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Digibike

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  1. Richtig. Eigentlich ziehe ich das Material nach dem Druck, wenn er auf ca. 80-85 Grad abgekühlt ist, wieder zurück. Somit brauch ich erst beim nächsten Druckstart nur in die heiße Düse wieder vorschieben... Ja, mach ich über Maintaince. Erst Druckbett auf Temperatur stellen (braucht eh am längsten) und während er dann dieses heizt, stell ich den/die Core auf Zieltemperatur(n) und lass diese ebenfalls heizen. Hab ich mir mal beim RF1000 so angewöhnt, weil die Hotends zum Nachlängen teilweise neigen. Ob das bei der Konstruktion des UM-Core auch so stark ausgeprägt ist, habe ich noch nicht getestet, aber eine gewisse Nachlängung wird immer im System sein - heißes Material dehnt sich nunmal etwas... Gruß, Digibike
  2. Mach ich bei meinem UM3 so, aber Laden benutze ich nur bei neuer Rolle zum "Anlernen". Du hast hinten einen Kleinen Hebel - den kannst du drücken und somit die Anpreßrolle entlasten. Damit kannst du das Filament "frei" bewegen. Da genügt 1 cm zurück ziehen, damit ist es aus der Düse. Sobald er wieder drucken soll, wieder Hebel drücken und Filament in die Düse schieben und er ist wieder druckbereit. Bei PLA oder PVA empfiehlt es sich eh, es nicht allzu lange zu belassen (PVA sowieso nicht, aber PLA neigt zu "Entlastungsbrüchen"...). Wollte nur darauf hinweisen... Gruß, Digibike
  3. Hi, Also, ich lass meine Drucker immer eine viertel stunde auf Zieltemperatur einpendeln, bevor ich den Druck starte. Allerdings habe ich keine Filament in der Düse!!! Das Zeug mag das nämlich so gar nicht, solange zu köcheln... Das schiebe ich von Hand, wenn ich den Druck starte, in die Düse, bis es leicht anfängt raus zu laufen. Den Rest erledigt die FW und die Purge-Raupe dann. Auf die Weise kann sich alles sauber einpendeln und die Temperatur sich gleichmäßig verteilen, Bauraum (habe ich zu) sich aufwärmen und eventuelle Nachlängungen spielen keine Rolle mehr. Beim UM3 habe ich es noch nicht nachgemessen, aber beim Rf1000 sind bis zu 0,12 mm Nachlängung problemlos drin. Das tritt innerhalb der ersten 20 min. auf, was erklärt, warum die letzten Bahnen der ersten Schicht teilweise so Dünn (fast Folienartig) ist. Wenn ich 0,2 mm als Layerdicke einstelle und er hat gegen Ende nur noch 0,08 mm Abstand, wird's verdammt lumpig, da noch das Material raus zu bekommen... Da ich aber zum kalibrieren und zum Drucken die Vorgehensweise habe, hab ich da noch nie was in der Richtung beobachtet... Gruß, Digibike
  4. Das sieht man in der Vorschau, ob er Infill setzt oder komplett füllt. Wenn Teile deutlich breiter als Perimeter Anzahl sind und trotzdem gefüllt ist (Ausnahme Top und Bottem), dann würde ich die STL Mal anschauen/reparieren (lassen). Wenn da Fehler in der Ausrichtung sind, kann der Sliced nicht mehr unterscheiden, was Perimeter und was Infill ist und macht nur noch Perimeter... Gruß Digibike
  5. Ist nicht perfekt, aber weniger Pfusch zum Korrigieren bei neuem Modell. Dein Netzteil ist schon relativ ausgereizt, würde also kaum stärkere Heizpatrone schlucken... Nächste Problem ist, dann müsstest bei jedem Core Wechsel nicht nur heizbett Leveln, sondern auch den PID anpassen... Meines Wissens macht das keiner... Gruß Digibike
  6. Eben. Dein Core ist auf 0,4 mm Düse von der Heizleistung optimiert. Bei 0,8er Düse Pumpst du gewaltig mehr Material durch, was aber erstmal erhitzt werden muß. Du bist, auch wenn du nur halb so schnell fährst (15 mm/s in deinem Fall), immer noch deutlich schneller. Einfache Sache: Eine Wandstärke von 1,6 mm machst du mit 2 Perimetern, während deine 0,4er 4 Perimeter oder eben 2 mit entsprechend Infill drucken muß. Ebenso verhält es sich in der Höhe. Bei 0,4er ist (klar geht mehr, aber...) bei 0,27 etwa schluß. Bei deiner 0,8er druckt er bei 0,6er Layer 1 Layer, während deine 0,4er etwa 2 bis 3 Layer drucken muß. Schneller bist du, auch wenn du viel langsamer fahren mußt auf jedenfall. Solche Teile sind i.dr. auch sehr fest, was bei Funktion interessant ist (Modellbau z.b.). Gruß, Digibike
