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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
UniProject

Hochschul Projekt

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Hallo liebe Ultimaker Drucker Gemeinde.

Im Rahmen eines Projekts an unserer Hochschule haben mein Team und ich einen 3D Drucker auf Basis des Ultimaker zu entwerfen und einen Prototypen zu bauen.

Folgende Randbedingungen sind gefordert:

- Basis soll der (original) Ultimaker V1 (Plus) sein

- Beheizbare Platte um möglicherweise ABS verarbeiten zu können und es soll keine "Hafthilfe" mehrnötig sein

- Vorschlag, bzw. Vorgabe ist entsprechende Silikonheizmatte von my3dtec.de mit PEI beschichteter Alu Platte, wo aktuell wohl nur die beheizbare Silikonmatte verfügbar ist.

- Möglichst zwei Hotends zum Druck von Stützmaterial

- ABS Druck, also beheizter Innenraum soll vorraus GEPLANT werden, ein beheizter Innenraum ist aber voerst nicht pflicht

- Lager von Igus, Zahnräder selbst gedruckt und Gehäuse zugeschnitten auf Lasercutter eines anderen Fachbereichs.

- In Serie an der Hochschule für 500€ baubar nach Anleitung und Stücklisten

Letzteres halte ich jetzt schon für nicht durchführbar. Zwar bekommt man von manchen Firmen wohl Dinge gesponsert, aber das macht ja nur für uns günstiger.

Auch mit der gegebenen Zeit klarzukommen, dürfte ein Unterfangen sein, was nicht so einfach ist, von daher

ist es gut, dass wir "nur" den Ultimaker behandeln da es quasi für den Ur Ultimaker schon Soft und Firmware gibt.

Bei Sainsmart haben wir dieses Set gefunden welches sich aufgrund der 5 Schrittmotoren wegen des Filamentvorschubs des zweiten Druckkopfes ja ganz gut eignet.

Die Heizmatte wäre evtl. für uns unbrauchbar, da wir ja wahrscheinlich das Set von my3dtec, falls verfügbar, nehmen würden.

Es ist das Ultimaker 1.5.7 Board dabei, was (hoffentlich) verspricht, dass die Programmierung nicht endlos dauert.

Ich sehe ein weiteres Problem in der Stromversorgung:

Leider habe ich nirgendwo verlässliche Zahlen oder Produkte zum Thema Energieversorgung für den Ultimaker gefunden.

Ausgehend vom originalzustand vom Ultimaker soll seine Platine wohl mit 15-19V gespeist werden und alle Komponenten wie Schrittmotoren und Hotends ebenfalls über diese Platine laufen.

Da ich keine verlässlichen Daten zum Stromverbrauch des Ultimaker gefunden habe und schon so einiges bei Youtube gesehen habe, mutmaße ich mal,

dass der original Ultimaker mit einem 19V Laptop Netzteil funktioniert bzw. arbeitet!?

Generell gilt, wir sollen mit möglichst wenig auskommen, damit das Projekt so nah am Budget bleibt, wie möglich.

Schon für die beheizte Silikonmatte (180W), oder eben der Heizmatte aus dem Sainsmart Paket wird ordentlich Leistung verlangt - Max. 576W bei 24V Ansteuerung.

Mein Gedanke wäre ein Leistungsfähiges 24V Netzteil und der 24V Umbau der Ultimaker Controller Platine.

Auf Youtube habe ich bereits dieses

 zum 24V Umbau des Ultimaker Boards gesehen,

jedoch spricht der Ersteller am Ende von möglichen Problemen mit den Stepper Motor Treibern und den Hot Ends.

Weiss jemand genau was er meint und wie man das umgehen kann?

Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege:

Das das Ausgetauschte Bauteil aus dem Video macht aus 24V Eingangsspannung (anstatt 19V) die für die Steuerung erforderlichen 12V.

Das Bauteil ist ein "Print Recom International R-78C12-1.0" und gibt es bei Conrad.

Der Rest der auf der Platine angeschlossenen Teile wie die Hotends und die (Treiber der) Stepper Motoren sind, zumindest nach dem Ultimaker original Plan, für 19V ausgelegt.

Desweiteren finde ich in den Stücklisten (mehrere) 24V Lüfter. Wo werden die denn laut original Plan angeschlossen und wo beziehen die ihre 24V her?

