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Fillament klemmt fest

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Hallo zusammen,

jetzt muss ich mich auch mal melden, denn ich habe ein Problem mit einem festsitzenden Fillament. Mein ursprüngliches Problem war, dass beim Druck immer lästige Fäden beim Überqueren von Leerräumen entstanden sind, die ich mit einer Absenkung der Temperatur des Noozles beheben wollte. Ich habe den Noozle also etwas runter temperiert und einen Druck gestartet, aber unmittelbar sofort hat sich der Feeder ins Fillament gefressen und nichts hat sich mehr getan.

Ich habe den Druck natürlich sofort abgebrochen und dann versucht, das Fillament über das Material-Wechseln Menü wieder heraus zu bekommen, aber letztlich war das nutzlos. An der eingefressenen Stelle war das Fillament einfach so glatt und dünn, dass ich für den Feeder einfach kein Angriffspunkt mehr ergeben hat.

Ich habe dann den Feeder erst einmal abgeschraubt und geschaut, dass ich ihn reinige. Danach habe ich den/die Noozle auf 230 Grad erhitzt, worauf auch noch Material heraustropfte. Daran kann man erkennen, dass der Stau nicht innerhalb der Düse steckt.

Ich vermute, dass sich das Fillament im Vorbereich der Düse so zusammengestaucht hat, als würde man eine Hand in ein Bonbonglas stecken und wenn man das Bonbon dann zum Packen bekommt, klemmt die Hand im Glas fest. Ungefähr so stelle ich mir die Situation vor, wenn ich das Fillament z.B. mitsamt des durchsichtigen Schlauchs vor und zurück bewege, dann bewegt es sich sogar noch bis unmittelbar vor der Düse mit (erkennt man direkt über der Düse).

Meine Frage ist nun, wie ich am besten weiter vorgehe? Wenn ich ehrlich bin, dann scheue ich mit ein wenig davor, den kompletten Druckkopf-Bereich auseinander zu nehmen. Dennoch scheint es mir notwendig, um das Fillament in seiner ursprünglichen Richtung vorwärts durch den Schlauch aus dem System zu bekommen. Kann ich irgendwie auch nur den durchsichtigen Schlauch losbekommen und schauen, ob das mein Probelm bereits löst?

Gibt es irgendwo eine detaillierte, vielleicht bebilderte Anleitung für ein solches Vorgehen?

Über sachdienliche Hinweise würde ich mich wirklich freuen.

Grüße Tim

 

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Hallo zusammen,

so, ich habe mich jetzt doch mal getraut und den Druckkopf an den vier Schrauben geöffnet und konnte das Fillament dann auch in der regulären Bewegungsrichtung neben dem Nozzle aus der Führung ziehen. Nachdem ich aber neues Fillament eingefüllt hatte, der UM2 dieses dann auch bis kurz vor die Nozzle (heißt es jetzt eigentlich die oder den Nozzle?) transportiert hatte, ging es danach leider nicht weiter. Das bedeutet für mich, dass der/die/das Nozzle offensichtlich doch zu ist und einer Wartung bedarf. Wo genau kann ich denn das Prozedere zum Reinigen/Öffnen des Nozzle finden?

Grüße

Tim

 

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Hi,

versuche mal folgendes:

Den durchsichtigen Schlauch (bowden) entfernen, nozzle auf 220grad aufheizen, dann etwas Material in die nozzle stecken, etwas warten bis nozzle auf ~90grad abgekühlt ist und dann mit einem beherzten Zug das Stück Material inkl. Dreck/Reststück rausziehen. Habe schon öfters erfolgreich von dieser Methode gelesen.

Bei mir war mal nur die nozzle leicht verstopft, was sich aber mit einem 0.4mm Dorn im auf aufgeheizten Zustand der nozzle leicht entfernen ließ.

Übrigens sage ich immer die nozzle, da übersetzt nozzle (die) Düse bedeutet.

Gruß Dirk

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Danke für den Hinweis,

ich habe mich jetzt mal getraut, den Druckkopf auseinander zu bauen und habe auch die Düse freigelegt. Der Blick von oben hinein zeigt, dass ein Propf noch oberhalb des beheizbaren bereichs sitzt. Ich denke, dass ich das mit einem 1,5mm Mikro-Fräsaufsatz mit meinem Dremel ganz gut entfernen kann, denn beheißen habe ich ja schon versucht. Es bewegt sich absolut nix mehr, weder mit gutem Willen, noch mit der Andruhung von Gewalt :-)

LG Tim

 

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Hallo zusammen,

so, ich habe die Bohrung von oben gereinigt und nun habe ich das nächste, wie ich finde massive, Problem: Der Drucker sagt keinen Mucks mehr! Nichts. Stille. Ich möchte ihn am Hauptschalter Einschalten, aber es passiert absolut nichts. Man hört ein kleines leise "Bsssss" für etwa zwei Sekunden direkt hinter der Druckerwand am Stromanschluss, danach passiert nichts. Weder der Lüfter am Druckkopf, noch das Display oder die Drehknopfbeleuchtung funktionieren...

Waskomisch ist: Ich hatte den Druckkopf ja schon einmal auseinander und wieder zusammen gebaut und da lief ja noch alles.

Was könnte passiert sein? Gibt es Schutzschaltungen die bis rauf zum Druckkopf reichen? Habe ich das Ding vielleicht falsch zusammen gesetzt (sieht nämlich nicht danach aus)?

Über Hinweise würde ich mich freuen.

Grüße

Tim

 

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Ok, mein Monolig geht weiter. :-)

Ich weiß nicht, warum das so ist, aber ich habe das netzteil an eine andere Steckdose angeschlossen. Und plötzlich funktioniert der Drucker wieder! Ich weiß nicht, ob das was mit Zauberei oder Karma oder sowas zu tun hat, aber vorher hing das Netzteil an einer Mehrfachsteckdose, an der auch eine Schriebtischlampe und zwei Ladegeräte dranpappten. Da ging der Drucker ja auch! Jedenfalls klappt es jetzt nach dem Steckdosenwechsel wieder einwandfreu - äh -frei.

Neben meinem Layouterjob sollte ich vielleicht noch einen Nabenjob als Scharlatan mit Woodoo und Handauflegen (ihr wisst schon) anfangen...

Grüße Tim

 

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