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Ultimaker Community of 3D Printing Experts

Digibike

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  1. Digibike

    Filament nach Druckende zurückziehen

    @Schweineschna... ich glaube, Tinkergnome hat da keinen Denkfehler: Es gibt keinen Befehl "kühle auf... Grad ab". Es gibt nur Heize auf … Grad" und den eigentlich auch nicht - genau genommen.... Aber für dich macht es keinen Unterschied, den es bedeutet für die FW ja nicht heize, sondern "Regle" auf die Temperatur ein - ist Sie höher, so heizt er halt nicht, bis die Temperatur soweit runter ist und sich dort "einpendelt" (da gibt es 2 Befehle - 109 wartet, bis die Temperatur da stabilisiert eingependelt ist, 104 legt nur die Temperatur an, arbeitet aber sofort weiter, sprich, er druckt/bearbeitet die nächsten Codes weiter - die Temperatur wird im Hintergrund überwacht und eingeregelt), ist sie drunter, so heizt er eben bis zu der Temperatur auf. Für die FW ist es, wie du siehst, unerheblich, aus welcher Richtung die Temperatur geregelt werden muß - macht ja auch keinen Sinn, da es keine "aktive" Kühlmöglichkeit in dem Sinne gibt, sondern über Reduzierung der Heizphase bzw. Erhöhung der Heizphase die Temperatur angepaßt wird... Gruß, Digibike
  2. Digibike

    Blobs wärend des Druckens und beim Layerwechsel

    Ich hatte auch mal ein ähnliches Problem: Blobs auf der Oberfläche, ohne Farbliche Änderung (Temperatur und Geschwindigkeit haben also "Harmoniert". Auch Layerhaftung war Perfekt sowie Detailtreue, also war die Temperatur auch Optimal. Als ich Retract erhöhte, änderte dies an den Blobs nichts, aber es kamen Löcher in der Nähe dazu. Damit erklärte sich, was das war: Etwas Zuviel Materiel, das er beim Retract dann "stehen ließ" und mit dem Retract in Kombination mit "Fördere X mm weniger" nach dem Retract wieder verursachte die zusätzlichen Löcher in der Oberfläche beim Ansatz nach der Retract-Position. Hast du das Filament auf einem Meter Länge im Durchmesser gemittelt und den Wert angegeben oder die 2,85 mm des Herstellers gerade übernommen? Wenn der Wert soweit paßt, ist dein Flow für das Material vermutlich 1-2% zu hoch, was sich dann irgendwann aufsummiert und beim Absetzen für das anfahren zur nächsten Position/Layer hinterläßt dann diese überschüssigen "Abfallboppelen"... Bei mir ist es in etwa (Materialabhängig) so, dass ich einen Flow von 100% bei SmartABS habe und bei PLA+ etwa 3 % runter muß (97%) etwa. Ist den Unterschiedlichen Wärmedehnungsverhalten der Kunststoffe etc. wohl geschuldet... Hoffe, dass hilft dir weiter... Gruß, Digibike
  3. Digibike

    CAD-Software

    Ähem, keins... Rudimentär können einfache STL´s teilweise wirklich von manchen bearbeitet werden, aber nicht wirklich Sinnvoll... STL ist ja auch kein CAD-Format, sondern eine "Beschreibung" der "3D-Zeichnung" durch Dreiecke etc. Diese kann der Slicer dann in Schichten und somit als Druckbare Datei generieren. Aber wirklich umgehen können die CAD´s damit eigentlich nicht. CAD ist da der falsche Ansatz! Schau dir mal Blender an. Das ist für sowas und einiges mehr sehr gut geeignet, aber CAD ist Konstruktion aber dafür wie gesagt weniger gedacht/geeignet. In Blender kannst du auch Fehler korrigieren oder - wenn es nicht genau sein muß - kann man mit Blender auch Modelle erstellen - allerdings ist das eher sowas wie digitales "Ton modellieren", also eher künsterisch, während CAD eher technisch an die Erstellung heran geht... Ich hoffe, das hilft dir weiter... Ist halt meine Erfahrung mit STL und CAD... Gruß, Digibike
  4. Digibike

