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Roli4711

Zu starke Haftung ;-)

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Posted · Zu starke Haftung ;-)

Hallo zusammen

 

Ich habe ein Problem, das bei vielen wahrscheinlich eher auf die andere Seite fällt. Meine Prints haften zu fest. Ich benutze ein PLA-ähnliches Material (Extrudr BioFusion) auf der Glasplatte OHNE jegliches Zusatzprodukt (also kein Uhu-Kleber, kein Magigoo, nichts). Ich reinige die Glasplatte einfach nach jedem Druck mit Fensterreiniger.

 

Das Problem: 

Selbst nach 3 Stunden im Kühlschrank bringe ich das Teil in 8 von 10 Fällen fast nicht weg und wenn dann doch, sehe ich die "Klebespuren" (Haftungsspruen) am Objekt.

 

Was gibt es für Möglichkeiten?

 

(S5 Pro Bundle)

 

Gruss Roli

Haftspuren.jpg

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Posted (edited) · Zu starke Haftung ;-)

Hallo,

Das auf dem Bild kommt mir bekannt vor. Bei mir entpuppten sich die vermeintlichen Klebereste auch schon als Fragmente der Glasplatten-Oberfläche. Ich vermute dass der Kühlschrank dabei auch eine Rolle spielt. Bzw. ich hatte beim abkühlen auch schon das knistern gehört. (Das traue ich mich erst wieder wenn ich mir endlich eine Aluminiumplatte gefräst habe. Ideen gehen einem ja schließlich nie aus. )

 

Ich vermute stark das deine Glasplatten durch die Verwendung von Glasreiniger in Kombination mit Kühlschrank und dem gewaltsamen entfernen der Teile zunehmend mehr haftet. (Teufelskreis)

 

Ich hatte den Fall bisher selten. Wenn dann nur bei großflächigen PLA-Teilen. Aber wenn ich Ihn habe bin ich froh dass ich meine Platten zuvor mit Haarspray oder Klebestift behandelt habe. (Andere Haftmittel haben sich bei mir als unbrauchbar erwiesen) Dann kann ich die Ränder mit Spülmittel oder Fensterreiniger einsprühen und es fällt irgendwann von selbst von der Platte. Ich schätze dass mit den Haftmitteln die Adhäsion nicht schlechter/besser wird. Nur das verschweißen auf der Platte wird verhindert. Ist vielleicht ein Versuch wert.

 

Die Haftung mit Druckeinstellungen zu minimieren. Mit Änderung der Druckplattentemperatur. Ändern des ersten Layers usw., sehe ich aber gerade noch nicht. Denn so ein PLA-Teil springt auch gerne mal von der Platte. Wenn man das nicht merkt hat man hinterher einen in Kunststoff eingelegten Druckkopf. So etwas zu fixen mach auch keinen Spaß. Auch die Berüchtigten Dauerdruckplatten und Magnetplatten sehe ich auch nicht bei dem Problem.  EDIT: Bzw. diese Platten wärem mir persönlich nicht universal genug. (Drucke nur sehr selten PLA)

 

Viele Grüße
Christian

Edited by UlrichC-DE

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Posted · Zu starke Haftung ;-)
2 minutes ago, UlrichC-DE said:

Hallo,

Das auf dem Bild kommt mir bekannt vor. Bei mir entpuppten sich die vermeintlichen Klebereste auch schon als Fragmente der Glasplatten-Oberfläche. Ich vermute dass der Kühlschrank dabei auch eine Rolle spielt. Bzw. ich hatte beim abkühlen auch schon das knistern gehört. (Das traue ich mich erst wieder wenn ich mir endlich eine Aluminiumplatte gefräst habe. Ideen gehen einem ja schließlich nie aus. )

 

Ich vermute stark das deine Glasplatten durch die Verwendung von Glasreiniger in Kombination mit Kühlschrank und dem gewaltsamen entfernen der Teile zunehmend mehr haftet. (Teufelskreis)

 

Ich hatte den Fall bisher selten. Wenn dann nur bei großflächigen PLA-Teilen. Aber wenn ich Ihn habe bin ich froh dass ich meine Platten zuvor mit Haarspray oder Klebestift behandelt habe. (Andere Haftmittel haben sich bei mir als unbrauchbar erwiesen) Dann kann ich die Ränder mit Spülmittel oder Fensterreiniger einsprühen und es fällt irgendwann von selbst von der Platte. Ich schätze dass mit den Haftmitteln die Adhäsion nicht schlechter/besser wird. Nur das verschweißen auf der Platte wird verhindert. Ist vielleicht ein Versuch wert.

 

Die Haftung mit Druckeinstellungen zu minimieren. Mit Änderung der Druckplattentemperatur. Ändern des ersten Layers usw., sehe ich aber gerade noch nicht. Denn so ein PLA-Teil springt auch gerne mal von der Platte. Wenn man das nicht merkt hat man hinterher einen in Kunststoff eingelegten Druckkopf. So etwas zu fixen mach auch keinen Spaß. Auch die Berüchtigten Dauerdruckplatten und Magnetplatten sehe ich auch nicht bei dem Problem.  

 

Viele Grüße
Christian

 

Danke für die Tipps

 

Bzgl. der Glasplatten: 1 davon ist brandneu, da mir die vorhergehende bei einer Entfernung eines Objekts in 1000 Teile zersprungen ist. Da denke ich, dass es nicht unbedingt daran liegt.

 

Was mir aber aufgefallen ist: Ich habe seit 8 Prints ohne Brim gearbeitet. Nun seit 2 Prints wieder mit. Es ist wieder bedeutend besser. Ich weiss: Was hat das eine mit dem anderen zu tun. Ist aber tatsächlich so....

