Jump to content
Ultimaker Community of 3D Printing Experts

Cura Elefantenfuß im Bereich Gehäuse


Reab
 Share

Recommended Posts

Posted · Cura Elefantenfuß im Bereich Gehäuse

Hallo zusammen.

Ich brauche eure Hilfe.

Ich bekomm bei meinen Drucken den Elefantenfuß einfach nicht weg, egal was ich bei Cura einstelle.

Und zwar tritt dieser immer im Bereich der gesamten unteren Außenhaut auf. Nicht nur in der ersten Schicht sondern über die komplette Höhe der unteren Außenhaut.

Wenn ich diese auf 3 Schichten stelle (0.9mm) oder auf 6 Schichten (1.8mm) ist egal. Es tritt immer über die gesamte eingestellte Schichtdicke dieser Elefantfuß auf.

Wir danach nur mehr die Wand gedruckt vermindert sich der Durchmesser um ca. 0.2-0.3mm.

 

Woran kann das liegen?

  • Link to post
    Share on other sites

    Posted · Cura Elefantenfuß im Bereich Gehäuse

    Hallo Reab

     

    Wenn dir das über das gesamte Bauteil hinweg passiert, kann es mit der Drucktemperatur zu tu haben. Was für ein Filament verwendest du? Welche Temperatur und Lüftergeschwindigkeit, welche druckgeschwindigkeit bzw verwendest du ein Standartprofil von Cura?

     

    Um dir besser helfen zu  können, wäre die Information zum verwendetem Drucker und den oben genannten Parametern hilfreich.

     

    Gruss

    Chiara

  • Link to post
    Share on other sites

    Posted · Cura Elefantenfuß im Bereich Gehäuse

    Hi,

     

    Wenn du nur die Außenhaut druckst, also die Perimeter ohne Infill, wird der Durchmesser 2-3 zehntel kleiner?

    Lass mich raten? Du druckst mit annähernd 100 % Infill, oder? Welches Material und welche Temperatur bei welchem Tempo wäre, wie Chiara schon fragte, wäre noch interessant - und wie du darauf gekommen bist. Warum sich der Elefantenfuß etwas reduziert, wenn du nur Perimeter druckst? Innen ist kein Platz, dass Zeug ist zulange zähflüssig und die Schwerkraft wirkt...

    Das ist das, was vermutlich Chiara und ich auch vermuten. Aber dazu fehlen zuviele Informationen um das zu bestätigen oder auch auszuschließen. Aber spricht einiges dafür...

     

    Gruß, Digibike

  • Link to post
    Share on other sites

    Posted (edited) · Cura Elefantenfuß im Bereich Gehäuse

    Hallo Reab,

     

    eine schnelle Möglichkeit, den Elefantenfuß zu reduzieren (oder sogar ganz zu vermeiden), ist, in Cura entweder den Wert "Horizontale Erweiterung erste Schicht" auf einen negativen Wert zwischen -0,2 und -0,4mm zu setzen (Danke für den Tip, @Smithy),

    ODER

    mit Brim drucken und das neue Feature in Cura 4.5 "Abstand zum Brim-Element" zu nutzen und auf einen Wert zwischen 0,2 und 0,4mm zu setzen. Der Brim verhindert dann das Breiterwerten an der Basis und löst sich anschließend fast wie von selbst vom Bauteil.

     

    Grüße

    Edited by Enigma_M4
  • Link to post
    Share on other sites

    Posted · Cura Elefantenfuß im Bereich Gehäuse

    Hallo zusammen.

    Danke schonmal für eure Antworten.

     

    Vorab mal zu meinen Daten:

     

    Drucker, Geeetech A20M mit Umbau auf 2in1out Hotend

    Material, PETG von 3D Jake

    Drucktemperatur 230 °C

    Lüfterdrehzahl 100%

    Layerhöhe 0,3 mm

    Druckgeschwindigkeit 40 mm/s

    Fluss der untern und oberen Schicht 97 %

    Wandfluss 100%

     

    Ich verwende das Standartprofil mit 0,3 mm Layerhöhe und habe dieses so abgeändert das ich einen optimalen Druck erhalte. (Bis auf das besagte Problem)

     

    @Chiara_Excite, @Digibike Der am Foto zu sehende Test-Zylinder hat kein Infill. Er soll einen Durchmessen von 20 mm besitzen. Wandstärke 0,8 mm. Untere und obere Schicht haben 0,9 mm.

    In diesen ersten 0,9 mm hat der Zylinder einen größeren Durchmesser als der restliche Teil. Komischerweise ziemlich

    genau 20 mm. Der Rest liegt bei ca. 19,8 mm.

    Das Ganze lässt es dann so aussehen als wäre es ein Elefantenfuß.

     

    @Enigma_M4, das mit der horizontalen Erweiterung erste Schicht habe ich schon versuch mit - 0,2 mm. Das lässt es dann so aussehen als wär ein Radius am Beginn. Die erste Schicht wird dadurch mit etwas weniger Durchmesser gedruck, der Rest der unteren Schicht hat wieder einen größeren Durchmesser. Nach der unteren Schicht (ersten 3 Layer) wir der Durchmesser wieder kleiner.

    Das mit dem Brim werd ich noch testen.

     

    Ich habe eher das Problem nicht dass ich in den ersten Schichten zu breit bin, sondern nach der unteren Schicht (ersten 3 Layer) zu schmal werde. Zum Teil tritt dieses Problem dann auch wieder bei der oberen Schicht (letzten 3 Layer) auf, das der Durchmesser wieder zunimmt. Wieder auf 20 mm kommt.

     

     

     

  • Link to post
    Share on other sites

    Posted · Cura Elefantenfuß im Bereich Gehäuse

    Hallo Reab

     

    Deine Einstellungen klingen in erster Linie garnicht mal verkehrt.

