- € (UM3) an Wert..."

Das bedeutet ein UM³ kostet rund 3000.- Euro (netto) :p

Der D-Mark Vergleich ist Käse das stimmt.

 

Ich meine den UM2.

 

Du hattest aber Peter zitiert und der schrieb explizit UM3.

Wenn du dich auf meinen Beitrag beziehst so war die Rechnung folgende:

Einstandspreis UM² war ~2300.- plus Olsson Block 120.- plus Upgrade Kit 500.- = 2920.-

oder ohne Olsson Block eben 2800.- Ich schrieb ja auch "...schrammt an der 3k Grenze..."

Wer danach noch den Bondtech Feeder installiert ist eigentlich schon drüber.

 

 

Sorry aber das ist Unsinn: Ich habe in den letzten ~12 Jahren mit einigen Kettensägen gearbeitet. An *keiner* musste man basteln bis sie lief - ganz im Gegensatz zum UM².

 

Ich rede nicht vom 'basteln'. Ich rede davon das man sich mit einer jeden Maschine die man benutzen möchte ein wenig auskennen sollte.  Bei der Kettensäge kann man sonst im schlimmsten Fall nur noch bis neun zählen.

 

Bei der Säge kann man im *besten* Fall noch bis 9 zählen.

Für den schlimmsten Fall druckt man sich besser rechtzeitig eine hübsche Urne aus z.B. Bronzefill :p

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Posted · Brauchbarkeit des 3D Drucks im Consumerbereich

 

Ein Freund von mir hat sich auch den Prusa i3 gekauft. Der läuft bis heute nicht (vor einem halben Jahr gekauft). Zudem sehen die Teile extrem schlecht aus. Ein Teil der Plastikteile wurden anscheinend mit einem 3D Drucker gemacht.

 

Ein Kollege von mir hat sich einen zugelegt. Der Zusammenbau war in einem Nachmittag erledigt. Seit dem druckt er lustig. War sein erster Drucker.

Klar wurden die 'Plastikteile' mit einem 3D- Drucker gedruckt. Dafür sind sie ja da ;)

 

Hallo Kris,

da hast Du den falschen zitiert. Die Aussage stammt von zpm3atlantis.

Viele Grüße

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Ein Freund von mir hat sich auch den Prusa i3 gekauft. Der läuft bis heute nicht (vor einem halben Jahr gekauft). Zudem sehen die Teile extrem schlecht aus. Ein Teil der Plastikteile wurden anscheinend mit einem 3D Drucker gemacht.

 

Ein Kollege von mir hat sich einen zugelegt. Der Zusammenbau war in einem Nachmittag erledigt. Seit dem druckt er lustig. War sein erster Drucker.

Klar wurden die 'Plastikteile' mit einem 3D- Drucker gedruckt. Dafür sind sie ja da ;)

 

Hallo Kris,

da hast Du den falschen zitiert. Die Aussage stammt von zpm3atlantis.

Viele Grüße

 

Ahh jetzt verstehe ich den Zusammenhang endlich ^^

Das war kein negativer Punkt, aber man sollte auch weiter lesen. Ich habe dann noch geschrieben gehabt, dass die Qualität dieser Teile so niedrig war. So schlecht würdest du es nicht einmal mit einem Ultimaker auf schlechtesten Einstellungen hin bekommen.

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Posted · Brauchbarkeit des 3D Drucks im Consumerbereich

Noch mal zum Thema. Ich nutze meinen UM2+ mittlerweile 11 Monate und bin in meiner Meinung ebenso gespalten wie viele hier. Die 2300 Euro taten damals ganz schon weh. Und mein 2+ war eine richtige Herausforderung.

Schon nach dem Auspacken baumelten die LED Streifen in den Ecken. Der Z-Drop Fehler hat viele Ausdrucke ruiniert und der Feeder war nach wenigen Monaten entzwei. Mit dem Service bei iGo3D habe ich ebenso meine Achterbahnfahrten gemacht und bin ebenso gespalten. Ich denke Ultimaker hat die Garantiereserven zu knapp bemessen und darunter leidet der Service. Und iGo3D kann das nicht aus eigner Tasche wettmachen.

