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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
fseider

Ultimaker Original +: Erster Druckversuch: Fehlende Details

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Hallo zusammen,

ich habe gestern meinen UMO+ in Betrieb genommen und den kleinen Robotor ausgedruckt. Ich habe die Defaultwerte von Cure genutzt. Dabei sind mir zwei Probleme aufgefallen:

1. Die beiden Röhren am Kopf (Antennen?) sind miteinander verbunden.

2. Die Details am Bauch kann ich überhaupt nicht erkennen.

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Hier die Einstellungen:

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Ich habe jetzt schon mit höherer und niedrigeren Werten rumgespielt, aber es gelingt mir nie, dass die Details auf dem Bauch zu erkennen sind.

Gibt es Erfahrungswerte, mit denen ich den kleinen Robotor so genau wie möglich ausdrucken kann?

Danke für Eure Hife!

Gruß Frank

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Hallo Frank,

mir erscheinen die Geschwindigkeiten für dieses kleine Objekt zu hoch, ebenso der Geschwindigkeitsunterschied zwischen innerer, äußerer Wand und Infill. Cura weist in den "ToolTips" daraufhin, dass ein zu großer Unterschied die Druckqualität negativ beeinflussen kann. Ich nehme hier nie mehr als 10.0 mm/s Unterschied.

Die Geschwindigkeit der ersten Schicht ist in Ordnung. Die anderen Geschwindigkeiten würde ich auf höchstens 30.0 mm/s setzen, die äußere Wand auf 25 mm/s.

Wenn Du die Geschwindigkeit etwas reduzierst, dann kannst Du auch die Temperatur etwas zurücknehmen (5K bis 10K) - das verbessert u.U. die Kantenqualität. Mir erscheint das Objekt etwas zu warm gedruckt. Wenn Du die Möglichkeit hast, Dir ein IR-Temperaturmeßgerät auszuleihen, könntest Du prüfen ob sich Dein Drucker an die eingestellte Temperatur hält - hier gibt es immer Toleranzen. Natürlich kannst Du auch mit "Try & Error" die Drucktemperatur verändern, bis es passt.

Bei der Wandstärke verwende ich bei den kleinen Düsen (0.25 und 0.40) meistens dreifachen Düsendurchmesser, hier also 1.20 mm.

Die Antennen lassen sich etwas schwerer drucken, aber es geht. Das große Problem ist hier die Kühlung, denn der Abstand zwischen den Antennen ist klein, eine Schicht schnell gedruckt und der Luftstrom der Kühler trifft nicht optimal. Hier kann es helfen, die "minimale Druckzeit pro Schicht" zu verlängern. Dadurch reduziert Cura den Vorschub und somit hat die eine Antenne mehr Zeit abzukühlen, während die andere gedruckt wird.

Natürlich kannst Du auch das Plugin "Tweak at Z" verwenden, um den Vorschub und eventuell auch die Drucktemperatur bei den Antennen zu reduzieren.

Viele Grüße

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Hallo Frank,

noch 2 zusätzliche Sachen,

 

  • Hast du dein Filament-Ø nachgemessen? (den ich habe bei mir bis jetzt sehr selten genau Ø2,85 Filament gemessen)
  • Erfolgt oben bei den „Antennen“ überhaupt ein Retract, wenn nein musst du die Einstellung „Retract Minimum Travel“ verkleinern!

 

Sonst hat mikar alles erwähnt (zu schnell zu heiß )

Zwecks Infill Geschwindigkeit ist zwar Standard Cura Profil, das gibt nach meiner Erfahrung auch nur Probleme. Den der Hintergrundgedanke ist das mit 80mm/s die Temperatur von 210C Ok (evntl. sogar zu gering) ist, aber beim Druck von Wall Outer mit 30mm/s ist die Temp 210C zu hoch. Deshalb sagt man keine größeren unterschied.

