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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
GolaxR6

Kühle deinen Ausdruck

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Ein kleines Beispiel was Wärme so ausmacht.

Viele wissen und kennen die Problematik, aber vielleicht hören sie auch was neues ;)

Ein Würfel von 1,5cm dient als PLA-Beispiel bei 195° Düsentemperatur und 65° Heizbretttemperatur.

Filamentstärke 2,85 mit 0,15 Schichtstärke bei 50mm/s von 0,4 Düse.

Komplett geschlossener Bauraum mit Dual-Olsson Block und jeweils 30W Heater.

Nur der linke Extruder wurde eingesetzt mit original Blech-Fan-Mount.

6 verschiedene Bilder dienen zur Ansicht, mit kleinen Beschreibungen.

So sah der Ausdruck von der rechten Seite aus.

Der grobe Fehler um dem es geht ist rechts hinten, alles andere kann man mal akzeptieren.

Bild1Gx.thumb.jpg.55545b910691a0487eb2ed887eb64e1d.jpg

Vom Ultimaker2 Extended wurde nun die Haube und Frontplatte entfernt.

Bild2Gx.thumb.jpg.5c49fdc02a1b88fe1c80de0f61079eaa.jpg

Die Heizbretttemperatur wurde von 65° auf 60° gesenkt.

Bild3Gx.thumb.jpg.70d5752f3cd3aae99e1983d912765c3a.jpg

Düsentemperatur von 195° auf 190° gesenkt und Flow auf 97% gesetzt.

Bild4Gx.thumb.jpg.7234b88c0996a4595658a133ce0f31dc.jpg

Flow wieder auf 100% erhöht und Geschwindigkeit von 50 auf 40mm/s reduziert.

Bild5Gx.thumb.jpg.3efb988c559030b8790d8ef2389d3681.jpg

Düse aus zweiten Olsson-Block herausgeschraubt.

Bild6Gx.thumb.jpg.a45e04d2e3d74fab37aabbd4a9a63b5f.jpg

Leider hatte ich keine weiter Zeit mehr zum Testen, da ich mir erst einen anderen Lüfter konstruieren will.

Dieser Lüfter soll auch bei eingeschraubter Zweitdüse besser kühlen.

Ich denke aber, das noch eine Fortsetzung des Tests folgt.

Nur wann ist die Frage. :)

Bild1Gx.thumb.jpg.55545b910691a0487eb2ed887eb64e1d.jpg

Bild2Gx.thumb.jpg.5c49fdc02a1b88fe1c80de0f61079eaa.jpg

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60°C ist bei normalem PLA (PLA/PHA von Colorfabb könnte anders sein, kenne ich nicht...) zu heiss.

Der Plastik wird durch das beheizte Bett - zumindest im Bereich der unteren 1-2 cm - konstant auf dieser Temperatur gehalten. Bei 60°C ist PLA weich und kann sich somit deformieren.

Nun kommt wohl bei dir dazu, dass sich das PLA an den Ecken vom Bett ablöst und dann in sich zusammen schrumpft.

Die beste Lösung ist meiner Meinung nach eine gescheite Druckoberfläche. Ich nutze beispielsweise eine PEI Druckplatte. Den ersten Layer drucke ich bei 56°C Betttemperatur, danach wird auf 52°C reduziert (die Werte sind nicht so exakt zu nehmen, da die UMO Elektronik eine sehr primitivie und überhaupt nicht kalibrierte Temperaturmessung macht..*).

Dank dem PEI habe ich kein Warping, und kein Ablösen von der Druckplatte. Dank der niedrigen Bettemperatur kann das PLA während dem Druck hart werden, statt bis zum Ende des Drucks weich und formbar zu bleiben.

Ich nutze nur einen einzelnen 40mm Lüfter und habe den Bauraum meines Druckers an den Seiten verschlossen. Die Drucke werden allesamt recht gut, solche gravierenden Mängel wie bei deinen Bildern kenne ich nicht...

Die Filament-qualität hat natürlich auch einen Einfluss. Ich nutze hauptsächlich Diamond-Age PLA, dessen Qualität bei allen Farben hervorragend ist.

/edit:

Übrigens: Ich drucke typischerweise mit höheren Düsentemperaturen als du. Mit Zahlen muss man allerdings sehr vorsichtig sein, weil die Abweichung des (UMO) Sensors locker 10-20°C betragen kann, und ausserdem nicht die Düsentemperatur gemessen wird, sondern die des Heizblocks. Da treten je nach Druckgeschwindigkeit auch noch mehr oder weniger grosse Unterschiede auf.

Ich ermittle jeweils die optimale Drucktemperatur, indem ich die eingestellte Temperatur langsam erhöhe und jeweils manuell Material aus der Düse extrudiere. Die optimale Temperatur ist erreicht, wenn das PLA sehr weich und mit wenig Widerstand extrudiert.

Dazu kommt, dass kleine Objekte (ein 15mm Würfel ist gerade so im Grenzbereich) idealerweise nicht einzeln gedruckt werden sollten, sondern man sollte gleich mehrere davon machen. Die Abkühlzeit zwischen den Lagen ist ein wichtiger Faktor. Bei PLA gilt: Je länger desto besser. Bei anderen Materialien hingegen kann sich die Haftung zwischen den Lagen verschlechtern. Das ist eine (gar nicht so) kleine Wissenschaft für sich!

Edited by Guest

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Ich hatte am Anfang ähnliche Probleme. Ich habe aber noch kein modifiziertes Heiz-bett, noch den Olsen block. Ich arbeite noch mit dem "Standard" Ultimaker 2. Ich verwende immer nur die reine suubere Glasplatte ohne zusätzlichen kleber oder ähnliches.

Die Temperatur für PLA vom Heizbett liegt bei mir auch knapp unter 60°C aber die Düsen Temperatur ist deutlich höher (ca. 216°C). Wobei man mit Temperaturen wie mein Vorredner / Schreiber schon sagte vorsichtig sein muss.

Ich habe diese mal versucht ordentlich ein zumessen, und dabei ist mir aufgefallen das bei einer Vorgabetemperatur von 220°C am Ultimaker eine reale Temperatur laut Messgerät von ca. 217°C ergibt. Aber zurück zum Thema.

Wenn du die Möglichkeit hast versuche mal einen einschichtigen Bereich (Lienien um das Modell zur besseren Haftung ca. 10-20 "runden") um das Modell zu drucken. Damit haftet das Modell wesentlich besser und auch das ablösen ist wesentlich weniger (zumindest bei mir).

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...

Ich habe diese mal versucht ordentlich ein zumessen, und dabei ist mir aufgefallen das bei einer Vorgabetemperatur von 220°C am Ultimaker eine reale Temperatur laut Messgerät von ca. 217°C ergibt.

...

 

Das klingt plausibel. Der UM2 nutzt einen PT100 Temperatursensor, welcher im Gegensatz zu NTC Sensoren (UMO, typischer RepRap) viel weniger auf eine gute Kalibrierung angewiesen ist, und sich auch mit einfacheren Mitteln (*hüstel*) gut auslesen lässt.

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