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Christoph13524

Heated-Chamber, Druckbett-Stabilisierung, Duet WiFi, Dual Extrusion, Wasserkühlung, BondTech QR, 8 mm Achsen, GT3-Belts, Direct-Drive, PCB-Mill, Metrol End-Stop-Switch und Capricorn Bowden-Tubes am UMO+

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Posted · Heated-Chamber, Druckbett-Stabilisierung, Duet WiFi, Dual Extrusion, Wasserkühlung, BondTech QR, 8 mm Achsen, GT3-Belts, Direct-Drive, PCB-Mill, Metrol End-Stop-Switch und Capricorn Bowden-Tubes am UMO+

Ob Ampere oder Watt; kommt ja aufs selbe wenn die Spannung gleich ist.

Ja mein Netzteil ist 24V mit 9,2A bzw. 221W.

 

Ich könnte mir ein zusätzliches billiges 15A Netzteil mit guten Bewertungen auf Amazon kaufen. Dieses verwende ich dann nur für das Heizbett, welches mit nem MOSFET gesteuert wird. Theoretisch könnte ich das 15A Netzteil dann gleich alleine für den kompletten 3D Drucker nehmen aber das traue ich einem China Netzteil für ein paar € nicht zu.

Will jetzt auch nicht 100€ für ein gutes Netzteil ausgeben.

 

Jedoch hat der Ultimaker 3 genau die gleichen Netzteil-Leistungsdaten. Und der hat auch dual extrusion also einen zusätzlichen Extrudermotor (ok, eigentlich läuft immer nur 1 Extruder...), 2 Heizblöcke und viel LED Beleuchtung.

Also sollte das doch ohne Probleme am UMO+ auch gehen.

 

Als einziges habe ich die XY-Motorströme auf 1300mA erhöht, eine kleine LED Beleuchtung eingebaut und 40 Watt Heizpatronen in Verwendung.

Die Wasserkühlung hängt an einer separaten Stromquelle.

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Posted · Heated-Chamber, Druckbett-Stabilisierung, Duet WiFi, Dual Extrusion, Wasserkühlung, BondTech QR, 8 mm Achsen, GT3-Belts, Direct-Drive, PCB-Mill, Metrol End-Stop-Switch und Capricorn Bowden-Tubes am UMO+

Ampere und Watt sind nicht dasselbe. Die Motoren werden z.B. nicht mit 24 V betrieben, sondern mit anderer Spannung, darum angenommen 10 V * 1,3 A. Auch andere Komponenten könnten eher mit 5 oder 12 V betrieben werden. Aber die Schätzung bleibt etwa gleich.

Ich habe die Netzteile im Einsatz, die ca 30 EUR kosten, silberne Kästen mit NLSchutz und 2-3 V+/V- Anschlüssen. Es gibt sie für verschiedene Spannungen und Leistungen.

 

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Posted · Heated-Chamber, Druckbett-Stabilisierung, Duet WiFi, Dual Extrusion, Wasserkühlung, BondTech QR, 8 mm Achsen, GT3-Belts, Direct-Drive, PCB-Mill, Metrol End-Stop-Switch und Capricorn Bowden-Tubes am UMO+

Dachte die Motoren werden auch mit 24V betrieben. Wenn nicht, dann darf man das natürlich nicht so zusammenrechnen. Da hast du dann recht. 

Aber egal. Ich kauf mir um ein paar € so einen Leistungsmesser und werde einfach das originale Netzteil weiter verwenden. Das Netzteil wird ja nicht kaputt gehen, wenn der Verbraucher mehr Watt ziehen will, als dass das Netzteil ausgelegt ist? Es wird einfach nicht mehr als 221 Watt hergeben? Oder liege ich da falsch?

 

Und wenn der Leistungsmesser dann 221 Watt anzeigt, weiß man, dass es über dem Limit ist und eigentlich mehr Leistung benötigt wird --> Dann kauf ich mir ein 2. Netzteil mit Mosfetschaltung.

Dann kann ich auch verschiedene Situationen anschauen; z.B. wie viel Watt der Drucker beim Aufheizen mit gehaltenen Motoren zieht - also den Extremfall.

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Ich würde einfach schauen, dass die Hotends, Heatbed etc. nicht gleichzeitig auf Vollast sind.

 

Einen Leistungsmesser kann man ja für andere Dinge auch ganz gut brauchen.

