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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
-104-

Verklemmter Filament Abroller

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Guten Abend

Seit kurzem bin ich Besitzer eines Ultimaker 2 und habe auch schon mehrere sehr schöne Drucks gemacht. Die Einstellungen sind leicht zu verstehen.

Einzig zwei Sachen geben mir zu denken bzw. machen mir etwas Sorgen.

Die erste, vermutllich einfacher zu beantwortende Frage ist sicherlich diese: Bottom/Top thickness und Shell thickness in Cura 14.03.

Wenn ich dort 0,5mm bei beiden einstelle, druckt mein Ultimaker 2 trotzdem dennoch einen dickeren Boden bzw. Wände, warum? Liegt es am runtergeladenen Objekt von Thingiverse? Gemessen bei einem Abflusssieb, waren es 1mm anstatt eingestellten 0,50mm. Es wäre manchmal schöner ein Objetzt genau in dieser dünneren Wandungsdicke zu haben, wie es eingestellt ist.

Das zweite größere Problem ist mein Filament Abroller. Ich hatte eine Handyhülle gedruckt, die um die 4 Stunden gebraucht hat. Nach einiger Zeit bin ich dann zum Drucker schauen gegangen und musste feststellen, dass das Hotend in der Luft seine Bahnen zieht, jedoch ohne weiteres Material auszuspucken. Na toll, so dachte ich, Düse dicht!

Dem war jedoch nicht so, sondern der Filament Abroller hinten an der Maschine war fest. Das Filament hat sich also so ungünstig abgerollt, dass es sich wie verknotet hat. Ich nutze das Filament von Innofil 2,85mm.

Seitdem das passiert ist, muss ich also öfters zum Drucker und die Rolle wie vorrollern. Also das Filament festhalten und die Rolle drehen, sodass der Filament Strang ein wenig lose von der Rolle baumelt, aber dennoch genau unter der Rolle ist. So mache ich es dem Ultimakaer leichter, sein Filament einzuziehen.

Gibt es da einen Trick, wie man das Problem behandeln kann?

Ich hatte hier an sowas in etwas größer gedacht, damit sichergestellt ist, das sich das Filament nicht untereinander legt, also quasi wie verknotet:

http://www.thingiverse.com/thing:282242

Danke für Eure Antworten.

Beste Grüße

-104-

 

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Hi,

die bottom/top thickness ist abhängig von der layer height die du angibst. Diese sollte immer das Mehrfache der layer height sein. Wenn du z.B. mit 0.2 layer height druckst, und 0.5 bei bottom/top thickness eingibst, hat der Drucker Probleme das einzuhalten. Er kann entweder 2x0.2 oder 3x0.2 drucken.

Ähnlich verhält es sich mit den shells. Die Nozzle/Düse hat einen Durchmesser von 0.4mm. Auch hier sollte die Wanddicke ein Mehrfaches der Nozzle sein.

Wegen dem Filament - Ich habe schlechte Erfahrungen mit Innofil von iGo3d gemacht. Wenn du wirklich hochwertiges Filament suchst, dann schau dir faberdashery oder colorfabb an.

Auch eine neue Abrollvorrichtung könnte helfen. Ich nutze das hier vom User Robert aus dem Forum.

http://www.thingiverse.com/thing:235925

 

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Wenn Du sehr viel Zeit übrig hast, dann macht es Sinn neues Filament auf eine leere Spule umzuwickeln. Das Ganze dauert zwar etwas, kann man aber wunderbar beim Fernsehen erledigen. Zudem beginnt man dann immer mit dem am stärksten gekrümmten Teil des Filaments, der sich dann sehr gut für experimentelle Zwecke eignet.

Der meist sehr geringe Radius zeigt Dir und Deiner Maschine sehr schnell ob etwas nicht so ganz reibungslos abläuft. Mit der Zeit entspannt sich das umgewickelte Material sogar noch etwas und somit hast Du insgesamt weniger Ärger mit dem Materialvorschub.

Viele nutzen zudem einen sogenannten Filament-Guide, einen optimierten Spulenhalter und mehr, der meist unterhalb des Druckers positioniert wird, sowie auf extreme Leichtgängigkeit hin optimiert wurde.

