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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
Digibike

Probleme mit meinem neuen UM3

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Hi,

ich habe seit 3 Tagen meinen UM3. Soweit, so gut! Ich stoße da nur auf ein paar kleine Probleme/Ungereimtheiten...

Das erste war das beigelegte Filament. Da ich den Extended mit Dual habe, habe ich 2 Rollen gechiptes Filament dazu bekommen: PVA für den B-B Extruder und PLA silber für den A-A Extruder.

auf dem Filamenthalter an der Rückseite mit der Kennung für´s Filament (Kabel ist verdammt kurz gehalten - reicht zwar, aber 1 cm länger wäre, glaub ich, nicht verkehrt...) für Extruder 1 und 2. Da ich erstmal nur Single drucken wollte (die 300 g reichen eh nicht weit...), habe ich die Rolle vor den Wulst (beschriftet mit 1)

gelegt und den Sicherungs- und Führungsarm drauf geschoben und das Filament durch diesen durch gefädelt. Ergebnis: Filament wird nicht erkannt! Dafür kommt es immer wieder zum "Cloggen", sprich

das Filament frißt sich im Extrudermotor fest! Den Sicherungs- und Führungsarm wieder raus und das Filament

frei zu geführt, läuft - aber er erkennt das Filament nach wie vor nicht - warum auch? Hat ja nichts mit der

Detektion zu tun...

Das nächste Problem ist, ich habe keine Lust, mit Kleber usw. rum zu machen und auf der schönen Glasplatte rum zu schaben... Also Dauerdruckplatte wie bei meinem alten Drucker drauf. Aber dadurch

verändert sich die Höhe wohl etwas (beim Scan gibt die DDP wohl etwas mehr nach, wie die Glasplatte, vermute ich mal, daher ist die Anfangshöhe gefühlt etwas arg tief gewählt... Ich arbeite ja mit Simplify 3D. Ich hätte da gern eine um 5 hunderstel höhere Starthöhe, als der Scan ermittelt - einfach, damit mehr Platz dort für das austretende Filament ist.).

Erst dann macht es wirklich Sinn, den Drucker genauer zu justieren... Vielleicht kann mir da jemand helfen oder hat einen Tipp für mich. Hab mir mal per Google die Gcodes gesucht und ausgedruckt. Sind allerdings vom UM2. Hat sich da was geändert zum UM3? Wo finde ich die aktuelleren Gcodes, falls vorhanden? Muß ich was beachten bei der Höhenänderung um den Scan nicht zu übersteuern, sondern nur darauf aufzusetzen? Viele Fragen und Probleme, ich weiß! Hoffentlich könnt Ihr mir hier weiterhelfen? Hoffentlich ist da nicht schon ein Defekt wegen der Chip-Erkennung...

Gruß, Digibike

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Hi,

Ich beantworte mal die Fragen nacheinander:

1. Die Erkennung der gechipten Rollen ist nicht optimal wenn sich die Rolle zu weit von der Geräterückseite befindet. Da du bereits das Kabel welches von der Rolle ausgeht angeschlossen hast, gehe ich davon aus dass der NFC Reader einsatzbereit ist. Es ist aber nicht wirklich tragisch wenn die Filamentart nicht erkannt wird. Einfach PLA auswählen.

Alternativ kannst du zu erst die Rolle für den Extruder 1 ganz nah an die Gehäuserückwand halten damit es beim Wechseln erkannt wird, dann erst die Rolle für den Extruder zwei aufhängen und erkennen lassen.

2. Das "cloggen" hat nichts mit dem Feeder-Motor zu tun. Das ist nur eine Folge davon. Meist kommt es dadurch dass die Nozzle verstopft ist oder weil das falsche Filament eingestellt wurde und somit die Drucktemperatur zu niedrig ist.

3. Ich würde von der Dauerdruckplatte absehen wenn das "Active Leveling" aktiviert ist. Sonst kommt die Erkennung der Metallplatte durcheinander und das Leveling stimmt nicht. Alternativ das Active Leveling deaktivieren.