Gruß Gerd

Edited by Guest

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Hallo zusammen,

vielen Dank schon einmal für die wertvollen Tipps. Nachdem ich die Werte von Mikar übernommen hatte, tauchten die Muster auf dem Bauch plötzlich auf. Die Antennen sind noch etwas unsauber, aber ich werde die Travel Speed noch verringern und noch ein wenig mit den Retract Werten spielen. Zwischen den Antennen sind mit der Einstellung von Mikar Fäden zu sehen. Und die Antennen sind etwas dicker, als sie sein sollten.

Aber damit werde ich morgen weiter machen.

Gruß Frank

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Wenn man sehr filigrane Objekte hat, also sowas wie besonders dünne Teile (die Antennen) wird oftmals auch als Tipp gegeben, das Objekt einfach mehrmals gleichzeitig zu drucken. Also Objekt duplizieren und zwei oder drei davon parallel zu drucken. Und natürlich dann nicht Objekt für Objekt drucken sondern alle gleichzeitig. Dann erhöht man auch automatisch die Kühl-Zeit bei den Schichten durch die längeren Verfahrwege. Ist natürlich nicht immer praktisch, aber manchmal ist es gerade bei kleinen Teilen auch gar nicht schlecht, wenn man ein paar mehr davon hat :-)

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Wenn man sehr filigrane Objekte hat, also sowas wie besonders dünne Teile (die Antennen) wird oftmals auch als Tipp gegeben, das Objekt einfach mehrmals gleichzeitig zu drucken.

 

Hallo misken,

der Tipp ist gut. Ich mache das auch so bei Kleinteilen wie z.B. M3- und M4-Schrauben und -Muttern. Solche Teile werden eigentlich nie richtig gekühlt, wenn man sie einzeln druckt.

Viele Grüße

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Gibt es noch weiterer Stellschrauben? Vielleicht etwas mehr Filament zuführen?

 

Hallo Frank,

ich glaube, da findest Du nicht die Lösung. Kannst Du mechanische Probleme am Drucker ausschließen? Vielleicht musst Du einen Schritt zurück, um den nächsten zu machen. Drucke zum Versuch einfach mal einen Würfel und einen Kreiszylinder aus und überprüfe die Teile auf Maß, Winkligkeit und Rundheit.

Viele Grüße

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Hallo Mikar,

einen Würfel habe ich schon ausgedruckt. Er sollte eine Kantenlänge von 2 cm haben und das Ergebnis war in der Z-Achse 2,0 in der x-Achse 1,98 und in der y-Achse 1,97 cm. Alles im rechten Winkel. Mechanische Probleme wie Spiel in den Achsen oder ähnliches kann ich nicht finden.

Edited by Guest

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Ich habe jetzt festgestellt, dass wenn ich den Druckkopf per Hand verschiebe, es an einigen Stellen schwerer geht. Er ruckelt ein wenig. Läuft sich das noch ein (Drucker ist noch neu) oder was kann das sein? Müssen die 8mm Wellen geschmiert werden? Falls ja, womit?

 

Hallo Frank,

zur Schmierung der Wellen hatten wir vor kurzem einen Thread:

https://ultimaker.com/en/community/22400-geeignetes-ol-fur-x-y-achsen

Ich glaube aber nicht, dass hier die Ursache liegt. Wenn Du den Kreiszylinder mit einem vernünftigen Vorschub gedruckt hast, dann zeigt er, dass wahrscheinlich am Drucker etwas, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht rund läuft. Wenn ich kreisrunde Teile drucke, habe ich meist eine Abweichung von höchstens 4 bis 5 Hundertstel Millimeter, oftmals sogar besser. Kein Gewinde würde sonst funktionieren, kein Zahnradpaar sauber kämmen.

IMG_0002_compressed.thumb.jpg.829437dcdba955f57fd215bf7c757efe.jpg

Es könnte sein, das mit der Ausrichtung der Achsen etwas nicht stimmt oder die Spannung der Zahnriemen nicht gleichmäßig ist.