Auch sind besonders die ersten fünf bis sieben Zentimeter unmittelbar vor dem Material-Einzug sehr wichtig. Im besten Fall muss das Material in dem Bereich gerade zugeführt werden können.

Und die allererste Lage wird mit mindestens 0,2mm gedruckt, damit sie besonders gut haftet z.B. Beim Direktdruck auf Glas. Die Voreinstellung für die erste Lage kann, sollte aber nicht verändert werden.

Markus

 

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Hallo

Ich danke euch für eure schnellen Antworten.

Der Trick mit dem Abrollen des Filaments klingt ganz gut. Alternativ sogar in Verbindung mit einer neuen Halterung für das Filament.

Das andere Filament von Colorfabb werde ich mir mal anschauen.

Ich habe euch mal ein Foto vorbereitet, nutzt Ihr dieses Teil auch? Ich wusste jetzt keinen Namen dafür, deswegen habe ich es markiert:

http://imagizer.imageshack.us/v2/1024x768q90/34/wvtv.jpg

Vielleicht wenn man es weglässt und die Spule umdreht wäre es einfacher für den Ultimaker es einzuziehen.

Was haltet ihr davon?

Ansonsten danke für den Tip mit der Lage des ersten Layers. Wo kann ich die einstellen?

Viele Grüße

-104-

 

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Eigentlich sollte das Brems-Dingens das Material in einem größeren Radius zum Einzug führen, ist also auch so etwas wie ein Material-Guide. Und wenn man nichts anderes hat, dann ist es besser als Nix. Aber im Grunde ist die gesamte Material-Zuführung des UM2 ein schlechter Witz und gehört in die Kategorie Kinder-Spielzeug, das ist selbstverständlich nur meine bescheidene Meinung.

Suche auf thingyverse z.B. nach: "Filament Guide"; dann bekommst Du etwas mehr als 600 Treffer angezeigt und kannst sehr gut erkennen worum es prinzipiell geht. Suche Dir etwas zum Ausdrucken und zusammenbasteln aus. Die meisten dort aufgeführten Dinge sind allemal brauchbarer als das was Du jetzt hast.

Aber es geht wie bereits erwähnt im Wesentlichen um die ersten fünf bis sieben Zentimeter unmittelbar unterhalb des Material-Einzugs, das Material muss dem Material-Feeder (schwarzes Kästchen) so gerade wie möglich zugeführt werden.

Hier mal ein Beispiel, wie ich es aus Gründen des Platzmangels angegangen bin. Und es funktioniert gänzlich ohne Kugellager und zusätzlich gedruckten Teilen:

Small improvements 5

Small improvements 7

Small improvements 9

Small improvements 2

Du benötigst für eine entsprechende Umsetzung:

- Ein transparentes Kunststoff-Röhrchen mit geringfügig mehr als 6mm Innendurchmesser.

- Einen Teflon-Schlauch mit aussen 6 und innen 4mm Durchmesser, nix anderes verwenden, es sei denn es gibt Schlauch-Material mit geringerem Reibungswiderstand.

- Sowie ein paar bestenfalls unterschiedlich große 3M-Puffer, oder vergleichbares zum ankleben.

- Und wenn möglich so eine Klammer mit Schnur-Öse.

- Einen zur Spirale gewickelten Pfeiffenreiniger als Staubfänger (! sehr wichtig !).

!!! Wie Du das Röhrchen anbringst überlasse ich Dir, denn ich will nicht für einen möglichen Garantieverlust an Deiner Maschine verantwortlich sein. Du kannst aber den Ultimaker-Support im Zweifel um Erlaubnis bitten, wenn Du das Röhrchen dauerhaft und fest genug anbringen möchtest. !!!

Tipp: Achte auf die Abstände der einzelnen Komponenten zueinander.

Und noch ein Tipp:

Achte von der ersten Minute an unbedingt bei jedem Materialwechsel darauf dass Du das Anfangs-Stück des Materials am Feeder sehr gerade und ohne Gewalt einfädelst, denn das Innenleben des Material-Einzugs ist sehr empfindlich. Notfalls kannst Du den Anfangsbereich des PLA-Materials in über 60 Grad erhitztes Wasser eintauchen und anschließend zurechtformen. Dann trockne es ab und lasse es abkühlen.

