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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
DirkT

Ausrichten Druckbett, wie geht es besser?

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Hallo,

ich habe meinen Ultimaker 2E+ nun schon fast ein Jahr und einiges an Upgrades und Nerven reingesteckt.

Dieser Thread hat mich in manchen Dingen bestätigt. Ich bin also nicht allein ;).

Da ich etwas Zeit hatte und einige Dinge am U2E+ gemessen habe, habe ich schon etwas gehadert und wollte den U2E+ verkaufen. Andererseits, das geht nur mit großen, finaziellem Verlust und somit habe ich es verworfen.

Was ich bis jetzt versucht habe:

die ALU-PEI-Platte nachgearbeitet, damit die Klammern dem Druckkopf nicht im Weg sein können und immer an den gleichen  Stellen sitzen:

vorher:

PEIAlu01.thumb.JPG.a6819277b290b0f031238f0342851d03.JPG

PEIAlu06.thumb.JPG.0120869915905357790ab497f5c4dc55.JPG

nachher:

PEIAlu07.thumb.JPG.054654df91351456f082ab6a498e54b8.JPG

PEIAlu08.thumb.JPG.2a009033e4cf0dca2c9bea104b428558.JPG

PEIAlu09.thumb.JPG.a7023c798db635bda84d5c1e844020d4.JPG

Zum Messen habe ich den ursrünglichen Halter etwas modifiziert:

PEIAlu16.thumb.JPG.20845a45b29b4dc386da4e863fc0f28b.JPG

PEIAlu21.thumb.JPG.3a03b3163ab654f85120f4a3ebf34285.JPG

PEIAlu26.thumb.JPG.73f5435bc174d26e60daa38a288e5823.JPG

PEIAlu31.thumb.JPG.9625599d145beab2d80bc1acacae037e.JPG

Somit war die Messspitze einigermassen wiederholbar genau an der gleichen Stelle. Den alten Halter konnte man nach Belieben verschieben.

Das Ergebnis war folgendes:

ME01.thumb.jpg.123018f1e6d9dd5e800e2914ca718917.jpg

Die fett gedruckten Ziffern sind die angefahrnen Messpunkte mit G1, die normal gedruckten die "ungefähren", echten Koordinaten. Mit etwas Abstand ist dann die max. Abweichung je Spalte/Zeile.

Alle Angaben in mm. Rechts unten ist die maxmiale Abweichung über Alles.

Nach dem Unterlegen von Alusteifen zwischen PEI Alu-platte und Heizbett habe ich folgendes Ergebnis:

ME02.thumb.jpg.8010fc2aa8cd52676f245c489866fbf8.jpg

Das ist schlechter als z.B. bei Gerd(zerspaner_gerd). Ich meine hier im Forum gelesen zu haben, dass die Abweichung bei Gerd 0,15mm beträgt.

Tja, wie verbessere ich dieses Ergebnis?

Keine Ahnung, meine Überlegungen dazu:

Die PEI Alu platte ist nicht ganz plan. Logisch. Mit Planfräsen wird es mit meinen Möglchkeiten nicht besser. Also schmirgeln/schleifen. Aber gegen was?

Eine Messplatte, wollte ich  schon immer mal holen. Mit 300x400mm und 25kg ist der "Apparat" auch noch alleine zu bewegen. Die Planheit der Granitplatte ist mit 0,03mm nicht wirklich messbar. Das könnte was bringen ...

Die Wellen tauschen:

Da habe ich folgende im Auge, bin bei der Auswahl aber wenig vorbelastet und wüßte gerne Eure Meinung dazu:

http://www.igus.de/wpck/2338/drylin_r_swm_ewm?C=DE&L=de

Ich tendiere zu den "EWM-d", "X105/X90 Edelstahl, gehärtet, geschliffen". Aber ist das nötig?

Was meint Ihr? Da muss doch was(mit vertretbarem Aufwand) zu machen sein ...

Gruß,

Dirk

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PEIAlu06.thumb.JPG.0120869915905357790ab497f5c4dc55.JPG

PEIAlu07.thumb.JPG.054654df91351456f082ab6a498e54b8.JPG

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PEIAlu09.thumb.JPG.a7023c798db635bda84d5c1e844020d4.JPG

PEIAlu16.thumb.JPG.20845a45b29b4dc386da4e863fc0f28b.JPG

PEIAlu21.thumb.JPG.3a03b3163ab654f85120f4a3ebf34285.JPG

PEIAlu26.thumb.JPG.73f5435bc174d26e60daa38a288e5823.JPG

PEIAlu31.thumb.JPG.9625599d145beab2d80bc1acacae037e.JPG

ME01.thumb.jpg.123018f1e6d9dd5e800e2914ca718917.jpg

ME02.thumb.jpg.8010fc2aa8cd52676f245c489866fbf8.jpg

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Hallo Dirk,

Ich habe 6 Jahre als Prozesstechniker Maschinenprototypen getestet und kenne die Schwierigkeiten beim Ermitteln solcher Geschichten.