  7. Ein Oozeshield ist im Prinzip eine Art 2.te Haut, die aber ohne Verbindung zum Druckteil mit einem abstellbaren Abstand druckt. Ich habe da 1,5 mm i.dr. eingestellt. Damit wird das Teil komplett eingeschlossen, die Wärme von dem Teil und dem Heizbett in dem Bereich kann nur zwischen dieser "Haut" und dem Objekt nach oben wandern um zu entweichen. Wie ein Kamin vom Effekt her. Ich habe mal ein Teil kurz gesliced - so wie im ersten Bild würde er das Teil als normalen Druck slicen und Drucken.. Im 2.ten Bild ist es mit Oozeshield gesliced. Ich habe es dann bei einer Teilhöhe in der Vorschau angehalten, damit du es genauer siehst. Man sieht deutlich die Haut außenrum (grünlich). Das eigentliche Teil ist eher bläulich in der Vorschau. Wie du siehst, hält er aber nicht überall die 1,5 mm Abstand. Das liegt daran, dass ich max. 30 Grad Winkel beim Kontur folgen zulasse - es wird ja hierfür kein Support gedruckt - wäre unsinnig... Daher kann es nicht überall so eng folgen. Nicht das du dich wunderst... Gruß, Digibike
  8. Oder den Rahmen außenrum als "Blende" Drucken und in die Platte einclipsen. Dann kannst eventuell den Rahmen als 2 Rechte Winkel drucken - das hätte den Vorteil, dass du, sofern dein Heizbett groß genug ist, du die Teile in einem Drucken kannst. Gruß, Digibike
  9. Vollflächig ist eh nicht sonderlich "Geschickt". Kostet Material und Druckzeit und verursacht gern Probleme und bringt letztlich nicht viel, weil etwa bei 75 % Infill die Stabilität im Verhältnis zum Gewicht nicht mehr steigert. Im Gegenteil hast du eher Probleme, weil die Wärme bei dieser massiven Druckart innen eingeschlossen wird, was dazu führt, das innen das Material noch heiß ist, während die Außenseite schon auskühlt - das führt unweigerlich zu Spannungen... Die Perimeter sind die Anzahl der Außenwände, mit deren Hilfe du die "Stärke" angibst und mit Infill sagst du dem Slicer, wie "stark" die Fläche innerhalb der Perimeter, in % ausgedrückt, gefüllt werden soll. Normalerweise kann man auch das Muster des Infills auswählen. Da stellen die verschiedenen Slicer unterschiedliche Füllmuster zur Verfügung. Gruß, Digibike
  10. Eine Wissenschaft betreib ich eigentlich nicht, aber hat 2 Gründe, warum ich das so mache und "soviel" Energie rein stecke: 1.) Auf die Weise habe ich keine Probleme mit der Nachlängung (bei extrem langen 1.ten Layern kam es immer wieder vor, dass gegen Ende des Layers eine Art fast durchsichtige Folie war - eben, weil sich durch die nachträgliche Längung der Abstand zwischen Düse und Heizbett etwas verringerte. 2.) So ausgerichtet kann ich auch Folge-Druckaufträge mit abspeichern, die meine Frau dann anschmeißt, wenn die laufenden abgearbeitet sind und ich noch im Geschäft bin. So war es z.b. bei meiner Corsair (1,9 m Spannweite!) der Drucker über 2 Wochen 24 h am Tag lief! Meine Frau kann seitdem sogar Filament wechseln... 😋 Da kann ich mir nicht erlauben, dass "beurteilt" wird, ob der Briem gut aussieht... Da wird der Ausschuß schnell teuer - daher geb ich mir da, zumal sehr selten notwendig - lieber etwas mehr Mühe... 😉 Ich finde, am Anfang richtig lernen und das "schlampern" kommt dann von allein, wenn er die Materie besser überblickt - oder eben auch nicht, wenn ähnliche Gründe auftauchen und Automatismen sich eingearbeitet haben... 😁 Aber das muß jeder selber entscheiden. Gruß, Digibike
