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Ultimaker Community of 3D Printing Experts

Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...


mnis
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Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

Hallo zusammen,

endlich kam mein Ultimaker 2. Vom Durckergebnis bin ich sehr, sehr positiv überrascht, nachdem ich schon meine Bedenken bekommen habe, bei bescheidenen Druckergebnissen eines German RepRap, die ich ansehen konnte.

Nun zum eigentlichen Thema - Haftung auf der Druckplatte getestetes Material bisher nur PLA

a)

Zuerst habe ich mit Klebestift meine Versuche gemacht.

- es ist eine Sauerrei

- es ist schwierig eine gleichmäßige, haudünne Schicht aufzubringen.

+ Haftung ist gut

b )

Dann habe ich versucht auf kaltem Glas zu drucken, ohne Kleber

- Haftung gleich null

c)

Danach habe ich einen stark entfettenden Reiniger verwendet, den ich seit Jahren im Restbestand habe.

TS 61 von Abacus (Inhaltsstoffe nicht auf der Flasche, meines Wissens soll dieser aber biologisch abbaubar sein).

Entfernt auch Nikotin etc.

Erstes Reinigung war wahrscheinlich nicht gründlich genug, da hoben die Ränder ein wenig ab. (Vorher war es aber auch richtig mit Klebestift eingesaut)

Ein weiteres Reinigen erbrachte den ersehnten Erfolg.

Druckplatte 60 Grad warm. Die Teile halten bis zum Druckende bombenfest. Wenn es flache Bauteile sind, bekommt man diese bei Temperaturen bis 45 Grad gar nicht von der Druckplatte. Wenn die Heizplatte Raumtemperatur angenommen hat, lösen sich die Teile sehr einfach.

Ich denke, die Entfettung der Druckplatte ist der ausschlaggebende Punkt.

Fazit:

Für PLA ist die entfettete Glasplatte mit 60 Grad Heizbetttemperatur sehr sehr gut, zum Lösen von flachen Druckerzeugnissen muss man warten bis das Heizbett runter gekühlt ist, bevor man es gelöst bekommt.

ABS habe ich leite kein Druckmaterial da. Da würde mich oben angesprochene Dauerdruckplatte von 3DPrinterstore24 interessieren, wie gut es mit dem Ultimaker 2 und ABS funktioniert.

Grüße

EDIT 10.08.14:

Bzgl. Entfettung der Druckplatte: Bei 2mm dicken Wänden, die direkt auf die Glasplatte gedruckt werden, lösen sich die Ecken leicht. Ansonsten gab es keine Auffälligkeiten. Runde Objekte mit 4mm Durchmesser bleiben komplett auf der entfetteten Glasplatte.

 

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    Hallo Markus

    Ich habe mir 2 Klammern gedruckt. Vorne wird dadurch die Platte festgehalten, hinten reichen Zwischenstücke unter den Metallteilen. Die Klammern können einfach entfernt, und so die Dauerdruckplatte herausgezogen werden.

     

     

     

    Gruss, Obi

     

    Hast du die beiden Platten übereinander gelegt, so dass du auf eine Stärke von 2mm kommst?

    Wie ist die Steifigkeit der Platten, wölben die sich nicht nach unten oder oben?

    Auf wie viel Grad ist dein Druckbett nun eingestellt? Hast du auch Erfahrungen mit ABS?

    Grüße

     

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    Hallo Bach

    Nein, ich verwende jeweils nur eine Platte. Man muss einfach den Drucktisch sauber justieren. Aber das sollte man ja sowieso von Zeit zu Zeit. Wenn die Platte gewölbt wäre, würde man sie so verwenden, dass die Wölbung aussen nach oben geht. Durch die Klammern würde die Platte runtergedrückt und im Hauptdruckbereich in der Mitte ist sie dann sowieso unten. Meine Platten sind aber nahezu plan. Seit ich die Dauerdruckplatten habe, ist das Druckbett auf 50° eingestellt und gut ist. Mit ABS habe ich noch gar keine Erfahrungen gemacht.

