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Ein bis zwei Layer aussetzer?

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Hallo zusammen,

jetzt muss ich mich auch noch einmal mit einem Problem an euch wenden, das ich nicht richtig verstehe. Ich habe mir von youmagine.com die Labyrinth-Giftbox herunter geladen und drucke den Außenteil mit dem Ultimaker Original Schwarz Fillament.

Nun ist es so, dass irgendwo mittendrin plötzlich ein bis zwei Layer "fehlen" und das Fillament irgendwie so "luftig" gedruckt wird, dass es kaum Haftung hat und sehr schnell bricht (schon, wenn man das Bauteil vorsichtig von der Platte lösen möchte).

Das Problem ist hier nicht das erste Mal vorgekommen, auch mit anderen Fillamenten ist das schon passiert. Ich habe auch zweimal dasselbe Bauteil gedruckt und einmal ist das Problem aufgetreten und ein anderes Mal nicht. Mein Handy hat keinen richtigen Makrobereich, sodass ich das nicht richtig fotografieren kann, daher habe ich die beiden Einzelteile des zerbrochenen Gesamtbauteils einfach mal etwas versetzt aufeinander gestellt:

9flsub7e.jpg

Ich habe jetzt in Cura noch einmal das Fill Density leicht verändert und hoffe, dass der neue gcode nun sauber arbeitet - wenn es denn überhaupt daran liegt.

Habt ihr eine Idee?

Grüße Tim

 

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Hey,

ich denke es wird wohl under-extrusion sein. ist mehr oder weniger das häufigste problem...hast du dir das hier schonmal angesehen:

http://support.3dverkstan.se/article/23-a-visual-ultimaker-troubleshooting-guide

hier ist alles ziemlich genau beschrieben...

ansonsten wären genauere angaben zu temperatur, geschwindigkeit, etc. sehr hilfreich...

schöne grüsse, flo

 

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Hallo Flo,

danke für Deine Rückmeldung. Ich kenne diese Seite schon und habe mich da auch schon recht lange eingelesen. Allerdings ist für mich eine Under Extrusion so zu erkennen, dass die Struktur dauerhaft zu "dünn" ist und nicht wie bei mir nur in exakt einem Layer!

Ich möchte noch einmal folgende Dinge zu bedenken geben:

 

  1. Es tritt seit zwei oder drei Tagen auf
  2. Es ist egal, welches Fillament ich nehme (Ich habe nur Original Ultimaker Schwarz, Weiß, Hellblau und Orange)
  3. Es ist bis auf etwa einen halben Millimeter immer in der selben Höhe
  4. Über und unter dieser "Grenze" wird der Druck absolut sauber und ohne jede weitere Beanstandung durchgeführt
  5. Es passiert bei ganz unterschiedlichen Objekten, die ich drucke
  6. Es passiert auch bei demselben Objekt, das ich zuvor mit Cura habe neu berechnen lassen und bei dem ich nur z.B. die Infill-Einstellung minimal angepasst habe.

 

Da die Objekte alle eine andere Grundfläche haben und die Strecke des gedruckten Fillaments natörlich nicht bekannt ist, kann man durchaus davon ausgehen, dass es auch keine Unreinheiten im Fillament sein, alleine auch schon wegen Punkt 2 oben.

Mein aktuellster Gedanke ist, dass die Spindel verdreckt ist, die für Z-Achse zuständig ist. Oder das Gewinde am Schlitten. Wenn der Drucker am Ende eines Drucks runter fährt, dann hört man auch ein leichtes Knirschen, so als wäre Sand im Getriebe. Ich habe die Spindel auch schon gereinigt, indem ich mit einem alten Lappen und dem Fingernagel "mitgegangen" bin, als ich die Druckplatte habe manuell über das Advanced-Menü heruntergefahren habe. Gefettet wurde das Ding danach natürlich auch.

Meine Frage ist nun, wie ich das weiter testen kann? Hier ist noch einmal ein Bild von einem laufenden Druck, der auch an der "2cm Grenze" so einen Layer-Aussetzer hat (diesmal weißes Fillament und komplett andere Grundstruktur):

nnotu924.jpg

Ich wäre wirklich dankbar über Hilfe, da der Drucker in diesem Modus nicht zu gebrauchen ist. Man bekommt ja keine stabilen Teile da raus! Bin da wirklich gedanklich gerade am Ende.

