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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
Edelraster

Senkrechte Flächen werden uneben

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Hallo Community

 

Könnt ihr mir bitte weiterhelfen,

beim Druck mit originalem PLA treten seit heute Problem mit der senkrechten Fläche auf.

Das Objekt hat eine Größe von ca. 170 x 70 x 180 mm.

Am Drucker bzw. bei Cura  sind alle Einstellungen und Setups auf Standard bzw. Empfohlen.

Man kann währen des Drucks beobachteten, dass er für die Wände nicht drei exakte Spuren zieht,

sondern auch noch zusätzlich immer etwas füllt oder so.

Also er fährt die Wand nicht nur gerade durch sondern patzt da in einem extra Durchgang innen noch was rein

und das überträgt sich bis nach außen.

 

Kann das sein, dass das ein Softwarefehler ist? Ich verwende Cura 3.3.1.

Hardware denke ich ausschließen zu können, denn ich habe jetzt schon mehrmals alles gewartet und man kann ja währen des Druckvorganges sehen,

dass er da ja nicht ganz richtig verfährt.

 

1585223182_Auen.thumb.jpg.25947e96af292946ebad8539825c0794.jpgInnen.thumb.jpg.7eeca8b53ac72219a0c3d5c6913a1702.jpg

 

Vielen Dank,

lg Manfred

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Hallo, um auszuschließen, dass es ein Softwareproblem ist, würde ich den generierten G-Code mit einem G-Code Interpreter wie Repetier checken. Man kann dort jede Ebene einzeln anschauen. Unregelmäßigkeiten würde man dann sehen.

 

Vor allem wäre interessant, ob die Düse an den Stellen, an denen die Fäden entstehen, ein Wechsel zur anderen Wand ist. Das könnte dann zwar korrekt sein, aber der Grund für dieses hier sein:

 

Wenn der Code in Ordnung ist, könnten die Fäden durch zu wenig Retract bzw. zu hoher Temperatur entstehen. Denn dann fließt das Filmanent auch dann, wenn es nicht soll.

 

Eine zusätzliche Idee wäre, wenn er "etwas hineinpatzt", dass der Extruder schneller Filament fördert als geplant ist, d.h. er neu zu kalibrieren wäre.

Edited by JoergS5

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Danke JoergS5 für deine Antwort.

 

Die Fäden sind mir eigentlich egal und gar nicht das eigentliche Problem.

Das Problem sind die Knubbel in der Wand, die wie ich glaube durch Cura "entstehen"

332267553_CuraInnen.thumb.JPG.3c9b14946186c5f145e5d838eaa4a744.JPG

Dieser Ausschnitt ist von diesem Modell weiter oben, da kann man gut erkenne,

dass er die innerste Schicht in so Segmente zerteil und diese dann auch immer kreuz und quer anfährt

und nicht einfach 3 Schöne Kreisbahnen fährt.

Unter welcher Einstellung in Cura könnte ich das anpassen?

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Ich nehme an, in G-Code Viewer sind die Knubbel nicht zu sehen.

 

Kreuz und quer anfahren klingt so, als ob das Modell nicht als Kreis erkannt wird, sondern das CAD Modell z.B. aus Einzelflächen besteht (vielleicht noch mit Löchern). Ich würde mal

- das Modell auf Fehler untersuchen lassen, speziell Löcher und Intersection Fehler

- einen Hohlzylinder neu erstellen und dann drucken

 

Was noch interessant wäre: sind die Fehler immer an den selben Stellen (das wäre ein systematischer, z.B. Software Fehler) oder jedesmal an einer anderen Stelle (das wäre dann z.B. durch zu viel vom Programm ungeplantes Filament).

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Unter dem LInk

 

'https://community.ultimaker.com/topic/18495-printing-circles/'

 

ist soetwas ähnliches beschrieben: bei Richtungsänderung ein Grat. In dem Beitrag wird auch ein Cura Setting Coasting beschrieben.

Vielleicht hilft auch das.

 

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Hallo,

 

Kannst du mal die Einstellung "Wandüberlappungen ausgleichen" deaktivieren, nur zum Testen, dies könnte diese Lücken in der Layeransicht verursachen.

Allerdings beim Drucken hatte ich schlechtere Qualität mit deaktivierten Einstellung, von daher würde ich das nicht deaktiviert lassen.

 

Also glaub nicht das diese Einstellungen deinen obigen Problem verursacht

23 hours ago, Edelraster said:

Also er fährt die Wand nicht nur gerade durch sondern patzt da in einem extra Durchgang innen noch was rein

und das überträgt sich bis nach außen.

 

Kannst du mal etwas Teilen (Profil, gcode etc.)