 

Was das Netzteil bei Überlast macht, hängt vom Netzteil ab. Vom abrauchen über zu wenig Strom liefern bis hin zu einer Sicherung, die eingreift, gibt es mehrere Möglichkeiten.

 

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2 hours ago, Christoph13524 said:

Jedoch hat der Ultimaker 3 genau die gleichen Netzteil-Leistungsdaten. Und der hat auch dual extrusion also einen zusätzlichen Extrudermotor (ok, eigentlich läuft immer nur 1 Extruder...), 2 Heizblöcke und viel LED Beleuchtung.

 

Aber die haben auch viel kleinere Heizelemente in ihren Printcore, wie viel Watt keine Ahnung

 

Ich zähle auch die Wattzahl da Ich das so in Forum kannte, was jetzt Mathematisch Richtig ist keine Ahnung

 

1 hour ago, Christoph13524 said:

Das Netzteil wird ja nicht kaputt gehen, wenn der Verbraucher mehr Watt ziehen will, als dass das Netzteil ausgelegt ist? Es wird einfach nicht mehr als 221 Watt hergeben? Oder liege ich da falsch?

 

Es schaltet sich ab!

 

Man las auch in Mark2 Thread immer wieder von abschalteten Druckern trotz der neuen Funktion in der Firmware um den Energieverbrauch hauszuhalten!

 

Ich druckte nur ein paar Wochen mit den Standard Netzteil Dual mit 30 Watt Patronen und um ein paar Reserven zu haben habe ich mir ein größeres meanwell angeschafft

 

Gruß

Edited by zerspaner_gerd

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Also ich habe mir jetzt beim Baumarkt ein Wattmessgerät gekauft. Das ist aber ein derartiger Schrott, sodass ich es gleich wieder umtauschen werde und im Internet ein anderes kaufe. War gar nicht mal so billig. Bis man mal die Watt-Werte sieht, muss man 10 sec warten. Des Weiteren geht es nur in 5 Watt Schritten und die Messung funktioniert erst ab rund 20 Watt. Welche Toleranz es hat, weiß ich nicht. Im Internet steht ca. 5% aber daran zweifle ich. Jedes 5€ Multimeter misst 1000 mal genauer. ?

 

Trotz allem habe ich nach einigen Tests folgende Werte gemessen:

Duet WiFi --> fast nichts; evtl. um die 5 Watt (mit dem Messgerät null Chance, es zu messen)

Heizelement --> 40 Watt (wie erwartet, bei einem 40 Watt Heizelement)

Heizbett --> 150 Watt (kann das wer bestätigen?)

Motoren --> wieder nichts messbar (werden auch alle zusammen auf 10-20 Watt kommen denke ich)

 

Als Spitzenwert hatte ich, als ich Heizelement und Heizbett aktiviert habe, ganz kurz am Anfang 225 Watt (komisch?) und dann mal 215 Watt, dann 205, bis es nach rund einer halben Minute stabile 195 Watt anzeigte (5+40+150). Weiß wer wieso?

 

Also mit zwei 40 Watt Heizpatronen werde ich in der Aufheizphase auf 235 Watt kommen (5+40+40+150). Das schafft das Netzgerät nicht mehr. Auch mit zwei standardmäßigen 30 Watt E3D Heizpatronen wäre das über dem Limit.

 

Außerdem die Werte von rund 120-150 Watt, während dem normalen Druckbetrieb (Quelle: andere Foren), sind eigentlich Durchschnittswerte. Der Drucker kommt auch dann an 195 Watt Leistungsspitzen. Weil die Heizelemente schalten sich immer ein aus ein aus ein. Ist ja eine PID-Steuerung und kein PWM oder anderes. Heizelement verbraucht immer 40 Watt und nicht weniger.

 

Also muss auf jeden Fall ein 2. Netzteil her, mit dem ich über ein Mosfet das Heizbett ansteuere.

Die ganzen Tests wiederhole ich dann auch mit einem besseren Messgerät, welches Watt-Werte bis in den Kommabereich messen kann.

Edited by Christoph13524

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Ein Heatbed verwendet so ca. 120 W, das kommt hin. (24 V, 5 A).

Die Motoren ziehen je nach Last verschiedene Ströme und Spannungen, auch das Halten kostet Watt. Die neuen Motortreiber optimieren Strom und Spannung, darum nicht konstant.