4. Ich weiss nicht ob Simplify3D direkt mit der Gcode-Variante des Ultimaker 3 umgehen kann. Es wird vermutlich ganz normales GCode erstellen. Das führt dazu dass der UM3 im "Kompatibilitätsmodus" druckt (es müsste eine Warnung auf dem Display erscheinen).

5. Zwischen dem UM2 umd UM3 hat sich Software-technisch eine ganze Menge geändert. Die Gcode Dateien sind nicht kompatibel oder zumindest nur wenn es sich um reine Gcode Dateien handelt (RepRap variant).

Auch wenn du langfristig mit Simplify3D arbeiten möchtest, würde ich vorschlagen erstmal mit Cura 2.5 zu slicen um etwas Erfahrung mit dem Ultimaker 3 zu sammeln.

Grüße,

Stefan

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Hi und vielen Dank für die Tipps!

Hmmh! Also scheint es ein Problem der Entfernung zu sein wegen der Erkennung...

Das mit dem Auto Leveling ist schon herb... Wenn ich mich in meinem "Workflow an 2 Sachen gewöhnt habe, dann an Simplify und die Dauerdruckplatte - ist einfach Easy, mit der Platte. Einfach gegen Ende Temperatur ausschalten, und wenn der Druck fertig ist, ist die Platte auch knapp über 35 Grad - kurz hochheizen und es macht "knack" und ich kann die Teile ohne Hebeln oder sonst was einfach mitsamt Briem runter nehmen und gleich den nächsten Druck starten...

Autoleveling deaktiviert man über das Menü indem man auf Manuell Leveling stellt, oder? Gibt es irgendwo eine Liste der Befehle des UM3? Simplify kennt zumindest den UM3 Extended und generiert mir den Gcode - ich drucke ja über den USB-Stick - kommt da dann auch die Warnung wenn er nur im Kompatibilitätsmodus druckt? Wenn ja, dann kann man davon ausgehen, daß Simplify schon korrekt ansteuert, da ich so eine Warnung noch nicht gesehen oder zumindest Wahrgenommen habe...

Cura 2.5 muß ich mir bei Gelegenheit mal anschauen, allerdings muß ich zugeben, daß es mich etwas schaudert... Bin mit dem alten Cura nie wirklich "warm" geworden... Und ich neige dazu, ein einmal erlerntes Programm nicht einfach durch ein weiteres zu erweitern, frei nach dem Motto "Lieber eins richtig beherrschen, als 10 halblebig..." Aber mal schauen.

Muß ja eh noch den Hotspot einrichten, damit ich per Raspberry und mit der Kamera arbeiten kann... Ist halt noch eine kleine Baustelle, aber Schritt für Schritt...

Gruß und danke für die Hilfestellung schonmal!

Digibike

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Hi,

ich habe es nicht direkt im Kopf wo es im Menü ist aber das Auto Leveling wird deaktiviert indem man die Auto Leveling Frequenz auf "never" einstellt.

Kenne mich mit S3D leider nicht gut aus, vielleicht kann ein anderer User einspringen.

Ich würde mir an deiner Stelle das neue Cura 2.5 anschauen. Hat sich gegenüber dem alten Cura schon stark verändert. Durch die vorgefertigten Profile für alle Materialkombinationen, ist es ziemlich einfach gute Ausdrucke zu erhalten. Ich nehme meist die voreingestellten Profile als Basis und ändere diese ab.

