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lukas

Ultimaker 2 und Innoflex?

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Hallo,

ich bin seit ein paar Tagen hier im Forum unterwegs und habe seit ca. 3 Wochen eine Ultimaker 2.

Wie das halt so ist probiert man natürlich bisschen herum und nun würde mich interessieren ob jemand schon Erfahrungen mit Innoflex (sehr weich und dehnbar, von Innofil) gemacht hat? Ist es überhaupt möglich dies mit dem UM2 zu drucken und wenn ja braucht man irgendwelche modifikationen.

Ich bekomme es bis dato nicht wirklich gescheit hin weil ich große Probleme habe das Material ordentlich zum Hot End zu befördern, (verwuschtelt sich z.B. im Förderrad) :???:

Danke schonmal für Eure Zeit,

Lg Lukas

 

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Hatte das gleiche Problem mit Ninjaflex (ein TPU, also auch ein weiches, dehnbares, elastisches Material) Es hat sich öfters im Feeder hinten verklemmt.

Man kann ja den Druck auf das Filament im Feeder durch die Schraube auf der Oberseite des Feeders regulieren und verändern, jedoch ist es mir nicht gelungen, eine konstant passende Einstellung zu finden. Spiel da doch mal ein bisschen rum!

Manchmal konnte ich mit dem Ninjaflex drucken aber meistens hat es sich irgendwann verabschiedet. Wenn Du es schaffst mit dem Standard-Feeder das flexible Zeug zu drucken dann kannst Du Dich gerne bei mir melden. Würde es auch gerne konstant gut drucken können.

Ich habe auch den alternativen Feeder von Robert ausgedruckt.

Den hier: https://www.youmagine.com/designs/alternative-um2-feeder-version-two#!design-information

Das hat kurzzeitig zwar geholfen, nach ein paar Ausdrucken hatte ich aber wieder das gleiche Problem wie zuvor.

Daher habe ich erstmal mit Ninjaflex aufgehört und stattdessen angefangen mit ABS zu drucken und wieder auf den alten Standard Feeder umgerüstet.

Einen Versuch ist der alternative Feeder alle mal wert. Du machst nichts kaputt und kannst den alten Feeder ohne weiteres wieder zurückbauen. Einen Versuch wärs daher bestimmt wert.

 

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Hi,

danke für Deine Antwort.

Ja war bei mir das gleiche, im endefekt hat sichs immer verwurschtelt.

Danke für den Link, bin grad dran den Feeder mal auszudrucken und schau wies Funktioniert.

Ich werd berichten;)

ABS hab ich schon porbiert, das geht schon brennt sich aber gern mal fest in der Düse.

Gruß Lukas

 

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So, hab mir den Feeder ausgedruck, den du mir empfohlen hast.

Konnte das Innoflex (Ninjaflex) super Drucken mit etwas abgeänderten Werten:

Am Drucker, Speed auf 80% runter bei Cura Einstellung von 50mm/s

Temperatur auf 230 C° und den Materialfluss auf 130% (auch am Drucker)

Hat bis jetzt ganz gut geklappt...

Gruß Lukas

 

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Ich hab das Zeug auch sehr langsam gedruckt. 30 mm/s max. eher sogar 20mm/s. Du druckst ja jetzt soweit ich richtig rechne mit 40 mm/s ;)

Außerdem soll es noch helfen, wenn die Geschwindigkeit mit der die erste Lage gedruckt wird, die gleiche ist wie die spätere Druckgeschwindigkeit (Das kannst Du in den Expert-Settings einstellen)

Der Travel-Speed sollte relativ schnell sein. Ich hatte bei mir glaube ich 250mm/s eingestellt. Am Flow hab ich bisher noch gar nicht rumgespielt. Vielleicht wage ich über das Wochenende mal noch einen neuen Versuch mit Ninjaflex unter Beachtung Deiner Werte.

 

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Hi,

ich habe bisher nur mit dem Flex PLA von Ultimaker direkt gedruckt. Das hatte genau das gleiche Problem. Hinten am Feeder blieb es hängen und dann war es aus. Ich habe da mal ein wenig gegoogelt und einen guten Tipp gefunden.