Es kommen noch Lüfter, LED, Spannungswandler etc. dazu.

 

Mit einem zweiten Netzteil (Schaltnetzteil, 24 V ab 16 EUR) bist Du sicherer, vor allem angesichts der Gefahr eines Brandes.

 

24 V ist auf jeden Fall schon einmal ein guter Zug von UM, denn dann sind die Anforderungen an die Elektronik geringer als bei 12 V, z. B. die Stromleitungen können dünner sein.

 

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Habe mal meine Verbraucher gemessen, auf der Idee bin ich gar nicht gekommen.

 

Duet Wifi mit PanelDue 7"      -> 6-7 Watt

Heatbed                                  -> 180 Watt

Heizelement T0                        -> 36 Watt

Heizelement T1                        -> 38 Watt

X, Z, Z Motoren miteinander    -> 10 Watt

 

Habe eigentlich zwischen T0 und T1 mehr unterschied erwartet, da T1 schneller Heizt.

Aber dafür Heizt T0 genauer, bei T1 kann ich so viel PID-Autotune ausführen wie ich will besser wird es nicht!

Und erstaunlich das gekaufte 30 Watt Patronen fast an den 40 Watt rankommen

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Welchen Drucker hast du?

180 Watt Heizbett klingt viel, da ich nur 150 Watt gemessen hab. 

Die sind doch bei Ultimaker 1 bis 3 gleich?

 

Oder erklärt das eventuell meine 225 Watt Spitzenleistung, die dann auf 195 Watt runtergeregelt wird? Dein größeres Netzteil wird das nicht machen. Oder was auch immer. Irgendwas ist komisch?

Oder man kann meinem Messgerät nicht vertrauen... aber 40 Watt Heizpatrone hat es auch gut gemessen.

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Heizbett: Annahme Alu

(Edit: war falsch, es geht ja um die Kupferleitung. Ist mir gestern klar geworden, als ich das Heizbett designed habe.)

Heizdraht Kupfer

 

P=U²/R

bei 20 Grad, 24 V, 150 W => 3,84 Ohm Widerstand Heizbett Heizdraht

von 20 auf 120 Grad: mehr Widerstand des Alus Kupfers

(https://wetec.vrok.de/rechner/cspezir.htm)

bei 120 Grad: 24 V, 5,2 Ohm => 109 Watt

bei 120 Grad: 24 V, 5,3 Ohm => 109 Watt

 

So erklär ich mir Dein sinken, wenn die Spannung konstant bleibt.

 

Hotend vermutlich auch so.

 

Edited by JoergS5
falsche Berechnung

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Ultimaker 2,

also eigentlich muss es doch das gleiche Heizbett wie beim UMO+ sein, oder? Hatten ja auch das gleich Board.

 

Ich habe von Zimmertemperatur (22C) auf 100C geheizt und habe eine Pei AluPlatte

 

5 hours ago, Christoph13524 said:

Also mit zwei 40 Watt Heizpatronen werde ich in der Aufheizphase auf 235 Watt kommen (5+40+40+150). Das schafft das Netzgerät nicht mehr. Auch mit zwei standardmäßigen 30 Watt E3D Heizpatronen wäre das über dem Limit.

 

Also ich habe natürlich das Bett immer vorgeheizt, sonst wäre wie du vermutest wahrscheinlich nicht am drucken zu denken gewesen

 

Das mache ich bis jetzt mit den Duet Board und stärkeres Netzteil immer noch so!

 

Meanwell Tisch-Schaltnetzteil: GS280A24-C4P ; 24V/11,67A

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Dein Netzteil gefällt mir gut, weil man dann nicht so in Gefahr ist, einen Schlag zu bekommen. Ich hatte einen Drucker, wo man in die Nähe der 230 V kam, wenn man die Höhe des Heatbeds veränderte....

 

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On 5/7/2018 at 10:57 PM, JoergS5 said:

Dein Netzteil gefällt mir gut

 

Ist halt das baugleiche wie das Originale, nur etwas Stärker und halt leider ein anderer Stecker.

 

On 5/7/2018 at 10:57 PM, JoergS5 said:

weil man dann nicht so in Gefahr ist, einen Schlag zu bekommen. Ich hatte einen Drucker, wo man in die Nähe der 230 V kam, wenn man die Höhe des Heatbeds veränderte....

