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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
backinblack81

Oberflächen und Shells nicht verbunden (Gelöst)

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Hallo,

nachdem ich nun in den letzten Wochen viel getestet, umgebaut und gegrübelt habe bin ich auf

eine Theorie gekommen und wollte mal hören was ihr so drüber denkt.

Ich habe Schwierigkeiten das die Oberflächen (siehe Bild) bzw. die äußere und innere Shell in x/y nicht richtig verbunden sind.

Nur bei 230° und einem Flow von unter 2 mm³/s  sieht es einigermaßen passabel aus.

Filament ist trocken und bis zur Nozzle sollten keine Problem bestehen, kein Feeder Snap, Bowden ist sauber, PTFE Coupler ist neu, und sonst keine bekannten anderweitige Unterextrusionursachen.

CAM01609.thumb.jpg.c8c277c5da231ffc1599e6a9ae04bf48.jpg

Meine Theorie ist jetzt  das meine (durch meine eigene Schuld leicht angeschlagenen) Lüfter durch die Virbrationen

das geschmolzene Filament beim Drucken daran hindern sich einfach zu verbinden.  Allerdings nur in x und y, in z habe ich keine Schwierigkeiten. Was ja eigentlich logisch ist da der Druckkopf in Z kaum schwingen kann.

Die Lüfter produzieren ab 30% spürbare Vibrationen.

Habe jetzt zwei neue Lüfter bestellt und hoffe dass das jetzt endlich ein Ende findet, werde dann berichten.

Gruß Backinblack

Update [[ 24.09.15 ]],

Es steht und fällt alles mit dem Extruder....

Habe nun einen Umbau auf einen Schrittmotor mit Planetengetriebe und ein MK7 Extruderrad angebracht und was soll ich sagen:

Das Filament geht durch den Schlauch ohne "Zwist und Hader"

Keine Lücken, keine nicht verbundenen Shells, Gewicht enstpricht dem berechneten Filament....

Siehe adapter-fur-robert-s-feeder

CAM01609.thumb.jpg.c8c277c5da231ffc1599e6a9ae04bf48.jpg

Edited by Guest

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Hi,

Manchmal tritt bei mir dieses Problem auch auf. Dass die Lüfter das Problem verursachen denke ich auch. Allerdings nicht die Vibrationen meiner Meinung nach. Wenn ich die Lüfter deaktiviere hört das Problem auf.

Aber jetzt ist es so dass wenn ich (hört sich zwar dumm an) auf die Düse blase man sofort sieht wie sich die Schichten nicht mehr verbinden.

Meiner Meinung nach kommen die getrennten Schichten vom "Luftzug".

Da das Problem bei mir nicht immer und nicht bei allen Teilen auftritt, denke ich es liegt an der Geometrie der Teile.

Aber was man dagegen machen kann weiß ich leider auch nicht.

Gruß Dirk

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Lüfter sind noch nicht da...allerdings nach einer Reinigung wieder fast schwingungsfrei.

Bin grad am testen ob eine Art Isolierung für die Nozzle Sinn macht.

Da ich den Olson Block verbaut habe habe ich zwischen Block und Nozzlespitze ca 9mm

Platz. Habe mir jetzt eine Gussform gedruckt und versuche eine Art Ring über die Nozzle zu schieben. Habe dafür Ofen Silikon verwendet was bis 260° dauerhaft und Spitzen bis 315° aushalten soll.

Mein Gefühl ist auch wie du sagts die Luft vom Gebläse eine starke Rolle spielt und bei etwas zuviel Zugluft an der Nozzle nicht mehr wie gewünscht 215° anliegen sonder gefühlt nur 195°. Wobei ich jetz schon 3 verschiedene Fanducts verwendet habe, bei keinem war ein Unterschied zu sehen....

Wenn die Ringe trocken sind, werde ich weiter testen können.

Edited by Guest

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Update:

Weder die "Isolierringe" für die Nozzle noch die Ersatzlüfter haben einen Erfolg gebracht.

Nach der Messung mittels eines IR Thermometers, konnte ich feststellen das mein Block etwa 40° c zu kalt ist, bei einem Sollwert von 225°.

