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passi

Filament + Bowden tube steckt fest

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Hallo zusammen,

mit meinem Ultimaker 2 habe ich nun zwei Monate lang erfolgreich gedruckt. Es gab nur wenige Komplikationen, ab und an zu geringer Filamentdurchfluss welcher sich aber durch Neuladen des Materials immer beheben ließ.

Jetzt scheint sich aber leider das Filament (PLA) richtig festgesetzt zu haben :sad:

Beim Drucken kommt gar nichts mehr heraus und der Feeder "klackt". Auf 260° Aufheizen und der Versuch, den Nozzle von unten zu reinigen hat nicht zu Erfolg geführt.

Also wollte ich das Material entfernen um die "Atomic" Methode anzuwenden. Leider steckt aber das Filament komplett fest, und inzwischen hat sich der Feeder "reingebohrt", so dass er aktuell nur noch durchdreht und gar keinen Grip mehr hat. Das Filament bewegt sich also weder vorwärts noch rückwärts.

Also wollte ich den Schlauch (Bowden Tube) entfernen und so das Filament entfernen. Leider steckt aber auch der Schlauch fest! Ich habe die 4 Schrauben gelockert, den Kopf erhitzt, den blauen Clip entfernt, das weiße Teil nach unten gedrückt und dabei leicht am Schlauch gezogen. Er bewegt sich auch unter stärkerem Ziehen keinen Millimeter :sad:

Im bisher letzten Schritt habe ich dann die 4 Schrauben weiter gelöst um mal innen reinschauen zu können. So wie ich das sehe ist Filament, Schlauch und das weiße Teil mit der Feder drum aktuell stark miteinander verbunden. Ziehe ich stärker am Bowden Tube, so ziehe ich sogar den Nozzle mit.

Ich hab leider keine so rechte Idee, was ich nun tun soll. Habe auch schon das Forum durchsucht, aber anscheinend ist es fast immer möglich, den Schlauch zu entfernen und dadurch kommt man dann auch ans Filament ran..

Wie kriege ich meinen UM2 wieder zum Drucken?

Danke & Grüße

Pascal

 

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Hi,

hat denn niemand eine Idee :-(?

Ich habe in der Zwischenzeit den Feeder abmontiert und das Hotend außeinandergeschraubt. Danach konnte ich immerhin den Schlauch samt Filament entfernen.

Die "Atomic" Methode habe ich nun mehrfach angewendet, leider ohne Erfolg. Der Nozzle ist nach wie vor verstopft. Wenn ich von oben reinschaue, kann ich auch kleine Reste des Filaments in der Nozzle entdecken.

Wie kann ich jetzt vorgehen? Muss ich den unteren Teil des Hotends außeinanderschrauben, um den Nozzle ausbauen zu können damit ich es dann versuchen kann zu reinigen?

WÜrde mich über ein paar Tipps sehr freuen!

VIele Grüße

Pascal

 

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Hey Pascal,

ein ähnliches Problem hatte ich letztens auch. Ich habe es so gelöst bekommen, dass ich den gesamten Druckkopf auseinandergenommen habe und die Nozzle mit einem 1,5mm Fräsbohrer von oben das Fillament rausgefräst habe. Glücklicherweise war der Bohrerschaft breiter als der untere teil der Fräse, sodass ich dadurch recht sicher ausschließen konnte, das Messing der Nozzle zu erwischen. Ich hatte sogar noch den weißen Plastikaufsatz drauf gelassen. Nachdem dann sicher war, dass ich zumindest von oben nichts mehr Festsitzendes finden konnte, habe alles wieder zusammengebaut und getestet. Klappte dann auch.

Wenn sich der Feeder in das Fillament gefressen hat, dann bleibt Dir auch da nichts anderes übrig, als den Feeder mit den mitgelieferten IKEA Imbus-Schlüsseln einmal auseinander zu schrauben. Aber vorsicht, der Feeder-Motor rutscht ein wenig nach hinten rein, wenn Du die letzte Schraube löst. Besser, Du suchst Dir einen Gegenstand, mit dem Du den Feedermotor an die Außenwand "festklemmen" kannst. Ich hatte noch eine zufällig genau richtig zusammenlaufende große Pinzette, mit der ich das bewerkstelligen konnte.

Wenn Du auch den Feeder gereinigt und ggf. das Fillament manuell aus dem Schlauch gezogen hast, dann sollte es wieder möglich sein, den Drucker wie geplant zu nutzen.

Ich hatte noch einen kleinen Fallstrick: Erst hatte ich den Feeder falschrum wieder draufgesetzt, sodass das Fillament in die falsche Richtung transportiert wurde. Das ließ sich ruck zuck beheben, am besten ist es, wenn Du Dir merkst, wo die kleinen weißen Einstellungs-Regler für den Federdruck sind! Später dann darauf achten, dass das Teil korrekt ausgerichtet ist.

Und beim Zusammenbau des Druckkopfes haben die Kabel gegen den dauerhaft drehenden Lüfter gedrückt, was dazu geführt hatte, das das Ding sich nicht gedreht hat. Auch hier war die Lösung sozusagen ein Selbstläufer!

Grüße

Tim

 

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Ich habe das mal versucht. Hat alles so ganz gut geklappt.

 

 

Ka ob du das schon gemacht hast.

Dieses Förderelement unten was das Filament nachschiebt frisst sich bei mir auch manchmal so weit fest, bis es des Filament durchgesägt hat. Ich schraube immer das ganze Ding ab, entferne alles und mach es sauber. Passiert ja immer mal wieder wenn man rumexperimentiert.

 

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Hallo, was ich jetzt immer mache wenn ich das Filament austausche, ich heize den Druckkopf auf 210 C auf. Entferne die rote Sicherung Klammer vom Schlauch, ziehe den Schlauch mit dem Filament aus dem Druckkopf, und schneide das Filament unterhalb vom Schlauch ab. Somit habe ich Gewissheit, das das Filament nicht im Schlauch stecken bleibt.

 

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Hi zusammen,

erstmal vielen Dank für Eure Antworten :-)

Nachdem die "Atomic Methode" leider mehrfach nicht funktioniert hat, hab ich mir als einzige Notlösung vor dem kompletten Außereinanderbauen noch einen Mikrobohrersatz bestellt. Mit dem 0,35mm Borher hab ich dann von unten im auf 260° erhitzten Nozzle "rumgestochert". Es sind tatsächlich immer ein paar kleine Filamentreste rausgekommen.

Beim nächsten Versuch der "Atomic Methode" sind dann zwei recht flüssige Tropfen aus dem Nozzle rausgespritzt, und dann endlich ist wieder Filament extrudiert worden :-)

Lange Rede kurzer Sinn: Mein Drucker druckt endlich wieder. Jetzt hoffe ich, dass das nicht alle 1-2 Monate passiert.. ;-)

Danke für Eure Hilfe!

Viele Grüße

Pascal

 

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