Jump to content
Ultimaker Community of 3D Printing Experts
dieter57

Problem auf der Glasplette NUR mitte rechts !

Recommended Posts

Hallo,

mein Ultimaker 2+ lauft ohne Probleme nur wenn ich was auf der Glasplatte Mitte rechts anordnen lassen zu Drucken geht es nicht ! Es bleibt an dieser Position nicht kleben ob mit oder ohne Klebestift Hilfe. Die ganze Platte kann ich benutzen ohne Klebestift nur auf dieser einen Position kann ich einfach NICHTS aber auch Garnichts Drucken !

Ich versteh es einfach nicht warum diese Position (Rechts mittig) nicht geht ! Wenn ich ein kleines Objekt habe und dieses Vervielfältigen lasse auf der Platte muss ich es an der Position weg löschen weil es an der Position Probleme geben würde alle anderen Positionen gehen ohne Probleme.

Suche nun Rad und Tipps was das sein könnte ! :-()

Mit freundlichem Gruß

Dieter

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hi @dieter57,

willkommen im Forum.

Prüfe erstmal ob die Glasplatte eben ist. Herausnehmen, auf einer ebenen Oberfläche ablegen und die verschiedenen Ecken mit dem Finger antippen um zu sehen ob sie kippelt.

Dann schau dir das Heizbett genauer an. Vielleicht ist es schief. Am besten mit einer Wasserwaage messen. Einmal das Heizbett selbst und dann die Wasserwaage auf die Oberseite des Ultimakers auflegen (um auszuschließen dass der ganze Drucker schief steht).

Wenn es das alles nicht war, dann könnten die dünnen Metallstäbe woran der Druckkopf gleitet, verbogen sein. Das ist etwas nerviger zu testen da man dazu diese herausnehmen muss.

Wenn du das testen möchtest, dann schau dir mal die ersten zwei Schritte dieser Anleitung an:

https://ultimaker.com/en/resources/252-disassembly

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo,

die Glasplatte ist genau Gerade und wackelt nicht !

Am Heizbett ist auch nichts zu finden und die Prüfung mit einer Wasserwage ob das Gerät schief steht hat auch NICHTS gebracht !

Wenn an den Metallstäben was wäre dann würde der Drucker auch an anderen Stellen Mist machen doch das tut er ja nicht ! Somit schliesse ich die Metallstäbe aus !

Das Problem das er NUR Mitte Rechts ein Problem beim Drucken hat ist weiter noch da ! :-(

MfG

Dieter

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo Dieter,

 

Wenn an den Metallstäben was wäre dann würde der Drucker auch an anderen Stellen Mist machen doch das tut er ja nicht ! Somit schliesse ich die Metallstäbe aus !

 

Das würde ich so nicht sagen, aber bevor du die Wellen ausbaust würde ich erst kontrollieren ob die kleinen Wellen richtig in den Gleitblöcken sitzen (die Blöcke müssen gerade stehen und die Wellen müssen dort eingeschnappt sein)

Weiteres würde ich vorher überprüfen ob überhaupt an dieser Stelle der Düsen abstand nicht passt. Dafür gibt es bestimmt mehrere Möglichkeiten (ich gehe davon aus dass du die Standard Firmware drauf hast)

Hier eine Möglichkeit mit einen gcode:

 

M107G0 F3000G28G0 X55. Y5. F9000 Z10.G1 F500 Z0.3M84 X0 Y0M0G0 Z20. F500M107M25 ;Stop reading from this point on.

 

Zur Ausführung:

 

  1. Gcode ausführen
  2. Plattform fährt auf Z0,3mm
  3. nun kommt das Pausemenü, Heater lässt sich von Hand verschieben. So kannst du deine Problem stelle kontrollieren ob Nozzle Abstand überall gleich ist
  4. zum fortsetzen Heater mittig von der Plattform stellen und Resum drücken

 

Die Z-Höhe kannst du auf den für dich besten Wert ändern, ich habe eine Fühllehre. Ich würde mich aber langsam ran tasten nicht das gleich ein Kontakt mit der Plattform zustande kommt!

Gruß Gerd

Edited by Guest

Share this post


Link to post
Share on other sites

Wie wäre es, wenn Du uns Dein Problem mal in Bildern darstellst?

- Wenn Du bei ausgeschaltetem Drucker vorsichtig und gleichmäßig langsam den Druckkopf in alle erdenklichen Richtungen bewegst, dann sollte der zu spürende Widerstand überall nahezu gleich stark sein.

- Bewege den Druckkopf immer sanft mit den Fingern auf Höhe der sich kreuzenden Wellen, um ein Verkanten zu vermeiden, also weder am tiefsten noch irgendwo am höchsten Punkt.

- Bei linearen Bewegungen konzentriere Deine Aufmerksamkeit auf alle rotierenden wellen.