Liebe Grüße

Tim

 

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Hallo zusammen,

also ich habe noch einmal einige Parameter beim Druck verändert und aktuell läuft der Druck auch. Er hat die "neuralgische Stelle" zwar noch nicht erreicht, aber eine Under Extrusion liegt definitiv nicht vor, denn das Bauteil wird aktuell mega-sauber und gut gedruckt! Da passt - wie bei den anderen Bauteilen auch - im Moment noch alles super zusammen!

Was habe ich gemcht? Also erst einmal nicht aufgehört, mir über die Abläufe im Drucker Gedanken zu machen.

 

  1. Temperatur. Ich war bei meinen Fillamenten auf 214°C angekommen (von oben runter), aber in erster Linie deswegen, weil ich auch einmal Ausdrucke im 0,02mm Bereich ausprobieren wollte und höhere Temperaturen das Fillament einfach zu flüssig extrudieren lassen. Ich habe für den Aktuellen Druck die Temperatur wieder auf 217°C (für 0,1mm Layerdicke) zurückgestellt und der Faden, der am Anfang ausgeworfen wird, schien mir die optimale Konsistenz zu haben.
  2. Feeder. Hier habe ich in erster Linie 2 Dinge geändert:
    1. Die Federspannung erhhöht. Damit wird das Fillament nun besser gegriffen und ich hoffe, dass ich es jetzt nicht quetsche.
    2. Mir ist heute aufgefallen, dass der Feeder zurückschnackt, wenn das Fillament nicht leicht genug von der Rolle geliefert wird. Ich lasse das Fillament direkt von der Rolle in den Feeder laufen, allerdings scheint es so zu sein, dass es ab einer bestimmten Zugkrafft dazu führt, dass dieser Fehler auftritt. Der Feeder dreht sich dann ca. zwei Drittel in die falsche Drehrichtung.

 

 

Aktuell habe ich auch die "kritische Höhe" meines Bauteils überschritten, an der der Fehler früher aufgetreten ist. Bisher ohne Probleme. Dass die Höhe des Fehlers ausgerechnet rund 2cm war, wird wohl Zufall gewesen sein und vielleicht damit zusammen gehangen haben, dass das Problem von Punkt 2.2. - vielleicht auch in Kombination mit den anderen Punkten aufgetreten ist. Ein unkoordiniertes plötzliches "Retraction" könnte dazu geführt haben, dass ungefähr diese eine Ebene nicht richtig versorgt wurde. Jedenfalls sorge ich aktuell dafür, dass das Fillament extrem locker auf der Rolle hängt. Und ich nutze eine kleine Umlenkung, die unter dem Stromanschluss eingeklepmmt wird, damit das Fillament insgesamt steiler in den Feeder läuft.

Grüße

Tim

 

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Hallo zusammen,

nach einigen weiteren Monaten Betrieb muss ich leider berichten, dass ich das Problem immer noch habe. Ich hatte zwar weiter oben schon positiv berichtet, dass es nicht mehr auftreten würde, aber das ist nur zur Hälfte richtig gewesen. Vielmehr tritt es sporadisch auf und wenn ich bisher einen Druck gestartet hatte, dann konnte ich nicht 100%ig davon ausgehen, dass nach ca 14mm nicht vielleicht doch noch ein Fehler auftritt.

Auf eine mögliche Lösung bin ich dann gekommen, als ich mit meinen Jungs im Spätsommer im Garten gespielt hatte. Wir hatten uns einen neuen Ampelschirm gekauft und nachdem ich ihn aufgebaut hatte, wollte ich den oberen holm hochschieben, der letztlich den Schirm an seine finale Position positioniert. Der Holm war mit einer Plastik-Manschette an der Führung befestigt und entspricht vom Aufbau so in etwa den beiden Stangen, die den "Backbone" des Druckbetts hält. Auch beim Herunterlassen des Schirms entlang einer an und für sich glatten Aluminiumstange kam es ständig zu komischen "Rucklern", kleinere "Verkantungen".