    UM3 Filament eingebacken - Core-Wechsel geht nicht mehr

    Hmmh! Nochmal etwas genauer angeschaut und siehe da, da hing noch was im Lüfter - der Läuft nun auch! Hurrah!!! Lustig, dass er beim Einschalten kurz anläuft (was normal ist), aber danach kontrolliert per Temperatur- Regelung nicht mehr...?!? Da war das Fädchen doch auch drin und bremste Ihn, wie beim Start...! Jedenfalls schaltet er sich jetzt bei beiden Core´s jeweils bei 58 Grad ein bzw. aus. Soweit so gut. Ich glaube, dass wäre einen netten Thread á la "Core im Filament eingebacken, wie bekomme ich Ihn wieder Flott" oder "Filamentunfall mit Core - was nun?"... Die Gefahr besteht ja grundsätzlich bei allen Teilen, die Hoch sind und eine schmale Auflagefläche auf dem Heizbett… Aber das beste ist, wenn man das "sicher" von vornherein ausschließt - sowas ist, wie man sieht, schnell passiert. Und bei meinem Extended ist die Gefahr ja noch deutlich größer, da ich ja bis zu 30 cm hohe Teile drucken kann, was das ganze unter Umständen forciert - zumal ein 30 cm hohes Teil i.dr. nicht in 10 h oder so gedruckt ist, sprich, die unbeaufsichtigte Zeit (wenn auch nur Stichprobenartig) nimmt, aufgrund Arbeit und Schlaf deutlich zu, was bei so einem "Maleur" schnell zum "Overkill" werden kann, wie man sieht... Wie gesagt, die "Idee" mit dem "Dummy-Teil" und dem Abstreifblech läßt mich nicht mehr los... Da wäre vielleicht sogar eine Messingbürste möglich, die Gleichzeitig die Düse wieder etwas "Abstreift" und somit reinigt... So eine "Reinigungszeile" pro Layer einzubauen dürfte ja eigentlich kein "Hexenwerk" sein. Da wäre vielleicht wirklich diese Extruder-Tool in Simplify per Skript möglich... Mehr und mehr gefällt mir der Gedanke... Gruß, Digibike
  5. Digibike

    UM3 Filament eingebacken - Core-Wechsel geht nicht mehr

    So, geschafft! War, wie vermutet, oben verkanntet und kein Filament mehr unten drin - hätte mich langsam auch gewundert... Hab alles sauber gemacht (Druckbett und Boden muß ich dringend noch aussaugen - sieht furchtbar aus mit den ganzen "Bröseln"... ). Habe alles wieder zusammen gebaut und Core´s werden erkannt, Heizen funzt auch. Bauteillüfter funzen auch, soweit ich sehe, aber... Der Lüfter zur Extruderkühlung - der wichtigste eigentlich, der ja über die FW gesteuert wird (oberhalb 45 Grad etwa ist der ja automatisch geschaltet) läuft nicht! Wenn ich den Ultimaker einschalte, läuft er kurz an, wie normal üblich, aber sobald ich die Core´s heize, läuft er nicht mit! Das kann ja jetzt nicht mit der fehlenden Kalibrierung des Heizbettes zu tun haben... Kann man da noch was verkehrt machen? Was mich wundert, ist, das er ja kurz anläuft, wenn man einschaltet. Gibt's da noch etwas mit der Position oder sowas oder hat der seinen eigenen Temperatur- Sensor? Ich habe ja gesehen, dass da 4 Stecker sind. 3 Sind für die Lüfter und ein 4.ter ist am Gehäuse irgendwie verlötet oder sowas. Ausgesteckt hatte ich für die Aktion ja nichts, aber wer weiß...?! Was darüber jemand mehr? Wenigstens ist der Lüfter nun schön leise (beim Einschalten - das andere ist mir dann doch etwas zu leise - und Sinnfrei...😔). Wegen meiner Idee, @Zerspaner_gerd, mir geht es dabei nicht um mehrere Extruder, sondern ich kann ja in Simplify3D mehrere Teile, jedes mit eigenen Prozessen definieren. Wenn ich nun z.b. vorn links mit dem rechten Core mit 96% Flow mein Bauteil drucke und hinten rechts im Eck ein "Dummy" Rechteckrohr in der selben Höhe wie das Bauteil vorn links drucke, Schicht für Schicht logischerweise, nicht Bauteil für Bauteil... Und bei dem Dummy-Rechteckrohr einen Flow von 0% mit dem selben Core, und dort ein Abstreifblech anbringe, so wird doch automatisch anhaftendes Materiel (Objekt) automatisch abgestriffen. Damit sollte sowas in Zukunft ja ausgeschlossen sein. Nur die vergeudete Druckdauer (Naja) sowie das vergeudete Material (die "Wolle", die er dann vorn links in die "Luft" druckt, weil er ja weiter das schon zerstörte Teil drucken will) (ärgerlich) bleiben noch, aber diese Katastrophale Sauerei, die mich schon einen Core und unzählige Stunden gekostet hat, blieben erspart.... Übrigens: Mittels Heißluftfön aus dem Baumarkt konnte ich beide Core´s diesmal retten. Allerdings sollte er eine gute Temperaturregelung haben! Kabel ansenken ist nicht so gut und oberhalb der Core´s ist ja die Kontakt-Platine, die sollte nicht direkt angestrahlt werden und Lötzinn wird irgendwann flüssig... 😉 Aber damit habe ich die Sauerei mithilfe eines feinen Schraubenziehers schön wieder raus bekommen ohne die Core´s zu beschädigen...! Hatte Ihn einfach auf 200 Grad gestellt und schräg von unten nach vorn oben blasen lassen und dann immer mit dem Schraubenzieher vorsichtig die angelösten Schichten Filament abgezogen und an ´ner Spachtel abgekratzt. Aber die Lüfter/das Gehäuse nach oben (mit Kabelbinder etc.) oder, wenn ich das so betrachte, am besten Stecker markieren und gleich ganz abstecken und weg damit während der Prozedure... Gruß, Digibike
  6. Digibike