Markus

 

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Hi Markus

Danke für Deine ausführliche Antwort.

Wo bekomme ich zum Beispiel das Röhrchen und den Teflonschlauch her? Auch die Halterung hinten. Sieht so aus wie im Ultimaker 2 drinnen.

Ich finde Deine Lösung klasse und würde es gern ganz genau so haben wollen.

Deinen Tip mit dem einfädeln habe ich zu spät gelesen...habe vorhin auf Schwarzes Filament gewechselt und dabei etwas doll drücken müssen.

Werde aber zukünftig so einfädeln wie von Dir empfohlen.

Ich habe mir vorhin eine fast volle Rolle Gold Filament versaut, weil ich es komplett abgerollt habe und wollte es dann verkehrt herum wieder auf die gleiche Rolle aufrollen. Das hatte jemand empfohlen hier.

Ende der Geschichte ist ein Wutausbruch weil man es nie ohne WirrWarr wieder zuammen bekommt und meine komplettes Gold Filament landete im Mülleimer. Schade drum...habe gleich neu bestellen müssen.

Gute Nacht

-104-

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Hallo -104-

Du wirst jetzt bestimmt gleich ziemlich sauer auf mich sein, denn auch der Tipp mit dem Umwickeln des Filaments, in einem Beitrag weiter oben, ist ebenfalls von mir. Ich habe es bestimmt schon mindestens vier Mal gemacht und musste nix wegschmeißen. Ich habe aber auch NIEMALS geschrieben dass erst alles von einer neuen Rolle abgewickelt werden soll / muss, damit es auf eine Leere Spule umgewickelt werden kann.

 

:???: So habe ich das jetzt von Dir verstanden. :shock:

 

Hinter gut gemeinten Tipps in Foren steckt regulär keine böse Absicht jemandem materiellen, körperlichen, oder seelischen Schaden zuzufügen. Im Zweifel bitte immer erst einmal zur vollständigen Klärung nachfragen. Denn was für wenige selbstverständlich ist, kann für viele nicht immer uneingeschränkt nachvollziehbar sein. :cool:

 

Auch wenn da jetzt irgend etwas aufgrund fälschlicher Verständigung schief gegangen ist, hättest Du wohl fast nix wegwerfen müssen. Für die meisten Objekte benötigt man meist nur wenige Meter und die Software Cura zeigt Dir für jedes Objekt auch den ungefähren Materialbedarf an. Sogar ein vorheriges Abwiegen des erforderlichen Materials ist möglich, denn Cura zeigt Dir auch das voraussichtliche Material-Gewicht an. Mit etwas Routine ist ein Materialwechsel schnell erledigt und eigentlich ein Kinderspiel.

 

Das Umwickeln:

In sitzender Haltung, also z.B. auf der Couch klemmt die Rolle mit dem neuen Filament zwischen beiden Oberschenkeln. Und in den Händen hält man dann die noch leere Spule. So vorbereitet beginnt man nach dem Festklemmen des Anfangs-Stücks systematisch (gleichzeitig) ab und um zu wickeln. :cool: Das Ganze dauert etwas mehr als zehn Minuten und ist eher ungemütlich, aber es macht schon Sinn.

 

So hätte es am Ende aussehen sollen:

Bring The inside To The outside

 

 

Das manuelle Einfädeln von Filament:

Für das manuelle Einfädeln von Filament in den Material-Einzug ist schon etwas mehr Kraft erforderlich, nur keine rohe Gewalt. Denn man muss eine kräftige Andruckrolle wegdrücken, damit das Rändelrad nach dem Filament greifen kann. Die Wichtigkeit besteht aber im nahezu geradlinigen Einfädeln von Filament.

 

Benötigte Teile für den Material-Guide:

- Pfeifenreiniger sollte es im Tabakwarenhandel problemlos geben.

- Das Röhrchen stammt von einem zufällig passenden Schreiber und ich habe es nur zurecht gesägt. Aber etwas vergleichbares wird schon irgendwie zu finden sein

- Teflon-Schläuche (PTFE) gibt es als Meterware für ungefär 4-6 Euro plus Versand in verschiedensten Durchmessern auf eBay.