Ich hatte mich bei meinen Lösungsversuchen ständig auf Verschmutzungen innerhalb der Rillen der mittleren Spindel konzentriert. Aber ich hatte nicht daran gedacht, dass es unter Umständen auch an einem solchen Ruckeleffekt liegen könnte. Ich habe mir dann noch mal alte Ausdrucke genommen, die zwar den spezifischen Fehler nicht hatten, aber die ganz offensichtlich vermeitlich sauber durchgelaufen waren. Hier waren die vertikalen Wände der Bauteile immer vergleichsweise "wellig", wenn man mal von Layer zu Layer geschaut hat.

Ich habe dann die beiden Stangen mal geölt. Und siehe da, der Druck danach ist wirklich klasse geworden (0,1mm Layer mit 30mm/s - 50mm/s). Durch die Scheerkräfte, die das Druckbett auf die beiden Führungsmanschetten ausübt, kam es ganz offensichtlich an den beiden Stangen zu diesen Ruckeleffekten, die - wenn man so will - immer mal wieder sporadisch aufgetreten sind. Der Drucker hatte für zwei bis drei Layer keinen vernünftigen Vortrieb, weil die Manschetten "verkantet" waren, bis genug Druck durch die Spindel ausgeübt wurde, um die Verkantung zu lösen. Dann schnackte das Druckbett die zuvor eigentlich schon bewegten zwei bis drei Layer runter, sodass der Fillamentfaden in die Luft gelegt wurde, dann aber noch locker das Bauteil berührt hat.

Bei mir ist die Position des Fehlers bei etwa 12mm bis 15mm vielleicht dadurch zu erklären, dass die beiden Stangen nach oben weg vielleicht nicht mehr 100% parallel sind und gleichzeitig der Stütz-Support durch die Spindel mit zunehmender Höhe des Druckbetts auch noch fehlt. Zusätzlich fließt das Öl bei Nichtgebrauch des Druckers an den Stangen runter und daher ist es auch zu verstehen, wenn z.B. am Folgetag die Probleme wieder von Neuem anfangen.

Ich habe nun mal das beiliegende Magnalube-G genommen und die Stangen vorsichtig mit einem schlappen Lappen damit eingerieben, sodass ein dünner Film darauf zurückbleibt. Und was soll ich sagen, ich habe einen 6 Stunden-Druck, dessen vertikale Wände aussehen, als wären sie geschnitten' Butter. Kein 1,4cm-Fehler, keine "Wellen", alles glatt und sauber.

Und für ein wenig Fett so viel Frust? Das habe ich normalerweise immer nur wegen meinem Bauch...

Grüße Tim

 

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Hallo Zusammen,

ich habe mich heute im Forum registriert und besitze seit Juni 2014 den Ultimaker 2. Ich schätze, dass mein Ultimaker 2 bisher ca. 100 bis 120 Betriebsstunden gedruckt hat.

Zur Zeit arbeite ich noch mit der Cura 14.07. Diese Version ist auch auf meinem U2 geladen. Ich habe bisher mit PLA, ABS und mit PLA Flex experimentiert und auch einige gute und brauchbare Drucke hinbekommen. Gut 60 % ist jedoch Ausschuß:-((.

Bauliche Veränderungen oder Ergänzungen habe ich bei meinem U2 noch nicht durchgeführt.

In dem gesamten Zeitraum, seit dem ich den U2 habe, sind drei gravierendere Störungen aufgetreten.

Zum einen das fast gleiche Problem, dass auch TIM mit seinem Drucker hat, bzw. hatte, nämlich das an verschieden Druckobjekten, so zwischen einer Bauhöhe ab 8mm bis ca 20mm sporadisch eine Lücke zwischen zwei Layern entsteht oder aber zumindest eine Unregelmäßigkeit in dieser Bauhöhe an den Objektwänden zu erkennen ist. Dieses

Problem existiert bei meinem U2 immer noch.

Ich habe auch schon seit einiger Zeit die beiden Führungsbolzen der Bauplatte in Verdacht, habe diese aber bisher nur geölt, aber noch nicht gefettet, so wie TIM. Das Ölen hatte jedenfalls bei meinem U2 nichts verbessert. Eine under- extrusion schließe ich mittlerweile eigentlich auch als Ursache aus. Der Feeder schiebt recht gleichmäßig und wird von mir regelmäßig von Abrieb befreit.

