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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
magura

PVA macht Probleme / Kaputte Stützstruktur

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Servus!

Arbeite mich gerade in unseren neuen UM3 ein und habe bisher noch keine Druckerfahrung.

Unser PVA macht mir als Stützmaterial ziemliche Probleme.
Anfangs sieht die Stützstruktur noch gut aus und wird meistens schnell zur Katastrophe.
Vor allem wenn die Struktur filigraner wird funktioniert der Druck nicht mehr. Ich glaube er lässt kleine Lücken zwischen neuen Linien in einer Schicht. Zusätzlich bilden sich kleine Tropfen in der Struktur und wenn es ganz schlecht läuft, räumt der Druckkopf dann sogar das ganze Modell von der Druckplatte.

 

Da ich auch mit sämtlichen Einstellungen kein besseres Ergebnis bekomme, die Frage an Euch, wie kann ich das abstellen?

 

Gruß

Andy

oben1.JPG

oben2.JPG

unten.JPG

Edited by magura

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Hi Andy und willkommen im Forum.

 

Wenn ich das richtig sehe, dann ist das Modell sehr klein oder? Es könnte sein dass es alleine deswegen schon Probleme macht. Ansonsten, könntest du das Projekt als .3mf speichern und hier hochladen. So können wir uns die Druckeinstellungen anschauen.

Prinzipiell sollten viele Retractions (das Einziehen von Filament beim Springen zum nächsten Punkt) mit PVA vermieden werden. Auch ist das Aktivieren des "prime towers" empfehlenswert in Cura.

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Mir fällt da leider nichts auf. Das Modell ist denke ich einfach zu klein. Vielleicht haben andere noch weitere Ideen.

Du könntest ggf. mit der Druckgeschwindigkeit und mit dem "Support speed" etwas runter gehen. Eine Idee wäre es die Retraction-Einstellungen für den zweiten print core/extruder anzupassen.

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Hi,

 

Welchen du verwendest den PVA-Core, oder? Hast du den in Slot 1 (Links) oder Slot 2 (Rechts)?

Im Linken Slot funzt das mit dem Core nicht so sonderlich zuverlässig. Ich bekam da keine Haftung

hin, aber eventuell hat er ja durch das PLA schon genug Haftung, aber da weiß ich nicht, wie es sich

bei den nachfolgenden Layern verhält.

Ich weiß nicht, ob ich das jetzt verständlich erkläre, was mir gerade durch den Kopf geht...

Ich versuch es einfach: Wenn du PVA direkt auf das Heizbett druckst, dieser Core aber im

Linken Slot sitzt, wird der Druck relativ sicher scheitern - du bekommst einfach keine Haftung hin...

Dies könnte aber ausgehebelt sein (kenne das Teil nicht), da das PVA nicht oder nur sehr gering

auf das Heizbett gedruckt wird, weil zuerst großflächig PLA gedruckt wird und es somit mit dem heißen

PLA kontakt hat und verschmelzt. Somit hättest du das Problem zwar am First Layer "ausgetrickst",

aber ich vermute, die Probleme setzen sich bei den weiteren Layern in dem Fall dann fort...

Du verwendest ja den Core AA und BB, oder? Du hast ja 3 Core´s mitgeliefert bekommen, 2 mit AA

und einer mit BB. Der einzelne ist speziell für PVA ausgelegt. Mit dem kannst du auch PLA usw. drucken,

aber PVA wird nur mit diesem Core funktionieren. Die anderen beiden Core´s sind dafür gänzlich ungeeignet.

Eventuell wird auch eine "gröbere" Verteilung/Auflösung der Stützstrukturen etwas bringen, sofern das Cura

zuläßt. Das weiß ich leider nicht, aber da können andere sicher genaueres zu sagen. 

Als Support habe ich das Material noch nicht verwendet, aber als eigenständiges Objekt schon (komplett aus

PVA um lösliche Distanzhülsen für´s verkleben von Scheiben zu erreichen).

Da hatte ich am Anfang wie gesagt zu kämpfen bis ich hier den Tipp bekam, es im Slot 2 zu versuchen - und siehe

da, da funzte es auf Anhieb mit den selben Einstellungen. Hatte damals auch angemerkt, dass es komisch sei, wenn es

unbedingt in Slot 2 muß, aber in Slot 1 trotzdem der Core korrekt erkannt wird und mir das Material zur Auswahl anbietet,

aber gut, wenn man´s weiß, ist es egal, aber ich hätte in der FW dann PVA auf Core 1 "ausgext". Damit wäre man gleich

gezwungen, auf den "vorgesehenen" Slot zu gehen. Wobei ich bis heute nicht genau weiß, was für ein Unterschied

da im Handling ist, dass er nur in Slot 2 richtig arbeitet...?

 

Gruß, Digibike

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Servus Andy,

 

die selben Probleme mit dem PVA habe ich schon den ganzen Sommer, immer wieder verstopft kurzeitig die Düse, bei größeren Modellen manchmal sogar ganz. Mir wurde jetzt von Kollegen aus einer anderen Abteilung gesagt das die hohe Luftfeuchtigkeit daran schuld ist, das PVA zieht im laufe der Zeit Feuchtigkeit, und das führt dann zur verstopften Düse.

Ich verwende jetzt eine neue Rolle PVA, und zur Sicherheit auch eine neue Düse. Damit drucke ich jetzt schon seit einer Woche ohne Probleme. Bei nichtgebrauch sollte man das PVA abnehmen und in den verschließbaren Beutel legen.

 

Gruß Stephan

  • Like 1

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Wenn du damit öfter Probleme hast bzw. öfter empfindliche Materialien (Nylon und PVA gehören da zur extremen Sorte...),

wäre vielleicht die Überlegung, sich sowas anzuschaffen.

Das trocknet und hält auch während dem Druck das Material trocken. Man kann bis zu 2 Rollen gleichzeitig drin haben,

allerdings wegen der Temperatureinstellung sollten es ähnlich zu händelnde Materialien dann sein - ist ja ein gemeinsamer

"Heizraum", der lediglich durch einen Teiler abgetrennt wird... Da ist dann egal, wie umfangreich der Druck ist, Der entzieht 

permanent Feuchtigkeit bzw. verhindert Einlagerung von Luftfeuchtigkeit während des Drucks.

 

Gruß, Digibike

  • Like 1

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Das Problem habe ich auch gerade bei größeren Objekten das sich der Feeder ins Pla eingräbt, wenn ich ein wenig nachhelfe dann gehts wieder mit erhöhung der Temp. ich habe schon überlegt mit 215 grad zu Drucken. und ich Drucke mit 2Linien in der Stützstuktur.

 

An das mit der Luftfeuchte habe ich noch gar ned gedacht werde ich aber auch mal versuchen.

 

Ich weiß nicht ob der UM§ auch denn Durchflussmesser hat bei meinem S5 gibts leider Probleme damit habe ich auch schon mit IGO3D telefoniert und deshalb ausgeschalten werde ich aber wieder aktievieren da ich die Firmeware immer aktualieseren soll wegen dem Problem.

 

Grüße

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On 9/7/2018 at 7:10 PM, magura said:

An der Luftfeuchte liegts bei uns leider nicht. Auch mit neuen Rollen das gleiche Ergebnis.

Wir bekommen nächste Woche eine Haube für den Drucker. Vielleicht wirds mit konstanter Temperatur besser.

das bringt auch nix.

ändere doch mal die schicktdicke auf 0,15 oder 0,2 mm

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