Seit anfang 2014 Arbeite ich als Konstrukteur im Sondermaschinenbau.

Wenn du genauigkeit willst, benötigst du vorgespannte Linearführungen. evtl gibt es das auch für die Linearkugellager (auch Kugelbuchsen gennant) mit Kugelumlaufkette.

Laut aussage von IGUS können Sie alles außer Präzision.

Vorgespannt bedeutet, dass die Kugeln geringfügig größer sind als das vorhandene Spiel in den Lagern und der Welle und daher die Kugeln im elastischen bereich zusammengestaucht werden. Damit wird jegliches Spiel in den Lagern entfernt. Die Kugelkette verindert ein Herausfallen der Kugeln und hält diese auf abstand, wie der Kugelkäfig in einem "Normalen" Kugellager.

Bei deiner Messung, solltest du auch beachten, dass deine Messuhr eine gewisse Genauikeitsklasse hat und dies von der Anzeigegenauigkeit abweicht. Hinzu kommt noch das Umkehrspiel in der Mechanik der Uhr. Sowie geringe Steifigkeit der Messuhrhalterung und vorallem des Druckbettes nahe an der Bediednerseite (langer Hebel zu den Führungen!).

Um deine Platte wiklich plan zu bekommen, müsstest du zum nächsten Maschinenbauer und dort das ding auf einer Flachbettschleifmaschine eben schleifen lassen.

Für unsere Laminierpressen zum Kunststoffkarten Laminieren, schleifen wir eine spezielle Alu-legierung (800x660x8 mm LxBxH) auf eben jenen Maschinen. Dort haben wir bei der oben genannten größe einen Paralellilität der beiden Flächen (je 800x660 mm) zueinander von 0,2 und eine Ebenheit der Beiden Flächen von 0,05mm.

Bei kleineren Teilen (200x200) bekommen wir Paralellität auf 0,03 und Ebenheit auf 0,01 hin.

Aber mit "Hausmittelchen" sehe ich keine Möglichkeit das so Eben zu bekommen.

Zudem werden alle Aluminiumsorten mit der Wechsellast der Temperatur wellig.

Jenes welches wir verwenden, ist bis 300°C dauerhaft Warmformstabil, wärend die meisten nur bis 80°C und nur kurzzeitig bis 120°C aufgeheitzwerden dürfen. Danach werden diese Legierungen wellig und verlieren ihre technischen Eigenschaften wie Festigkeit und der gleichen.

Ich verwende daher die Glasplatte und das Printafix Spray von APPrintaPro

Schöne Grüße

Toni

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Hallo Toni,

vielen Dank für Deine ausführlichen Anmerkungen.

Das mit der Verformung von Alu bei bereits 120°C war mir nicht bekannt. Allerdings drucke ich(bis jetzt) zu 99,9% PLA. Dabei kommt das Druckbett in der Regel nicht über 70°C.

Vorgespannte Kugelbuchsen halte ich bei den Kräften, die bei einem 3D-Drucker auftreten, nicht für notwendig. Ich hoffe, die Wellen von IGUS haben vielleicht einen besseren Rundlauf, als die Originalwellen. Die technischen Angaben von IGUS zu den Wellen helfen mir nicht, da ich mich damit nicht auskenne. Deshalb fragte ich hier nach. Vielleicht weiß da jemand noch etwas zu?!

Aber mein größtes Problem ist vielleicht hier in einem lapidaren Nebensatz erkannt und gelösten worden ;).

Stichwort: Z-Hop ;). Der Druck läuft ...

Gruß,

Dirk

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Bei den wellen hast du einen Durchmesser und dann die Toleranzklasse und Toleranzgröße.

Z.b 6h6 h zeigt an dass bei einer Welle die obere toleranz 0micrometer sind und ins untermaß abweichen darf z.b. 5,995mm. Die 6 gibt an wie viel micrometer es nach unten abweichen darf wobei es nicht 6 ym sein müssen.

Kurzum je kleiner die zahl hinter dem h desto enger die toleranz und um so kleiner das spiel.

Gruß Toni

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Tja, wie verbessere ich dieses Ergebnis?

Eins sehe ich in deiner Tabelle die du verbessern kannst!