Der Unterschied zu TIM´s Angaben ist, dass der Fehler bei PLA nicht so deutlich auftritt. Hier hatte ich bisher keine vollständige Ablösung der Layer, sondern nur diese Unregelmäßigkeiten in den Außenwänden innerhalb der angesprochenen Bauhöhe. Deutlicher, tritt der Fehler, nämlich eine Durchtrennung des Objektes, wie durchgeschnitten, mit dem ABS Material auf und das auch eher bei einer eingestellten Layerhöhe von 0,1mm. Bei einer Layerhöhe von 0,2mm, dann wieder eher unregelmaßige Außenwände und weniger eine Durchtrennung.

Was ich vor einiger Zeit mal durchgeführt hat ,um die Ursache herauszufinden war, dass ich den Drucker auf die Seite gelegt und die Metallspindel der Z-Achse mit dem Motor ausgebaut hatte. Nach dem Ausbau hatte ich die Bauplatte von Hand nach oben und nach unten geschoben. Dabei musste ich leider feststellen, dass die Platte sehr oft hakte, besonders bei der Abwärts Bewegung. Dabei war auch ein Knirschgeräusch zu hören.

Um nun mein Garantieanspruch nicht zu gefährden, habe ich den Drucker nicht weiter zerlegt, wüsste aber gerne, was sich hinter der Blechabdeckung mit der Ultimaker 2 Aufschrift im Bereich der beiden Führungsbolzen verbirgt.

Könnten das irgenwelche Lager sein, die ein Qualitätsdefizit haben?

Wenn die Einfett Methode, die ich dann mal in Kürze durchführen werde keine dauerhafte Abhilfe schafft, werde ich dann wohl meinen U2 bei Ultimaker oder beim Händler reklamieren müssen, zumal mittlerweile auch das oberste Plastikteil an der Extrudereinheit Risse aufweißt und in der Mitte, an der schwächsten Stelle gebrochen ist.

Das Teil habe ich zunächst mal mit einem speziellen Kunststoffkleber behandelt und funktioniert vorübergehend erst mal wieder.

Nun würde mich natürlich interessieren, ob es noch weitere U2 Besitzer gibt, die sich mit gleichen Problemen beschäftigen müssen und ggf. schon Lösungen parat haben oder den Drucker deswegen reklamiert hatten.

Schöne Grüße

Reinhard

 

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Hallo,

ich habe das Problem auch: bei mir ist es in einer Höhe zwischen 13mm und 16mm; manchmal liegt der Fehler bei nur 1 Schichtreihe, manchmal bei mehreren und es kommt auch vor, dass es gar keine Fehler gibt.

Ich werde mal versuchen, nachdem ich diesen Thread gelesen habe, das Objekt ziemlich nach hinten zu setzen, damit der Hebelarm kürzer wird; siehe auch die Animation im Wiki-Artikel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Selbsthemmung

Zudem werde ich die senkrecht stehenden Stangen mal schmieren.

Grüße, Gebbi

 

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O man, ich habe jetzt nach einer Woche Pause einen Druck gestartet und vergessen, die Stangen noch einmal zu fetten. Zuletzt hatte ich das ja mit dem magnalube-g gemacht, das als kleine Probierpackung bei der Ultimaker Lieferung dabei war. Ich lasse den Druck jetzt einfach mal durchlaufen und schaue, ob diese Schmierung auch die Woche Pause überstanden hat. Ich werde dann mal berichten.

By the way, soweit ich recherchieren konnte, ist dieses Produkt nicht auf dem deutschen Markt verfübar. Jedenfalls habe ich es nicht gefunden. Mag jemand eine Sammelbestellung mir mir machen? Ist jetzt nicht so dringend, aber so zwei oder drei Tuben von dem Zeug mit einer vernünftigen dünnen Metallspitze vorne dran wäre sicherlich nicht falsch.

// edit nach 40 Minuten: Fett sei dank, nix verkantet. Das war (zumindest bei mir) die ultimative Lösung für genau dieses Problem.

 

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Hallo,

 

die Methode mit dem Einfetten der Führungsstangen habe ich bei meinem U2 auch ausprobiert. Ich konnte zwar eine

leichte Verbesserung feststellen, aber leider immer noch keine zufriedenstellenden Drucke mit dem ABS Filament herstellen. Grobe Lücken zwischen den Layern gab es zwar jetzt nicht mehr so häufig, aber bei den gedruckten ABS Objekten ließen sich die Layerverbindungen an manchen Stellen noch sehr leicht von Hand aufbrechen.