Das eigentliche Problem ist, dass das Flex Pla im Vergleich zum Standard-PLA viel weicher ist. Dadurch liegt es in der Führungsröhre zum Hot-End an. Das erzeugt eine ganze Menge Reibung, wodurch dann der Feeder es nicht schafft, das PLA weiter zu schieben und es bleibt hängen. Der Tipp hatte eine Lösung im Angebot:

1. Printspeed unter Tune auf 20% runter, Flow Speed aber bei 100% lassen.

2. in die Führungsröhre ein bisschen Feinmechaniker-Öl geben. Das Öl sollte natürlich nicht auf den Feeder kommen, sondern nur in die Röhre.

Um die Röhre raus zu bekommen, den kleinen Klemmstift abziehen, das weiße Teil nach unten drücken und dann an der Röhre ziehen.

Ich habe so 5-10 Tropfen dann an einer Seite eingefüllt und diese dann mit einem Restabschnitt vom fehlgeschlagenen Flex-Druck durchverteilt. 2 Drucke haben dann wunderbar funktioniert, dann musste ich wieder nachölen. Das Feinmechanikeröl hatte auf den Druck sonst keine Auswirkung. Also weder aufs Matrial, noch aufs Hot-End.

Viele Grüße

Florian

 

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Hi,

ich glaub am wichtigsten war bei mir die erhöte Temperatur und der Materialfluss.

Ja hatte ich auch so eingestellt das die erste Lage genauso schnell gedruckt wird wie die späteren.

Ist auch ein guter Tipp vom Flo mit bisschen Öl nachzuhelfen vorn.

Klar, es ist eindeutig ein Förderproblem bedingt durch das viel weichere Material.

Ich denk mal mit dem Standart Feeder ist es nicht wirklich druckbar, (Ok, mit Öl müsste man mal ausprobieren, könnte klappen.)

Bei mir ist jetzt der Feeder vom oberen Link im Einsatz, auch fürs Standart PLA, dann jedoch ohne der einklipsbaren "Brücke/Führung, diese benutz ich dann, wenn ich das weiche Material drucken möchte.

Werd demnächst noch bisschen damit rumexperimentieren, verschiedene Geschwindigkeiten, Flow, Temp. und auch mal mit bisschen Öl.

Vlt. wirds noch besser.

Gruß Lukas

 

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Also ich kann jetzt mittlerweile Ninjaflex erfolgreich mit dem Standard-Feeder drucken. Benutze folgende Einstellungen:

Düsentemperatur: 220°C

Heizbetttemperatur: 40°C

Schichtdicke: 0,2mm

Druckgeschwindigkeit: 20mm/s

20mm/s für alles (auch unterste Schicht und retraction speed)

retraction: speed 20mm/s, 5mm length

Fan-Speed: 50%

(keine Ahnung wieso ich da 50% genommen hab aber jetzt funktioniert es und daher bleibe ich vorerst dabei ;) )

Flow: 100%

travel-speed: 200mm/s

(hier gehe ich aber wahrscheinlich wieder auf die 250mm/s rauf, die maximal möglich sind, um diese dünnen Fäden am Ende des Drucks zu dezimieren und hoffentlich verschwinden zu lassen)

Öl oder sonstiges benutze ich nicht.

Ich benutze den Standard Feeder, wobei der Strich vom "Regler" knapp unter dem zweiten Strich am Feedergehäuse ist (geschätzt vielleicht 0,05 - 0,1 mm drunter).

Das scheint nun alles gut zusammen zu passen.

Am wichtigsten erscheint mir bei meinen "neuen" Einstellungen die Erhöhung der Schichtstärke. Ich habe bei meinen ersten Versuchen Ninjaflex mit 0,1 mm Schichtdicke gedruckt/drucken wollen und nie wirklich gute Ergebnisse erzielt. Nach meinen ganzen Erfahrungen mit Nylon, das ich die letzten 2 Wochen nach meinen gescheiterten Ninjaflex-Versuchen verwendet habe und generell immer mit 0,2 mm Schichtstärke gedruckt habe, ist mir die Idee gekommen bei Ninjaflex auch auf 0,2 mm hoch zu gehen. Ninjaflex und Nylon sind beide flexibel, wenn gleich Nylon auch nicht elastisch ist wie jetzt Ninjaflex und wieder andere Einstellungen benötigt aber das führt jetzt an dieser Stelle zu weit.