Man darf nicht vergessen, dass vor einem Jahr noch viel Murks auf dem Markt war, der ebenso teuer war und auch richtig schlecht. Nicht wenige Firmen und Modelle sind mittlerweile verschwunden oder aufgekauft. Ich bin froh dass ich nicht auf deren Versprechen hereingefallen bin. So gesehen bereue ich meine Investition nicht. Der UM2+ läuft, ich kenne seine Schwächen und Stärken und in 6 bis 12 Monaten wird er wohl durch etwas anderes ersetzt.

Die Raise3D Drucker sehen ganz vernünftig aus aber ich habe grundsätzliche Bedenken mit amerikanischen Produkten, die gerne bedingungslos gewinnoptimiert sind. Makerbot ist ein gutes Beispiel zum Abgewöhnen. Meine Vorliebe gilt japanischen und koreanischen Produkten, auch wenn sie hier eher Exoten darstellen.

Auf der formnext hat mir der OLMO von FormersFarm sehr gut gefallen. Die XYZ-Mechanik war exzellent, das Gehäuse geschlossen und hinten sogar ein HEPA Filter. Nur die Nozzle war gruselig, der traue ich keinen Meter.

Ebenso hat mir der Sindoh 3DWOX DP200 gefallen. So sehen Consumergeräte aus. OK das gechippte Filament wäre ein potentieller Dealbreaker. Ansonsten macht er einen gut durchdachten Eindruck.

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Posted (edited) · Brauchbarkeit des 3D Drucks im Consumerbereich

Ich bin mein UM2 zum Glück los.

Ich stehe aktuell vor der Frage welcher Drucker es sein soll, ich habe absolut keine Ahnung, bis 3500€ darf er kosten.

Der Raise3D N2 schaut optisch wirklich klasse aus.

Eine Anfrage beim Vertrieb war allerdings leider bisher ohne Antwort.

Bin für alle Geräte aktuell offen, nur kein UM2+ mehr.

Habt ihr vielleicht noch eine Idee? Also Dual ist ein Muss wegen PVA.

Wirkliche ehrliche Tests findet man im Netz ja auch nicht.

Ausser affiliate Seiten die fette Provisionen kassieren und oder Ultimaker als Testsieger, die bei großen Seiten von UM die nach meiner mittlerweile erlangten Kenntnis gesponsert wurden, findet man leider keine ehrliche Meinung mehr. Außer in Foren, direkt bei den Anwendern.

Edited by Guest

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Posted · Brauchbarkeit des 3D Drucks im Consumerbereich

Wäre es dann nicht auch sinnvoller, die Frage nach einem neuen Drucker auf einem unabhängigen Forum zu stellen?

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Posted · Brauchbarkeit des 3D Drucks im Consumerbereich

Für mich hat Peter schon recht, auch hier nachzufragen, denn die meisten die einen Ultimaker besitzen, werden sich über andere Drucker in nachhinein informiert haben.

Und manche würden auch gerne den Drucker wechseln wollen, aber erstmal muss man wieder das nötige Kleingeld dafür haben.

Grüsse aus Bayern

Harry

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Posted (edited) · Brauchbarkeit des 3D Drucks im Consumerbereich

Peter,

hast du dir schon mal den BCN3D Sigma angesehen? Ich hatte das Glück die Maschine im Herbst in Barcelona live sehen zu können. Das Design ist mir ein wenig "too much", aber er druckt ganz gut und das mit zwei getrennten Druckköpfen, jedoch auch etwas lauter als die UM's.

Meine Sorge ist, dass der Drucker aus dem universitären Umfeld kommt und wahrscheinlich ähnliche Supportschwierigkeiten bekommen wird wie Ultimaker. Der Schritt aus dem Bastelumfeld ins kommerzielle Endverbrauchergeschäft ist eine riesige Herausforderung.