Für mich hört sich es so an das evtl. die Einstellung "Kleine Lücken ausfiltern" die Ursache sein kann, wenn allerdings die Fläche geneigt ist dam könnte es ein normales verhalten sein.

 

Gruß

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Hallo Edelraster

 

18 hours ago, Edelraster said:

Dieser Ausschnitt ist von diesem Modell weiter oben, da kann man gut erkenne,

dass er die innerste Schicht in so Segmente zerteil und diese dann auch immer kreuz und quer anfährt

und nicht einfach 3 Schöne Kreisbahnen fährt.

Unter welcher Einstellung in Cura könnte ich das anpassen?

 

Cura würde 3 Bahnen ausgeben, wenn die Wanddicke exakt 3 × Düsendurchmesser beträgt. Da Cura bei der 0,4er Düse mit 0,35 rechnet, müsste die Wand also ziemlich genau 1,05 mm dick sein (± wenige Hundertstel Millimeter). Wenn Deine Wanddicke davon minimal abweicht, musst Du mit der Linienbreite und der Wanddicke "spielen", d.h. gering abweichende Werte eingeben. Bleibe aber dabei ebenfalls im Hundertstel-Bereich, max ±0,05 mm  (z.B. Linienbreite 0,37 und Wanddicke 1,11 oder Linienbreite 0,33 und Wanddicke 0,99), ansonsten kann es zu einer Unter- bzw. Überextrusion kommen. Dazu würde ich Dir empfehlen, alle Automatismen unter dem Menüpunkt "Gehäuse", die nach der Option "Unteres Muster für erste Schicht" folgen, probeweise zu deaktivieren, insbesondere die "Lücken zwischen Wänden füllen".

 

Beim Foto oben fällt mir noch das starke Stringing auf. Auch wenn Dir die Fäden egal sind - Ursache könnte eine etwas zu hohe Düsentemperatur sein. Beim weißen PLA von REC bzw. von AVISTRON muss ich z.B. 5°C bis 10°C unter der voreingestellten Temperatur von 210°C gehen, da ansonsten das PLA zu flüssig ist. Wenn dann noch die Kühlung nicht ganz optimal ist, kann es neben den Fäden auch zu diesem abgebildeten Fehler an der Außenwand kommen. 

 

Die Lücken im unteren Bild scheinen ebenfalls auf eine Diskrepanz zwischen Wanddicke und möglicher Anzahl von Bahnen hinzudeuten. Aber das ist nur Spekulation. Mann müsste die STL-Datei ausmessen und probeweise mit anderen Einstellungen slicen, dazu müsstes Du die Datei zur Verfügung stellen.

 

 

 

15 hours ago, JoergS5 said:

klingt so, als ob das Modell nicht als Kreis erkannt wird, sondern das CAD Modell z.B. aus Einzelflächen besteht

 

Das ist normal so. Im STL-Format gibt es weder Kreise noch Zylinder und auch keine Einzelflächen - es gibt nur Dreiecke, genauer gesagt nur die Knotenpunkte der Dreiecke

	...
	facet normal  0.000000e+000  -1.000000e+000  0.000000e+000 
		outer loop
			vertex 0.000000e+000  0.000000e+000  0.000000e+000 
			vertex 0.000000e+000  0.000000e+000  -2.000000e+000 
			vertex 5.000000e+001  0.000000e+000  -2.000000e+000 
		endloop
	endfacet
	facet normal  0.000000e+000  -1.000000e+000  0.000000e+000 
		outer loop
			vertex 5.000000e+001  0.000000e+000  0.000000e+000 
			vertex 0.000000e+000  0.000000e+000  0.000000e+000 
			vertex 5.000000e+001  0.000000e+000  -2.000000e+000 
		endloop
	endfacet
	...

Es geht also immer nur linear (mit G0 und G1) von Punkt zu Punkt. Das eine Bahn hinterher trotzdem wie ein Kreis aussieht, liegt an der Vielzahl der Dreiecke im Modell. Die Anzahl der Dreiecke, also die Feinheit des Modells, ist von der Toleranz abhängig, mit der die CAD-Software die STL-Datei erzeugt.

 

Viele Grüße

 

 

  • Like 1

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Das mit dem Kreis meinte ich anders, ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich meinte, wie die Objekte aufgebaut wurden, kann Ursache für Brüche wie Löcher oder Intersections geben. Eine Differenz direkt an den Objektgrenzen z.B. Ich dachte, die Druckfehler sind vielleicht an solchen Übergängen. Wenn man durch 3D Scan so eine STL erzeugt, wäre das möglich.

 

Ich vermute aber auch zu hohe Temperatur, auch wegen der Fäden. Bei zu hoher Temperatur kann auch das Filament verbrennen, dann entstehen Klumpen, und die lösen sich unkontrolliert, vor allem bei abbremsen/Richtungswechsel.

 

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