- Die Klammer mit der Schlaufe stammt von einem Baumarkt oder 1-Euro-Laden, ich weiß es nicht mehr genau. Aber da kann man mit etwas Fantasie auch andere Dinge zweckentfremden, oder sich etwas zurechtbasteln.

- Außerdem benötigst Du noch ein Paar(2) 25-30mm lange M3-Schrauben, Muttern, Unterleg-Scheiben, sowie diese Kabelklemmen. Du musst also mindestens zwei Löcher bohren, wenn Du es exakt genauso haben möchtest.

 

Die sanftere Alternative zum Anbringen des Röhrchens wären zwei Schlauchklemmen mit Klebe-Pads aus der Elektro-Abteilung eines Baumarkts.

 

Und Ja, das schwarze Teil an der Gehäuserückwand links unten ist original von Ultimaker.

Und nochmals Ja, der kleine schwarze Bügel stammt vom Heizbett aus dem Innenraum des Ultimaker2.

 

Das kleine Teil ist spätestens dann überflüssig, wenn man die auf thingyverse oder youmagine verfügbare UM2-Energiekette vollständig gedruckt und montiert hat. Die Energiekette ist für das dicke schwarze, links freiliegende Kabel im Innenraum und soll verhindern das es im Betrieb nicht unter das Druckbett gelangt. Zudem sieht es auch noch gut aus.

 

Viel Glück und wenn Du noch magst, dann darfst Du gerne weiter fragen, damit alles klappt.

 

VG Markus

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Eine Sache noch. Bevor du den Umbau vornimmst - achte darauf ob du es wirklich brauchst. Ich hatte schon mit Markus gesprochen und ich nehme an dass sein UM2 von Anfang an etwas defekt war. Ich habe mit dem zweiten Ultimaker 2 keine großen Probleme und habe nichts geändert ausser den Rollenhalter von Robert (http://www.thingiverse.com/thing:235925).

Das heisst nicht dass der Umbau von Markus nicht gut ist. Es wird sicherlich bei underextrusion helfen. Aber ich sehe bereits ein Problem. Das Wechseln des Filamentes (welches bei mir täglich mehrmals erfolgt), gestaltet sich viel schwieriger. Du kannst nicht mehr so gut das Filament mit den Fingern greifen und es in den Extruder stecken. Es muss jetzt durch den Schlauch unten durchgehen. Und wegen dem Wiederstand beim Einfädeln im Extruder - achte einfach darauf dass du mit dem Filament ganz leicht hin und her wiggelst während du es einsteckst. Wenn du zu stark drückst, verbiegt sich ein Teil der Filamentführung im Extruder und das kann zu Problemen führen.

 

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Guter Einwand Nico :cool:

Und keine Sorge, ich liebe konstruktive Kritik, denn nur so können wir voneinander lernen, wenn wir es denn wollen. :-P

 

Fakt ist aber dass der Material-Einzug des UM2 im Auslieferungszustand extreme Einzugswinkel zulässt, oder anders ausgedrückt totaler Müll ist. Fallbeispiele gibt es bereits genug.

 

Wenn sich also auf der an der Geräte-Rückand angebrachten Filament-Rolle Material nur leicht verklemmt, dann kann sich der Radius des Filaments am unteren Einzug extrem stark verringern. Da sind mögliche Probleme nahezu vorprogrammiert.

 

Ich habe auch nicht behauptet dass meine Lösung Perfekt, oder gar Ultimativ ist.

 

Es ist halt vielleicht nicht die beste Lösung für Alle. Sie ist aber im Grunde sehr funktionell, platzsparend, leicht umzusetzen, sowie recht günstig. Für meine Ansprüche gibt es z.Z. nix besseres um den unteren Einzugswinkel zu verringern.

 

Man kann das Röhrchen so positionieren das es zwei Finger breit vor dem Einzug endet, das ändert nichts an dem praktischen Nutzen. Ich verwende eine kleine Schnabelzange fürs Einfädeln. Die Routine macht es am Ende, denn auch das zusätzliche Einfädeln in den Schlauch ist nicht aufwändiger als die Handhabe mit Schnürsenkeln. Nach ein paar Malen denkt man nicht mehr darüber nach.