Ich pendel die Platte besser aus z.B. ich sehe du hast hinten rechts -0,21 und vorne links nur -0,01 (wenn ich deine Tabelle richtig deute) ich würde vorne auch auf ca. -0,11 gehen, so befinden sich dan alles innerhalbt von ±0,1 mm sind

Jetzt nur noch negatives:

 

Nach dem Unterlegen von Alusteifen zwischen PEI Alu-platte und Heizbett habe ich folgendes Ergebnis

Ich würde nichts zwischen Heizbett und Alu-Platte legen, da wird ja dann die Temperatur nicht mehr richtig übertragen! Ich habe hier mal was von vier Punkt Auflage gelesen also 4 Schrauben mit Federn das könnte evtl. noch Verbesserung mit sich bringen. Ich hatte aber bei meinen UMO schon so eine 4 Punkt Auflage und so super fande ich die auch nicht!

Zu den Wellen:

Ich habe damals bei meinen UMO schon wellen gekauft (2x eBay + 1x externen Shop) die waren alle über 0,1mm.

Jetzt (Vor 2 Monaten) habe ich von Igo3D Ersatz Wellen gekauft die waren genauso, eine war unter 0,1 alle anderen waren über 0,1.

zu den kleine wellen (Ø6), glaube die sind noch schlimmer (Optisch) die habe ich gar nicht auf arbeit gemessen.

Ich glaube die kaufen alle die gleichen 3 meter Stangen und sägen diese nur auf länge. (Ich kenne diese geschliffenen Stangen von der arbeit daher die Vermutung.) Und wenn man eine 3 Meter Stange einmal falsch anfasst/lagert/sägt ist die ruckzuck Krumm??

Bin hier zufällig auf dieses reprap Forum gestoßen das Thema ist Wellen von Igus (leider Alu).

Ich sehe bei Igus gar keine Toleranz Angabe, daher würde ich erstmal anschreiben was für eine maximale Geradheit sein dürfen, sonst macht es gar kein sin welche zu bestellen. Wenn man es dann in nachhinein reklamiert, heißt es "die dürfen bis 0,2mm haben".

Wollte auch mal die Pei-Aluplatte auf arbeit messen aber da ich schon beim einbau zwei tiefe Kratzer reingemacht habe, habe ich mir gedacht das lasse ich lieber!!

Gruß Gerd

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Hallo Toni,

 

Bei den wellen hast du einen Durchmesser und dann die Toleranzklasse und Toleranzgröße.

Z.b 6h6 h zeigt an dass bei einer Welle die obere toleranz 0micrometer sind und ins untermaß abweichen darf z.b. 5,995mm. Die 6 gibt an wie viel micrometer es nach unten abweichen darf wobei es nicht 6 ym sein müssen.

 

Der Ø ist relativ egal auf der Geradheit kommt es an, da sehe ich keine Angabe von der Toleranz.

Gruß Gerd

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Hallo,

nachdem ich die Geschwindigkeit des Druckkopfes(Z-Hop, Absenken des Druckbettes bei Positionswechsel des Druckkopfes) erhöhen kann, wenn ich mehrere Teile drucke, möchte ich auch die Beschleunigung anpassen. Bisher habe ich mit 1000mm/sek² als Beschleunigung gedruckt, von der ersten bis zur letzten Schicht. Wenn die erste erste Schicht gedruckt ist, kann ich die Beschleunigung durchaus auf 3000mm/sek² erhöhen.

Das habe ich zum Ausprobieren manuell getan. Nun möchte ich das aber im Slicer einstellen. Ich nutze Simplify3d. Nach etwas probieren bin ich zu folgender Lösung gekommen:

S3Daccelaration01.thumb.jpg.15d74cd44c0876151c9ab8883829cb0a.jpg

{REPLACE "; layer 1," "M204 S1000 T1200\n; layer 1,"}

{REPLACE "; layer 2," "M204 S3000 T1200\n; layer 2,"}

Mit dem M204 kann die Beschleunigung per Programmcode geändert werden.

Es gilt die Version mit den Parametern T und S!

S normal moves T filament only moves (M204 S3000 T7000) im mm/sec^2

Gruß,

Dirk

S3Daccelaration01.thumb.jpg.15d74cd44c0876151c9ab8883829cb0a.jpg

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{REPLACE "; layer 1," "M204 S1000 T1200\n; layer 1,"}

{REPLACE "; layer 2," "M204 S3000 T1200\n; layer 2,"}

Mit dem M204 kann die Beschleunigung per Programmcode geändert werden.

Es gilt die Version mit den Parametern T und S!

S normal moves T filament only moves (M204 S3000 T7000) im mm/sec^2

 

Hallo Dirk,

hast du das mal beobachtet ob das geht??