    Gruss, Obi

     

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    Hey Obi,

    Ich bin seit einiger Zeit etwas aus der Ultimaker-Spur geraten und hauptsächlich mit dem Konstruieren beschäftigt. So habe ich Deine Antwort bezüglich der Klammern leider erst heute entdeckt. Hast Du die Klammern selbst entworfen, oder irgendwo heruntergeladen?

    Beim PLA-Direkt-Druck auf Glas eignet sich übrigens hervorragend folgende Vorgehensweise:

    - Glasreinigung mit Reinigern die auf Seifen-Basis sind. Eigentlich funktionieren alle Alkohol-freien Reiniger.

    - Die ersten drei Lagen mit 75 Grad Bett-Temperatur drucken.

    - Alle nachfolgenden Lagen mit 60-62 Grad Bett-Temperatur drucken.

    So gehandhabt gelingen nahezu alle Druckobjekte, genau wie bereits von Bach beschrieben.

    VG Markus

     

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    Ich habe nun die Grenzen der Methode "Direkt auf Glas drucken erreicht":

    Bei YOUMAGINE gibt es eine "Feeder" aus mehreren Bauteilen

    https://www.youmagine.com/designs/yet-another-ultimaker-2-feeder

    Wenn das Bauteil UM2_feeder_yoke liegend gedruckt wird, löst es sich zumindest teilweise, sobald die Lüfter anspringen und es entsteht ein Fehldruck.

    (Da ich noch nicht herausgefunden habe, wie hier Bilder gepostet werden können, fehlt ein Bild dazu)

    Erste Lage: 0.12mm

    Schichtdicke: 0.06mm

    Druckgeschwindigkeit: 35mm/s

    Ohne Brim

    Falls jemand mit einem permanent Druckbett ausprobieren möchte, ob dieses Teil ohne Brim hält, bitte das Ergebnis hier posten.

    Grüße

    EDIT 13.08.2014:

    Habe nun noch einmal an den Parametern gedreht. Inzwischen kann ich auch auf Glas das Bauteil UM2_feeder_yoke ohne Probleme drucken, weiterhin ohne Brim.

    Allgemein denke ich, dass ich nahe am maximalen Qualitätsdruckergebnis für das blaue Ultimaker PLA Filament bin. Die erste Lage drucke ich inzwischen auch nur noch mit 0.06mm. Das Heizbett betreibe ich auf 66 Grad zu anfangs und stelle dies auf 60 Grad zurück bei einer Druckhöhe von 2mm. Ein Dauerdruckbett habe ich bestellt, sollte heute oder morgen bei mir ankommen. Ich rechne mir bei PLA keinen sehr großen Vorteil gegenüber meiner aktuellen Methode aus, bei ABS aber schon.

     

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    Hallo Markus

    Ich habe mir 2 Klammern gedruckt. Vorne wird dadurch die Platte festgehalten, hinten reichen Zwischenstücke unter den Metallteilen. Die Klammern können einfach entfernt, und so die Dauerdruckplatte herausgezogen werden.

     

     

     

    Gruss, Obi

     

    Hallo Obi,

    wie Mnis habe ich die Frage, ob du die Klammern und Unterlegstücke selbst konstruiert oder irgendwo runtergeladen hast. Wenn ersteres zutrifft, kannst du mir die STL Daten zukommen lassen? Wenn zweites zutrifft, wo kann man es runterladen?

    Grüße,

    Bach

     

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    Hallo Obi,

    wie Mnis habe ich die Frage, ob du die Klammern und Unterlegstücke selbst konstruiert oder irgendwo runtergeladen hast. Wenn ersteres zutrifft, kannst du mir die STL Daten zukommen lassen? Wenn zweites zutrifft, wo kann man es runterladen?

    Grüße,

    Bach

     

    Hallo allerseits

    Die Klammern sind eine Eigenkonstruktion. Ich finde sie designmässig äusserst gelungen und wollte das Werk als meine erste Veröffentlichung auf YouMagine hochladen. Zum Glück bin ich zeitlich einfach nicht dazu gekommen, denn inzwischen muss ich einsehen, dass die Klemmwirkung langsam nachlässt. Deswegen werde ich auf eine Veröffentlichung wohl verzichten.