 

Ich kann dir nicht folgen?

Was hat das Heatbed mit 230V zu tun?

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Die Schrauben für die Verstellung des Headbeads waren ca. 5 cm von den Stromanschlüssen des Ein-Aus-Schalters entfernt und die Isolierung hat sich leicht verschoben.

 

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Ich hab mich jetzt davon überzeugt, CoreXY aufzubauen, mit MGN12 Schienen und zunächst GT2. Gehäuse Aluprofile 30x60, mit Stahl verstärkt. Den mittleren Steg werde ich vermutlich mit zwei parallelen MGN12 machen, um das Verwindungsproblem zu vermeiden.

 

@Christoph13524 mein neuer Bondtech Extruder wartet auf seinen Einsatz! Guter Tipp von Dir, danke!

 

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Ich mag diese Schienen habe ich ja schon erwähnt ?,

nur die ganzen kreuz und Quer laufenden Riemen und diese Umlenkrollen stimmen mich noch etwas bedenklich.

 

Warum schreibst du "zunächst GT2"? Gibt es was anderes/besseres?

 

Hast du schon einen Shop wo man gute Qualität bekommt. Ich lese nur immer sowas wie Hongkong etc.

 

Aber brauchst du dazu auch nicht ein anderes Board bzw. welchen Drucker hast du konnte auf der schnelle nichts finden.

Das war nämlich mein plan, erstmal auf das Duet Board umrüsten und dann weiter überlegen ob es weiter geht.

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Ich schaue, ob GT2 gut genug ist, wenn nicht, suche ich nach Alternativen. GT2 habe ich halt schon Einiges. Ich habe gelesen, man soll Riemen mit Stahl nehmen, damit sie sich nicht dehnen.

 

Bei Qualität habe ich für manche Sachen schon gute Adressen, aber noch nicht für GT2. MGN12 habe ich mich vermutlich verkauft, aber ich teste es erstmal. Man kann die Kugeln mit 2,381 mm Kugeln ersetzen (Kugel Winnie), vielleicht mache ich das noch.

 

Ich mache erst mal Mechanik und wenn das ok ist (inkl. Backlash messen), rüste ich auch die Elektronik auf. Da bin ich noch etwas schwach. Für Elektronik spiele ich mit dem Gedanken ein Closed Loop System zu testen und dafür stärkeren Nema und Treiber zu kaufen. Dafür sind die GT2 dann vermutlich zu schwach. Bei Closed Loop wird bei den CNC oft Leadshine HBS57 genannt.

 

Die Bosch Profile auszurichten war eine Qual, die sind ziemlich ungenau. Ich hab stundenlang mit Abstandslehren rumgespielt! Das Thema ist noch nicht fertig.

 

Ich wollte übrigens unbedingt Trapezgewinde oder Kugelumlaufspindel für XY verwenden. Aber die Berechnungen ergeben, dass die Geschwindigkeit dann viel zu gering ist.

 

Ich will CoreXY etwas abwandeln: um die Riemen richtig spannen zu können, möchte ich das Zahnrad auf dem Stepper entlasten (sonst gehts ja aufs Lager), ich werde also vom Stepper über einen kleinen Riemen auf den eigentlichen langen Riemen gehen. Das gibt auch die Möglichkeit, eine Übersetzung zu machen. Um die Riemenspannung hoch und stabil machen zu können, möchte ich die Achsen mit Stahl oder dickem Alu verbinden.

Edited by JoergS5

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On 5/10/2018 at 12:26 AM, zerspaner_gerd said:

Warum schreibst du "zunächst GT2"? Gibt es was anderes/besseres?

Naja besser sind in dem Sinn nur die GT3 (Firma Gates) --> selbes Profil wie GT2, nur 30% mehr belastbar. Ich habe die ja im Einsatz. Weiter oben auch ein Vergleichfoto mit billigen China GT2 Riemen.

Ein besseres Profil (bezüglich Backlash) gibt es nicht.

 

@JoergS5 Wenn du Bedenken mit der Kraftübertragung bei so kleinen Riemen hast, nimm größere. Je größer die Zähne, desto mehr Kraftübertragung möglich. Die Powergrip GT3 gibt es nicht nur im üblichen 2 mm Zahnabstand (heißt 2MGT) sondern auch in größeren, mit größeren Zähnen.