Ich kann diesen Befehle zwar in der Firmware finden, da aber S3D nur "G1" Befehle reinschreibt stelle ich mir das schwierig vor, wie die Firmware das zu unterscheiden will?? Ob Druck oder Eilgang Bewegung!!

Ich kenne nur diesen einfachen Befehl:

 

M204 S3000

 

Hier der gleiche Code für S3D angewandt

Diesen Befehl schreib auch Cura so rein!

Gruß Gerd

Edit:

Und dein 3ter Post Processing (wo man auf den Bild sieht) ist doch die gleiche Einstellung wie "Extra Restart Distance"

Edited by Guest

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Hallo Gerd,

es gibt den M204 in zwei Varianten, wie Du schon richtig angemerkt hast.

G-Code RepRap:

M204_01.thumb.jpg.b9b83270968f25b20b1bbb7f43374aef.jpg

TinkerGnome Firmware, M204

M204_02_TG.thumb.jpg.63fe081311334a8f48ca494382eb5e67.jpg

Das grün Umrahmte funktioniert in Tinkerware, als auch in der original Ultimaker Firmware. S ist die Beschleunigung des Druckkopfes. T ist die Beschleunigung, mit der das Filament mittels Extruder bewegt wird. Bei meinem derzeit vewendeten Filament werden Fäden gezogen, wenn T > 1200 ist.

Mein dritter Replace Befehl ist in der Tat die gleiche Einstellung wie bei "Extra Restart Distance", aber "mein Replace" kann 4-stellig. In S3D ist 0,01 die kleinste Menge an Filament, die eingestellt werden kann. Das ist bei Filament mit 1,75mm Durchmesser auch bestimmt aureichend. Bei 2,85mm ist das in meinem Fall zuviel. Ich brauche zwischen 0,004mm und 0,008mm an zusätzlichem Filament(0,0061 sind fast genau 3 steps(oder Schritte) des Extruder Steppermotors(Bondtech)).

Gruß,

Dirk

Edith ergänzt:

Rechnung zur "Extra Restart Distance" bei Filament mit den Durchmessern 1,75mm & 2,85mm in mm³:

M204-Calc.jpg.05222e521019394a8f19bd1026279b96.jpg

Meiner Ansicht nach ist gut zu erkennen, das 2 Dezimalstellen bei Filament mit 2,85mm zu wenig ist.

M204_01.thumb.jpg.b9b83270968f25b20b1bbb7f43374aef.jpg

M204_02_TG.thumb.jpg.63fe081311334a8f48ca494382eb5e67.jpg

M204-Calc.jpg.05222e521019394a8f19bd1026279b96.jpg

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Hallo Dirk,

es gibt den M204 in zwei Varianten, wie Du schon richtig angemerkt hast.

G-Code RepRap:

M204_01.thumb.jpg.b9b83270968f25b20b1bbb7f43374aef.jpg

TinkerGnome Firmware, M204

Das grün Umrahmte funktioniert in Tinkerware, als auch in der original Ultimaker Firmware. S ist die Beschleunigung des Druckkopfes. T ist die Beschleunigung, mit der das Filament mittels Extruder bewegt wird. Bei meinem derzeit vewendeten Filament werden Fäden gezogen, wenn T > 1200 ist.

Habe ich das dann falsch verstanden/Übersetzt? 8)Habe es so verstanden das dass eine die Beschleunigung mit Extruder (Druck Beschleunigung) und  die andere ohne Extruder (Eilgang Bewegungen)

Mein dritter Replace Befehl ist in der Tat die gleiche Einstellung wie bei "Extra Restart Distance", aber "mein Replace" kann 4-stellig. In S3D ist 0,01 die kleinste Menge an Filament, die eingestellt werden kann. Das ist bei Filament mit 1,75mm Durchmesser auch bestimmt aureichend. Bei 2,85mm ist das in meinem Fall zuviel. Ich brauche zwischen 0,004mm und 0,008mm an zusätzlichem Filament(0,0061 sind fast genau 3 steps(oder Schritte) des Extruder Steppermotors(Bondtech)).

Edith ergänzt:

Rechnung zur "Extra Restart Distance" bei Filament mit den Durchmessern 1,75mm & 2,85mm in mm³:

M204-Calc.jpg.05222e521019394a8f19bd1026279b96.jpg

Meiner Ansicht nach ist gut zu erkennen, das 2 Dezimalstellen bei Filament mit 2,85mm zu wenig ist.

Ich glaube nicht das der Extruder(Bondtech) 0.0061mm Schritte gehen kann. (Das sind ja nur 6,1 Mikrometer für einen 3D Drucker:O?????!!!!!)

