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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
Smithy

UM3 Printcore verstopft oder Feeder Problem?

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Hallo

ich habe meinen UM3 erst seit 3 Tagen, allerdings hatte ich heute schon 2x das Problem, dass er zu Drucken beginnt, aber kein Filament kommt - wie wenn der PrintCore verstopft wäre.

 

Heute Vormittag wollte ich mit einem bereits geladenen Filament drucken, er hat auch wie immer begonnen, aber es kam nichts. Ich habe dann einen Material Unload gemacht und neu geladen und dann hat es funktioniert.

 

Doch vorhin ist es mir gleich nach dem Load von einer anderen Rollen ebenso passiert. Altes Filament Unloaded, dann Spule gewechselt und geladen. Filament kam dann auch aus dem PrintCore und ich habe bestätigt. Danach gleich einen Druckauftrag geschickt, er hat begonnen, aber es kam nichts mehr raus. Danach habe ich wieder das Spiel mit Unload/Load gemacht und jetzt druckt er.

 

Was könnte hier das Problem sein? Spulen waren beide Ultimaker PLA Spulen. Settings etc. in Cura alles Default bzw. die Recommended Settings.

Ich habe auch schon an die derzeitige Luftfeuchtigkeit gedacht, wir haben hier in den letzten Tagen rund 75% RLF, allerdings habe ich die PLA Spule vorhin erst frisch ausgepackt, also die kann noch nicht viel Feuchte gezogen haben.

 

Die ersten beiden Tage, hat er problemlos funktioniert und da wurde schon einiges gedruckt und auch FIlement (Farbe) gewechselt.

 

Danke!

Gruß Christian.

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Leider weiß ich nichts über deine Einstellungen usw. Aber es klingt seltsam. Ich hatte sowas nur, als ich

versuchte, zu schnell für die eingestellte Temperatur zu drucken. Allerdings würde es dann nach einem

Entfernen und wieder einziehen auch nicht funktionieren, wenn man den selben Druck wieder startet - das

Problem ist ja noch nicht behoben....

Dein Heizbett ist kalibriert? Druckst du mit automatischer oder manueller Kalibrierung? Stimmt die Höhe

mit dem was du vorgegeben hast (Layerhöhe first Layer) überein? Kommt gar nichts, oder druckt er die

"Purge-Raupe" und ansetze des 1.ten Layers noch?

Wie schnell und wie heiß druckst du? Wenn du das Filament rausholst, wie sieht es aus? Ist es im Bereich

des Extruderritzels ausgekerbt? Lüft dein Extruder-Lüfter ab ca. 50 Grad mit (Stirnseite großer Lüfter hinter

der Klappe - nicht die seitlichen Bauteillüfter)?

 

Wir wissen hier halt noch nicht viel, daher die vielen Fragen... Sorry! Und Glückwunsch zu deinem UM3,

ich hab den Extended - hätte ich ein halbes Jahr gewartet, vermutlich den S5... Aber solides, gutes Gerät.

Hab in der kurzen Zeit schon einige Kg Filament "Platt" gemacht - einziges Problem sind Haftungsprobleme

bei schmalen hohen Teilen - und die gibt's bei der 3d Printlab Corsair F4U (1,9 m Spannweite) zu genüge -

hohe schmale Teile meine ich jetzt, nicht Haftung... Aber einmal vertan beim ersten Layer und meine Frau

hat das nicht regestriert, als Sie danach schaute und den Druck einfach gestartet - funzte ja die letzten

1,5 Wochen, also wird es schon... Ergebnis war dann, Teil losgerissen, an Düse "festgeklebt" und mitgefahren,

Druckkopf sauber in Filament "eingebacken". Beide Cores regelrecht eingegossen...! Das hatte ich bei meiner

ME109 auch schonmal erlebt, damals schrottete ich beim "Befreiungsversuch" einen Core. Die feinen Drähte

verkraften nichts... Aber jetzt habe ich die "Perfekte" Taktik mittlerweile: Im Baumarkt ein Heißluftfön/Lüfter

mit genauer Temperatureinstellung und paßende Reduzierdüse, sowie ein Flacher Schraubenzieher...