- Beobachte jede einzelne Welle aus verschiedenen Perspektiven über dessen gesamte Länge während Du den Druckkopf bewegst. Eine nicht lineare Welle kann mit gesundem Auge (...oder halt mit Sehhilfe) und bei ausreichender Beleuchtung tatsächlich problemlos erkannt werden. Selbst Differenzen von vielleicht 0.5mm bis runter zu 0.1mm lassen sich erstaunlich gut auf diese Weise lokalisieren.

- Alternativ kannst Du auch den regulären Justierprozess der Ultimaker Firmware auslösen und zweckentfremden, um mögliche mechanische Fehler aufzuspüren. Levele dazu den Abstand zwischen Düsenspitze und Druckbett genau nach Anleitung. Am letzten der drei einzustellenden Prüfpunkte gehst Du halt nicht auf Abschließen dieser Operation, sondern trennst die Stromzufuhr des Geräts. Nun kannst Du wieder sanft manuell den Druckkopf bewegen und dabei diesmal mit einer Leuchte den Abstand zwischen Druckbett / Düsenspitze im Auge behalten, welcher an allen erdenklichen Positionen nahezu identisch sein muss.

Was Du auch überprüfen solltest:

- Drehe Die Glasplatte doch mal für einen einfachen Test um, so dass Du auf der Unterseite druckst. Oder drehe die Glasplatte so, dass der hintere Bereich nun vorne ist. Wenn nun das Problem mit der Material-Haftung ebenfalls gewandert ist, dann stimmt tatsächlich etwas nicht mit der Ebenheit des Glases.

- Wie bereits erwähnt besteht die Möglichkeit, dass die sich kreuzenden Wellen nicht korrekt in den schwarzen Führungsschlitten (Slider-Blocks) sitzen.

- Die zwei Linear-Lager der Wellen des Druckkopfs könnten nicht korrekt in ihren Führungen sitzen. Dies kann während der Zerlegung und anschließender Montage des Druckkopfs geschehen, was nicht zwingend jedem Nutzer sofort auffällt und meist nur die Laufeigenschaft des Druckkopfs beeinträchtigt.

- Alle Drei Federn zur Ausrichtung des Druckbetts sollten mindestens zu einem Drittel gleichmäßig gespannt sein, bevor Du mit dem eigentlichen Leveln des Düsenabstands beginnst. Demontiere dazu eine vordere Feder und messe dessen Länge im entspannten Zustand, baue diese wieder ein und spanne anschließend alle drei Federn.

- Eine Wasserwaage wird Dir hier meines Wissens herzlich wenig nützlich sein, dazu müssten mindestens die Druckplattform sowie die gesamte obere Mechanik peinlich exakt zueinander in Waage stehen. Wo wäre da der nächste erreichbare Bezugspunkt nahe der Linearführung, nahe dem Druckkopf zur Oberfläche der Bauplattform? Jedenfalls ist es auch nicht erforderlich den Drucker Haargenau in Waage zu stellen, um saubere Druckergebnisse zu erhalten. Für ein durch die Schwerkraft sichtbar beeinflusstes Objekt bedarf es schon einer extremen Schieflage und extrem langsam aushärtendes Filament. Auf die ersten paar Drucklagen (Layer) nahe der Plattform hat das Alles eh keinerlei Auswirkungen. Denn selbst wenn der Drucker in Waage steht, so ist es ja nicht zwingend identisch gegeben mit dem gesamten Inneren des Druckers.

Naja eventuell liege ich mit dem Wasserwaagen-Dingens (...kann man ja immer wieder mal hier und da lesen) auch total daneben und...Bildungslücke...Und wer weiß, vielleicht haben selbst die Mondphasen einen Einfluss aufs gute Gelingen im Bezug zum 3D-Druck.

mnis

Edited by Guest

Share this post


Link to post
Share on other sites

Also Sorry für die Entgleisung mit der Wasser-Waagen-Sache.

Um es aber nochmals auf den Punkt zu bringen:

Das so genannte Bed-Leveln, Ausrichten des Abstands von der Düsen-Spitze zur Druckoberfläche geschieht exklusiv mittels der drei Einstell-Rädchen unterhalb der drei Spannfedern am Druckbett. Während des Level-Vorgangs fährt der Druckkopf immer drei Prüfpunkte nahe der drei korrespondierenden Spannfedern an. Mittels der Einstell-Rädchen wird dann an jedem Prüfpunkt möglichst genau ein Abstand zwischen 0.20 und 0.30mm eingestellt (...Abstand der absolut sauberen Düsen-Spitze zur Druck-Oberfläche), dies gelingt recht gut mit einem auf die Hälfte seiner Größe gefaltetem Post-It. Mit etwas Routine gelingt das Ganze selbstredend auch mit gesundem Augenmaß.

Nach erfolgreichem Leveln sollten kleine bis mittlere PLA-Drucke zum Beispiel bei Temperaturen von: ~210° Düse / ~65-70° Bett ;auf einer gereinigten Glasoberfläche ohne weitere Hilfsmittel vollflächig haften und letztlich auch problemlos gelingen. Größere Objekte benötigen meist einen zusätzlichen Rand, damit es wegen der entsprechend längeren Druckzeit nicht zu Ablösungen an Ecken und Randbereichen kommen kann.