 

Auch ist es in meinem Fall verschiebbar montiert, so kann ich im Extremfall das Röhrchen etwas herunter schieben und den oberen Halter wegdrehen, was bisher nie erforderlich war.

 

Es gibt halt für jede Lösung ein Problem. :mrgreen:

Markus

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Hiho

Ich war schon am überlegen, ob ich den Umbau wirklich angehe. Aber momentan druckt er sehr gut.

Mich stört der schiefe EInzug aber auch, könnte man nicht zwei Schräubchen hinten eindrehen und dann das Filament dort durchlaufen lassen?

so bleibt der Einzug gerade...

Ich habe jetzt ein Microfasertuch an den normalen Filamt Fädler gelegt, sodass es entstaubt wird.

Gruß

-104-

P.S. Wir hatten keine Schippe, also habe ich kurzer Hand eine gedruckt lol, jetzt können die Blümchen schön gemacht werden. ULTIMAKER 2 THANK YOU!!!!

 

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Schön dass Du Dich wieder gemeldet hast.

Wo genau willst Du denn die zwei Schräubchen hinten reindrehen?

Beim entstauben geht es hauptsächlich darum, dass absolut keine Fremdpartikel in den Druckkopf gelangen können, die bereits am Filament haften. Filamente sind äußerlich nicht rein und die nicht unbedingt mit bloßem Auge sichtbaren Fremdkörper können Deine Düse blockieren. Die Düse hat einen Lochdurchmesser von 0.4mm.

Das Microfaser Tuch ist bestimmt eine gute Sache aber es darf unter gar keinen Umständen in den Materialeinzug gelangen.

Markus

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Hi Markus

Sorry für meine verspätete Antwort, hab momentan etwas viel um die Ohren.

Also ich habe das mal auf dem Bild markiert, wie ich mir das vorstelle. Ich würde halt dafür sorgen, dass unter dem Material EInzug zwei Schrauben nebeneinander in gleicher Höhe sind, die dann sicherstellen, dass das Material gerade eingezogen wird.

http://imagizer.imageshack.us/v2/1024x768q90/513/1b68.jpg

Das GGanze will ich auch recht bald machen, denn manchmal qietscht der Einzug ganz unangenehm, ich könnte mir vorstellen, dass es der Grund ist (weil er momentan NICHT gerade eingezogen wird.

Das Microfasertuch habe ich fest angebracht, es kommt in keinem Fall in den Einzug.

Was hälst du von der Schrauben Idee? Kann das qietschen von dem NICHT geraden Einzug kommen?

Gruß

-104-

 

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Hi Nico

Danke für Deine Antwort.

Das werde ich mir sicher auch mal montieren, gefällt mir sehr gut.

Ich meinte bei dem Bild das andere (2 Schrauben) gemalte.

Könnte man dort zwei Schrauben montieren, damit die Zufuhr gerade ist?

Gruß

-104-

 

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Es geht im Grunde um vier wichtige Dinge, die einen konstanten Materialfluss behindern können. Die Folge könnte ansonsten sein dass deutlich sichtbare Unterextrusion (Material-Aussetzer) im gedruckten Objekt zu erkennen sind. Auch ist ein kompletter Material-Stau möglich.

-1- Mögliche Reibung auf dem gesamten Weg zum Materialeinzug vermeiden. Schrauben allein sollten es nicht sein, eher Schrauben mit Umlenkrollen. Oder ähnlich wie es Nico und ich dir bereits versucht haben aufzuzeigen.

-2- Vermeiden das Material am unteren Einzugsbereich zu schräge eingezogen wird, das macht es dem Antrieb unnötig schwer konstant Material einzuziehen.

-3- Es besteht eine häufig anzutreffende Möglichkeit das neues Filament eine sehr schlechte Wicklungsqualität vorzuweisen hat. Es gab bereits Fälle bei denen neues Material auf der originalen Rolle nahezu verknotet war. Deshalb mein Tipp mit dem SYNCHRONEN Umwickeln von neuem Filament auf eine leere Spule, denn nur so kann man mögliche Probleme dieser Art vollständig eliminieren. Zudem kann man extrem geringe Material-Radien etwas auflockern.