Aber das ist ein anderes Thema - falls mal sowas passieren sollte - momentan ist ja eher umgekehrt das 

Problem...

 

Gruß, Digibike

 

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Hallo Digibike

Danke für deine Antwort! Also zu meinen Einstellungen kann ich wenig sagen, ich verwende die Default Einstellungen (Recommended) in Cura für das UM Filament PLA welches ja automatisch erkannt wurde. Habe an den Einstellungen selbst nichts verändert. Drucke im Profil Normal und habe lediglich den Brim weggeklickt (Build Plate Adhesion) weil das für das Bauteil nicht nötig war.

 

Wenn das Problem auftritt, dann kommt gar kein Filament. Er macht ja z.B. auch zu Beginn dieses Häufchen links vorne, auch das kommt dann nicht mehr. Es schaut für mich so aus, als möchte er extruden, aber er bekommt einfach kein Filament. Dieses schaut aber nach dem Unload gut aus, keine Einkerbung wo es am Ritzel hängen geblieben wäre. Ich glaube auch, dass er das Filament vorschiebt, nur kommt nix aus der Düse raus. Ich denke ich muss beim nächsten mal einmal genau aufpassen, ob es einen Vorschub gibt oder nicht, dann kann man das ein bisschen eingrenzen. Die Spule hinten hatten jedenfalls keine Blockade, auf das habe ich geschaut.

 

Auf den Lüfter vorne muss ich beim nächsten mal aufpassen, Lüfter laufen, das hört man, aber ob der vordere gelaufen ist, weiß ich jetzt nicht.

 

Wie gesagt, ist mir nun 2x passiert, 1x ohne Wechsel der Spule und 1x gleich nach dem Wechsel. Heute habe ich wieder gewechselt und danach auch gleich wieder einen Job gestartet, ging problemlos und druckt schon brav. Lediglich der NFC Chip wurde heute nicht erkannt, kann aber an der Spule liegen, die habe ich neu ausgepackt. Kann also momentan nicht sagen, ob es an der Spule liegt oder am NFC Reader.

 

Aber ich hatte gestern generell ein paar komische Phänomene, die sich aber mit Ausschalten und Einschalten, beheben ließen. z.B. ist er einfach beim Printcore aufheizen hängen geblieben, geheizt hat er anscheinend nicht und der Balken am Display hat gewartet. Ging aber dann wieder problemlos.

 

Das mit der Haftung und zugestopften Druckkopf habe ich schon gehört, aber gut zu wissen mit der Heißluftpistole, sollte ich einmal in das Problem laufen - guter Tipp!

 

Gruß Christian

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Aber genau das macht keinen Sinn an der Sache: Wenn er Vorschiebt, aber nichts raus kommt, wo schiebt er es dann den hin? Eigentlich sollte er es vorschieben bis an die Düsenöffnung und dann geht´s nicht weiter, also "gräbt" er sich mit dem Ritzel in das Filament ein - es entsteht eine tiefe Einkerbung, die ein weiter transportieren unmöglich macht...

Diese Raupe vorne Links ist übrigens die sogenannte "Purge" Raupe. Damit wird die Extruderkammer vorgefüllt, damit während dem Druck konstant Druck in der Kammer anliegt und somit ein konstanter "Fluß" herstellbar ist.

Du kannst aber folgendes machen, wenn das Problem auftritt: Im Menü den aktuellen Core auswählen und auf Temperatur gehen.

Da kannst du a) sehen, was für eine Temperatur anliegt und b) diese bis zu 25 Grad +/- korrigieren. Damit kannst du dann sehen, was er macht und versuchen, ob es mit höherer Temperatur besser wird.

