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saschak

Neuling braucht Hilfe

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Hallo

Erst einmal ein großes Lob für das Forum hier es ist sehr Informativ.

Ich habe nun auch meinen UM1 als DIY kit + UM Controller + Doodle3D fertig gestellt und alles nach Anleitung eingestellt.

Nun habe ich aber ein paar Probleme.

1.

Wenn ich Prints mache egal ob mit Normal Quality / High oder Fast low habe ich das Problem das sich meine Objekte immer vom Druckbrett lösen und der Druck damit hinüber ist.

Bestes Beispiel dieser Eierbecher: http://www.thingiverse.com/thing:300113

Bei ungefähr 70 Prozent Normal Quality gab es ein Knack und er fiel einfach um ich habe ihn extra mit der Einstellung Brim gedruckt ist das Falsch gewesen ?

Andere Kleinere Objekte wie z.b. das Extruder Zahnrad lösen sich nur mit einiger gewalt.

2:

Wenn ich den UM Roboter drucken möchte (Normal Quality) sieht er zum Schluss sehr Angefressen aus und hat einige Löcher.

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Was kann ich machen das er eine bessere Qualität hat ?

3.

Dann habe ich einen Hollow Test Würfel gedruck und das ist dabei raus gekommen

gallery_34876_790_250948.jpg

gallery_34876_790_840860.jpg

Ich würde mich freuen wenn mir jemand erklären könnte was ich Falsch mache ?

Ich drucke immer mit dem UM Controller von SD Karte.

Bis bald Sascha

 

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Hallo Sascha

was mir sehr geholfen hat neben dem forum ist diese Anleitung von Cura.

http://www.3d-printerstore.ch/images/witbox/DE/Cura%20Bedienungsanleitung%20Witbox%20DE.pdf

Dort wird erklärt was was ist und was passiert bei den einstellungen.

Ich denke du verwendest das blaue band auf dem Tisch. Passt der abstand vom tisch zur Düse?

Gruß Markus

 

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Ach ja ich denke entweder Kühlung zu wenig oder der Retract ist zu wenig oder teilweise zu viel. Beim Roboter kam oben kein material mehr beim anderen zuviel.

In der Anleitung kannst du nachlesen wegen den geschwindigkeiten einmal die für die Druckgeschwindigkeit und einmal wie schnell er über ein lehres objekt fahren soll bis er wieder druckt.

Schau dir das mal an und spiele damit.

 

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Hallo Markus

Ja ich Verwende das Blaue Tape was im Kit drin gewesen ist.

Ich habe den Abstand mit Hilfe von einem Blatt Papier eingestellt.

Das Papier passt genau zwischen Düse und Druckbrett inkl. Tape.

Ich werde mir dann die Anleitung noch einmal komplett Durchlesen.

Danke dir schon einmal.

Gruß Sascha

 

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Hallo Sascha

Um das Beste aus Deiner Maschine raushauen zu können, wirst Du Dich wohl hier intensiv durch das Forum wuseln müssen. Es wäre auch von Vorteil etwas englisch zu können, denn leider passiert in dieser Sprache hier am meisten. :cool:

Heute kann ich Dir nur in aller Kürze :mrgreen: etwas mit auf den Weg geben:

- Schön dass Du gleich zu Beginn Bilder gepostet hast. :-P

- Unsere Filament-Drucker haben es sehr schwer mit dem Brücken bauen, bzw. allgemein mit Überhängen. Es kann nur schwerlich und überhaupt nur über kurze Distanzen in der Luft gedruckt werden. Manche liefern hier und da diesbezüglich aber erstaunliche Ergebnisse mit ihren Maschinen.

- Bei vielen Objekten muss zwingend zusätzlich Stützmaterial (Support-Material) gedruckt, und später mühselig wieder entfernt werden, damit überhaupt ein brauchbares Ergebnis zu Stande kommt.

- Kein Filament ist wie das Andere. Druckgeschwindigkeit und Temperatur müssen miteinander harmonieren, dies erfordert immer wieder aufs Neue mühsame Experimentiererei. Versuche Dich z.B. in fünf Grad-Schritten an die gewählte Druckgeschwindigkeit heranzutasten.

- Beste Ergebnisse erhält man bei generell niedrigen Temperaturen und Geschwindigkeiten, da spielt lange nicht jedes Filament mit.

- Retraktionslänge, Retraktionsgeschwindigkeit stehen in direktem Zusammenhang mit der Drucktemperatur.

- PLA-Adhäsions-Hilfen wie: Bier, verdünnter Holzleim, Haarspray, Klebestifte, spezielle Tischreiniger, usw.; finden meist Anwendung beim Drucken auf beheiztem Glas.