-4- Verhindere unbedingt dass sichtbarer und mit bloßem Auge nicht erkennbarer Schmutz in den Materialeinzug gelangen kann. Bei Nichtbeachtung kann es vermehrt zu einer verstopften Düse führen und eine einwandfreie Düsenreinigung kann am UM2 zu einer quälenden Angelegenheit werden.

Viele Grüße

Markus

 

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Hiho

Also ich werde mir das Teil von Thingi gleich mal drucken, mit der Umlenkrolle für den Materialhalter hinten an der Maschine.

Ich wollte quasi unter dem Materialeinzug zwei Schrauben befestigen, dann mit einem Kunstoffüberzug überziehen, sodass sichergestellt ist, dass das Material gerade zugeführt wird. Ich habe mir gerade mal Schrauben mit Umlenkrollen angeschaut, ich weiß nicht, wie ich das hinbekommen soll, dass das Filament da drin (direkt unter dem Einzug) mitläuft. Da fände ich es besser und einfacher, wenn ich zwei Schrauben nehme, und da dann das Filament dazwischen lege, sodass es immer mitrutscht. Deswegen auch mit einem kleinen Kunststoffröhrchen oder ähnliches über die Schraube, damit es besser gleitet.

Ich habe jetzt die leere Rolle von dem Gold FIlament.

Da werde ich höchstwahrscheinlich dann mein derzeit vewrwendetes einrollen, mit Deiner empfohlenen Technik (gleichzeitig abwickeln und wieder aufwickeln).

Der Trick mit dem Microfastertuch, oder Pfeifenreiniger, werde ich auch beherzigen, dann kann ja nichts mehr schief gehen. Eventuell schneide ich das Fasertuch etwas klein, sodass ich es besser um das FIlament wickeln kann.

Ich habe noch eine kurze Frage. Ich habe viel gedruckt in den letzten Tagen. Mein Nozzle ist jetzt unten wie schwarz angebrannt. Ist das normal? Oder mache ich was falsch? Ich drucke mit 210°C PLA.

http://imagizer.imageshack.us/v2/1024x768q90/703/5xoc.jpg

Gruß

-104-

 

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Ich habe noch eine kurze Frage. Ich habe viel gedruckt in den letzten Tagen. Mein Nozzle ist jetzt unten wie schwarz angebrannt. Ist das normal? Oder mache ich was falsch? Ich drucke mit 210°C PLA.

http://imagizer.imageshack.us/v2/1024x768q90/703/5xoc.jpg

Gruß

-104-

 

hey,

ich hab zwar keinen UM aber meine primärdüse sieht noch viel schlimmer aus, ich wische sie meistens vor dem druckvorgang, wenn die düse heis ist, mit dem stück küchenrolle ab das sie sauber ist und bei mir machts keine probleme.

wenn ich heut abend dran denke mache ich mal ein bild...

gruß

teddy

 

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Ja -104-

Mit langen Schrauben und Kunststoff-Hülsen darauf sollte es gehen.

Schau Dir die vorhandenen Schrauben und auch was dahinter liegt mal etwas genauer an. Viele vorhandene Schrauben könnten durch längere inklusive Hülse ersetzt werden, so musst Du keine zusätzlichen Bohrungen machen.

Sei aber vorsichtig mit den Stückchen vom Microfasertuch, welche Du um das Filament wickeln möchtest. Mache es nur so fest, dass du es auf dem Filament mit einem Finger leicht bewegen kannst. Diese Pfeifenreiniger sind trotzdem die vielleicht bessere und effizientere Wahl, da sie zu einer Spirale um das Filament gebogen werden können und dann von allein halten.

markus

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Hi,

ich will nicht schon wieder die Lösung von Markus (unabsichtlich) schlecht machen. Ich nutze das hier - auch vom User Robert aus dem Forum:

Es hält von alleine wenn man es um das Filament, direkt vor dem Extruder klemmt. Und es ist leicht zu entfernen wenn das Filament gewechselt wird.

