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SKDesign

Konformitätserklärung für Lebensmittelbedarfsgegenstände

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Hallo, 

 

Ich würde gerne mit meinem UM2+ Gegenstände für den Kontakt mit Lebensmitteln herstellen und verkaufen, beispielsweise Eierbecher oder Ausstecherformen. Das Filament das ich dafür verwenden würde ist auf jeden Fall laut EU-Recht für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet. Die Frage ist jetzt nur noch, was ist mit dem Herstellungsprozess an sich?

 

Bei der Herstellung kommt das Filament ja mit anderen Materialien in Berührung. Also Rändelrad, Bowdentube, PTFE Coupler und die Messing-Nozzle.

Ich würde gerne eine Konformitätserklärung dafür erstellen, allerdings ist das ganze wahrscheinlich etwas komplizierter für jemand, der das noch nie gemacht hat. Erst mal zu den Materialien: kann mir einer von euch genau sagen, aus welchen Materialien diese Teile bestehen? Ich denke das Rändelrad ist aus Edelstahl, der Coupler ist ja aus PTFE (also Teflon) und die Standard Nozzle aus Messing. Aus welchem Material ist dann der Bowdentube? Zum nachkaufen gibt es den ja auch aus PTFE.

 

Meines Wissens sind diese Materialien für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet. Es gibt ja viele Küchengegenstände aus Edelstahl, dann gibt es Teflonpfannen und Messingsrohre für Wasserleitungen gibt es ja auch.


Hat jemand schon Erfahrungen mit Konformitätserklärungen für den Ultimaker gemacht?

Gibt es dazu irgendetwas offizielles von Ultimaker?

 

Wäre schön, wenn ich ein paar hilfreiche Antworten bekomme.
Vielen Dank schon mal dafür.

 

Edited by SKDesign

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Ich kann Dir zwar deine Fragen so nicht beantworten, aber das Problem mit Lebensmittelkontakt ist eher der, dass die Drucke ja durch die Layer etc. nicht 100% dicht sind und vor allem nicht glatt. D.h in den Zwischenräumen können sich Bakterien und Sonsitiges ansammeln, die bei der üblichen Reinigung auch nicht erreicht werden und weg gehen.

 

Also auch wenn du ein Material verwendest welches für Lebensmittel zugelassen ist, gibt es dann danach Probleme. Ob du dann dafür haftbar gemacht werden kannst weiß ich nicht, aber darüber sind latest du nochmals nachdenken.

 

Einwegutensilien sind sicher kein Problem, aber ich denke du hast anderes vor.

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Stimmt auch wieder und ist wahrscheinlich auch so. Der Unterschied mag sein, dass das Schneidbrett zu Beginn noch keine Rillen und Furchen hat, der gedruckte Teil schon. 

 

Wenn du danach im Internet suchst, wird eigentlich immer davon abgeraten. Ob das Relevant ist wenn du solche Sachen verkaufst weiß ich nicht, da solltest du auf jeden Fall einen wirklichen Experten fragen, denn abgesehen von einer Erklärung, gibt es da sicher noch hundert andere Auflagen und was weiß ich was.

 

Will es dir nicht ausreden, aber sei vorsichtig.

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Ich habe inzwischen hier ein paar Informationen gefunden und auch ein nützliches Video:

https://seller-szene.de/amazon-fba-leitfaden-fuer-den-import-von-bedarfsgegenstaenden-mit-lebensmittelkontakt/

 

Habe dort auch mal direkt angefragt. Anscheinend kommt es gar nicht so sehr aufs Produktionsverfahren an. Ich solle einfach das fertig gedruckte Produkt in ein Prüflabor einschicken, dort wird das dann getestet. Dann gibt es wohl eine Materialgleichheitsbescheinigung für weitere ähnliche Drucke. 

 

Wenn das mal nicht ein Haufen Geld kostet?

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Naja wenn du abseits von Lebensmitteln etwas produzierst und anbietest, ist es sicher günstiger ?

 

Mach dich auch noch unbedingt über das Thema Haftung schlau, ob das hier auch zutreffend sein kann. z.B. Ein kleines Stück von deinem Eierbecher bricht ab, jemand isst es mit und bekommt dann gesundheitliche Probleme weil sich das Ding irgendwo verspießt. Ein Sachverständiger stellt dann fest, der Eierbecher war zu instabil etc.

 

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ja, wahrscheinlich wären andere Sachen günstiger.

 

Ich erkundige mich da einfach mal und dann sehe ich weiter.

Hauptsächlich möchte ich gerade Ausstecherformen für Plätzchen machen, gerade die perfekte Zeit dafür. Echt immer ein bisschen blöd mit den ganzen rechtlichen Geschichten.

 

Edited by SKDesign

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Du sagst es, Ideen sind oft genug da, aber dann kommen Auflagen, Rechtliches und Sonstiges dazu. Interessant dabei ist ja, dass du als Unternehmer Dinge erfüllen musst wo man sich oft auf den Kopf greift. Wenn du die Keksaustecher am Wohltätigkeitsflohmarkt verkaufst, schert sich niemand um irgendwelche Erklärungen, machst du das in einem Webshop, bist du im Erklärungsnotstand.

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