Das Heatbed und alle weiteren größeren Verbraucher würde ich nicht natürlich nicht über das Ultimaker Board laufen lassen, sondern via Relais oder Mosfet entsprechend steuern lassen über das Board.

Wenn es dennoch nicht anders geht, wäre auch eine Lösung für ein zwei Netzteil System in Betracht zu ziehen.

Sowohl die 19V aus einem beliebigen Notebook Netzteil als auch die 12V oder 24V aus einem (Schalt) Netzteil.

Das Konzept ist dahingehend noch nicht ganz klar.

Anbieten würde sich meiner Meinung nach zu ermitteln, bei was es sich um den größten Verbraucher handelt und das Hauptnetzteil entsprechend demselbigen anzuschaffen (Voltage).

Ich denke das ist in erster Linie abhängig vom verwendeten Heatbed. Allerdings sind sind abwärtstransformationen günstiger was Bauteile und Effizienz angeht.

Vielleicht bietet sich aber auch ein Kombi Netzteil mit 12 und 24V an...

Ein breites Feld wo man viel überlegen kann - was denkt ihr?

Dann steht die Frage nach den Hotends:

In den Opensource Unterlagen finde ich diverse Einzelteile zum Hotend, aber kein Produkt und keine Elektronik bzw. kein Heizelement.

Welche Hotends sind denn für die Haltervorlagen vom Ultimaker gemacht? Was kann man nehmen was mit dem Board (egal ob 24V oder 19V) funktioniert?

Auch finde ich zum Ultimaker einen Radiallüfter für die Elektronik und beim Ultimaker+ ist dieser nicht mehr dabei? Absicht?

Kommen wir zur Programmierung:

Das Ultimaker Board wird, wo wie ich das verstanden habe, mit einer Soft- bzw. Firmware gefüttert die man auch bereits quasi fertig beziehen kann.

Arbeitsraum und sonstige Modifikationen müsste man selbst vornehmen. Man sagte mir, die Programmiersprache sei so ähnlich wie Java.

Ist das so richtig?

Was glaubt ihr, stellen sich ernsthafte Probleme, Heizung für ABS, Heatbed, sowie den zweiten Druckkopf für das Stützmaterial in die Firmware einzubauen?

Sowie ich das auch noch richtig verstanden habe, wird mithilfe der CURA Software der Drucker mit Material gefüttert, welches vorher von CAD exportiert und von CURA umgewandelt wurde!?

Noch ein paar Aspekte bzw. Fragen zu dem heatbed selbst und seiner realisierung:

In der originalen Version des Ultimaker Plus ist der beheizte Print Table ja realisiert durch eine beheizte Aluminiumplatte und einem Glas, dazwischen sind Abstandhalter mit Federn montiert.

Bei einer Lösung wie von uns erwünscht, also ohne "(Anti)Haftmittel", ist da dieser Abstand noch notwendig? Bzw. bezweckt dieser verstellbare Zwischenraum noch etwas anderes?

Alternative Lösungen wie die von my3Dtec (mit der Silikonmatte die unter den Table geklebt wird) kennen diesen Space ja gar nicht.

Gibts da irgendeine vorgesehene Elektronik für diese beheizte Platte?

Ich habe in einem Video auf Youtube was gesehen wo jemand mit originalteilen seinen Ultimaker umrüstet und eine zusätzliche Platine einbaut.

Auch habe ich auf Youtube gesehen, dass es scheinbar, zumindest mit einem Soft bzw. Firmwareupgrade möglich ist Temperatur zu steuern, bzw. regeln.

Mit welchem Sensor, am besten Kompatibel zum Ultimaker Board, messe ich die Temperatur am besten.

Ich frage diese Dinge nur für mein bzw. unser allgemeines Verständnis.

Dieses Projekt ist groß und Umfangreich und auch wenn scheinbar alles verfügbar ist, ist es dennoch sehr Zeitintensiv und es wäre ganz gut ein bisschen Hilfe zu bekommen.

Der Textverfasser, also meine Wenigkeit ist mit hauptverantwortlich für die Elektrotechnik und die Programmierung.

Wir würden uns sehr über eure Unterstützung freuen.

Vielen Dank im Vorraus.