Hier die Produktlinie:

12.thumb.png.02c611e284ea8b7682c676f79ae4d262.png

Vielleicht wären 3MGT für dich ideal. Wenn man bedenkt, dass selbst ein gut gespannter 2MGT Riemen "enorme" Kräfte übertragen kann, bevor der Riemen in der Riemenscheibe durchrutscht bzw. Zähne abreißen.

Es gibt auch unterschiedliche Riemenbreiten: bei den 3MGT 6mm, 9mm und 15mm.

Was besseres an Riemen wirst du glaube ich nicht finden.

Die haben aber keine Stahlseile drinnen, sondern irgendwelche Fasern. Stahlseile bringen den Nachteil, dass sie größere Umlenkradien brauchen. So ein Dehnungstest zwischen Stahlseilen und Fasern wäre interessant. Ich denke aber die Dehnung bei Fasern ist ebenso absolut ausreichend. Wie gesagt, kann man ja mit größeren Riemenbreiten ausgleichen.

 

Wie hohe Motorströme wirst du denn brauchen? Duet Boards bzw. deren Treiber können bis zu 2.4A, was eine Menge ist (für 3D Drucker Boards).

Ab 1.5A solltest du kühlen und darüber brauchst du auf jeden Fall eine gute Kühlung. Ich hab ja Kühlkörper beidseitig auf die Treiber geklebt und dann 2 Radiallüfter, die Luft in einem ziemlich guten Luftstrom durch die Finnen der Kühlkörper bläst (siehe Bild im 1. Post). Besser wäre sonst nur noch eine Wasserkühlung.

 

Hast du schon ein CAD-Modell oder sonstige Bilder deines neuen Druckers?

 

PS: Ich lasse mir jetzt die Titan Heatbreaks anfertigen lassen und den Chimera+ so auf 3mm umbauen, wie gesagt. Wird zwar alles teuer aber ich will endlich auch in den Genuss von Dual Extrusion kommen.

Edited by Christoph13524

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Danke für die Riemenempfehlungen. Sobald GT2 nicht reicht, schaue ich mir die auf jeden Fall an! Als Umlenkrollen habe ich Durchmesser geplant, die den GT2 60 Zähne Zahnrädern entspricht.

 

Für die Motoren habe ich mich an FastFFF orientiert, die verwenden einen Estun EMJ-04 Servomotor, der hat bis zu 8 A Strom. Allerdings ist er auch ziemlich teuer, so um die 400 EUR. Ich nehme den Strom mal als theoretische Obergrenze. Den Treiber, den ich genannt habe, kann ca. 5 A.

 

Sobald ich einen brauchbaren Aufbau und Druckergebnisse habe, zeige ich Euch Bilder.

 

Viel Spaß mit den Heatbreaks, bin gespannt auf das Ergebnis.

 

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Ich habe nun meine Strommessungen mit einem gutem Strommessgerät wiederholt (Voltcraft VC-330). Die Werte sind ziemlich genau und sollten stimmen.

 

Duet WiFi (ohne Lüfter, ohne nichts) = 2 Watt

Meine LEDs = 2 Watt

Heizelement Düse (E3D 40 Watt Heater Cartridge) = konstant 40 Watt in jedem Temperaturbereich

Motoren X Y Z = 12 Watt

Heizbett = am Anfang bei ca. 25°C 168 Watt; bei 115°C 123 Watt

 

Sozusagen ist es fürs Netzteil besser, je wärmer das Heizbett ist... ?

 

Also die Heizbett Herstellerangabe ist denke ich 175 Watt. Wäre ein plausibler Wert.

 

Spitzenwert mit allen Sachen inkl. Lüftern an, hatte ich 228 Watt. Dual Extrusion mit zwei 40 Watt Patronen wird es nicht packen (in der Aufheizphase, wenn alles gleichzeitig geheizt wird).

 

Habe mit 24 Volt Netzteilspannung gerechnet. Wobei wenn keine Heizelemente in Verwendung sind, liegen 24,4V an und im Betrieb 23,8V (lt. Duet WiFi Board + nachgemessen).

Edited by Christoph13524

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Ich war die letzten Tage auch nicht untätig, habe zu CoreXY recherchiert.

 

Mir gefallen nicht so gut:

- Riemenspannungen müssen gleich sein

- die Motoren sind verknüpft, damit kann ich Probleme nicht auf X und Y isolieren.