Wofür brauchst du einen Raspberry Pi und eine Kamera? Der UM3 hat ja bereits eine Kamera eingebaut. Über Cura oder über die iPhone/Android App kannst du darauf auch zugreifen. Der UM3 bietet eine offene API an worüber sich alle möglichen Infos auslesen lassen. Wenn du den "developer" Modus aktivierst, kannst du auch per SSH darauf (und auch das System zerschiessen) :)

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Ah, ja! Das war die Geschichte mit dem Wlan-Hotspot, die ich in meinem Netzwerk noch machen muß... Ich habe alles über Kabel und arbeite sehr ungern über Wlan... Das mit der Kamera weiß ich und meinte ich auch. Mittels Raspberry wollte ich auch

von Unterwegs bei größeren Druckaufträgen etwas Kontrolle behalten. Z.b. habe ich von 3D Print Lab die MIG 21 als Druckdatei. Bei 1,2 m Spannweite kann man sich vorstellen, daß selbst ein UM3 das nicht mal eben druckt... Pro Fläche sind da ca. 15 h anzusetzen... Das schaff ich nicht, den da im Auge zu behalten.... ;-)

Gruß, Digibike

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Zu S3D :

 

4. Ich weiss nicht ob Simplify3D direkt mit der Gcode-Variante des Ultimaker 3 umgehen kann. Es wird vermutlich ganz normales GCode erstellen. Das führt dazu dass der UM3 im "Kompatibilitätsmodus" druckt (es müsste eine Warnung auf dem Display erscheinen).

Es kommt auf den Programmkopf des gcode an und Simplify3D fügt diesen über den "Post Processing" Fenster hinzu aber es ist jedes mal das gleiche was eingefügt wird (Druckdauer, benötigtes Material etc.) daher kann es auch zu Probleme kommen, habe hier schon davon gelesen das der druck einfach mitten drin stehen geblieben ist mit aufschrift Druck fertig obwohl noch die hälfte fehlte.

Dieser stand ist schon etwas älter da ich keinen UM3 habe halte ich mich nicht aktuell!

 

verändert sich die Höhe wohl etwas (beim Scan gibt die DDP wohl etwas mehr nach, wie die Glasplatte, vermute ich mal, daher ist die Anfangshöhe gefühlt etwas arg tief gewählt... Ich arbeite ja mit Simplify 3D. Ich hätte da gern eine um 5 hunderstel höhere Starthöhe, als der Scan ermittelt - einfach, damit mehr Platz dort für das austretende Filament ist.).

0,05mm könnte doch auch einfach der erste Layer höher gesetzt werden. Aber siehe in deinen anderen Thread das scheint besser zu funktionieren!

Gruß Gerd

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Hi,

Habe schon 2 h Drucke laufen gehabt - ohne Probleme durchgelaufen... 5 hunderstel waren wohl eher Wunsch, den Wirklichkeit - habe, wie im anderen Thread beschrieben, 0,9 mm zu korrigierende Differenz rausgemessen. Habe das mittels

Raupenhöhe schon ausprobiert, aber 1,1 mm hohe Raupe als 1.ter Layer ist halt schon

heavy - zumal ja auch die Flow-Rate entsprechend berechnet werden muß - nützt ja nix, wenn ich die Raupe so hoch stelle, daß er die gewünschte Höhe hat, aber das dreifache an nötigem Material während dessen versucht, durch die Düse zu pressen - da ist ja wieder kein Platz... ;-)

Aber das war auch kein Problem - die Füllraupe am Anfang schon eher...! Den da hat er noch seine Eigene Höhe und entsprechend nichts raus bekommen - die läuft wohl

irgendwie vorab mittels standardhöhe und fleißig Material raus um die Kammer erstmal zu füllen - Du siehst, mit Raupenhöhe kommt man da nicht wirklich weiter...

Bei 5 hunderstel vermutlich schon, aber wenn es mehr wie 2-3 zehntel sind, kommt man damit wohl sehr schnell an seine Grenzen...! Daher auch meine Frage, ob man

irgendwie einen Offset für Z setzen kann, der sich auf die im Autoleveling ermittelte Höhe aufaddiert... Aber langsam aber sicher lerne ich das Teil verstehen - ich denke

noch Zuviel in RF1000, da kann ich diesbezüglich sehr viel sehr einfach beeinflußen.

Gruß, Digibike

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