Ich weiß das die Z-Achse nur 0.03mm (0.025) Schritte gehen kann (hat @tinkergnome irgendwo geschrieben).

Nach meiner Rechnung kann die E-Achse/Extruder nur 0,0098814229249012 bei einen E-Step von 506.77 (bei mein errechneten Wert, beim Standard wert 492.45 ist es sogar noch mehr 0,0101533150573662) ansteuern also 0.01 gerundet, alles drunter ist für die Katz!! Und weniger ist meiner Meinung so und so nicht nötig!

Gruß Gerd

Ach gefunden, das sollte doch auch für die E-Achse gelten

Der Grund für die 0,03mm Schritte ist, das Marlin grundsätzlich keine Bewegungen mit weniger als 5 (Micro-)Steps ausführt. Wenn nur die Z-Achse bewegt wird, sind das 0,025mm. Ich nehme an, dafür gibt es gute Gründe, deshalb hab ich daran lieber nicht herumgespielt... Weiß von Euch jemand mehr darüber?
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Hallo Gerd,

Habe ich das dann falsch verstanden/Übersetzt? 8)Habe es so verstanden das dass eine die Beschleunigung mit Extruder (Druck Beschleunigung) und  die andere ohne Extruder (Eilgang Bewegungen)

Jepp, hast Du falsch übersetzt ;). Du hast den Parameter T aus der zweiten Befehlsvariante ebenfalls für die erste verwendet.

Ich glaube nicht das der Extruder(Bondtech) 0.0061mm Schritte gehen kann.

Doch, kann er:

1mm Filamentvorschub sind 492,45 Schritte,

somit ist ein Schritt gleich 1 geteilt durch 492,45, das sind 0,00203mm Filamentvorschub pro Schritt.

Somit habe ich bei 3 Schritten mal 0,00203mm = 0,00609mm oder gerundet 0,0061mm Filamentvorschub. Messen kann ich das zwar nicht, aber wiegen.

Ich habe ein Druckteil, was mit einer "Extra Restart Distance" von Null 50,8g wiegt. Ergänze ich den Replace mit 0,0061 so habe ich 52,6g als Gewicht.

Ich weiß das die Z-Achse nur 0.03mm (0.025) Schritte gehen kann (hat @tinkergnome irgendwo geschrieben).

Bei der Z-Achse sind es 200 Schritte pro mm. Aber vermutlich droht dort Schrittverlust, wenn ein Drucker mechanisch nicht reibungslos läuft, deshalb die 0,03mm Minderstverfahrweg. Rein rechnerisch kann die Z-Achse mit 0,005mm pro Schritt bewegt werden.

Bei X und Y sind es 80 Schritte pro mm Verfahrweg und somit werden 0,0125mm pro Schritt zurückgelegt. Diese 0,0125mm sind auch als Positioniergenauigkeit in den Beschreibungen von Ultimaker angegeben. Siehe hier bei "XYZ accuracy". Hier sind bei der Z-Achse auch die 0,05mm Positioniergenauigleit vermerkt(anstatt 0,03).

Gruß,

Dirk

Edited by Guest

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Hallo,

 

const unsigned int dropsegments=5; //everything with less than this number of steps will be ignored as move and joined with the next movement

Für mich liest sich das so, daß Angaben unter 5 Schritte mit dem nächsten Befehl zusammengefasst und ausgeführt werden. Für den Filamentvorschub würde das meiner Ansicht passen, da das Gewicht des gedruckten Bauteils zunimmt.

Wieder was gelernt ;).

Gruß,

Dirk

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Danke dir tinkergnome,

jetzt verstehe ich deinen Satz auch besser;)

 

Wenn nur die Z-Achse bewegt wird, sind das 0,025mm

Ok Dirk, der Stepper kann dies ansteuern :p.

 

Für den Filamentvorschub würde das meiner Ansicht passen, da das Gewicht des gedruckten Bauteils zunimmt.

Am Gewicht das festzustellen ist zwar fraglich:O, außer vielleicht unter Labor Bedingungen und dauerhaften Filament-Ø Messungen, aber Ok.

Gruß Gerd

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Hallo Gerd,

Laborbedingungen sind dafür gar nicht nötig. Die zusätzlichen "Extra Restart Distance" via Script-Replace wertet Simplify3d übrigens nicht aus. Die tatsächliche Länge des Materials, die durch den Script Befehl erzeugt werden, sieht man z.B. in Octoprint. Das können schon mal 30cm bis 60cm mehr Material, als in Simplify3d erechnet, sein.

Gruß,

Dirk

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