Um der Sache auf den Grund zu gehen, habe ich dann den Drucktisch im Bereich der Tischführung zerlegt. Auch um festzustellen ob eventuell verbaute Kugellager funktionieren oder defekt sind.

Es sind zwei Linear Kugellager in meinem Drucker verbaut, die offensichtlich bei einem Lauf über die 12mm Metall-Stangen sehr oft haken und schnell mal stecken bleiben. Das linke Kugellager extremer als das rechte Kugellager.

Wenn ich das nun frei zugängige Innere eines der beiden Lager leicht mit dem Fett behandle, verbessert sich dadurch nichts. Eher im Gegenteil, der Lauf des Lagers wird noch zäher.

Per E-mail den Ultimaker Support auf diese Problematik angesprochen und um Ersatzteile gebeten, ergab bis heute leider keine Feedback von Seiten Ultimakers.

Ich hatte mir aber vorsorglich schonmal zwei entsprechende Kugellager im Internet bei einem Lieferanten aus China bestellt. Das ist bis jetzt der einzige Lieferant gewesen, den ich finden konnte, der die Kugellager in der gleichen Ausführung anbietet, wie die Original U2 Lager. Leider ist eines der beiden gelieferten Kugellager auch nicht ok und hat den gleichen Fehler, nämlich das es beim Laufen hakt. Also habe ich die Ersatzlager erst mal nicht in den Drucker eingebaut, sondern das Defekte reklamiert. Ein Ergebnis steht noch aus.

Daten zu den Kugellagern: Linear Kugellager 12mm x 21mm x 57mm, mit eckigem Flansch, Bezeichnung z.B. LMK 12LUU, Hat jemand eine Idee, wo man solche Lager in guter Industrie Qualität bekommen kann?

Hat jemand bezüglich defekter Kugellager ähnliche Probleme gehabt und kennt Lösungswege?

 

Schöne Grüße

Reinhard

 

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Hallo Reinhard,

die Idee ist nicht schlecht, sich andere Kugellager zu besorgen. Ich habe mal was recherchiert, aber leider keine passende Teile gefunden. Bei mir tut es das Fetten aber optimal, sofern wieder Probleme auftreten, habe ich Deinen Hinweis aber sicher im Hinterkopf. Danke also dafür.

Grüße

Tim

 

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Hallo zusammen,

ich habe das gleiche Problem und ehrlich gesagt verzweifle ich langsam am Ultimaker2... .

Das aktuelle Problem (1-2 Layerproblem) hab ich versucht durch Filamentwechsel, Düsenreinigung und Fettung der Z- Achse zu lösen... .

Ohne Erfolg. Momentan ist es so, das von 10 Drucken 8 diesen Fehler aufweisen.

Generell hab ich gemerkt, das der Ultimaker eine echte Zicke ist. Kurz mal angeschnitten, mit welchen Problemen ich bis jetzt ausserdem noch zu kämpfen hatte/habe:

Die ersten paar Tage hat sich andauernd der Filamenttransporter (der geriffelte Teil des Transporters) am Motor gelockert, was jedesmal zu einer Bastelorgie geführt hatte, denn beim Original-Feeder musste man im Druckraum die Abdeckung abschrauben, um den Motor zu lösen, damit der Feeder sich löste, damit man die Schraube anziehen konnte. Wenn sich der Transporter nicht gelöst hatte, hat er sich andauernd ins Filament gefressen, so das ich alle Nase lang Filament removen und großzügig entfernen musste. In Folge dessen habe ich mir dann einen Custom-Extruder aus youmagine geladen und gedruckt, den nutze ich seitdem auch.

Danach hatte ich einige Monate weniger Probleme mit dem Drucker und konnte einige Drucke fertigstellen. Nach einer 4 wöchigen Ruhephase (Gerät stand abgedeckt im Raum) habe ich wieder angefangen und habe seitdem bei fast allen Drucken diesen "Layerfehler".

Das ist nicht mein erster Drucker, ich betreibe ausserdem noch einen replicator2, möchte mich aber aufgrund der Firmenpolitik von Makerbot :mad: umorientieren... .