    Gruss + Sorry

    Obi

     

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    Naja, vielleicht konstruierst Du die Klammern nochmal etwas optimaler. Die Klammern müssen vermutlich nicht sehr viel Kraft haben, und eventuell berücksichtigst Du die Integration einer Büroklammer oder Kugelschreiber-Feder für die Spannkraft. Was meinst Du?

    Wie dem auch sei, mir ist es ähnlich ergangen. Denn ich habe einen alternativen Material-Feeder für den UM2-Konstruiert, der tatsächlich ausgezeichnet funktioniert, aber ausgiebige Tests haben mir Schwachstellen aufgezeigt. Und auch die Handhabe des Feeders ist für die meisten Anwender noch zu aufwendig / kompliziert, darum habe ich ebenfalls bisher von der Veröffentlichung abgesehen.

    Markus

     

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    Hier nun folgend meine Erfahrungen mit der Dauerdruckplatte von 3DPrinterstore24:

    ++ Haftung sehr gut, bis runter auf 50 Grad Heizbetttemperatur

    ++ Gedruckte Fläche wirkt etwas matter als auf Glas gedruckt, damit passt auch die Unterseite besser zum gedruckten Objekt

    -- Bekomme die Druckplatte nicht plan in der Mitte. UM2 neu kalibriert mit noch etwas mehr Spalt und erste Lage 0.12mm statt 0.06mm und der Kopf hat sich dennoch in die Dauerdruckplatte reingefressen.

    Solange es die Platte noch nicht auf einer mindestens 3mm starken Glasplatte laminiert gibt, bringt sie für mich bei PLA keinerlei Vorteil gegenüber meiner aktuellen Methode, die Glasplatte mit TS 61 von Abacus zu reinigen/behandeln und mit eine Startheizbetttempertatur bei 66 Grad und die erste Lage schon mit 0.06mm zu drucken.

    Da mein TS 61 schon bestimmt schon 10 Jahre alt ist, werde ich mir demnächst nochmal eine aktuelle Flasche kaufen (siehe folgender Link), und schauen ob die aktuelle Rezeptur auch so gut funktioniert.

    https://www.abacus-shop.de/de/Industrie-/-Werkstatt/TS-61-1000-ml.html

    Habe mal Testweise meine Glasplatte mit Spiritus gereinigt (wirklich streifenfrei, garantiert fettfrei), aber Haftung gleich Null.

    Grüße,

    Bach

     

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    Hey Bach

    Die Reinigung der Glasplatte kann mit nahezu jedem alkoholfreien Reiniger erfolgen. Warum Alkohol sich negativ auf die Hafteigenschaften von Glasoberflächen auswirkt, kann ich Dir nicht sagen.

    Folgende Vorgehensweise ist für PLA-Direktdruck auf Glas bereits ausgiebig erprobt und bringt bestmögliche Ergebnisse:

    Maximal die ersten drei Lagen sollten mit mindestens 75 Grad Bett-Temperatur abgelegt werden. Die Druck-Temperatur sollte ebenfalls für die ersten drei Lagen bei mindestens 220 Grad liegen. Diese vergleichsweise hohen Temperaturen ermöglichen eine optimale Starthaftung auf der Glas-Trägerplatte.

    Für die übrige Druckzeit sind 60 bis 62 Grad Bett-Temperatur und eine zur gewählten Geschwindigkeit passende Drucktemperatur ausreichend, so halten auch sehr große Objekte für die gesamte Druckdauer sicher und nahezu verzerrungsfrei.

    Die Standard-Einstellung für die Dicke der allerersten Lage liegt bei 0.3mm, und das ist auch sehr Wichtig damit zum Einen eventuelle Unebenheiten ausgeglichen werden können, und zum Anderen die Trägerplatte inklusive Druckdüse (Messing) nicht beschädigt werden können. Ein Wert unterhalb 0.2mm ist deshalb absolut nicht empfehlenswert.