    Under-extrusion

    Weiß ja jetzt auch nicht, was für Material und woher die Temperatur kommt, aber wenn du mal zuhörst, hörst du ein immer deutlicheres "Cloggen". Der Extruder versucht gegen den Druck das Material nachzuschieben, was aber nicht klappt - er springt, was diese Fressspuren verursacht und dieses "Klacken" (Cloggen) verursacht... Wenn du exakt die selben Einstellungen verwendest und lediglich die Geschwindikgeit von 70 auf 50 mm/s setzt, wird der Druck vermutlich anstandslos funktionieren. Die Temperatur ist nämlich nur eine "Vage" Angabe. Sie ist stark abhängig von der verbleibenden Zeit in der Heizzone und der damit möglichen Wärme-Energieaufnahme. Einfaches Bsp.: Herdplatte mal an machen und Finger anfeuchten und schnell über die heiße Herdplatte ziehen. Selbst mit Kontakt passiert nichts, außer unangenehm warm. Jetzt, wenn Brandsalbe da und Neugierde Groß genug ist, das ganze mal in Zeitlupe... Das tut sofort weh und gibt übelste Brandblasen. Die Temperatur war die selbe, der Finger auch, angefeuchtet auch, wie zuvor, aber diesmal konnte viel mehr Wärmeenergie aufgenommen werden = mächtig Aua.. 😋 Du siehst, Temperatur ist keine Statische Angabe sondern nur in bestimmten Situationen korrekt. Geh mal bei den Angaben von 50 mm/s aus und taste dich an die Temperatur bei deiner Geschwindigkeit ran. Schätze mal, die wird bei knapp 225 Grad eher passen... Aber um gleich dem nächsten vorzugreifen: Beliebig die Temperatur hoch und damit dann schneller wird auch nicht funktionieren...! 1.) Es wird zwar mehr Wärmeenergie zugeführt, aber es wird, wenn die Temperatur zu hoch wird, immer wieder dazu kommen, dass Rückstände des Filaments in der Düse dann verkokeln… Und was dann mit dem kleinen Düsenloch passiert, kannst dir ja ausrechnen... Vor allem wird deine "Kammer" immer kleiner aufgrund der verkokelten Reste, was immer mehr Versorgungsprobleme mit sich bringen wird... 2.) Mußt du die Temperatur auch in bezug zu Retracts und Leerfahrten im Auge behalten - da wird das Zeug dann nämlich ggf. ebenfalls viel zu heiß weiter "gekocht" und das mag das Filament zuweilen ebenfalls nicht allzu sehr... (äußert sich dann teilweise in willkürlichen dunklen Flecken im Druckteil z.b.) Also, mit 70 mm/s würde ich am Anfang eher mich zurück halten. Die beste Qualität wirst bei 50 mm/s wohl hinbekommen. Dauert zwar länger, aber dafür passen die Temperaturangaben der Hersteller meist auch besser... Gruß, Digibike
  7. Digibike