Wenn ich beide Maschinen vergleiche, ist der Ultimaker 2 die deutlich zickigere Maschine:

replicator2: Betriebszeit 900 Std.; Transportfehler: 2; Nozzle verstopft: 2, Erfolgsquote 98%

ultimaker2: Betriebszeit 100 Std.; Transportfehler:nicht zählbar; Nozzle verstopft 5, Erfolgsquote 20%

Vom mitgelieferten Filament ist etwa ein Drittel abgerollt worden, weil sich der Transporter in das Filament gefressen hat.

Mein letzter Versuch war jetzt der Wechselt des Filaments... auch ohne Erfolg.

Ach ja, ich drucke entweder mit PLA in 0,1 oder in 0,05 mm Dicke, mit 210°C und 40° Betttemperatur. Das Ganze mit Innofill Filament.

Besonders blöde ist noch, das nach fast jedem abgebrochenen Druck, der nächste Druck gar nicht richtig startet, sondern sich das Filament sofort festfrisst und ich ein Materialchange machen darf: Filament raus, eingefressene Stelle abschneiden, Filament wieder rein, d.h. jedesmal ca. 40 cm Filament weg... . Danach geht aber wieder... .

Das der Drucker im Berieb seit dem ersten Tage quietscht wie Sau,egal wie ich die Filamentrolle anbiete (Auf Spule, auf selbstgebauter Spule direkt hinter Feeder, auf dem Boden) erwähne ich gar nicht erst.

Ich weiss langsam echt nicht mehr weiter. Wer kann helfen? Benötigete Daten liefere ich nat. auch nach.

 

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Wie sieht denn bei dir das Teflon Teil im Hotend aus? Eventuell ist das ja ausgelutscht im inneren. Wenn das bei mir anfängt, dann wird das mit dem Drucken immer schwerer. Erst druckt er noch ordentlich, fängt aber nur wiederwillig an. Man muss das anfangen von Hand das Material erst durchzuschieben und dann den Feeder zu clipsen. (kein Original)

Und dann druckt er immer schlechter von der Qualität.

Ansonnsten habe ich auch nur Innofill drin und kann darüber nicht klagen. Auch sonst druckt er immer sauber seine Bahnen.

Temperatur meist 225°-235°C bei 0.1 bis 0.15mm Layerstärke, 65°C Betttemperatur und Speed zwischen 25-40mm/sek.

Der UM2 druckt eigentlich ohne Ausschuss bei mir wenn das Teflon Teil i.o. ist. Wenn doch mal ausschuss dabei ist, dann hat er Druckteile vom Tisch abgerissen weil sich Material nach oben gewölbt hat bei kleinen Überhängen.

Gruß Thorsten

_____________________

www.harztec-modellbau.de

 

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Woran erkennt man denn, das das Teflon Hotend hin ist? Ich möchte ungern noch ein Baustelle aufreissen und den Extruderkopf auseinander nehmen. Zumal das nach 100 Std. (eher weniger) nihct passieren sollte.

Ausschüsse habe ich beim Ultimaker eigentlich immer... .Selbst der Ultimakerbot kommt nur sauber (für meine Dioramenbegriffe sauber), wenn ich das Tempo des Druckers auf 75% stelle.

Wenn er allerdings mal was richtig macht, ist es richtig gut. Leider hab ich mehr Ausschuss als brauchbares.

 

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Dafür wirst du den Kopf zerlegen müssen. Ohne sieht man das nur schlecht. Mein letztes Teflon Teil ohne Glasfaserverstärkung hat auch höchstens 100 Druckstunden gehalten. Hoffe das mit Glasfaser (neue Version von Ultimaker) hält jetzt etwas länger. Ist nur meine Vermutung das Innofill Material das unter Umständen etwas stärker beansprucht als andere.

Aber wie gesagt, das schaue dir mal an. Oben die 4 Schrauben lösen, Lüfter Halterung 4 Schrauben lösen und dann die Zwei oben am Aluteil. Dann nimmt man die Feder ab und kann das weiße Teflon Teil heraus ziehen. Wenn man von unten rein sieht darf sich imm inneren keine Mulde gebildet haben. Wenn doch eine Mulde im inneren zu sehen ist hat sich das ausgerieben.

Die Auflagefläche zur Düsenspitze ist aber dennoch rund dabei. Also wirklich genau nachsehen, oder mit etwas PLA mal durch stochern ob das eventuell seitlich hängen bleibt irgendwo.

Es gibt welche die Drucken da 500Stunden und mehr mit. Aber soviel hatte ich noch nie. Kann also vom Material kommen.