Ich habe mal die Teile rausgesucht, die ich am ersten Wochenende mit meinem UM2+ gedruckt habe:

IMG_0007_compressed.thumb.jpg.6257b3ea9771d9ae8a6dfebaffc83b9d.jpg

Der silberne war der erste. Bei allen drei habe ich kaum etwas optimiert, lediglich den Brim habe ich ausgeschalten und den Vorschub reduziert. Heute würde ich etwas mehr optimieren und die Teile sicher noch einen Tick besser hinbekommen.

Es stellt sich natürlich die Frage, ob der UMO+ überhaupt (konstruktionsbedingt!) in der Lage ist, eine ähnliche Qualität wie der UM2 oder der UM2+ zu erreichen.

Ich habe leider nie einen UMO+ gehabt, es wäre vielleicht ganz gut, wenn sich jemand melden würde, der Erfahrungen mit dem UMO+ hat und vielleicht ein ähnliches Problem hatte und gelöst hat.

Viele Grüße

IMG_0002_compressed.thumb.jpg.829437dcdba955f57fd215bf7c757efe.jpg

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Hallo Mikar,

wir geht es ja nicht einmal um die Genauigkeit, sondern um das Runde. Ich habe jetzt den Drucker insgesammt etwas leichtgängiger gemacht, da die Zahnriemen ein wenig verspannt waren, aber rund ist das immer noch nicht. Ich hatte vorher einen wanhao 3D Drucker für 260€ und der hat kein Problem damit gehabt. Das ist ziemlich frustrierend! Vielleicht gibt es ja noch den ein oder andern Tipp...

Was mir noch aufgefallen ist: Nach dem Druck war die Leichtgängigkeit wieder vorbei. Irgend etwas passiert da in der Mechanik. Man sieht im Druck auch sehr gut, dass die ersten Layer noch rund sind und dann wird es auf einmal wieder "kantig"...

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Hallo @fseider,

Hast du kontrolliert ob alle 4 Riemen etwa gleich gespannt sind und die Pulley alle fest sind.

Wenn eine Riemen Seite z.b. locker ist wird sich das immer wieder verspannen.

Wenn ich an deiner stelle bin, würde ich nochmal alles lösen und nochmal neu ausrichten.

 

Es stellt sich natürlich die Frage, ob der UMO+ überhaupt (konstruktionsbedingt!) in der Lage ist, eine ähnliche Qualität wie der UM2 oder der UM2+ zu erreichen.

Ja ist er.

ich hatte am Anfang, also so vor über 4 Jahre, einen UMO als Bausatz gekauft mit dem habe ich die gleiche Qualität wie heute mit meinen UM2. Natürlich bei bestimmten Teile zwecks Kühlung, Betthaftung gab es schon Abstriche. Der UMO+ hat so von Optischen nur noch den nachteil der offenen Seiten und die einseitigen Bauteil Kühlung und vielleicht die Feeder ist evntl. nicht so genau (weis aber nicht wie die aktuelle variante aufgebaut ist).

Gruß Gerd

Edited by Guest

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Das sieht mir immer noch danach aus das eine Achse nicht ganz stimmt, also schwer gängig/verpant ist. Vielleicht auch mal die kurzen Riemen kontrollieren die sollten schon etwas strammer sein.

Zu deine ersten Problem/Frage

 

Noch einmal eine Frage: Ich sehe jetzt zwar die Muster auf dem Bauch, aber auf vielen Bildern sind sie erheblich deutlicher zu sehen, als es bei meinem Roboter der Fall ist. Ich drucke mit 25mm/s und 190°. Gibt es noch weiterer Stellschrauben? Vielleicht etwas mehr Filament zuführen?

Du kannst auch mal die Feeder überprüfen ob diese auch das Material fördert was benötigt wird!