    UM3 Filament eingebacken - Core-Wechsel geht nicht mehr

    Wäre ein Ansatz... Aber löst mein aktuelles Problem leider nicht. Allerdings habe ich auch langsam das Gefühl, dass da gar nichts mehr drin hängt, in der Core-Aufnahme. Zumindest nichts relevantes. Der Core läßt sich schon mittlerweile extrem gut, bis zu einem gewissen Punkt, bewegen. Was mir aber aufgefallen ist, rein von der Logik her müßte der Core mit dem Metallröhrchen (Einführung Filament) ja zu mir kippen. Das tut er aber nicht. Wenn ich mir den rechten Core anschaue, dann hat er in der Entnahmeposition extrem viel "Luft" zum Bowden. Dies ist links nicht so. War, meine ich, aber auch noch nie so. Der rechte macht ja die Hub-Bewegung. Von daher ist klar, dass er mehr "Luft" hat. Aber links, scheint mir, als "hänge" er da noch am Bowden?! Kann es sein, dass es Ihn nachgeschoben hat? Bekomm ich den so etwas zurück gezogen? Soweit ich das weiß geht er an der Seite ja eigentlich nur weiter rein (Richtung Core), oder Irre ich mich da? Hinten am Stepper konnte ich Ihn damals, als er Filament über Rolleende eingezogen hatte, raus ziehen, aber da oben am Druckkopf tat sich in der Richtung nichts, soweit ich mich noch erinner (schon ne Weile her, da mir das passierte...). Gruß, Digibike
  8. Digibike

    UM3 Filament eingebacken - Core-Wechsel geht nicht mehr

    Puhhh! Gibt's noch irgendwelche Tipps, wie man da weiter kommen könnte? Der rechte war das Problem, den habe ich, wie gesagt, auch raus bekommen. Aber der macht ja auch wesentlich mehr Weg, was es etwas vereinfacht. Der Linke hat eigentlich kaum was abbekommen, aber macht von Natur aus recht wenig Weg um Ihn "raus" zu bekommen. Der ganze Core bewegt sich zwar und kippt etwas nach vorn, aber mehr wie 3 mm Weg sind es nicht und irgendwie verkanntet er noch. Ich bekomme ihn so einfach nicht raus... Hierbei bringen mir ja nur die 8 Schrauben seitlich was, die im Prinzip den Rahmen mit den Lüftern entfernen. Die mittleren 4 langen Schrauben lösen ja im Prinzip nur den Druckkopf von den Führungen - damit "hängt" dieser immer noch an den Bowden und dem Kabelstrang, aber hilft dabei eher weniger... Wäre so einfach, wenn die beiden Schächte, in denén die Core´s sind, 2-Geteilt wären - zumindest der Linke... Dann könnte man die Führung teilen und den Core seitlich rausziehen... Hat niemand eine Idee, wie man da noch weiter vorgehen kann und diesen vermalmedeiten Core da raus bekommt, damit ich das Teil sauber machen und endlich wieder weiter drucken kann? Wäre echt super, wenn jemand einen Tipp hätte! Gibt's doch gar nicht, dass damit noch keiner ein Problem hatte - betrifft doch eigentlich jeden, dem es passiert ist, dass das Teil von der Düse mitgenommen wurde und das Filament die Klappe mit dem Lüfter aufgedrückt hat...?!? Gruß, Digibike
  9. Digibike