Hat jemand eine Idee an was das liegen könnte?

Temp Sensor ist ein neuer nach dem Umbau auf den Olson-Block und der Fehler bestand schon vorher daher würde ich den Senor mal als Ursache Nr.1 ausschließen.

Hat jemand eine Ahnung wie und wo man die Widerstandswerte nachmessen kann

um den Fehler auf Senor, Kabel oder Board einzugrenzen?

Gruß Jan

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Kannst Du bei dem Thermometer den Emissionsgrad des Materials einstellen? Wenn nicht, würde ich der Messung nicht unbedingt vertrauen... Ich hab zwar auch keine Lösung für Dein Problem, aber wenn Du versuchen würdest, bei 40° unter Soll zu drucken, würde nix aus der Düse rauskommen.

Hast Du mal versucht, Deinen Nozzle-Durchmesser in Cura auf zB 0.35 statt 0.4 einzustellen?

Oder wahlweise den Materialflow am Drucker auf 105%? Vielleicht reichen auch schon 102%.

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Mittlerweile, glaub ich auch nicht mehr das mein PT100 das Problem ist, da bei 110° eingestellteter Temp ein Tropfen Wasser sofort verdampft, allerdings nicht an der Nozzle die brauch 130° mindestens bis sich Wasserdampftechnisch was tut. Glaube also das die Verbindung im Olson Block zwischen Block und Nozzle das Problem ist,

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Update !!!

anscheinend hab ich eine Lösung für mich gefunden.

Habe nach ein wenig Recherche auf meinen Filamentstaubfilter etwas WD40 gesprüht und schon beim Filament durchschieben im Bowden gemerkt das deutlich weniger Widerstand

in Form von Reibung herrscht. Kann jetzt Objekte bei 195° drucken die vorher

225° gebraucht haben, bei ansonsten gleichen Einstellungen und auf die Druckqualität hat das

Öl anscheinend keinen Einfluss.

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Hallo,

Ich hatte dieses Problem auch schon, und auch schon viel ausprobiert um dies weg zubekommen. bei mir lag es auch am Filamentvorschub. Nach einer Reinigung und neu Einstellung der gesamten Zuführeinheit klappt es wieder allerdings auch nur bei 225°C und 110% Vorschub.

Ich gehe davon aus das es sich in dem Fall um PLA handelt. beim Druck mit ABS hab/hatte ich die Probleme noch nicht. Da laufen aber auch die Lüfter bei mir nicht.

Welches Filament benutzt du? Ich habe eins von Innofill vielleicht hat es auch mit dem zu tun?

Hast du schon Modifikationen am Ultimaker bezüglich der Zuführung (Feeder, Umlenkung, Spulenhalter) gemacht? Ich hab noch nichts der gleicher umgesetzt.

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Hallo input, willkommen im Forum.

Ja, hab |Robert|´s Feeder und eine Kugelgelagerte Umlenkrolle montiert.

Zusätzlich den Olson Block mit I2K Isolator und einen neuen Bowden beides von 3dsolex

Benutze im Moment Colorfabb PLA/PHA in verschiedenen Farben, allerdings gibt es Unterschiede zwischen den Farben allerdings nicht so signifikant....

Kugelgelagerte Spulenhalterung ist unsinnig da die Spule einen gewissen Widerstand braucht damit sich das Filament nicht selber abwickelt.

Wie gesagt das Schwammdings mit einer Spur WD40 hilft ungemein und wenn man nicht zu viel verwendet passiert dem Druck auch nichts.

Aber aufpassen ein paar Tropfen auf der Glasplatte reichen und du musst ne halbe Stunde mit dem Glasreiniger wischen bis alles wieder weg ist....

Edited by Guest

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Update [[ 24.09.15 ]],

Es steht und fällt alles mit dem Extruder....

Habe nun einen Umbau auf einen Schrittmotor mit Planetengetriebe und ein MK7 Extruderrad angebracht und was soll ich sagen:

Das Filament geht durch den Schlauch ohne "Zwist und Hader"

Keine Lücken, keine nicht verbundenen Shells, Gewicht enstpricht dem berechneten Filament

Siehe adapter-fur-robert-s-feeder

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