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hmmm, eine Hochschule sollte doch auf hohem intellektuellem Niveau arbeiten, ergo an der Technologiespitze?!

Wieso dann nicht ein neues Konzept entwerfen, das die Fehler der bestehenden ausgemerzt?!

Alles andere wäre doch traurig für jeden "leitenden", beaufsichtigenden Professor, oder?!

Hat der keine genialen Konzepte/Ideen im Kopf?

Aber so ist es eben an deutschen Hochschulen...intelligente Herangehensweisen und Ideen müssen eben andere entwicklen -ohne Steuergelder zu VERSCHWENDEN!!

Daß das einem Prof nicht schwerst unangenehm ist, daß ihr hier Wissen einholen müßt!

Die deutsche Ingenieurslandschaft wird immer erbärmlicher.

WIR müssen von euch lernen und uns Wow-Tipps/Anregungen "BEI EUCH" holen -nicht umgekehrt!!!!

Aber so ist es halt an Unis. Abgucken, Quellen vergleichen, nachbauen -und sich selber auf die Schulter klopfen und Titel verleihen. Für Arbeit (kleine Projekte) auf niedrigstem Niveau.

DENKEN -Fehlanzeige...........

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man kann einen Drucker für 300€ Nachbaukosten entwickeln/bauen, der alle anderen in den Schatten stellt -dafür brauchts dann aber Verstand.

Der Ultimaker 2 kostet keine 100€ in der Herstellung

-nur mal so nebenbei........

Edited by Guest

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Klar fördern limitierungen Kreativität -stellenweise stören sie aber auch.

Aber eine Hochschulprojekt, das hier "Rat" sucht, ist frei von Kreativität.

Der Ultimaker besteht aus einem Board, paar (gut!) geschnittenen Platten, paar Schrittmotoren, paar wellen, Pulleys, Schrauben und paar kabeln. Alles China.

Ab einer bestimmten Menge kostet das alles nichts mehr.

Ist ja nicht so, als würden da Komponenten hochwertiger Antriebstechnik verbaut sein.

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Finde ich nicht. Jeder Student ist frei dort Informationen zu suchen wo er möchte. Und eigentlich ist es ziemlich Klever sich genau an die Quelle zu wenden und dort um Rat zu fragen.

Ich weiss nicht wie viele kommerzielle Produkte du schon aufgebaut hast, aber deine Aussage lässt mich vermuten dass dass es nicht viele waren (wenn überhaupt). Sollte es anders sein, dann werden sicherlich auch andere User auch von deiner Erfahrung profitieren wollen und diese könntest du in einem neuen Thread teilen.

Bis dahin, lass uns hier beim Thema bleiben und @UniProject konstruktiv helfen.

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es ist doch nicht clever, sich an etwas zu orientieren, was verbesserungswürdig und-fähig ist.

Mit den Mitteln und Vernetzungsmöglichkeiten die eine Hochschule ermöglicht, erwarte ich kein Mittelmaß, sondern eine Weiterentwicklung. Immerhin sind wir Teil einer Evolution ;o)

-

ich bin gerade dabei mein erstes "kommerzielles" (nischen)produkt mit Einhaltung aller (gesetzlichen) Bestimmungen fertigzustellen. Was sich in einem mafiösen/hochkriminellen  Staat unglaublich schwierig gestaltet.

Es geht einfach um die Idee.

Alles muß einfach (und/oder besser als Bestehendes) sein. Kompliziertheit ist immer ein Zeichen dafür, daß etwas (noch) nicht verstanden wurde.

Und von einer Hochschule erwarte ich einfach Neues, bzw das Lösen von Problemen. Nicht das Umwandeln und Weitertragen von bestehenden Problemen.

Edited by Guest

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@UniProject hier finden Sie Ultimaker Baugleiche Vertex 3d von Velleman ist auch ein Open Source 3D Drucker mit alle dafür nötige Zeichnungen. https://github.com/Velleman/Vertex

oder K8200 oder 3drag http://reprap.org/wiki/3drag

Mehrere Geräte teilen doch ähnliche Materialen. 500 Euro pro Stück ist nur realisierbar ab 10.000 Stück glaube ich (ohne großartige Gewinnmarge) . Wenn falsch bitte korrigieren.

Gruss

Edited by Guest

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