    UM3 Filament eingebacken - Core-Wechsel geht nicht mehr

    Hi, So, bin etwas weiter. Perfekt für sowas ist so ein Heißluft mit Reduzierstück. Gibt's im Baumarkt etc... Bei meinem UM3 Extended paßt der sogar schön drunter, dass heißt, ich kann Ihn auf´s Heizbett stellen und er blässt mir die Heiße Luft genau auf die Cores. Habe Ihn auf 200 Grad eingestellt - da wird alles schön weich und kann vorsichtig mit einem Schraubenzieher etc. rausgekratzt werden. Der erste Core ist so schon raus gekommen, nur der Linke, feststehende, zickt noch etwas rum... Mal sehen, wo da das Filamentnest sitzt... Aber wie verhindert man sowas nachhaltig? Klar, hier war es mein Einstellfehler, aber wie man liest, kommt das ja auch immer wieder bei schmalen hohen Teilen vor, wenn Sie die Haftung verlieren. Ich hab mir da was "zusammen gesponnen". An der Rückwand hinten rechts ein Blech mit einer Stufe (Die Cores sind ja unterschiedlich hoch angeordnet), dass knapp unterhalb der jeweiligen Düsenhöhe jeweils ist. Dann müßte man immer nur ein "Dummy-Teil" mit 0% Flow dort "Drucken". Damit schlägt man doch eigentlich 2 Klappen mit einem mal: 1.) Wird tatsächlich mal was mit der Düse "mitgenommen", so wird es spätestens beim nächsten Layer dort abgestreift und es passiert nichts weiter, außer Plastik Wollknäuel. 2.) Man "verbrät" fernab von den eigentlichen Druckteilen Zeit, was diesen wiederrum eine kurze Abkühlphase verschafft. So kann man sich teilweise den Lüfter auch komplett sparen bzw. deutlich spärlicher einsetzen... Hab ich da was übersehen oder hat jemand schon sowas in der Art versucht? Von Ansatz her fällt mir jetzt kein Nachteil ein, außer, dass man aufpassen muß wegen den Verfahrwegen der Pulleys (so heißen die ja außen, oder) und wegen der Höhe der Düsen... Gruß, Digibike
  10. Digibike

    UM3 Filament eingebacken - Core-Wechsel geht nicht mehr

    Hi, und danke für die Tipps! Wie ich vermutete, kommt es nicht von X sondern ist ausschließlich die Lift-Funktion. Da macht es aber keinen Sinn, es zu kalibrieren, den ich habe den Fehler gefunden... Ich Drucke zur Zeit ja die Corsair F4U von 3D Printlab. Das Ding ist komplett aus PLA+ und hat 1,9 m Spannweite. Da sind etliche Teile, die weit über 10 h Druckzeit jeweils benötigen. Also habe ich Sie vorbereitet und alle abrufbereit auf Stick abgespeichert. Funktionierten auch soweit. Meine Abends, bzw. morgens vor der Arbeit habe ich die Drucke gestartet und wenn es zwischendrin war, hat meine Frau Sie gestartet. Bei einem hatte ich jedoch einen Fehler mit dem ersten Layer gemacht gehabt. Procedure Teil 1 0,9 *0,25 mm first Layer, Teil 2 1,0 * 0,25 mm first Layer. Ausgerechnet das Teil hat meine Frau gestartet gehabt. Folge: Das Teil 1,0 * 0,25 mm first Layer hat sich gelöst und ist mitgefahren. Hat die Düse zugesetzt. Leider hatte meine Frau den Druckstart nicht beobachtet und erst später das "Fiasko" bemerkt. Hatte das Filament entfernt, samt Teile-Überreste. Dann hatte Sie es nochmal versucht, mit dem selben Ergebnis und abgebrochen. Dann hat Sie einfach das nächste Teil gestartet, was ohne Probleme durchlief. Als ich mir das anschaute und das Factory anschaute, entdeckte ich den Fehler recht schnell - Unachtsamkeit... Leider sind die beiden Cores dahinter in PLA verbacken. Die Hebemimik kann so gar nicht funktionieren... Ich habe schon alles mögliche am Druckkopf rausgeschraubt - sind ja erstmal nur 8 Schrauben. Versuche nun den Sch… da raus zu bekommen. Versuche es gerade mit Lötkolben (Stinkt erbärmlich, trotz Lüften, und Schraubenzieher das heiß zu machen und rauszuziehen. Geht sehr müssig und ich fürchte, die beiden Cores werden dann Schrott sein... Das Problem ist ja bekannt - die Ursache kenne ich ja auch, was aber nun nichts hilft... Aber vielleicht hat jemand einen Tip, wie man sowas frei bekommt. Leider lassen sich die Cores ja so nicht entnehmen, was das ganze sehr vereinfachen würde... Wie gesagt: Ein simpler Microschalter an der Lüfterklappe und eine Resetleitung und das Problem wäre zumindest eingedämt, da, wenn die Klappe aufgedrückt wird, ein Reset ausgelöst würde bzw. die Förderung unterbrochen würde (eigentlich noch besser, da so auch Core-Wechsel problemlos möglich wären...). Na, vielleicht wird das ja mal aufgegriffen, aber jetzt muß ich erstmal die Folgen beseitigen und das Teil wieder gangbar bekommen... Wäre für Tipps sehr dankbar! Gruß, Digibike
  11. Digibike

