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elefant

Druckgeschwindigkeit

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Hallo Ultimaker,

unter "tune" kann ich am UM2 während des Druckens die Druckgeschwindigkeit in % sowie die Extruder-Temperatur eingeben. Nur leider sind diese Einstellungen nach dem Abschalten verschwunden. D.h. ich muss sie bei jedem Druck neu eingeben. Kann ich diese Parameter auch über cura eingeben? Habe ich bisher noch nicht gefunden.

Vielen Dank, e

 

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Temperatur gibt es nur am Drucker. Damit wird sichergestellt, dass ein Objekt (gcode) mit verschiedenen Materialien gedruckt werden kann (die ja unterschiedliche Temperaturen brauchen).

Es gab das mal in Cura, wurde aber aus o.g. Grund wieder entfernt.

Die % der Geschwindigkeit bezieht sich auf den PrintSpeed in Cura.

Beispiel: Wenn Du in Cura die Geschwindigkeit auf 60mm/s setzt und als gcode speicherst, dann bedeuten 50% am Drucker dass mit 30mm/s gedruckt wird.

Aus diesem Grund bringt es nichts, wenn manche Leute bei der Frage nach Geschwindigkeit mit x% antworten. ;)

 

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Temperatur gibt es nur am Drucker. Damit wird sichergestellt, dass ein Objekt (gcode) mit verschiedenen Materialien gedruckt werden kann (die ja unterschiedliche Temperaturen brauchen).

Es gab das mal in Cura, wurde aber aus o.g. Grund wieder entfernt.

 

Hübsche Geschichte, aber leider nicht ganz richtig.

Dass die Temperatur beim UM2 (und nur beim UM2!) am Drucker eingestellt wird, ermöglicht tatsächlich, dass man (theoretisch) das gleiche Ultigcode-File für verschiedene Materialien brauchen kann. Wer aber versucht, ein für PLA 'optimiertes' Objekt mit ABS zu drucken, wird z.B. an den stark blasenden Lüfter keine Freude haben.

Man kann aber auch den GCODE-Flavor in Cura für den UM2 umstellen (auf 'RepRap'). Damit arbeiten die UM Original und damit wird auch der UMO+ arbeiten. Von entfernt also keine Spur.

 

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In älteren Cura-Versionen (Maschinenauswahl: UM2 > GCode Flavor > UltiGCode) gab es Temperatur-Settings in der Software und auch direkt am UM2. In späteren Cura-Versionen waren diese Temperatur-Settings dann nicht mehr existent. Ich vermute die doppelte Funktionalität hat so manchen Nutzer eher verwirrt als tatsächlich genutzt, und deshalb wurde diese zusätzliche Möglichkeit letztlich wieder gestrichen.

Ich fand es eigentlich ganz OK, denn Standard-Temperaturen hatte ich in meinen GCodes festgelegt und bei Bedarf am UM2 während des druckens nachreguliert. Der RepRap GCode Flavor bietet zwar mehr Einstellungs-Möglichkeiten, macht die Nutzung des UM2´s aber leider auch wieder etwas umständlicher.

Markus

 

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Vielen Dank für die Infos, die mir sehr weiterhelfen. Bedeutet GCode-Flavor ändern, dass in cura die Maschine z.B. von UM2 auf UM1 ändere, aber trotzdem mit dem UM2 (via SD-Card) drucke?

Vielen Dank, e

Nein, GCode-Flavor ändern bedeutet, dass Du den Flavor in den machine settings (Menu File oder Menu Machine) umstellst.

 

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Als UMO-Besitzer sage ich natürlich nein... ;)

Aber man muss halt an die eine oder andere Einstellung mehr beim Slicen denken. Und das automatisierte Startprozedere beim UM2 entfällt, d.h. es muss ein eigener Start-GCODE verwendet werden. @Nicolinux hat mal einen Anlauf genommen, den UM2-Startgcode zu reproduzieren. Am besten suchst Du mit Google nach dem entsprechenden Thread, die Forum-interne Suche taugt nichts.

 

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Der Ulti-Gcode bietet hauptsächlich:

- ein optimiertes UM2-Startverhalten

- eine gute volumetrische Material-Berechnung

- und generell eine geringere Options-Vielfalt.

Die RepRap-GCodes:

- erfordern zusätzlich manuelle Anpassungen für einen sauberen Start am UM2.

- Die Material-Menge für den korrekten Material-Transport (E-Steps per 1mm Filament) muss mindestens einmalig ermittelt werden.

- Und neben einem geringfügig größeren Funktionsumfang besteht die Möglichkeit der direkten Manipulation von Start-/ End-GCodes.

Damit der Ultimaker 2 mit dem RepRap GCode Flavor sauber (...nach dem Aufheizen und nicht schon vorher) startet:

1. Zur Vorbereitung für einen sauberen Start muss zuerst etwas Material via (MAINTENANCE > ADVANCED > Move material) aus der Düse herausbefördert werden. Der Material-Transport kann nach dem Aufheizen mit dem Einstell-Rad (Rechts-Drehung) durchgeführt werden. Die Düsen-Temperatur entspricht immer der aktuellen Auswahl (PLA / ABS / Custom) im Material-Profil des UM2.

2. Die Temperaturen in den entsprechenden Cura-Einstellungs-Feldern Speed and Temperature jeweils auf Null setzen / belassen und danach eine GCode-Datei ohne Temperatur-Einstellungen erzeugen / auf SD-Karte speichern.

3. Direkt am Ultimaker 2 unter MAINTENANCE > ADVANCED > zuerst die gewünschte Heiz-Bett-Temperatur (Heatup buildplate) einstellen und warten bis die Temperatur erreicht wurde, danach Düsen-Temperatur (Heatup nozzle) einstellen und warten bis auch die Temperatur erreicht wurde. Anschließend kann die gewünschte GCode-Datei zum Drucken ausgewählt werden. Der Druck beginnt dann in der hinteren linken Ecke ohne weitere Einschränkungen.

Alternativ können Wunsch-Temperaturen auch dauerhaft in Cura unter dem Reiter Start/End-GCode abgelegt werden. Nachfolgend ein Beispiel für 67 Grad Bett- und 220 Grad Düsen-Temperatur:

M190 S67

M109 S220

Jede nachfolgend erzeugte GCode Datei startet dann korrekt nach dem Aufheizen, vorausgesetzt Punkt 1 wurde beachtet und Die Temperaturen in den entsprechenden Cura-Einstellungs-Feldern Speed and Temperature sind auch hier jeweils auf Null gesetzt.

Damit beim RepRap GCode Flavor (Marlin/Sprinter) die korrekte Material-Menge (...original UM2 Knurled Wheel und Feeder-Stepper vorausgesetzt) berechnet wird, muss unter Machine Settings > E-Steps per 1mm Filament ein Wert eingetragen werden. Das entsprechende Feld darf nur für den Ulti-GCode Flavor Null enthalten. Probiere einmal Werte zwischen 330 und 370.

Für die volumetrische Material-Berechnung RepRap GCode Flavor (Volumetric) sollte ein Wert nahe 160 brauchbare Ergebnisse liefern.

Ändere die e-Steps in Zehner-Schritten, erzeuge einen Test-Würfel mit zum Beispiel 1x1x1Cm, und vermesse anschließend das gedruckte Objekt.

Markus

 

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