  11. Kurz gesagt Schwierig bis gar nicht. Etwas ausführlicher: Du kannst zwar die Geschwindigkeiten für Perimeter, Infill usw. alles gleich setzen, aber das ändert nichts daran, dass das max. Geschwindigkeiten sind, die er anvisieren soll. Ob er die dann auch tatsächlich erreicht, hängt von 2 Faktoren ab: Zum einen die Beschleunigungsrate und die länge der jeweiligen Strecke. Damit wird dein Dilema schon deutlich: Strecke. Bei Radien werden aber kontinuierlich Richtungen geändert. Damit muß verzögert und beschleunigt werden. Je leichter der Aufbau und aber trotzdem Schwingungsarmer, desto schneller kann man die Geschwindigkeiten und Richtungsänderungen ansteuern. Aber eben nur in den Physikalischen Grenzen des Gerätes - und die sind eben nicht 0 mm/s - 60 mm/s sondern eine Beschleunigungs- und Verzögerungskurve. Bist du dir sicher, dass du nicht eine leichte Überextrusion (abweichender Filamentdurchmesser) hast und sich das beim Abbremsen in den Richtungswechseln ablagert? Gruß, Digibike
  12. Messlehre winkel ich hinten auf 2 cm länge im 45 Grad winkel etwa ab - rein, um es besser über dem Bett greifen zu können und keine Kraft auf das Druckbett auszuüben. Ich lege es im Bereich der heißen Düse auf dem Druckbett ab und versuche es zwischen Düse und heißem heizbett durchzuziehen. Es muß mit Wiederstand dazwischen durch gehen, aber es darf keine Ausweichbewegung am Druckbett entstehen - eben saugend. Im ersten Durchgang wird mit 1 mm grob justiert, im zweiten Durchgang dann das ganze mit der 0,2 mm nochmal. Was meinst du mit zwickst?
  13. Nein! 0,2 mm und 1 mm! Beim UM3 ist es so, dass mit 1 mm erstmal grob ausgerichtet wird. Im 2.ten Durchgang dann mit 0,2 mm die eigentliche Feinjustierung! Sorry, hab gerade gesehen, du hast einen UM2 +... Denn kenn ich nur aus dem Prospekt... 😉 Ich vermute, beim UM2 wird nur in einem Durchgang gemessen und kalibriert. Dann brauchts die 0,2 mm nur. Mit 1,2 mm kannst nachher mit ´ner 3 mm Düse 1,4 mm hohe Raupen hinklecksen, schätze ich... 😁
  14. Ich kalibrier bei meinem UM3 nie mit der Pappe. Ist noch "jungfräulich" bei mir. Ich verwende 2 Blattlehren (0,2 mm und 1 mm). So ein Fühlerblattlehren-Set gibt es in jedem Baumarkt in der Autoabteilung und kostet so 6 bis 7 Euro. Da habe ich 0,2 und 1,0 mm rausgenommen, die letzten 2 cm etwa 45 Grad hochgebogen und nun kann ich schön das Heizbett und die Core auf Zieltemperatur durchheizen (Achtung: Bitte kein Filament in der Düse lassen - das verköchelt und ändert sein Druckverhalten, zudem würde es mit der Zeit "Verbrennen" und später im Druckbild seine "Schwarzen" spuren hinterlassen... So kann ich hochpräzise messen, ohne mir die Finger zu verbrennen und habe Sie sicher in der Hand. Dadurch das ich Sie hochgebogen habe, übe ich auch keinen (Schwerkraft-)Druck unbemerkt aus. Ich sehe sofort, wenn das Heizbett ausweichen will. So ´ne Lehre verschleißt nicht, wie die Pappe, zumal man mit der Pappe nur ein gewisses Temperaturfeld halt... Mach ich bei all meinen Druckern so. Wegen deinem Filamenthalter: Vorsicht! Er darf nicht so leichtgängig sein! Schwergängig zwar auch nicht, aber er sollte schon einen geringen Abrollwiederstand haben und vor allem gleichmäßig laufen. Hintergrund: Wenn er zu schwer geht, kommt es zu Underextrusion und sich rein fräsenden, da durchrutschenden Förderritzel, aber wenn es zu leicht geht, spult er zu schnell zu viel ab, kommt dann auch noch öfter Retract dazu, spult es dein Filament runter und dann kommt es zu überkreuzen und damit irgendwann zu "Knoten". Da reißt es vorher deinen Halter zusammen, bevor er das Filament durch bekäme. Lese ich immer wieder und wird gern immer wieder reklamiert. Aber technisch kann es beim Aufwickeln gar nicht passieren. Sowas kann eigentlich nur beim Rollen entnehmen, wenn man Sie ohne Spannung einfach entnimmt oder nicht sichert beim Lagern (dafür hat es ja die Löcher in den Rollen aussen z.b.…) oder eben bei zu leichten "Abspulhilfen". Das nur als Info weil du dich damit offensichtlich gerade befaßt… Also Kugellagern mit ultraleichtlaufenden Kugeln ist ´ne ganz schlechte Idee... Eben Zuviel des guten... 😉 Gruß, Digibike
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