    UM3 Filament eingebacken - Core-Wechsel geht nicht mehr

    Hi, kann man die Threadüberschrift nochmal bearbeiten? Ich glaube nämlich, das hat nichts mit X zu tun, sondern, wenn man genau hinsieht, passiert das wohl, wenn er den Umstellhebel da durch zieht um den Extruder zu wechseln... Muß mal schauen, ob da irgendwas an der Mechanik schwergängig ist... Vielleicht kennt ja jemand das Symptom und hat einen Tipp zur Behebung etc...? Gruß, Digibike
  12. Hi, ich habe einen Ultimaker 3 (Extended). Da fällt mir in letzter Zeit ein "unangenehmes Krachen beim Wechsel des Cores auf. Ich drucke derzeit auf Core 1 ABS und Core 2 PLA - wechsel findet also eigentlich nur beim Start statt, da ich ja gerade kein Dual drucke und ich an dem "Monster" Corsair F4U von 3D Printlab am drucken bin - und das ist komplett aus PLA (+). Nur fällt mir am Start immer wieder dieses Krachen auf. Das hört sich an, wie wenn er beim anfahren der Blende zum Core wechseln zu weit nach rechts fährt, sprich Schrittverluste erleidet.... Wenn ich die Zeit hätte, könnte ich Ihn ja umrüsten auf Dual und mal einen Test machen, aber das ist gerade, bei dem Druckvolumen (die Maschine hat 1,9 m Spannweite und war früher im Orginal eine Jagdmaschine, die um den Standard- Bomber-Motor der Amis konstruiert wurde - also riesiger Sternmotor, was auch die Dimensionen des Rumpfes erahnen läßt...2 Wochen Dauerdruck sollte man da schon einplanen... 😉 ) etwas schwierig, zumal dann wieder Druckbett kalibrieren usw... Meine Frage wäre, ob sich der Schalter verstellen könnte und wo der den genau sitzt. Ich höre Ihn klicken, wenn der Druckkopf nach links fährt, aber hab Ihn bisher noch nicht genau geortet - wozu auch, wenn alles funktioniert...?! Allerdings müßte er sich dann ja eigentlich gegen die Druckrichtung nach rechts verschoben haben?!? Verwundert mich eigentlich, es sei den, er ist auf Druck nach Links verschraubt und hätte sich gelockert - aber dann wäre der Druck an der Schraubposition ja sehr hoch gewesen, um eine Verschiebung gegen den Druckkopf-Gegendruck zu bewerkstelligen, oder? Gruß, Digibike
  13. Digibike

    Bondtech UM2 falsche Drehrichtung

    … Allerdings mußt du das bei jedem FW-Update nachziehen, wenn du die Drehrichtung einfach in der FW switcht... Umpinen dürfte da in Hinblick auf etwaige zukünftige FW-Updates vermutlich der bessere Weg sein... Gruß, Digibike
  14. Digibike