    Eine ältere UM2-Firmware war vor gar nicht langer Zeit sehr fehlerhaft und hinderte uns Nutzer daran das Druckbett korrekt ausrichten zu können. Eine meiner zusätzlichen Glasplatten wurde eben deswegen zerstört, denn die Düse kratzte extrem stark auf der Oberfläche. Und als ich das Problem bemerkte, war es bereits zu spät.

    VG

    Markus

     

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    Für mich immer noch das einfachste und die sauberste Lösung ist Haarspray.

    Meine besten Ergebnisse erziehlen ich indem ich auf die Glasplatte einfach eine dünne Schicht Haarspray auftrage. Bedtemp habe ich immer bei 60grad und bis jetzt hat sich noch kein einziger Druck von der Platte gelöst. Das beste an der Sache ist wenn die Platte wieder abgekühlt ist kann man den Druck einfach von der Platte mit einem leichten Zug lösen ohne irgendwelche Hilfsmittel zu benötigen. Und die Platte lässt sich danach super einfach unter warmen Wasser reinigen.

    Gruß Dirk

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    Ich bin inzwischen auch beim Haarspray angekommen (von 3 Wettertaft Stärke 3 und Haarlack Stärke 4 getestet, kein Unterschied zu erkennen, hausmarke schon besorgt, aber nicht getestet). Methode mit Haarspray ist sehr komfortabel, muss recht selten erneuert werden. Mit Brim um das Objekt gelingen Drucke in ABS, PLA, PETG zuverlässig problemlos. Variante mit TS-61 zu säubern und ohne Brim funktioniert nicht mehr zuverlässig bei Kreisringen wie ich herausfinden musste. Da hebt sich die äußere Unterseite etwas ab. Weitere Versuche mit der Dauerdruckplatte waren weiterhin negativ bei mir. Die mir so zugesandte Dauerdruckplatte ist so verzogen, dass sogar bei einer ersten Lage von 0,3mm der Druckkopf in die Dauerdruckplatte reinfrisst.

    Bin noch auf der Suche wir man das Brim komfortabel und sauber vom Objekt bekommt.

    Grüße

     

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    Drucke mit PLA von German RepRap grau mit 210 Grad auf kalter Glasplatte nachdem ich meine Buildtak wegen total festklebendem PLA bei Großflächigem Objekt wegschmeissen konnte. Klebt super und nach dem Druck geht das Produkt mit Knack von der Glasplatte. Die wird nur mit Zewa abgerieben. Ich denke das PLA spielt eine Rolle. Meine Druckgeschwindigkeit ist langsam (45), aber das sind die Defaulteinstellungen meines Vertex. ABS habe ich noch nicht versucht.

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    @Bach: weshalb hast du keinen Kontakt zu mir gesucht? Ich tausche dir die Dauerdruckplatte gerne aus. Zumal es eine verbesserte Version gibt würde es sich für dich lohnen :-)

    Ich habe mittlerweile bestimmt über 400 Dauerdruckplatten verkauft und davon waren maximal 5 Stück defekt oder verzogen. Kann alles vorkommen, nur sollte man sich dann kurz bei mir melden.

    MfG

    Andreas

     

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    @mnis:

    Auch von mir ein Dankschön für Deine Anleitung, Tipps und Erfahrungswerte!

    Ich probiere das mit den angepassten Temperaturen und dem Reinigunsmittel auf alle Fälle mal aus.

    Bei meinen bisherigen Druckversuchen habe ich noch festgestellt, dass die Haftung der ersten Schicht(en) auch damit steht und fällt, wie gut der Abstand Düse zu Druckbett eingestellt ist. Damit stehe ich immer noch etwas auf Kriegsfuß.

    Bei mir scheint es am besten zu funktionieren, wenn der Abstand einen Tick geringer eingestellt ist, als nach Anleitung beschrieben.

    Grüße

    Marcus

     

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    @OceanBlue72:

    Ich stelle alle meine Drucker nur noch mit der folgenden Methode ein.