Beim demontieren vorsichtig sein, damit du nicht noch irgendwelche Strippen abreißt, aber bisschen mit bedacht dabei gehen, dann geht das schon. Ich brauche da keine 15min zum wechseln. Hab es aber paarmal gemacht schon.

Beschreibung Tempo 75% ist relativ. Bei Druckgeschwindigkeit von 100mm/sek wäre das immer noch gut, bei 25mm/sek eher schlecht. Bei 40mm/sek kann das bei kleinen Teilen sogar genau richtig sein mit 75%.

Der Robot sieht immer bisschen gagga aus unter den Armen, am besten sowas mit 30 bis max 35mm/sek 0.1-0.15mm Layerhöhe und 225°C drucken bei Innofill.

Gruß Thorsten

_____________________

www.harztec-modellbau.de

 

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Grad hab ich ne saftige under extrusion... ich krieg noch die Krise... .

Die Rafts drucken absolut sauber, die ersten Layer auch... aber dann geht los und die Wände werden löchrig. und JEDESMAL nach nem abgebrochenen Druck: Filament removen, abschneiden, wieder rein... ich krieg die neue Rolle noch leer... .

Na ja 15 Min machen den Kohl auch nicht mehr fett wenn ich an die etlichen Stunden denke, die mich das Gerät schon gekostet hat.... Wenns das allerdings auch nicht wahr, wird man hier bald wohl noch ein Gebrauchtgerät günstig schiessen können.... Ich weiss echt nicht mehr weiter... .

Blöd ausserdem, das man sich bei den Lieferungen aus Holland ne goldene Nase bezahlt... Ich hab heute mal einen Feederupdate bestellt: 22 € das Teil und 20 € Verand und Steuern... Kann man das (also das Teflonteil) auch in GER beziehen?

 

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Über IGo3D versuchen. Mein hab ich über die bekommen zusammen mit einer Materialbestellung.

Was gibt es denn für ein Feeder update?

Könnte zwar noch nen günstigen UM2 gebrauchen. Schauen wir aber mal deinen wieder hin zu bekommen. Kannst mich sonst auch anrufen am Nachmittag. Tel. oder Mail findest ja über meine Seite.

Thorsten

------------------------

Www.harztec-modellbau.de

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Wenn er nach einem Retract das Material nicht wieder sauber in die Düse geschoben bekommt weil das Teflon Teil eine Macke hat. Dann zermürbt er dir das Material im Feeder und schon hat sich das erledigt.

Ist eigentlich ein schleppender Prozess. Fängt manchmal mit leichten Problemen beim starten an. Dann muss man den speed beim drucken reduzieren und am ende nur noch Salat wie bei dir.

Schau erstmal nach und wenn du möchtest kannst dich ja melden.

Thorsten

----------------------

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Hallo nochmal,

ich denke, es ist das Hotend. Ich meine, eine Mulde erkennen zu können. Ist dem auch so? Ich hoffe man erkennt es:

http://ultimaker.ipbhost.com/uploads/gallery/album_1624/gallery_35225_1624_22498.jpg

http://ultimaker.ipbhost.com/uploads/gallery/album_1624/gallery_35225_1624_20551.jpg

Meinst du, ich krieg die zügig von igo3d (wenn die ausm Urlaub zurück sind)?

 

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Fotografieren ist schlecht davon. Könnte auch nur ein Schatten sein. Wie schnell das geht weiß ich nicht.

Hab das erste damals aus Teflon Rundmaterial beim Kumpel auf seiner Drehbank machen lassen. Hab letzte Woche erst mein letztes eingebaut. Muss also selbst auch schauen wieder eins auf Reserve zu bekommen.

Thorsten

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Ne, ein Schatten ist das nicht, ich hab das schon so gedreht, das das, was mir aufgefallen ist zu sehen war. Wie Du es beschrieben hast --> Vorm Ausgang in die Nozzle eine kleine Mulde, wo das Filament beim Einzug hängen bleiben kann.

Na hoffentlich geht das so einfach mit dem nachbestellen, ich hab nämlich keine Lust jedes Mal ein komplettes Extruder-Update für 60 Piepen zu kaufen, wg. des Teflon Hotends... .

Eigendlich ist das doch eine Designschwachstelle, oder nicht?

Nen Bekannten mit Drehbank hab ich leider nicht... .

 

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