Mein Favorit hätte eine 4-fache Z-Führung des Druckbetts mit zwei synchron laufenden Spindeln, alles andere ist mir zu wabbelig. Worauf legst du denn Wert?

Große Hoffnung setze ich übrigens auf FlashForge. Die sind reif für ein größeres Modell mit Dual-Extruder, größerem Bauraum, hochwertiger Mechanik und stabilerem Gehäuse.

Edited by Guest

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@Dim3nsioneer

Du hast nicht ganz unrecht.

Ich bin mir aber sicher, dass ich nicht der einzigste bin der so denkt.

Was ich dir aber schreiben kann, ich vermisse aktuell einen 3D-Drucker.

Es rattert nichts mehr, es ist still im Haus. Ich brauche also einen neuen und das schnell. Deswegen stellte ich hier die Frage, weil ich der Meinung war, es passt ganz gut zum Thema.

Der Drucker soll erstmal privat verwendet werden, um mich daran zu gewöhnen.

Danach soll er auch Teile für unseren Betrieb drucken.

Es muss keine Extended sein etc. Der Bauraum sollte nicht kleiner wie beim UM2 sein. Dual muss er haben, geschlossen sollte er sein.

Und er sollte besser sein wie der UM oder wirklich genausogut im Druck.

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Posted · Brauchbarkeit des 3D Drucks im Consumerbereich

Wenn ich mir die Beiträge und Erfahrungen durchlese, stelle ich für mich fest dass die vorherrschende Aussage zu sein scheint:

"Die Drucker von Ultimaker drucken ganz gut, sind nicht günstig aber die Technologie im Consumerbereich ist noch zu unausgereift als dass es mit z.B. 2D Drucker zu vergleichen wäre.".

Man darf aber eine Sache nicht vergessen. Die meisten hier sind fortgeschrittene User die die Drucker an ihre Grenzen bringen. Normale User drucken mit unveränderter Hardware und den Voreinstellungen in Cura und haben keine Probleme damit.

Und für den geschäftlichen Umgang mit den Druckern - da würde ich lieber noch einen zusätzlichen Drucker kaufen und diesen unverändert lassen statt die aktuellen so zu pimpen dass die Maschinen ständig an ihrer Grenze arbeitet.

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Posted (edited) · Brauchbarkeit des 3D Drucks im Consumerbereich

Hallo,

 

... Die meisten hier sind fortgeschrittene User die die Drucker an ihre Grenzen bringen...

hmm, welche Grenze(Spezifikation?)? Was ist fortgeschritten? Ich nutze meinen U2E+ rein privat. Der läuft vielleicht 24h - 72h die Woche, um dann wieder 1-2 Woche frei zu haben :).

Ich drucke in der Regel mehrere Teile am Stück. Dabei berührt der Druckkopf schon mal beim Wechsel auf das nächste Teil die Oberfläche eines anderen Teils. Wenn es dumm läuft, dann ist das gestriffene Teil dauerhaft beschädigt. Mehr als ärgerlich. Das liegt meiner Ansicht an der fehlenden Ausgereiftheit des Aufbaus, die man nur schwer korrigieren kann. So etwas erwarte ich z.B. von einem Drucker für 1000 EUR. Aber nicht, wenn ich 3000 EUR auf den Tisch lege. Das Konzept mit beweglichem Kopf in X/Y und dem in der Höhe bewegten Tisch ist meiner Ansicht nach besser als z.B. beim Prusa I3 MK2. Aber die Umsetzung ist leider nicht sehr gelungen. Schade. Nichtdestotrotz, ich werde weiter mit dem Apparat arbeiten!

Gruß,

Dirk

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Huhu,

 

@DirkT: Das klingt mir danach als könnte man das Problem mit einem z-Hop lösen?

 

Dann hebt und senkt er die Z-Achse beim Layer-Wechsel? Ich nutze Simplify3d, würde das damit gehen. Ich muss mal gucken. Vielleicht weißt Du das ja und schüttelst die Info aus dem Ärmel ;).

