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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
Matthias-Weinkon

PVA als Stützmaterial - erste Schichten (15 - 20) sehr gut - folgende Schichten sehr schlecht

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Hallo zusammen,

ich habe nun schon einige Drucke die Stützmaterial benötigen in den Sand gesetzt (Anfänger), da mein Ultimaker immer wieder die Stützkonstruktion mit PVA anfangs sehr gut druckt und dann ungefähr nach einer Stunde auf einmal sehr schlecht druckt (siehe folgendes Bild)

CIMG1512.thumb.JPG.7ed2dcaadbe8370400b870da9fb8a6fb.JPG

Mein Druckmaterial ist Nylon, ich habe gelesen, dass das sich eigentlich sehr gut verträgt mit PVA und auch von Ultimaker selbst empfohlen wird. Weiter steht bei Ultimaker, dass man als Anfänger ersteinmal die "Empfohlenen Druckeinstellungen" verwenden soll, das habe ich getan. Auch benutzte ich nur Orginal Ultimaker Materialien, daran kann es auch nicht liegen.

Der Drucker steht in einem 5qm Abstell, Dokumentenraum. Ich habe nun einmal die Raumtemperatur gemessen, die liegt zirka bei 27°. In der Nähe der Druckerdüse ist es schon bei 32° - 37° (habe ein Infarotmessgerät) 40cm über dem Ultimaker ist ein Regalbrett, die Luft kann also nicht direkt nach oben zur Zimmerdecke.

Bei der Luftfeuchtigkeit bin ich mir unsicher ich habe leider keine Uhr oder Gerät die das messen kann.

Nun habe ich drei Fragen:

Muss ich dafür sorgen, dass ich weit weg bin von den 28° Raumtemperatur, sprich deutlich kälter? (T<25°)

Muss ich dafür sorgen, dass die Luftfeuchtigkeit sehr gering ist, sprich einen Luftentfeuchter kaufen (das würde denke ich gut klappen, bei dem kleinen Raum)

Muss ich doch zu den erweiterten Einstellungen bei CURA greifen um es hinzubekommen, dass bis zum Ende die Stützstruktur schön gedruckt wird?

Vielen Dank für helfende Antworten

Gruß Matthias

CIMG1512.thumb.JPG.7ed2dcaadbe8370400b870da9fb8a6fb.JPG

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Ja, PVA ist echt zickig. Bei mir war es echt die Luftfeuchtigkeit, die dafür gesorgt hat, dass die einzelnen Schichten nicht mehr aufeinander geklebt haben, bzw. miteinander verschmolzen sind. PVA ist extrem hygroskopisch. Nach ein paar Stunden im Filamenttrockner oder Backofen bei 50°C war alles gut. Mein Filament Trockner hat die Möglichkeit die Spule während der Trocknung zum drucken zu benutzen.

Ein Dörrobstautomat als Trockner sollte es auch tun.

Die Luftfeuchtigkeit sollte nach meinen Erfahrungen unter 35% liegen, was aber im Sommer schwer machbar ist. Nach einem Tag an der Luft ist das Druckergebnis dann schon wieder deutlich schlechter.

Und natürlich das Filament nach dem Drucken immer luftdicht zusammen mit trocknungs Perlen verpacken!

Ragnar

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Ja, PVA ist echt zickig. Bei mir war es echt die Luftfeuchtigkeit, die dafür gesorgt hat, dass die einzelnen Schichten nicht mehr aufeinander geklebt haben, bzw. miteinander verschmolzen sind. PVA ist extrem hygroskopisch. Nach ein paar Stunden im Filamenttrockner oder Backofen bei 50°C war alles gut. Mein Filament Trockner hat die Möglichkeit die Spule während der Trocknung zum drucken zu benutzen.

Ein Dörrobstautomat als Trockner sollte es auch tun.

Die Luftfeuchtigkeit sollte nach meinen Erfahrungen unter 35% liegen, was aber im Sommer schwer machbar ist. Nach einem Tag an der Luft ist das Druckergebnis dann schon wieder deutlich schlechter.

Und natürlich das Filament nach dem Drucken immer luftdicht zusammen mit trocknungs Perlen verpacken!

Ragnar

Noch nie gehört das es so welche Trockner gibt, welchen hast du?

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Habe mir den DRYMAKER 3D gekauft. (http://www.3dfactories.de/accessories/drymaker-3d/)

Ist aber eigentlich viel zu teuer. Ein Dörrgerät bei Amazon kostet um die 35 Euro. Wenn man ein Fachgeschäft in der Nähe hat einfach mal mit einer leeren Filamentrolle losgehen und schauen wass passt.

siehe auch hier: http://www.genstr.com/3d-druck-filament-trockner.html

Ich war einfach zu faul und nutze den Trockner auch beruflich, da war der Preis nicht so entscheidend.

Die ersten Male habe ich im Backofen getrocknet.

Ragnar

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