- Blaues Maler-Tape findet häufig Verwendung auf Plexiglas-Bauplattformen, kann natürlich auch auf kaltem Glas verwendet werden.

- Kapton-Folie ist extrem Temperaturbeständig und wird als Adhesionshilfe für das allgemein recht problematisch zu handhabende ABS verwendet.

- PLA schrumpft mit 0,2 Prozent im Gegensatz zu ABS mit 2 Prozent deutlich geringer. Also auch um das nervige Nachschrumpfen zu lindern erfordert es sehr viel Experimentiererei.

Deine Objekte:

- Für den Robot würde ich vorrangig die Druckgeschwindigkeit deutlich reduzieren, oder aber die Drucktemperatur erhöhen.

- Der Testwürfel schaut gar nicht so übel aus. Es könnte aber eventuell mit höherer Druckgeschwindigkeit / Temperatur besser gelingen.

- Der Düsen- zu Bett- Abstand muss sehr fein eingestellt werden, damit das Filament gut in das Blue-Tape gedrückt werden kann.

Viele Grüße

Markus

 

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Hallo Semmel018

Also die Kühlung Übernimmt der Standart Lüfter mit der Origami abdeckung.

Ich denke das es ok ist oder sollte ich vieleicht dort etwas anderes montieren ?

z.B. dieses: https://www.youmagine.com/designs/ultimaker-fanduct-replacement

Ich habe die Anleitung ein wenig Studiert und werde dann mit dem Retract ein wenig Spielen.

Hallo Markus

Erst einmal danke für deine Antworten hier sie sind sehr Hilfreich !

Das mit Englisch ist kein problem hatte nur gedacht das ich es erst mal mit Deutsch probiere :wink:

Das mit dem Support-Material habe ich auch schon ausprobiert und ich muss sagen es haftet am Objekt wie Beton.

Es lässt sich daher nur schlecht wieder lösen und man muss dann sehr viel nach Schleifen.

Das Filament was ich grade benutze ist das was im Kit dabei gewesen ist auf der Folie steht das man es von 180 bis 230 Grad verwenden kann. Ich werde dann einmal mit den Temperaturen Spielen.

Ich habe auch noch eine zweite Rolle Filament dazu gekauft von colorFabb es hat einen Temperatur bereich von 195-220 Grad ich werde es dann auch mal testen.

Zu der Kapton-Folie die haben wir in der Firma auf 2 x 10 Meter bahnen das wäre also kein problem :mrgreen:

Die Frage ist nur Welche muss ich dann nehmen wir haben verschiedene HN, FN, MT, MTB, BCL-Y ??

Ich habe auch einen Glaser in der Familie wäre es sinnvoll eine Glasplatte auf dem UM1 zu bauen ?

Was wäre der Optimale abstand zwischen der Düse und dem Bett ?

Für weitere Infos bedanke ich mich jetzt schon.

Gruß Sascha

 

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Also Sascha...

...könntet Ihr dann nicht gleich Kapton-Zuschnitte machen? Für meinen UM2 würde ich mich bereits mit 100 Stück (230x257mm) begnügen. :mrgreen: Wenn auf einer Seite Kleber drauf ist, dann muss der auch hohe Temperaturen aushalten können, aber das sind Dinge von denen ich keine große Ahnung habe. Ich habe bisher noch nicht mit Kapton gearbeitet. :???:

 

Beim Kapton geht es hauptsächlich um die Temperaturbeständigkeit bis max 260 Grad, nicht so sehr um die Material-Stärke. Diese Anforderungen erfüllt, so glaube ich, nahezu jedes Kapton. Ich denke also das Wesentliche wird sein, das es tatsächlich Kapton ist, und benötigt wird es hauptsächlich für ABS, damit vor Allem die ersten Lagen halten. :cool:

 

Eine Glasplatte benötigst Du nur für eine beheizte Bauplattform. Es sollte dann Tempered-Glas sein. Auch sollte das Glas an seinen Oberflächen extrem Plan sein. Es geht aber auch mit normalem Glas, aber es könnte zerspringen, da der darüber fahrende Druckkopf punktuell für extreme Temperaturschwankungen in den ersten Druck-Lagen verantwortlich ist. Auf einer kalten Glasoberfläche haftet fast nix an Filamenten.

 

Düsenabstand zur Baufläche:

 

Düse zu Glas:

Dafür genügt ein normales Blatt Kopierpapier mit wohl 80 Gramm pro Quadratmeter. Das Papier sollte sich mit minimalem Widerstand (...Zwei Finger halten und ziehen mit sanftem Druck das Papier) ziehen lassen.

