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3dnerd

Slipping bei erstem Layer und beim Infill?

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Hallo,

ich stelle beim Drucken fest, dass es ab und zu zu Slipping des Feeders kommt.

D. h. ich höre so ein kurzes 'Tock' ab und zu.

Ich drucke mit weißem PLA von Innofil, habe die Temperatur schon auf 220 Grad eingestellt, da sonst die Bahnen nicht gut zusammenschmelzen und sonst einzeln auf dem Druckbett zu liegen kommen.

Bisher tritt das aber nur bei erstem Layer und beim Infill auf.

Die erste Schicht druckt sauber, Filamentbahnen schmelzen gut aneinander.

Beim Infill druckt der ja schneller, liegt das daran?

 

Woran kann das liegen? Muss ich da schon was unternehmen oder ist gelegentliches Slipping 'normal'?

 

 

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Hallo,

da ich das auch mal vermehrt hatte, half bei mir die Düse mit einer 0,4mm Kanüle zu reinigen und die Druckgeschwindigkeit sowie Temperatur besser anzupassen. In der Regel drucke ich nicht schneller wie 50mm/s, eher 40 oder auch mal 30. Der erste Layer noch langsamer. In Cura ist beim Infill keine andere Geschwindigkeit eingestellt.

Seitdem habe ich diese skip back nur, wenn ich manuell mit move material im UM2 Menü das Material sehr schnell transportiere oder wenn er beim Druckstart in die Ecke Filament abläßt (das geht teilwiese auch mit einer hohen Geschwindigkeit).

Grüße

Marcus

 

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Hallo OceanBlue72,

danke schonmal, drucke auch schon (PLA weiß Innofil) mit 220 Grad anstatt 210 Grad.

Habe den Drucker erst ein paar Tage, ich denke da ist die Düse noch sauber - oder?

Aber wie genau reinigt man die Düse? Muss man die heizen und von unten dann mit einem Draht rein oder was?

1. Wie reinigt man die Düse richtig?

 

2. Würde auch gerne wissen, ob das Slipping ein ernstes Problem ist oder ob gelegentliches Slipping 'normal' ist, habe da halt noch keine Erfahrung

3. Kann man das Slipping durch andere Parameter evtl. 'Flow rate' / Temperatur beeinflussen? Wa sist da sinnvoller?

Danke...

 

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Hallo,

dieser skip back ist spätestens dann nicht ok, wenn dadurch der Materialnachschub an der Düse ausbleibt.

Das hatte ich bei mir nicht immer und später dann bei jedem skip back.

Den skip back, den ich habe, wenn ich über move material das Filament sehr schnell durchschieben will, sehe ich mal als "normal" an.

Mein Drucker hat auch noch nicht sooo viele Stunden auf dem Buckel, aber der Tipp mit der Kanüle hatte geholfen.

Es gibt eine erste Maßnahme, nämlich die Düse kurze Zeit mit hoher Temperatur drucken zu lassen.

Da gibt es noch die "atomic methode", die ich regelmäßig (aber nicht oft) mache, z.B. wenn ich das Material wechsle:

http://www.3d-drucker-world.de/die-druckduese-vom-ultimaker-2-saeubern

Allerdings konnte ich damit nicht die 0,4mm Spitze freimachen. Hierfür taugt dann eine 0,4mm Einmalkanüle.

Damit habe ich die Düsenöffnung nach normalen Aufheizen gereinigt / frei gemacht.

Bei mir konnte ich das skip back nur durch reinigen der Düse und reduzieren der Druckgeschwindigkeit beeinflussen.

Wenn bei Dir die Bahnen der ersten Schicht nicht richtig aneinander liegen, würde ich auch noch mal die Druckbettkalibrierung überprüfen. Bei mir war der Abstand Düse zu Druckbett einen Tick zu groß.

Grüße

Marcus

 

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Hallo OceanBlue72,

danke, kannst Du mir sagen, wo Du die Kanüle bestellt hast?

Habe Angst was kaputt zu machen, deshalb hier noch ein paar Fragen:

- Wie lang ist die Kanüle?

- Führst Du die dann von unten in die Düse ein?

(Wenn ja schiebt man die 'Verstopfung' dann nicht weiter rein?)

- Heizt Du die Düse dafür auf?

- Auf wieviel Grad?

 

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Hallo,

die Einmalkanülen bekommst Du in jeder Apotheke oder im Internet. Das größe Problem war eigentlich, dass die immer gleich im 100er Pack verkauft werden und kleinere Stückzahlen verhältnismäßig teurer sind. So oder so ist es billig.

0,4mm ist die Nr. 21, mittelgrau und 0,3mm ist gelb. Die sind alle genormt, es reicht der Aussendurchmesser.

Bei der Länge reichen 20mm. Im Gegensatz zu Mikrobohrern in dieser Größe brechen die Kanülen eigentlich nicht, sondern verbiegen sich eher. Also ideal dafür geeignet, da recht robust.

Die Düse wird aufgeheizt, 210° bis 260° (je nachdem was vorher gedruckt wurde) und dann führt man die Kanüle von unten in die Düse ein. Am besten mit 0,3mm beginnen und dann mit 0,4mm nachfahren / testen. Zwischendurch habe ich immer mal wieder Material nachgeschoben um den Erfolg zu testen, bzw. damit sich das Material nicht zu lange in der Düse befindet und vor sich hin schmort.

Sollte man wirklich eine hartnäckige Verstopfung damit lösen, aber weiter nach innen schieben, könnte man die dann mit der atomic methode wahrscheinlich gut rausbekommen.

Grüße

Marcus

 

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Hi OceanBlue72,

danke für die Antwort. Solche Informationen / Anleitungen sollte man eigentlich an einer prominenten Stelle hinterlegen.

Also so eine Art Hilfe bei Problemen. Ich denke andere User haben ähnliche Probleme. Lösungen, die man im Forum gepostet hat sind aber lieder schlecht wieder zu finden und werden daher immer wieer im Forum erfragt.

Hat jemand eine Idee wo man sowas hinterlegen / präsentieren kann?

 

 

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Das skip back im ersten Layer tritt häufig auf, wenn der Düsenabstand zur Druckplatte zu gering eingestellt ist, da dann der Materialfluss behindert wird.

Abhilfe schafft hier eine vernünftige Kalibrierung.

Das Reinigen der Düse mittels Kanüle, Draht oder ähnlichem würde ich nur im absoluten Notfall empfehlen, da man dabei schnell die Bohrung beschädigen oder aufweiten kann.

Die Atomic-Methode scheint mir da die bessere Wahl zu sein.

Ich entferne immer erst unter der Düse ausgetretenes Material (mit Pinzette abzupfen), bevor ich das Filamentstück oben ruckartig rausziehe, dann wird auch die 0,4mm Bohrung mit frei und man kann von oben durch die Bohrung hindurchschauen.

MfG. Schlacks

 

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