    Filament Verdickung

    Hi! Versuch es mal mit 6,2 mm Retract und 0,16 mm Vorförderung nach dem Retract (ausgleich der Wärmeausdehnung, wenn das Filament wieder nach dem Retract gefördert wird - Heißer 6,2 mm Langer Faden ist nicht genauso lang wie 6,2 mm abgekühlter Faden... 😉 ) Grad noch was eingefallen: Du schreibst da was von 25 auf 10 setzen... Meinst du die Retract-Geschwindigkeit? Da ist 10 viel zu langsam! Ich fahre da 45 mm/s. Mit 10 bekommt er kaum eine Rückzugwirkung hin - da fließt das PLA schneller der Schwerkraft folgend raus und die "Sog"-Wirkung beim zurückziehen bleibt aus. Gruß, Digibike Ps.: Aber Vorsicht, es gibt Materialien, da ist Retract kontraproduktiv - teilweise sogar "tödlich"! Dazu gehören alle "gummiartigen" Filamente und PETG. Da ist der Retract am besten aus... Aber das nur als Ergänzung, falls mal anderes Material unter die "Fittiche" kommt und dich wunderst...
  15. Digibike

    Filament Verdickung

    Ja, PLa braucht sowas eigentlich nicht - wenn du vorne eine Türe hast, reicht das vollkommen aus. Damit ist ausgeschlossen, dass Zugluft dran kommt und somit bei größeren Bauteilen es zu Warping kommen kann. PLA ist da i.dr. sehr Tolerant, aber wie zerspaner_Gerd schon mitteilte sehr schnell sehr weich - und 40 Grad hat es schnell, wenn es komplett zu ist (Wärmeabstrahlung Heizbett ist da das größte Problem, die Düsen sind zwar heißer, aber nur Punktuelle Fläche...). Extruderlüfter (der mittlere, wenn du in den Druckraum auf den Druckkopf schaust) sollte funktionieren - wie gesagt, wenn nicht, wäre nach 3-4 Minuten schon schluß mit lustig... Die beiden seitlichen Lüfter sind Bauteillüfter für die Extruder und haben rein nur mit der Kühlung des austretenden Filaments zu tun. Fortschreitende Dauer meine ich schon solches. Es geht nicht schon nach wenigen Minuten sondern erst nach ´ner dreiviertel stunde oder so los. Da ist dann meist ein Umgebungsproblem (zu heiß) oder schlechte Einstellungen die Ursache. Wobei sich beide nicht ausschließen. Wenn ich deine 6,5 mm anschaue, dann ist das schon sehr üppig. Ich fahre meinen UM3 Extended 6,2 mm Retract. 0,3 mm mehr hört sich nicht viel an, aber wenn ich an meinen RF1000 denke (der ist kein Bowden sondern Directdrive), da sind 0,8 mm schon mehr als genug... Da wäre es schon bald 50% drüber... Die UM sind Bowden, da ist durch den langen Bowden viel mehr Spiel in der Zuführung, daher so "hohe" Werte - dafür hat er wessentlich weniger bewegte Masse - jedes System hat so seine Tücken und auch Stärken... 😉 Daher habe ich von beiden Vertretern ihrer Gattung jeweils einen Drucker... Und deine Aussage, dass er an manchen Stellen sehr oft Hintereinander "zurück zieht" bestärkt mich in der Vermutung... Ich kenne Cura nur Rudimentär, aber die Slicer haben eigentlich alle eine Begrenzung - eben aus diesem Grunde. Wenn man extrem grenzwertig mit Retracts unterwegs ist - warum auch immer - muß man das im Auge behalten. 2 mm werden dir einen Erfolgreichen Druck bescheren, wenn das das Problem war, allerdings recht viel "Nacharbeit" wegen der ganzen Fäden - vermutlich schon eher "Tropfnasen"... Im Slicer gibt es normalerweise bei Retracts noch eine Option, sowas wie Next Retract not before x,xx mm oder sowas in der Art. Da sagst nu Ihm, wieviele mm, zehntel und Hunderstel er min. gefahren sein muß, um überhaupt wieder an den nächsten Retract zu denken...Damit wird verhindert, dass Zuviel heißes Material hoch gezogen wird und dort verklebt. Gruß, Digibike
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