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hoinz

3D Objekt wie muss es sein?

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Moin!

Ich selber habe keinen 3D drucker, aber ich finde das Thema recht interessant, da ich gerne 3D Objekte erstelle und modelliere!

Hier mal ein Objekt, welches ich bei Thingiverse zum freien download breitgestellt habe, um zu sehen wieviel Polygone die Software von dem Drucker verkraftet.

Ich bin bis 4,8 Mio Polygone gekommen, war sehr langsam, aber ging.

http://www.thingiverse.com/thing:258879

http://www.thingiverse.com/thing:258805

Hier mehr Infos zu dem Model:

http://www.directupload.net/galerie/355376/DsN2S4hbpn/0

 

 

So nu aber zu meinen Fragen!

Hat einer einen Link wo man nachlesen kann, wieviele Polygone man braucht, um eine sagen wir mal runde Fläche zu drucken, also das es kein Fecettenball wird.

Wieviele Details sind sinnvoll?

 

Klar bei Technischen Teilen sind nicht viele Polygone nötig, aber wie sieht es bei Organischen Modellen aus oder Teile für Miniaturmodelle z.B. Panzerteile oder so? Hat da jemand Erfahrung, die er teilen würde?

Werden viereckige Polygone oder Dreiecke bevorzugt oder ist das Wurscht?

 

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Es wird wohl etwas dauern bis da eine kompetentere Antwort rüber kommt.

Für mich sieht es so aus:

Vermutlich ist es dem Slicer ziemlich egal wie viele Polygone in Deinem Objekt stecken, er wird nur ewig lange für die Berechnung der einzelnen Layer und Erzeugung der GCode-Datei benötigen. Dein Objekt wird in einzelne Scheiben zerlegt. Und ohne Stützmaterial, welches ebenfalls berechnet werden muss, wird es sicher nicht gehen.

Die kleinst mögliche Lagendicke (Z) liegt aktuell bei minimal 0.02mm. Die X- und Y-Achsen sind abhängig vom Düsendurchmesser, meistens 0.4mm. Auf jeden Fall wirst Du eine große Menge an Details verlieren.

Markus

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Kein Problem :smile:

Du kannst Dein Wunschobjekt ja auch mal zur Probe in eine STL/OBJ/DAE/AMF-Datei konvertieren.

Dann lädst Du Dir den Standard-Slicer CURA (gratis) von Ultimaker herunter und öffnest Dein File in dem Slicer. Dort gibt es verschiedene Ansichts-Modi, und nahezu entsprechend der Vorschau sollte das Endergebnis dann auch sein.

Wenn Dein Objekt auf dem Bildschirm bereits annähernd smooth aussieht, dann sollte der Detailgrad bereits genügen für einen ansprechenden 3D-Druck, so glaube ich.

Markus

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Hallo Hoinz

Einen ähnliche Frage habe ich auch gestellt, die muss aber noch freigeschaltet werden, ich denke auch diese Antwort.

Nun aber zu dem Thema Polygone.

Ich habe da leider wesentliche weniger verwenden können, Cura hat schon bei 1,6 Millionen Schluß gemacht, und das kann kaum an meinem Rechner liegen mit 6Core CPU 16 GB RAM dicke GRaka etc....

Mit welcher Software bist du denn auf 4,6 Millionen gekommen ? Das würde mich echt interessieren, da ich meine Büsten gerne in Lebensgröße ausdrucken will und da kommt es extrem auf Details an. Sie Hier : http://elysio.eu/?p=21

Ciao.

 

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Grüß Dich.

Makerware !? Das ist ja die Software für Makerbot, kann man die auch für den Ultimaker / andere Printer benutzen ?

Aktuelle Tests ergeben mit Cura tatsächlich dass ich nicht mehr als ca 1Millionen Polys drucken kann.

Ich hoffe mit Makerware wird das besser.

Repetier habe ich auch probiert, diese Software war so langs dass ich dann abgebrochen hatte.

Zur Büste

Nein die ist es nicht.

Diese ist Recht gut geworden aber es fehlt ihr noch an diversen Stellen. Das habe ich dem Kollegen auch auf CG Society gesprieben.

Meinen ist auch nicht perfekt, was auch kaum zu schaffen sein wird, aber sie kommt in den wesentlichen Dingen sehr nah dran.

Ciao

 

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Hallo Hoinz,

tolle Modelle! also ich kann Dir vielleicht ein bisschen mehr sagen. Ich bin Puppenspieler und mache viele Köpfe etc. mit dem Ultimaker. Schau mal in die Galerie, da kannst Du Sachen von mir finden.

Ich modelliere im Allgemeinen mit Sculptris oder zBrush. Damit kann man die Polygone gut unter Kontrolle halten.

Mein längster Druck war 17 Stunden, und der Kopf der Figur füllte den Bauraum in der Höhe fast ganz aus.

Ich versuche immer bei bzw unter 50 000 Polygonen zu bleiben. Mehr kann der Um ohnehin nicht auflösen, und mit den Methoden der Reduzierung in zBrush (Decimation Master) und auch in Sculptris kann man das Modell runterrechnen, ohne allzuviel Details einzubüßen.

Manchmal ist es auch zumindest in meinem Bereich ganz interessant, absichtlich die Polygone sichtbar zu machen, das schaut in der Skulptur dann ähnlich aus, wie der " Schnitt" beim Schnitzen, wenn man die Figur nicht glattschleift, sondern die Facetten die beim Schnitzen entstehen, stehen läßt.

Am besten ist es, das Modell sowieso erst mal in CURA zu laden, in der Vorschau sieht man dann sehr schnell, ob es irgendwo zu grobpixelig aussieht.

Ich mach seit ca einem Jahr 3D Druck und habe mir bevor ich mir den Drucker zugelegt habe, erst mal einen Monat abends Zeit genommen und den ganzen Software- Ablauf durchgespielt, das geht ja kostenlos, da die ganzen Programme frei sind. Sozusagen Trockenübungen. Das eigentliche Wunder ist auch wirklich die fantastische Software, die 3D Drucker sind mechanisch ja nicht sooo kompliziert.

Ich denke wenn man den gremlin drucken wollte, müßte man ihn in einer sinnvollen Weise auseinanderschneiden und dann in Teilen drucken. Die Stützmaterialien versauen einem doch immer die Oberflächen.

Dieses Zerschneiden ist halt so ein bißchen wie früher bei der Anfertigung einer Negativform aus Gips, da musste man auch immer auf Hinterschneidungen achten, die beim Entformen dann hängen bleiben konnten. Beim Druck sind es halt die Überhänge, wenn ein Objekt in zu starken Winkeln ansteigt, so dass der Drucker dann die nächste Schicht in der Luft drucken müßte. Oder wenn Details zu dünn werden, dann kann die Wärme nicht weg und das Objekt fällt zusammen.

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