 

Roli

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Posted · Zu starke Haftung ;-)

Habe leider auch schon mit früheren Druckern mehrere Platten durch.
Musste deswegen Grinzen als ich feststellte das beim 5er gleich zwei Platen dabei waren.

 

Wenn das Brim hilft, finde ich prima. Bin da auch schon reingefallen, weil es ja eigentlich unlogisch ist.
Bei mir hatte ich Teile die mit Brim von der Platte gelöst waren und ohne nicht.
Wenn ich mich während des Drucks zwischen Platte und Filament beamen könnte würde ich es mir erklären können.


Sonst bleibt nur die Vermutung das dass Brim die erste schicht beim Drucken verspannt und löst. Weil sich das Material am Rand nicht wie gewohnt zusammenziehen kann.
(Ich lese gerade es muss früh sein.. ich philosophiere)

 

Bis dann 😉

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Posted · Zu starke Haftung ;-)
10 hours ago, UlrichC-DE said:

Sonst bleibt nur die Vermutung das dass Brim die erste schicht beim Drucken verspannt und löst. Weil sich das Material am Rand nicht wie gewohnt zusammenziehen kann.
(Ich lese gerade es muss früh sein.. ich philosophiere)

 

So früh war es nicht. Das habe ich mir auch so zusammen philosophiert. Denn es kann nichts anderes sein 😉

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Posted (edited) · Zu starke Haftung ;-)

In meinen besten Deutsch 😉

1: nur mit Klarwasser reinigen

2: nie ohne "Schicht" drucken (ich nutze 3D-lac)

3: erste schicht vielleicht etwas hoher  printen (plugin Z-ofset, werde  von 0.1 in Cura)

Grusse 

Rudy 

Edited by RudydG

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Posted · Zu starke Haftung ;-)
1 minute ago, RudydG said:

In meinen besten Deutsch 😉

1: nur mit Klarwasser reinigen

2: nie ohne "Schicht" drucken (ich nutze 3D-lac)

3: erste schicht vielleicht etwas hoher  printen (plugin Z-ofset, werde  von 0.1 in Cura)

Grusse 

Rudy 

 

1. Danke für den Tipp. Ich nehme nun "Alkohol" dazu. Sieht auch besser aus

2. Mit Schicht: Keine Chance: Habe Uhu, Klarlack und Magigoo verwendet. Bringe das Teil gar nicht mehr ab

3. Muss ich mal schauen

 

Danke.

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Posted · Zu starke Haftung ;-)

Versuche mal mit Klarwasser, nichts dazu. Ich habe viele glasplatte kaput gemacht mit glasreiniger (Instant) zui gebrauchen. 

 

 

 

 

 

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Posted · Zu starke Haftung ;-)
13 minutes ago, RudydG said:

Versuche mal mit Klarwasser, nichts dazu. Ich habe viele glasplatte kaput gemacht mit glasreiniger (Instant) zui gebrauchen. 

 

Es geht eigentlich ja nicht darum, ob die Glasplatte kaputt ging (1 ging nach ca. 220 Druck-Tagen kaputt), sondern das die Teile so fest haften.

 

Ich habe es auch schon mit normalem Wasser versucht. Gleiches Resultat. Daher glaube ich, dass es mit dem Brim zusammen hängt.

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Posted · Zu starke Haftung ;-)

Wie hoch ist denn der erste Layer bei dir? evtl. mal leicht erhöhen das die erste schicht nicht so angepresst wird

 

das sieht auch nach viel Fläache aus das macht immer Probleme gerade wenn es zu sehr im ersten Layer angepresst wird

 

ich reinige eigentlich immer mit Nitro

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Posted · Zu starke Haftung ;-)

1. Layer 0,27 oder 0,3mm, evtl. etwas z-Offset (0,1 ist gut, evtl. das Plugin installieren).  Uhu dazwischen oder Salzlösung (gerrit2), damit bringst Du die Haftung etwas runter und hast eine Schicht zum lösen. Salz geht besonders gut, finde ich. Isoplropanol kriecht hervorragend zwischen Glasplatte und Druck...

 

Habe schon eine Glasplatte auf dem Gewissen, als ich PLA mit Weißleim 1:3 gedruckt habe - da hat es ei 4x10cm-Glasstück rausgebrochen! Die Mischung hatte zu viel Leim drin 🙄

 

Hier die Salzlösungsmethode:

 

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Posted · Zu starke Haftung ;-)
6 hours ago, dxp said:

1. Layer 0,27 oder 0,3mm, evtl. etwas z-Offset (0,1 ist gut, evtl. das Plugin installieren).  Uhu dazwischen oder Salzlösung (gerrit2), damit bringst Du die Haftung etwas runter und hast eine Schicht zum lösen. Salz geht besonders gut, finde ich. Isoplropanol kriecht hervorragend zwischen Glasplatte und Druck...

 

Habe schon eine Glasplatte auf dem Gewissen, als ich PLA mit Weißleim 1:3 gedruckt habe - da hat es ei 4x10cm-Glasstück rausgebrochen! Die Mischung hatte zu viel Leim drin 🙄

 

Hier die Salzlösungsmethode:

 

 

Funktioniert die Salzwasser-Lösung auch mit Breakaway?

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Posted · Zu starke Haftung ;-)
38 minutes ago, Roli4711 said:

Funktioniert die Salzwasser-Lösung auch mit Breakaway?

Konnte ich noch nicht testen.

Geert meint, es geht nur PLA. PETG geht nicht, habe ich probiert.

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