Cura und Standardprofil sagen mir jetzt leider gar nichts - verwende weder das eine noch das andere...

Aber du kannst beim Codegenerieren doch zumindest durch die "Reiter" klicken und dir die info´s "ziehen", die Cura da setzt...

Das mit dem Standard ist halt immer so ´ne Sache: Material hat Schwankungen, Geräte haben Toleranzen, Modelle sind unterschiedlich... Da sind Standards eigentlich nur ein Kompromiss. Und da kommts drauf an, was für einer... Wenn´s der

größte gemeinsame Nenner ist, super, aber wenn es wie in der Politik ist, dann ist es der kleinste gemeinsame Nenner - und

da wird unnötig viel Potenzial "verschenkt". Aber ist halt bequem, um schnell an Ergebnisse zu kommen... 😉

 

Gruß, Digibike

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Das klingt logisch, aber auch wenn die Temperatur nicht stimmen würde, dann müsste ja ebenfalls eine Kerbe am Filament, im Bereich des Feeders entstehen, weil er ja auch nicht weiterschieben kann.

 

Temperatur ist auf 200° eingestellt, habe ich gerade gefunden.

Mit den Default Settings hast du natürlich recht, aber ich bin 3D Druck Anfänger, es mein erster Drucker und den habe ich erst seit Donnerstag Abend. So gesehen, bin ich heil froh, dass es eine Art "Automatik" gibt, um einmal ein paar Ergebnisse zu bekommen - nichts ist frustrierender als so viel Geld für einen Drucker auszugeben und dann ist das Ergebnis schlecht. Von daher ein Lob an Cura, damit hatte ich sofort ein Erfolgserlebnis und jetzt geht es dann schrittweise an die ganzen Optionen.

 

Heute habe ich mehrmals Filament gewechselt und gedruckt, jedesmal ohne Probleme. Vielleicht war es ja auch nur ein ??? Problem und es tritt nicht wieder auf.

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Das bezweifle ich, dass der Fehler nicht mehr auftritt - wenngleich ich es dir wünsche... Aber solange du nicht weißt, was

da schief läuft und warum, weißt du halt auch nicht, wie du es verhinderst... Ich kann das leider nicht nachvollziehen, da ich

so einen Fehler noch nicht hatte... Ich habe übrigens vorher mir einen Bausatz (RF1000) gekauft und den "gepimpt"( auf Dual mit Lift-Funktion umgebaut, diverse Verbesserungen usw.), bevor ich dann nochmal richtig Geld für den UM3 hingeblättert hatte. Hat den Vorteil, dass man von Grund auf versteht, was da wo wie abläuft... 

Beim Filament auswerfen und neu Laden will er ja auch immer wieder neu kalibrieren, oder hast du da auch die "Automatik" drin?

 

Gruß, Digibike

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Ja momentan alles auf Automatik. Beim Filamentwechsel wollte er noch nie Kalibrieren, dafür vor jedem Druck. Aber das werde ich jetzt dann mal umstellen. Eigentlich stört es mich nicht und ich denke es kann nicht schaden, aber es dauert halt doch einige Zeit vor jedem Print.

 

Na ich werde jetzt einmal abwarten. Vorhin gerade wieder einen Job gestartet, diesmal ohne Filament Wechsel - kein Problem.

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Ich empfehl dir beim nächsten Baumarkt-Besuch in der KFZ-Abteilung mal vorbei zu schauen. Dort gibt es für 6-7 Euro

etwa sogenannte Ventillehren. Das sind Dünne Metallplätchen gestaffelt in 0,05mm Schritten von 0,05 mm bis 1,00 mm.

Damit kannst du recht schnell und genau a) das Bett Kalibrieren und b) kontrollieren, wenn du dir nicht sicher bist, dass

die Layerhöhe First Layer so paßt (z.b. bei Haftungsproblemen oder wenn der Layer zu Dünn aufgetragen wird).