 

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Auch kein Problem für mich, denn ich kenne und liebe die Dinge von IRobertI. Danke Robert. :-P

Aber für Pfeifenreiniger muss nix etra gedruckt werden, man kann sie also bei Vorhandensein vom Start weg nutzen und das war bei mir der Fall.

Obgleich ich noch nie nicht eine einzige pfeife geraucht habe, besitze ich schon ewig Pfeifenreiniger für die Reinigung schwer zugänglicher Stellen an Gerätschaften. :cool:

Am Ende muss halt jeder für sich entscheiden WIESO? er WAS? WOFÜR? und WARUM? verwendet. :mrgreen:

Markus

 

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Komm schon - wir haben einen 3D Drucker... das Erstellen von kleinen Gadgets ist doch kein Problem.

Aber du hast Recht, seit dem 3D Drucker habe ich auch plötzlich eine Häckelnadel (zum Herausfischen der Filamentreste aus dem Extruder) :)

 

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:mrgreen: Siehst Du, es ist gar nicht so Abwegig einmal mehr um die Ecke zu Denken und ein paar Dinge Zweck-Entfremdet anzuwenden. :cool:

Außer Ohrenreinigung, habe ich schon so manches Problem mit diesen kleinen drahtigen Dingelchen gelöst. :-P

Aber ich muss zugeben, dass druckbare Utensilien, Werkzeuge, und Hilfsmittel selbstredend viel spannender sind.

Markus

 

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Hiho

Also ich mache gerade große Kampfoffensive und Drucke den neuen Filament Halter (Roller) und das schöne Schmuckkästchen, äh Filament Reiniger (nenn ich es einfach mal). Kurze Frage, auf dem Foto war ein kleines Stück von einem Haushaltsschwamm abgebildet. Habe das gerade mal getestet, dieser bremst das Filament ganz stark.

Was könnte man da nehmen?

Habe leider keinen Support eingestellt, ich hoffe er bekommt die Rundung hin für den Halter. (update print abgebrochen, geht nur mit support)

Danach will ich mal schauen, ob ich zwei Schrauben in den Ultimaker Schraube.

Mir ist das ganz wichtig, denn ich will schon das alles reibungslos läuft, im wahrsten Sinne des Wortes,

Genau unter dem EInzug sind leider keine vorge Schrauben, die ich austauschen könnte, oder habe ich etwas übersehen?

Ich werde das so machen und die Schrauben mit rutschigem Material überziehen, dann sollte es klappen.

Gruß

-104-

 

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Da wirst du den Schwamm so bearbeiten müssen, das es nicht so stark bremst. Es gibt Schwämme die im Laufe der Zeit komplett austrocknen können. Wenn das der Fall sein sollte, dann hast Du später nichts weiter als einen Kanal der irgendwann auch wieder Staub durchlassen könnte, das glaube ich jedenfalls. Auch können Fasern mancher Schwämme in den Einzug geraten, aber das ist vermutlich unproblematisch.

Es schadet nicht, regelmäßig ein wachsames Auge auf Alles zu halten.

Viel Glück bei der Grübelei, Du wirst es schon hinbekommen. Versuche es einfach so zu gestalten wie es dir logisch erscheint.

Tipp:

Und wenn Du doch einmal an einem Tabakladen vorbei kommen solltest, dann schnapp Dir eine Packung Pfeifenreiniger, oder pfeif drauf. :mrgreen: Aber die Dinger sind ganz ehrlich unglaublich vielseitig und richtig angewandt zudem sehr effizient. :cool:

Markus

 

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Tipp:

Und wenn Du doch einmal an einem Tabakladen vorbei kommen solltest, dann schnapp Dir eine Packung Pfeifenreiniger, oder pfeif drauf. :mrgreen: Aber die Dinger sind ganz ehrlich unglaublich vielseitig und richtig angewandt zudem sehr effizient. :cool:

Markus

 

Im Bastelshop gibt's die vermutlich auch unter dem Namen Chenilledraht... aber der Tipp ist wirklich gut, die prima Reinigungswirkung kann ich nur bestätigen...! :)

 

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