Gruß,

Dirk

Nachtrag Edit: Meine Idee: layer change script? Kommando für relative Positionierung, Z 0,5mm anheben und wieder normale Positioniering?

 

G91 ;relative positioning

G1 Z0.5

G92 ;absolute positioning

 

So etwa? Ich probiere das gleich mal (Ich bin mir nicht sicher, ob vor "G1 Z0.5" ein Minus gehört ...

oops, G90(nicht G92) ist absolute positioning!!!

Nochmal edit: Das "layer change script" ist überflüssig. Retraction vertical lift ist der richtige Ansatz:

S3Dretract.thumb.jpg.732a70fae5ee8319d90b35bac23039f8.jpg

S3Dretract.thumb.jpg.732a70fae5ee8319d90b35bac23039f8.jpg

Edited by Guest

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Posted (edited) · Brauchbarkeit des 3D Drucks im Consumerbereich

Hallo @DirkT,

Habe auch schon überlegt was du damit meinst:

 

Ich drucke in der Regel mehrere Teile am Stück. Dabei berührt der Druckkopf schon mal beim Wechsel auf das nächste Teil die Oberfläche eines anderen Teils. Wenn es dumm läuft, dann ist das gestriffene Teil dauerhaft beschädigt. Mehr als ärgerlich. Das liegt meiner Ansicht an der fehlenden Ausgereiftheit des Aufbaus, die man nur schwer korrigieren kann.

Jetzt wo du geschrieben hast "Simplify3D" kann ich es mir erraten!

Du meinst das dein Fan Shroud dein vorheriges gedrucktes Teil berührt??

Wenn ja kann da keiner was dafür, außer du!!!!!8)

Da S3D keinerlei Begrenzung Feature hat muss man selber entscheiden wie nah man das nächste Teil Positionieren kann/darf!! (Ich zahle hierfür die Kästchen)

Gruß Gerd

Edited by Guest

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Hallo Gerd,

 

Habe auch schon überlegt was du damit meinst:

Jetzt wo du geschrieben hast "Simplify3D" kann ich es mir erraten!

Du meinst das dass Fan Shroud dein vorheriges gedrucktes Teil berührt??

 

Natürlich nicht. Das wäre zu einfach :p. Die Spitze der Druckdüse berührt beim Wechsel das Teil.

Selten, aber es kommt vor. Und wenn, dann immer an der gleichen Stelle. Und es liegt nicht an der Positionierung der Teile. Der Höhenunterschied zwischen Fan Shroud und "Druckspitze" ist bestimmt 8 - 12mm. Ich halte es nicht für möglich(bei mir), dass der Fan Shroud ein Druckteil berühren kann.

Gruß,

Dirk

Derzeit läuft ein "Problem"-Druck ohne Veränderung der Position der Teile. Es scheint so zu gehen. Mit 0,15mm Absenken des Druckbettes...

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Derzeit läuft ein "Problem"-Druck ohne Veränderung der Position der Teile. Es scheint so zu gehen. Mit 0,15mm Absenken des Druckbettes...

 

Den "Z-Hop" kannst Du durchaus auch noch größer wählen. Bei Cura 2.3.1 sind 2.0mm der Standard. Außerdem gibt es da ein Feature, was S3D leider (noch?) nicht hat: "Avoid Printed Parts When Traveling". Damit fährt die Düse immer schön um die bereits gedruckten Teile herum (mit wählbarem Abstand), und nicht mehr mitten durch. Probier es mal aus, wenn Du die Möglichkeit hast, dieses Feature ist genau dafür gedacht... :)

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Hallo tinkergnome,

danke für die Ergänzung! Derzeit habe ich ein Dauergrinsen im Gesicht. Ich drucke 4 Teile und kein Schrappeln der Düse an den bereits gedruckten Teilen. Die Travels habe ich auf 200mm/Sek hochgesetzt. Excellent. Manchmal kann es so "einfach" sein ...

Nochmal vielen Dank. Auch an Dim3nsioneer.

Gruß,

Dirk

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