Selbst wenn nun der Drucker insgesamt betrachtet auf seiner Standfläche nicht in Waage steht, dann hat dies keinen erkennbaren (...auf gewöhnliche Messmethoden bezogen) Einfluss auf die zu erwartende Gesamtqualität des 3D-Drucks (Fused Filament Fabrication). Testet es einfach mal, stellt Euren Drucker in Waage und lasst ihn irgendwas drucken. Legt danach Eure TV-Zeitung, oder gleich mehrere unter eine Ecke des Druckers und lasst ihn so das zuvor gedruckte Objekt nochmals drucken. Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse. :-)

Ist nach korrektem Bed-Leveln dennoch kein korrekter (...vollflächig haftender) Druck möglich, dann kann tatsächlich die Bauplattform irgendwo uneben sein, die Linearführung des Druckkopfs ist fehlerhaft, oder es gibt Probleme bei der Führung des Druck-Materials.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo Dieter,

ich gehe davon aus , dass es sich um einen neuen um handelt.

Evtl. sind Produktionsbedingte Rückstände auf der Platte, welche antihaft-Eigenschaften haben.

An deiner Stelle würde ich die ganze Platte mit der Zahnpasta behandeln.

Am besten eine für extra weiße Zähne. Platte bestreichen, Zahnpasta antrocknen lassen und dann mit etwas Wasser richtig scheuern.

Vll. Hilft auch Nassschleifpapier, bei dem aber die Platte vll. milchig wird. Das passiert mit Zahnpasta sicher nicht.

Gruß

Chris

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo Dieter,

ich habe auch noch zwei Vorschläge, die Du ausprobieren solltest, bevor Du anfängst, den Drucker zu zerlegen.

1. Auch wenn die Glasplatte nicht kippelt, kann sie fehlerhaft sein. Es kann sein, dass die Ränder eben aufliegen, aber an der Stelle, an der Du die Probleme hast, leicht konkav ist, eine leichte, kaum sichtbare Mulde hat. Um das festzustellen tropfst Du einfach etwas Wasser auf eine ebene Tischplatte und legst die Glasplatte darauf. Bildet sich an der Problemstelle eine Luftblase, die sicht nicht oder nur schwer wegdrücken läßt, hast Du die Ursache gefunden.

2. Da Dein Drucker sicher neu ist, hast Du bestimmt, wie empfohlen, die Trapezspindel gefettet und die Führungsstangen geölt. Auch wenn Du vorsichtig und sparsam geölt hast, kann es passieren, dass das Lager des Wagens den dünnen Ölfilm zu einem kleinen Tröpfchen zusammengeschoben hat, und dieser unbemerkt beim Drucken auf die Glasplatte gefallen ist. Die warme Glasplatte und die Lüfter sorgen dafür, dass sich das Öl fein verteilt und nahezu unsichtbar wird. Es kann sein, dass Du dann später beim Abspülen und erneutem Auftragen der Klebeschicht diesen dünnen Ölfilm weiter verteilt hast. Vielleicht hilft einfach ein Entfetten der Platte mit Alkohol oder Azeton.

In beiden Fällen ist es natürlich die einfachste Lösung, du drehst einfach mal die Platte um, und druckst auf der Unterseite. Du musst nicht zwingend auf der Seite drucken, auf der sich der Aufkleber befindet.

 

Viele Grüße

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo,

ich Danke für die Große Hilfe von Euch allen ! Das Problem ist gelöst und war recht einfach :-)

Als Test habe ich die Glasplatte mal um 180 Gedreht und siehe da der Fehler wanderte auch um 180 Grad mit ! Also hatte die Platte ein nicht sichtbare Delle an der Stelle !

ein Neue Glasplatte hat jetzt das Problem komplett gelöst und der Drucker benutzt nun nach dem einstellen wieder die Ganze Fläche der Glasplatte ! :-) Ich bin wieder Glücklich und Zufrieden :-)

Schönes Wochenende

Dieter

Share this post


Link to post
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now

Announcements

  • Our picks

    • Architect Design Contest | Vehicles.
      We're open for entries! - Design and submit your 3D designs of architectural entourage - vehicles - for a chance to win a large filament pack. Presenting an idea, an architectural design or something as big as an urban project isn't easy. A scaled model can really help to get your idea across.
        • Like
      • 24 replies
    • What The DfAM?
      I'm Steve Cox, an experienced engineer familiar with 3D printing. I wanted to share some DfAM guidelines with this community to help and make stronger parts.
      I'm also an Autodesk Certified Instructor for Fusion 360, so many of the images in ...
        • Thanks
        • Like
      • 23 replies
×

Important Information

Welcome to the Ultimaker Community of 3D printing experts. Visit the following links to read more about our Terms of Use or our Privacy Policy. Thank you!