    Ich fahre die Düse während der Kalibration so weit herunter (beim UM2 natürlich das Druckbett hoch :-)) bis die Düse gerade eben die Dauerdruckplatte berührt. Dann gehe ich ein winziges Stückchen zurück (eine Taschenlampe halte ich hinter der Düse). Das mache ich an allen 3 Kalibrierungspunkte so. Die Düse darf wirklich nur einen Hauch uber der Dauerdruckplatte stehen.

    Das funktioniert besser als mit einem Blatt Papier.

    Probier es mal aus. Danach muss ich nie wieder etwas verstellen. Meine Drucker laufen Tag und Nacht und beim Druckstart brauche ich nicht dabei zu stehen. Da löst sich nichts mehr, aber alles steht und fällt mit der Einstellung der Düsenhöhe.

    MfG

    Andreas

     

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    Na Andreas, da hast Du ja eventuell ganz großes Glück gehabt. Denn die UM2-FirmWare hatte einmal einen ganz besonders liebenswerten Bug, der das Ausrichten vom Druckbett unmöglich machte :-) ...war das ne schöne Zeit...

    Ich mache es übrigens immer noch mit Kopier-Papier, weil ich ständig meine Lesebrille verlege und mit ner Taschenlampe den Druck-Kopf von hinten anleuchten...Hm, ich hab zwar ne Kleine Funzel mit der es gehen sollte, aber mit dem Papier bekomme ich es zuverlässig genug hin, denke ich.

    Ich halte dazu an jedem Prüfpunkt das Papier locker zwischen zwei Fingern und versuche es unter der Düse zu bewegen. Es ist bestimmt routinierte Gefühlssache, denn ich spüre wie viel Widerstand / Düsenabstand vorhanden sein muss damit es letztlich passt.

    Gruß

    Markus

     

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    Jeder macht es halt so wie er es am besten kann und wenn es dann noch optimal funktioniert, dann ist es ja perfekt :smile:

    MfG

    Andreas

     

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    Dem möchte und werde ich ganz bestimmt nicht widersprechen :mrgreen:

    VG Markus

     

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    Ich mache es auch noch mit Papier, stelle den Abstand aber so ein, dass das Papier deutlich spürbar reibt, das Druckbett aber nicht nach unten gedrückt wird. Auf Sicht kontrolliere ich dann noch mal den Abstand.

    Beim Drucken der ersten Schicht sehe ich dann, dass der Abstand Düsenöffnung zu Druckbett ziemlich genau der ersten Layerhöhe entspricht. Damit habe ich bisher die besten Ergebnisse. Auf der Unterseite sind die einzelnen Bahnen leicht flach gedrückt und liegen ohne Abstand aneinander.

    Wie ich noch streng nach Anleitung vorgegangen bin (leichter Widerstand / Reiben), war der Abstand Düse zur ersten Schicht sichtbar größer und die Bahnen sahen dann so aus, als wären sie locker draufgelegt worden, inkl. nicht haftender Abschnitte und sich hochbiegender Seiten, usw.

    Jedenfalls hatte das bisher einen größeren Einfluß auf die Haftung, als z.B. wie gleichmäßig ich den Klebestift aufgetragen oder ob ich für jeden Druck immer eine frische Klebeschicht genommen habe (was nicht heißt, dass das unwichtig wäre).

    Keine Ahnung warum das bei mir so ist, vielleicht ist auch meine Papiersorte zu dick (benutze immer dasselbe Kopierpapier). Letztendlich passt es so für mich, Luft nach oben ist natürlich immer.

    Und ich verstehe bis heute nicht, warum man bei einem 2.300€ Gerät keine Schablonen für die Kalibrierung dazulegt.

    Grüße

    Marcus

     

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    Posted · Sauber ist eventuell nicht sauber genug, oder gar zu sauber...

    Hehe, die Erfahrung hat mir jedenfalls gezeigt das dieses häufige Druckbett-Ausrichten total überbewertet wird. Und das automatische Ausrichten ist ganz sicher ein nettes, aber nicht zwingend erforderliches Feature.

    Als gebranntes Kind justiere ich das Druckbett nach jedem FirmWare-Update. Ansonsten wird nach dem Wechsel zu einem anderen Filament gelegentlich etwas nachjustiert und gut is...

     

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