Jump to content
Ultimaker Community of 3D Printing Experts
ULTIMAKER2EXTEND

UM2+ und UM3 im Vergleich – Lohnt sich der Kauf?

Recommended Posts

Hallo zusammen!

Wir betreiben ja bekanntlich mehrere UM2 Extended+ und möchten wissen, ob sich der Umstieg auf den UM3 lohnt?

Kamera haben wir dank Octoprint selbst nachgerüstet, bleibt also nur das auto bed leveling, die einfachere Wartung am Druckkopf und die Dualextrusion als Vorteil übrig.

Wenn ich das in den Promovideos des Herstellers richtig erkannt habe, dauert das Auflösen des Stützmaterials ca. 12 Stunden bei warmen Wasser. Zeit die wir nicht haben. Daher wäre also nur der Einsatz von zwei Farben oder Materialien für uns relevant. Bisherige hier hochgeladene Druckergebnisse lassen aber zu wünschen übrig.

Für ein paar Erfahrungsberichte mit dem UM3 wären wir sehr dankbar.

Hoffe bald von Euch zu hören.

PS: Kann mir mal einer verraten warum der jetzt über 1.000 Euro mehr kosten soll/darf als ein UM2 mit + Upgrade?

Edited by Guest
  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hi,

ich habe den UM3 mehrere Wochen getestet. Folgendes kann ich sagen:

Es ist ein anderer Drucker. Die Dualextrusion und der unterschiedliche Aufbau des Druckkopfes mit den print cores, macht daraus einen Arbeitspferd der mit alle möglichen Filamentsorten klar kommt. Ich habe z.B. ABS gedruckt und direkt danach wieder mit PLA - ohne Probleme. Zwischendurch auch Nylon und CPE ausprobiert. Und das alles mit der AA core also nicht die "BB" die nur für Supportmaterial wie PLA gedacht ist.

Übrigens löst sich PVA viel schneller auf wenn das Wasser in Bewegung ist. Ich habe einen Magnetrührer bei Ebay gekauft und konnte die Zeit auf etwa 4 Stunden bringen.

Ansonsten ist der drucker zuverlässig und hat einiges an Potenzial für die Zukunft. Man muss sich klar machen dass jetzt ein kompletter, kleiner Linuxrechner mit dabei ist zu dem man Zugang hat. Da lässt sich eine Menge verändern und auslesen.

Da ich Dualextrusion vorher so nicht testen konnte, bin ich immer noch davon fasziniert. Für mich ist das die größte Änderung. Und die Tatsache dass das Ding auf Dauerbetrieb ausgelegt ist (gut wird sich zeigen wie lange die halten).

Was genau macht ihr mit den UM2+ Extended? Und müsst ihr umsteigen oder wäre der UM3 als Ergänzung denkbar?

Share this post


Link to post
Share on other sites

…Was genau macht ihr mit den UM2+ Extended? Und müsst ihr umsteigen oder wäre der UM3 als Ergänzung denkbar?

 

Danke für die schnelle Reaktion.

Ausschließlich Prototypen aus PLA, zum überwiegenden Teil muss mit Stützmaterial gedruckt werden. Dauerbetrieb ist hier das Stichwort. Zum Glück hält der TFM Coupler seit dem "+" Umbau jetzt 4-5 Wochen, PTFE war immer nach 2-3 Wochen verschlissen. Für uns eine große Erleichterung bei der Prozedur für den Austausch.

Wir würden die Drucker zunächst zusätzlich anschaffen bis alles läuft, nur ob sich das im Vergleich zum UM2+ lohnt?

Mit Octoprint läuft alles bequem über den Browser und jeder Drucker lässt sich super verwalten. Wie läuft das beim UM3 ab? Über Cura?

Kamera hat der UM3 ja jetzt ab Werk und im Promovideo ist von einem Verbund aus mehreren Druckern die Rede. Der kleine Linux Rechner wird dem Konzept von Octorpint wohl sehr nahe kommen bzw. noch besser optimiert sein oder?

Share this post


Link to post
Share on other sites

Für den Dauerbetrieb könnte sich der neue Drucker lohnen. Zumindest sollten die print cores darauf ausgelegt sein. Dort ist immer noch Teflon drin aber weiter oben wo sich die Kühlrippen befinden. Ausserdem ist die max Temperatur viel höher, somit halten diese mehr aus.

Man kann über Cura direkt drucken was allerdings nicht so bequem wie OctoPrint ist. Da aber der Drucker eine sehr offene API hat, denke ich dass es bald unterstützt wird.

Edited by Guest

Share this post


Link to post
Share on other sites

Dank der Cores kann ich mir gut vorstellen, dass die Wartung um einiges schneller geht und evtl. sogar die Haltbarkeit gestiegen ist.

Im Prinzip haben die mit dem UM3 genau das gebaut, was wir betreiben. UM2+ mit Raspberry-Pi, Kamera und Octoprint. Daher wage ich zu bezweifeln, dass es möglich sein wird. Zumal schon seit einiger Zeit gefragt wird wofür man Cura herunterlädt.

Es geht also gezielt in Richtung Gewerbliche Kunden und die sollen hauseigene Technik / Software verwenden und bezahlen. Daher auch der Mehrpreis für den 3er.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now

Announcements

  • Our picks

    • Architect Design Contest | Vehicles.
      We're open for entries! - Design and submit your 3D designs of architectural entourage - vehicles - for a chance to win a large filament pack. Presenting an idea, an architectural design or something as big as an urban project isn't easy. A scaled model can really help to get your idea across.
        • Like
      • 25 replies
    • What The DfAM?
      I'm Steve Cox, an experienced engineer familiar with 3D printing. I wanted to share some DfAM guidelines with this community to help and make stronger parts.
      I'm also an Autodesk Certified Instructor for Fusion 360, so many of the images in ...
        • Thanks
        • Like
      • 23 replies
×

Important Information

Welcome to the Ultimaker Community of 3D printing experts. Visit the following links to read more about our Terms of Use or our Privacy Policy. Thank you!