 

Düse zu Tape:

Bei dem blauen Maler-Tape, so glaube ich (...hab es bisher nicht verwendet), sollte die Düse bereits leicht an der Tape-Oberfläche kratzen, damit Filament gut in die Tape-Oberflächenstruktur gedrückt werden kann.

 

Temperaturen, Geschwindigkeiten, Retraktion, usw.

Es ist sehr wichtig, dass Du immer nur einen Parameter zur Zeit veränderst und dann schaust was genau sich am Objekt effektiv geändert hat. Bestenfalls machst Du Dir auch ein paar Notizen, immer bezogen auf das aktuell verwendete Material. Viele Werte kannst Du bei laufender Maschine verändern, eine Zeit lang deren Auswirkungen beobachten, und dann final anpassen.

 

Objekte für Maschinentests:

Der Robot und auch der Test-Cube auf Deinen Bildern sind im Grunde sehr spezielle Testobjekte, diese sind extrem schwierig nahezu Perfekt hinzubekommen, da Bedarf es sehr intensives Feintuning. Schau auf thingyverse, oder sonst irgendwo nach den verschiedensten Testobjekten.

 

Es gibt für fast jeden Maschinen-Parameter auch entsprechende Testobjekte, und auch Kombinationen für mehrere Parameter, da wünsche ich Dir jedenfalls schon einmal großes KOPF-KINO. :mrgreen: :cool: :oops: :cool: :mrgreen: :???: :-P

 

Dieser Drache auf den nachfolgenden Bildern zum Beispiel, wurde von seinem Schöpfer dahingehend optimiert, so dass ein Druck ohne große Herausforderungen und ohne Support-Material möglich ist. Nebenbei kann man diesem fertigen Objekt sogar ein paar Töne entlocken, denn es hat innen einen speziell geformten Hohlraum.

 

Ich verwendete InnoFill-PLA-Blau auf meinem modifizierten UM2

Lagen-Dicke: 0,1mm

 

Füllung: Irgendwas zwischen 22 und 33 Prozent.

(Füllungen werden möglichst grob gestaltet, also mit viel Hohlraum, um zum Einen Material zu sparen und zum Anderen Massive Objekte wegen möglicher Verzerrungen generell zu vermeiden.

 

Ausreichend stabile Objekte für fast alle Anforderungen gelingen bereits ab 20 Prozent Infill.

 

Druck-Temperatur: 220 Grad

Pauschal ausgedrückt gelingen Kunstobjekte besser =>210 Grad, und konstruktive Objekte besser =< 210 Grad.

 

Bett-Temperatur: 75>>>50 Grad (Direkt-Druck auf beheiztem Glas).

(Beginnend mit den ersten drei Lagen 75 Grad, dann senke ich die Temperatur auf 50 Grad für die restliche Druckzeit.)

 

Geschwindigkeit: 33mm/s + 25% = 41,25mm/s

(33mm/s sind in meinen G-Codes voreingestellt, die tatsächliche Geschwindigkeit passe ich dann + xx% an der Maschine während des Druckens nach Bedarf an.

 

Retraktions-Länge: 4,5mm

Retraktions-Geschwindigkeit: 25mm/s

 

Adalinda 01

Adalinda 02

Adalinda 03

Im Grunde ist dieser Drache nach relativ wenigen Stunden Druckzeit ohne großes Feintuning recht gut gelungen. Es war kaum Nachbearbeitung erforderlich.

 

Allerdings kann man im Bauchbereich bei näherer Betrachtung die negativen Auswirkungen eines Heizbettes sehr gut erkennen. Das Material verblasst und bekommt strukturelle Schäden besonders im Nahbereich der Glasoberfläche. Diese negativen Auswirkungen können speziell an Überhängen noch bis hin zu vier Zentimetern Objekthöhe erkennbar sein, und dass bei bereits riskant niedriger Bett-Temperatur von nur 50 Grad.

 

Niedrige Bett-Temperaturen beim Direkt-Druck auf Glas mindern bekanntlich die Lagenhaftung auf dem Glas und das kann im Laufe der Druckzeit zu Deformierungen und Ablösungen im Kontaktbereich führen.

Adalinda 04

Um den Verblassungs-Effekt bei Überhängen möglichst gering zu halten kann man z.B. sehr sehr langsam drucken und mit zunehmender Objekthöhe die Druckgeschwindigkeit stetig steigern.

Oder man druckt lieber doch nicht auf beheizten Oberflächen...

Markus

 

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