 

Ich habe dann Dualwire-Gantry entdeckt, die CoreXY abwandeln. Sie machen das mit Draht, aber ich werde einfach GT2 verwenden. Falls das Verfahren jemand interessiert, es gibt von Ryan Carlyle eine Modifikation der X-Achse, um Verzug zu vermeiden. Das Verfahren ist interessant, weil es ähnlich ist  wie das CoreXY Verfahren, aber die beiden Motoren X und Y getrennt und unabhängig voneinander steuern.

Edited by JoergS5

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Zur Diskussion: die Zahnärzte haben doch solche Schläuche mit sich drehenden Drähten, um die scheußlich klingenden Werkzeuge zu betreiben.

Das könnten wir doch benutzen, um die Bewegungen eines Extruder Steppers aus der Ferne auf unser möglichst leichtes Hotend Teil zu übertragen? (Für Direct Drive statt Bowden)

 

Edited by JoergS5

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Du meinst so biegsame Wellen? Wär eigentlich eine Idee. So eine hab ich für meine Dremel. Hat hald auch etwas Reibung (je stärker die Biegung, desto mehr Reibung), etwas torsionselastisch und ganz so große Kräfte kann man auch nicht übertragen (kommt hald immer auf die Ausführung drauf an). Aber sollte reichen für einen Extruder.

 

Aber ich bin skeptisch, ob das überhaupt eine Gewichtsersparnis gibt. Denn die biegsame Welle ist auch nicht grad leicht, auf die gesamte Länge bezogen. Das Gewicht drückt ja auch auf den Druckkopf.

Gibt ja auch kleinere Extruder-Schrittmotoren. 

 

Da find ich diese Lösung besser: 

 

 

Aber wieso kein Bowden? Bei Fast-FDM wird jedes Gramm am Druckkopf stören und da ist das Bowden-Setup das leichteste.

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Das ist eine interessante Idee, danke! Bin noch auf der Suche nach Alternativen. Es gibt noch Erweiterungen des CoreXY für Extruder.

 

Warum kein Bowden: ich habe noch keine Erfahrung mit Flex Filament, aber dafür soll Bowden nicht so gut sein, wegen des schwierigeren Retracts. Und ich möchte gerne ein modulares System mit allen Teilen haben, die ich dann schnell wechseln kann. Da wäre DirectDrive einfacher. Ich denke an ein Nullpunktspannsystem (nicht so teuer wie die Originale), und ich spanne dann statt Extruder/Hotend die Meßuhr für die Kalibrierung des Heatbeds ein.

 

Bei Bowden dachte ich noch daran, die Zuführung zu verkürzen, indem ich den Extruder über dem Bowden in einem eigenen Koordinatensystem nachführe, aber ich habe heute entdeckt, dass es das schon gibt:

https://www.youtube.com/watch?v=ILRsEt4ExYM

 

 

deckingman hat übrigens einen interessanten Multiextruder Test Titan vs. Bondtech gemacht, viellleicht kennst Du das noch nicht:

https://somei3deas.wordpress.com/2018/05/11/bondtech-bmg-vs-e3d-titan-extreme-retraction-torture-test/

 

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On 5/18/2018 at 8:06 AM, JoergS5 said:

Zur Diskussion: die Zahnärzte haben doch solche Schläuche mit sich drehenden Drähten, um die scheußlich klingenden Werkzeuge zu betreiben.

?

Nach meiner Kenntnis werden die stellen weiße mit Druckluft oder mit einen Elektromotor betrieben.

Wir haben solche Geräte auch auf Arbeit die drehen so ca. 60.000 Umdrehungen pro Minute, aber wenn man stark und lange genug hindrückt könnte man sie zumstehen bekommen. Also stark sind die nicht, also er ungeeignet für unseren Fall wo wir eher langsam mit Drehmoment brauche.

 

18 hours ago, Christoph13524 said:

etwas torsionselastisch und ganz so große Kräfte kann man auch nicht übertragen

 

Richtig, sind auch ganz schön unruhig

 

Zum Direct Drive, also von mein Verständnis gibt das auch eine bessere Druckqualität von extrudieren, allerdings bringt das Gewicht und die daraus verbundene langsamere Geschwindigkeit wieder ein Nachteil

?

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