Ich habe mir 0,20 mm und 1,00 mm da rausgemacht und eine Ecke, als Griffecke hochgebogen. Da kann ich , ohne

mir die Finger zu verbrennen oder auf das Bett druck auszuüben, die jeweilige Blattlehre schön zwischen Düse und

Bett schieben. Ich glaube nicht, dass das beiliegende Kalibrierblatt so dauerhaltbar ist... Ich verwendete es nur am

Anfang, um mittels Bügelmesschraube die Stärke rauszumessen - eben die 0,2 mm. Seither verwende ich es nicht

mehr und die Automatik ist bei mir eh aus, da ich eine DDP drauf habe - da spinnt die Automatik eh rum. Aber ich

habe jetzt 2 Wochen Dauerdruck, 24 h hinter mir. Morgens und Abends habe ich die Drucke gestartet und für 

Mittags auf SD vorbereitet - die hat dann meine Frau bei Druckende gestartet - mittlerweile kann Sie sogar Filament

wechseln... 😉 Und da habe ich kein einziges mal frisch kalibriert. War die Corsair F4U von 3D Printlab mit 1,9 m

Spannweite. Da sind einige Rollen durch den Extruder und das Teil besteht exakt aus einem Perimeter meistenteils.

Keine Probleme. Am anfang ist halt etwas Experimentierfreude angesagt - aber da ist der Lerneffekt deutlich höher,

als bei Automatik und vorgefertigten Standardprofilen - da lernst nichts...!

 

Gruß, Digibike

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Danke ist notiert und wird besorgt!

Das mit dem Experimentieren kommt sicher noch, man muss sich langsam herantasten. Das war auch einer der Gründe, warum ich mir keinen Bausatz gekauft habe, weil ich gleich ein gutes Ergebnis wollte. Jetzt kommt dann das Finetuning 🙂

Edited by Smithy

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Hi,

 

noch eine Idee woran es gelegen haben könnte (oder liegt, falls es wieder kommt). Achte darauf dass die print cores richtig im Druckkopf eingerastet sind. Ich hatte bei mir schonmal den Fall dass die print core zwar einen Kontakt hat, aber das schwarze Stück Plastik welches einrasten muss, nicht ganz drin war. Damit würde die Zuführung des Filaments erschwert werden.

Auch müsstest du zwei AA print cores haben. Schau mal ob die Cores einen Unterschied machen in den verschiedenen Slots im Druckkopf.

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Ich will hier noch ein kurzes Feedback zu dem Thema geben. Es ist nicht wieder aufgetreten - zum Glück und ich drucke jeden Tag mehrere Teile. 

 

Dabei sind auch etliche Filament Wechsel drinnen oder ich drucke mit dem vom Vortag geladenen, alles ohne Probleme. Ich kann mir nur vorstellen, dass es möglicherweise etwas mit der Luftfeuchtigkeit zu tun hatte. Wo es aufgetreten ist, hatte es bei uns fast schon tropische Temperaturen und Luftfeuchtigkeit. Obwohl es PLA war, spielte das vielleicht doch nich irgendwie hinein.

 

Wie auch immer, danke für eure Hilfe und ich hoffe es bleibt so wie es jetzt ist 🙂

 

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PLA wird weicher - vielleicht war die Temperatur genau so hoch, dass der Erweichungsgrad ausgereicht hat, dass die Zähne sich "reinfressen" konnten und dann geht nichts mehr ab einer Gewissen Tiefe...

 

Würde es erklären. Wenn dann noch der Rückstau entsprechend hoch ist (etwas hohe Geschwindigkeit und/oder etwas zu niedrige Temperatur),  dann bewegt sich das Material immer langsamer durch den Extruder-Stepper - bis die Kerbe tief genug ist, dass gar nichts mehr geht...

 

Danke für die Rückmeldung/info! Viel Erfolg beim Drucken - die heißesten Tage sind ja jetzt auch erstmal rum...;-)

 

Gruß, Digibike

Edited by Digibike

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