     

    Ich würde jedoch der Qualität zu Liebe mal die Schichthöhe auf 0.2mm runter setzen. und die Lüfterdrehzahl auf 50% reduzieren.

     

    Was du auch noch probieren könntest, wäre die Auflösung, welcher der Drucker fährt, ein wenig zu verfeinern, damit du deine Fehler evt ein wenig vermindern kannst. Ein Bild dazu ist angehängt.

     

    Weiter wäre noch intressant zu wissen, mit welcher Geschwindigkeit dein Drucker die Aussenwände fährt. (Musst du zuerst aktivieren --> Wandgeschwindigkeit --> Geschwidnigkeit Aussenwand)

     

    Hier solltest du ca bei der Hälfte sein, wie bei der Druckgeschwindigkeit, also 20mm/s)

     

    Es könnte sich bei dir aber um ein evt Grundsätzliches Problem mit der Maschinengeometrie handeln, sprich, deine Z-Achse und Spindel könnten nicht sauber im erforderlichen Winkel zu den anderen Achsen liegen. Wenn dein Problem auf verschiedenen höhen Auftritt, kann es sein das deine Z-Achsen Führung oder Spindel leicht verzogen ist.

     

    Dieses Problem hatte ich mit meinem Geeetech Prusa i3 und meinem BQ Hephestos 2 ebenfalls. Ein Ultimaker war ebenfalls mal ein wenig verzogen nach längerem Gebrauch.

     

    Gruss

    Chiara

    Netzreparatur.PNG

  • Link to post
    Share on other sites

    Posted · Cura Elefantenfuß im Bereich Gehäuse

    Hallo,

     

    On 3/29/2020 at 11:27 PM, Reab said:

    Test-Zylinder hat kein Infill.

     

    Was meinst du damit??

    Ohne Infill geht es nicht, oder ist der Zylinder hohl?

     

    Sonst bin ich der gleichen Meinung wie Chiara_Excite

     

    Wir/Ich würde mir einfach tun wenn du gleich dein Cura Projekt teilen würdest.

     

    Gruß

  • Link to post
    Share on other sites

    Posted · Cura Elefantenfuß im Bereich Gehäuse

    Hallo

     

    ich werde übers wochenende wieder weiter testen. 
    die wandeschwindigkeit liegt bei der 20 mm/s. 
    habe die druckauflösung auf deine gezeigten werte gestellt. hat aber keine auswirkung. 
    ich werde mir auch die geometrie mal ansehen. 
    @zerspaner_gerd der zylinder ist hohl. 
     

    was mir aufgefallen ist, wenn ich mit einer größeren wandstärke drucke (z.b. 1,6 mm) verschwindet dieser versatz fast komplett. 
     

  • Link to post
    Share on other sites

    Posted · Cura Elefantenfuß im Bereich Gehäuse

    Hi Reab

     

    Heisst Hohl in deinem Fall wirklich hohl? also nur eine Wand? Oder einen Zylinder mit Loch?

     

    Was du ebenfalls noch versuchen könntest, wäre mit einem ''Windschutz'' zu drucken. Dieser bewirkt im Prinzip, das der letzte gedruckte Layer mehr Zeit zum abkühlen hat.

     

    Vielleicht passiert dir das mit dem Verzug auch deswegen, weil das Material unterhalb noch ein wenig zu Warm ist wenn der nächste Layer gedruckt wird und sich das ganze dadurch verzieht. Dies passiert oft wenn man beispielsweise kleine, einzelne Teile druckt.

     

    Funktion wäre unter: Experimentell --> Windschutz aktivieren. Alternativ könnte man auch Mindestzeit für Schicht aktivieren (Unter Kategorie Kühlung)

     

    Gruss

    Chiara

  • Link to post
    Share on other sites

    Posted · Cura Elefantenfuß im Bereich Gehäuse

    Hallo

     

    Danke an alle für eure Inputs.

    Ich habe nun die Ursache gefunden.

     

    Es ist eine Kombination aus Druckplattentemperatur und Druckgeschwindigkeit.

    Der Hauptgrund ist aber die Druckplattentempertur.

    Derzeit verwende ich eine handelsübliche Glasplatte, die auch eine perfekte Haftung bietet. Nur braucht das PETG in meinem Fall gut 80 °C um gut und dauerhaft zu haften. Und das bewirkt aber dann dass die ersten Layer zu weich bleiben und sich somit nach außen wölben. Gehe ich mit der Druckplattentemperatur nur um 10°C zurück ist die Wölbung beinahe komplett weg, nur löst sich das Teil nach einiger Zeit an den Ecken.

     

    Werde mir jetzt eine Builttak besorgen. Mit dieser kann ich hoffentlich die Druckplattentemperatur um einiges absenken und somit ist mein Problem behoben.

  • Link to post
    Share on other sites

    Create an account or sign in to comment

    You need to be a member in order to leave a comment

    Create an account

    Sign up for a new account in our community. It's easy!

    Register a new account

    Sign in

    Already have an account? Sign in here.

    Sign In Now
     Share

    • Our picks

      • New here? Get ahead with a free onboarding course
        Hi,
         
        Often getting started is the most difficult part of any process. A good start sets you up for success and saves you time and energy that could be spent elsewhere. That is why we have a onboarding course ready for
        Ultimaker S5 Pro Bundle, Ultimaker S5, Ultimaker S3 Ultimaker 2+ Connect.   
        They're ready for you on the Ultimaker Academy platform. All you need to do to gain access is to register your product to gain free access. 
        Ready? Register your product here in just 60 seconds.
          • Like
        • 8 replies
    ×
    ×
    • Create New...