Einfach mal Bowden ab Filament sauber gerade abschneiden und dann über den Controller zb. 100mm schieben lassen und dieses nachmessen ob dies auch 100mm sind

Edited by Guest

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Der Drucker druckt alles außer Zylinder in einer guten Qualität. Bei den Zylindern ist es so, dass wenn er die Außenbahnen zieht, der Radius am Ende etwas größer ist und da wo Anfang und Ende der Außenschichten zusammentreffen ergibt sich diese komische Ecke. man kann das auch nachmessen. Erst sind es 3,0 mm und am Ende 3,4mm. Kann so etwas mit der Riemenspannung zu tun haben? Ich habe den Zylinder schon an verschiedenen Stellen auf dem Druckbett platziert, aber das Ergebnis ist immer das gleiche.

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Ich meine diese stelle auf deinen Bild

5a3321f0b0211_UltimakerOriginalErsterDruckversuchFehlendeDetails.thumb.jpg.a3ab3b31e07ef9187a520ebd5a7bd5d5.jpg

Das schaut für mich auf dem Bild so aus als ob da eine halbwegs gerade ist. Wenn ja, sieht das für mich danach aus das dein Drucker ein Problem mit den Achsen hat. (Lösungsansätze habe ich oben schon erwähnt)

Das der Innen-Ø und Außen-Ø unterschiedlich sind ist normal, in den neuen Cura Version 2.__ lässt sich das Kompensieren mit dieser Einstellung „Horirontal Expansion“

 

Bei den Zylindern ist es so, dass wenn er die Außenbahnen zieht, der Radius am Ende etwas größer ist und da wo Anfang und Ende der Außenschichten zusammentreffen ergibt sich diese komische Ecke. man kann das auch nachmessen. Erst sind es 3,0 mm und am Ende 3,4mm. Kann so etwas mit der Riemenspannung zu tun haben?

Kannst du davon mal ein Bild machen.

An der Stelle wo die "Z Naht" oder ein Retract ist, kann schon ein leichte kleine Erhöhung sein. Bei mir ist das aber erst messbar wenn ich recht schnell drucke oder Layer höhen um die 0,3mm habe. Und meist mit Simplify3D beobachtet.

Du kannst mal "Combing Mode" aktivieren mit Einstellung All dann sollte schon mal der Retract ausgeschlossen werden!

Gruß

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Edited by Guest

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Hallo Gerd,

genau die Stelle, die Du markiert hast, meinte ich damit. Aber Du hast recht, das sieht aus, als ob der Drucker da eine Gerade drucken würde.

Ich drucke mir gerade neue Slider aus, mit denen man auch gleichzeitig die Riemen spannen kann. Ich hoffe, dass es mit diesem Update funktioniert. Falls nicht, werde ich das zu einem Garantiefall machen...

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So, nachdem ich jetzt alle Pulleys pro Achse ausgerichtet habe, d.h. die Inbusschrauben der Pulleys zeigen in die gleiche Richtung, ist das Ergebnis schon fast zufriedenstellend. Der Zylinder ist jetzt rund, hat aber einen um 2/10 variierenden Rand.

Der Druckkopf hat jetzt über den gesamten Weg annähernd den gleichen Widerstand beim Verschieben mit der Hand. Vorher kam es immer pro Achsenumdrehung zu einem höheren Widerstand. D.h. die original Pulleys eiern...

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Hallo Frank

 

So, nachdem ich jetzt alle Pulleys pro Achse ausgerichtet habe, d.h. die Inbusschrauben der Pulleys zeigen in die gleiche Richtung, ist das Ergebnis schon fast zufriedenstellend. Der Zylinder ist jetzt rund, hat aber einen um 2/10 variierenden Rand.

Der Druckkopf hat jetzt über den gesamten Weg annähernd den gleichen Widerstand beim Verschieben mit der Hand. Vorher kam es immer pro Achsenumdrehung zu einem höheren Widerstand. D.h. die original Pulleys eiern...

 

Das schaut doch schon viel besser aus.:) Auf den Bild kann ich keine Fehler erkennen.

Hast du jetzt nur die Pulleys ausgerichtet oder auch die Achsen so wie hier

Gruß Gerd

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