Mir ist beim Wechsel des Filaments (von Nylon auf Ninjaflex, da mein ganzes Nylon verdruckt war) aufgefallen, dass Ninjaflex beim Extrudieren ähnliche "Würmchen" gibt wie Nylon und sich nicht so wie z.B.: PLA oder ABS verhält. Daher kam mir dann die Idee auf 0,2 hochzugehen.

Vielleicht sind diese Informationen für irgendjemanden nützlich, daher habe ich gedacht ich schreibe sie mal zusammen. ;)

Gruß

Edit 1: Ich werde die Temperatur und den Materialfluss erhöhen. Vermutlich auf ähnliche Werte wie die von Lukas, da sich bei 220°C die unterschiedlichen Schichten teilweise nicht ganz verbinden. Das wird vermutlich besser sein. Es kommt dann nochmal ein Edit.

Edit 2: Habe Temperatur auf 235°C und Flow auf 120% erhöht. Ergebnisse sind nochmal besser geworden. Gedruckte Teile sind insgesamt dichter und die unterschiedlichen Schichten sind alle miteinander verbunden..

 

 

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Ich versuche gerade, Innoflex zu drucken, scheitere aber trotz alternativem Feeder von Robert, geöltem Bowdenzug und den werten hier aus dem Posting. Muss ich den Feeder auf starken Anpressdruck oder auf möglichst schwachen Anpressdruck einstellen?

Bei meinen bisherigen Versuchen ging es meist in der ersten oder zweiten Lage schon nicht mehr, weil kein Material mehr nachgeschoben wurde.

 

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Ich versuche gerade, Innoflex zu drucken, scheitere aber trotz alternativem Feeder von Robert, geöltem Bowdenzug und den werten hier aus dem Posting. Muss ich den Feeder auf starken Anpressdruck oder auf möglichst schwachen Anpressdruck einstellen?

Bei meinen bisherigen Versuchen ging es meist in der ersten oder zweiten Lage schon nicht mehr, weil kein Material mehr nachgeschoben wurde.

 

Ich hab die Erfahrung gemacht, das flexibles Material am besten mit so wenig Anpressdruck wie möglich befördert werden sollte. Ist er zu hoch, wird es zu einem Oval zusammengedrückt und steckt dann bald irgendwo fest. Du kannst das Material ja mal herausnehmen und nachmessen.

Es muss natürlich noch mindestens soviel Federdruck vorhanden sein, das es überhaupt befördert wird... :)

Alles andere steht ja schon weiter oben...

 

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Ich habe den alternativen Feeder ein wenig modifiziert und mit Innoflex gefüttert.

Vorher hatte ich die gleichen Probleme wie viele andere auch, nun gehts wunderbar ohne jegliche Störungen auch ohne Öl.

feeder_v6_body2.png.512c4af480943e9875bbf9cb3ff926b6.png

 

Magst Du vielleicht noch den Link zum modifizierten Design angeben?

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Ja klar:

feeder_v6_body2.stl

Ich habe den Feeder mit Stützmaterial gedruckt, damit der Zylinder nicht in der Luft hängt.

Ich benutze ihn auch für normals PLA; das geht genau so gut. Den Anpressdruck stelle ich sehr niedrig ein, verändere den auch nicht für PLA. Für Flex-Filament stelle ich den Materialfluss auf 110%, die Temperatur auf 220° und die Geschwindigkeit auf 80%.

Damit habe ich nie Probleme.

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Hi,

habe Innoflex getestet und kann es nun mit dem Standard-Feeder bei UM2E drucken.

Benutze folgende Einstellungen:

Düsentemperatur: 235°C

Heizbetttemperatur: 60°C

Schichtdicke: 0,1mm

Druckgeschwindigkeit: 10mm/s

Retraction: speed 0mm/s, 0mm length

Fan-Speed: 50%

Flow: 115%

travel-speed: 120mm/s

Habe aber festgestellt, dass es bei mir nicht am Feeder lag sondern an der Filamentführung. Die Führungsröhre und das Material bauen so viel Reibung auf, dass es zu einem Rückstau kommt. Mit einem Tropfen Weißöl aufs Filament ging es sehr gut.

Vielen Dank an den Tipp von euch.

VIele Grüße Falk

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