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taires

UM2 Fehler am Druckende - aufschmelzendes Filament

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Hallo zusammen,

 

von Arbeit wegen drucke ich häufig kleine Figuren als Prototypen für Studenten. Bisher geschah das auf einem UM1 und soll nun auf einen UM2 erweitert werden.

Nachdem zweiterer jetzt in Betrieb ist habe ich ein paar Testdrucke gemacht und stoße auf folgendes Problem:

IMG 20140304 140940 063

(grauer Druck UM1, bronzener Druck UM2)

Am Ende des Drucks schmilzt die Düse des UM2 die obersten Schichten auf und hinterlässt diesen Blob am Kopf der Figur, was beim Druck des Ultimaker1 nicht passiert(soweit möglich gleiche Einstellungen bei beiden Drucken).

Meine Vermutung ist, dass die Düse beim UM2 einfach um einiges heißer ist als beim UM1. Leider fand ich aber in Cura keine Möglichkeit diese herunter zu stellen(der UM1 druckt bei 215°C).

Gibt es andere, die das gleiche Problem haben oder schon eine Lösung fanden?

Danke, Taires

 

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Dieses Verhalten dürfte beim UM1 auch autreten. Kann es sein, dass beim Druck auf dem UM1 mehrere Teile gleichzeitig gedruckt wurden? Dann haben die einzelnen Layer nämlich mehr Zeit um abzukühlen.

Dies würde beim UM2 auch Abhilfe schaffen. Einfach das Teil mehrfach drucken oder mit anderen Teilen zusammen drucken.

In Cura gibt es noch die Möglichkeit die minimal Layer Time einzustellen. Dann wartet der UM2 die hier eingestellte Zeit bis der nächste Layer begonnen wird.

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Du kannst doch direkt am UM2 unter "Tune" Deine Wunschtemperatur einstellen. Auch kannst Du Profile erstellen, die im ausgeschalteten Zustand des Geräts gespeichert werden. Temperaturen von 180-260 Grad sind je nach Filament-Typ und gewählter Druckgeschwindigkeit möglich.

Das sieht irgendwie so aus, als würde die Düse am Druckende im oberen Bereich des Objekts stehen bleiben.

Fährt denn der Tisch am Druckende herunter, oder eventuell verzögert?

Markus

 

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hallo zusammen,

um mal nacheinander die Fragen zu beantworten:

@ sigi: Beide Drucker haben nur jeweils dieses eine Teil gedruckt, da war nichts anderes auf der Platte und die minimal Layer Time ist bei beiden Geräten auf 5 Sekunden eingestellt.

@ mins: danke für den Tip mit dem Profil, das hatte ich übersehen. Allerdings hatte ich die Temperatur für den Druck auf 215°C eingestellt(Erfahrungswert vom Ultimaker1). Was die Düse angeht, sie steht halt relativ lange über der Figur, weil die die Ebenen sich nach oben verjüngen. Am Ende fährt die Platte aber wie gewünscht nach unten.

@ qpac: Das Filament, dass ich für den Druck auf dem Bild verwandt habe, ist "Gold PLA" von Ultimaker, das war bei dem Drucker dabei. Ich habe den Druck allerdings mit dem grauen Material aus dem Ulti1 wiederholt und bin zum gleichen Ergebnis gekommen.

Nach eurem Feedback - danke dafür - ist mir gerade die Idee gekommen, dass gerade die Minimal Layer Time das Problem ist. Aber nicht, weil sie zu klein ist, sondern weil sie zu hoch sein könnte. Das Problem ist ja, dass das Programm diese zeitlich kurzen Layer nicht druckt und dann wartet, sondern diese Layer einfach langsamer gedruckt werden. Dabei steht die heiße Düse so lange über dem bereits Gedruckten, dass das Material wieder aufschmilzt.

Eine Option wäre, ein Script zu schreiben, dass die Düse eine kurze Schicht in normaler Geschwindigkeit drucken lässt und die Düse dann für Zeit X in eine Warteposition bringt, die weit genug vom Objekt entfernt ist. Leider bin ich kein Fachmann und kann keine derartigen Scripte schreiben.

Ein Workaround wäre natürlich, mehrere Objekte gleichzeitig zu drucken und die Option "One at a time" abzuschalten. Das ist aber nicht immer praktikabel.

Eine andere Option wäre, die minimal Layer Time auf 0 zu stellen und zu hoffen, dass bei kleinen Spitzen, diese einfach so schnell gedruckt werden, dass ein erneutes Aufschmelzen einfach nicht stattfindet.

Ich werde das mal probieren und mich dann nochmal melden.

 

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So ein 'Skript' gibt es in Cura. Die Option nennt sich 'Cool Head Lift' und findet sich in den 'expert settings'. Wenn Du gleichzeitig die Minimalgeschwindigkeit auf sagen wir mal 20mm/s oder so hochstellst, bekommst Du genau das, was Du möchtest.

Allerdings dürften diese Optionen normalerweise nicht bei einem UM2 in Cura angezeigt werden. Du müsstest unter den 'machine settings' den 'flavor' auf 'RepRap' umstellen und darum einige Einstellungen, die Du Dir gewohnt bist, am Drucker selbst zu machen, in Cura vornehmen.

EDIT: Wenn Du den flavor umstellst, kannst Du auch gleich das Flowthermostat-Plugin benutzen. Dieses stellt die Temperatur nach der 'aktuellen' Geschwindigkeit (im GCODE) ein.

 

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Was soll ich sagen, die Einstellung funktioniert sowohl auf einem Ultimaker 1 als auch auf dem Ultimaker 2 planmäßig und verhindert genau das Problem.

Eine Anmerkung wäre, dass beim Fahren in die Warteposition natürlich Materialfäden entstehen, die das Ganze etwas unsauberer machen, aber leicht zu entfernen sind. Soweit also voller Erfolg

 

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