Jump to content
Ultimaker Community of 3D Printing Experts
Sign in to follow this  
polle

Cura - abhängikeiten der Werte

Recommended Posts

Hi Ultimaker Comunity!

Hab jetzt die ersten drucke mit meinem UMO+ hinter mir und versuche mich jetzt mit den Einstellungen von Cura ausseinander zusetzen. Leider gibt es da keine wirkliche Doku dazu.

Wenn ich z.b. die Layerheight oder die Nozzlesize (hab eine größere) ändere. Auf welche Faktoren bezieht sich das, wird nur der Weg anders berechnet, oder wird z.b. die Materialzufuhr geändert (was irgendwie sinn machen würde, aber ich mir nicht vorstellen kann)

Wenn ich am Ulticontroller die Druckgeschwindikeit erhöhe, wird er quasi nur schneller und vorschub bleibt gleich?

Viele Grüße

Polle

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

...

Wenn ich z.b. die Layerheight oder die Nozzlesize (hab eine größere) ändere. Auf welche Faktoren bezieht sich das, wird nur der Weg anders berechnet, oder wird z.b. die Materialzufuhr geändert (was irgendwie sinn machen würde, aber ich mir nicht vorstellen kann)

Wenn ich am Ulticontroller die Druckgeschwindikeit erhöhe, wird er quasi nur schneller und vorschub bleibt gleich?

...

 

Hallo Polle,

willkommen in der neuen Welt...! ;)

Auch wenn Du es Dir grad noch nicht vorstellen kannst, das funktioniert schon so, wie es auch sinnvoll ist.

Für den Drucker ist die Materialzufuhr letzlich auch nur eine Achse, die einen bestimmten Weg zurücklegt. Und selbstverständlich wird beim "Slicen" auch dafür der Weg passend berechnet, damit am Ende das richtige Volumen die Düse verlässt. Abgesehen von "Nozzle size" und "Layerheight" ist dafür übrigens auch der Durchmesser des Materials wichtig - und wird von Cura auch in die Rechnung einbezogen.

Mit den Einstellungen am Drucker ist es so ähnlich. "Speed" ist ja eine prozentuale Änderung und gilt für alle Achsen gleichermassen (auch für die Extruder-"Achse").

Die "Flow"-Rate hingegen wirkt sich auschließlich auf den Vorschub der Extruder-Achse aus (damit wird also allein der Materialfluss prozentual verändert).

Eine Möglichkeit, die Geschwindigkeit nur für die X/Y-Bewegungen zu ändern, gibt es am Ulticontroller gar nicht (und ist ja auch nicht notwendig).

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Ja cool, das macht Sinn und vielen Dank für die Details! :) Da kommt ein bisschen Licht ins Dunkel.

Kam auch nur drauf, weil ich beim ersten Versuch die Geschwindigkeit zu erhöhen einfach mehr gas am UltiController gegeben hab und gleich mal meine erste Verstopfte Düse geerntet hab. Was ja aber dann irgendwas anderes gewesen sein muss. Es waren Standard Settings Fastprint und 120% Speed am Controller. Dann hab ich mich gefragt obs an der Zufuhr lag, aber dann sollte ja das Druckergebnis leiden und nicht verstopfen. Temperatur waren 210° vielleicht war das zu wenig?

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

...

Es waren Standard Settings Fastprint und 120% Speed am Controller. Dann hab ich mich gefragt obs an der Zufuhr lag, aber dann sollte ja das Druckergebnis leiden und nicht verstopfen. Temperatur waren 210° vielleicht war das zu wenig?

Das kann gut sein. Es gibt da schon eine gewisse Logik... :)

Mehr speed = mehr flow = höhere Temperatur notwendig

Und umgekehrt: wenn man sehr langsam und mit geringer Layerhöhe druckt, reichen oft auch schon 190° für PLA.

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Meinst du mit Oberer und unterer Oberfläche quasi den Boden und den Deckel? Weil damit hätte der Nozzle (gefühlt will ich es auch immer mit doppel 'o' schreiben) Durchmesser nichts zu tun. Eher was mit der Layerdicke.

Was meinst du mit überschneidung? Die Überschneidung vom Infill? Wenn du eine Wandstärker von 0,4 setzt und eine 0,4 düse hast wirst du auch eine 0,4 Wandstärke bekommen.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Ja, ich rede genau von Deckel und Boden.

Stell dir vor, du druckst eine einzige Linie , diese hat dann eine breite von sagen wir mal 0, 4 mm wenn du nun die nächste Linie daneben druckst, gehe ich mal davon aus, dass sich beide Linien überschneiden damit eine Verbundfläche entsteht . Somit hätten wir dann keine 0,8mm sondern die breite der einzelnen Linien (sorry ich habe keinen Fachausdruck) weniger der Überschneidung Somit wären gewisse Wandungsstärken wie z. B. 0,9MM ungünstig weil wir ja quasi 3 Linien nebeneinander drucken müssten welche sich "ungünstig überschneiden würden *lach

Entschuldige es verwirrt mich selbst ein wenig, und bisher hatte ich auch schon keine Probleme beim drucken. Mir geht es halt um das theoretische wissen um bei evtl anstehenden Projekten die richtige Wahl zu treffen.

Gruß Tyler

Share this post


Link to post
Share on other sites

Der Wert für Deckel und Boden hat nichts mit der Linienbreite zu tun!

Wie nah die Linien zusammen gedruckt werden, wird schätzungsweise über die Nozzlebreite definiert.

Ansonsten wie du gemeint hasst, sollte man eine Wandstärke nehmen die durch die Düsenbreite teilbar ist. Und kein Problem, solche Gedanken sind ja wichtig damit man cura versteht und richtig einstellen kann :)

Share this post


Link to post
Share on other sites

Shell sollte immer ein Vielfaches des Nozzle-Durchmessers sein.

Also 0,4, 0,8, 1,2 usw.

Auch Bottom/Top sollte ein Vielfaches der Layerstärke sein.

Bei z.B. 0,15mm Layer ->Bottom/Top 0,6, 0,75, 0,9 usw.

Erste Layerstärke bei der Berechnung nicht vergessen.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Vielen herzlichen dank für die Tips!!

 

Bisher komme ich mit meinem ABS Projekt derzeitig nicht wirklich weiter.

Jedoch schildere ich euch vorher noch schnell die äußeren Umstände.

Da für mich von Anfang an klar war dass ich meine Projekte hauptsächlich in ABS umsetzen möchte,

habe ich mich als erstes nach meinem UM2 Kauf mit ein paar kleinen Modifikationen auseinandergesetzt wie, einer Plexiglas Türe einer Plexiglas Haube und einer 5mm Alu Dauerdruckplatte mit PEI beschichtung.

Nachdem ich nun fast fertig bin mit den ersten Modifikationen (erwarte nun nur noch einen Olsson Block mit Nozzles)

würde ich gerne noch ein Fan replacement Drucken was mir aber irgendwie nicht gelingen möchte.

Gedruckt habe ich mit ABS von Filamentworld beim ersten Versuch habe ich mit 260 Grad / 110 und beim zweiten mit 245 / 110 Grad gedruckt.(https://www.youmagine.com/designs/ultimaker-2-fan-shroud#!design-documents)

Hier ein Bild des Teiles was ich gerne drucken würde

gallery_40028_1892_57735.jpg

Versucht habe ich den Druck mit folgenden Cura Einstellungen

gallery_40028_1892_193810.jpg

Und hier das missratene Ergebnisgallery_40028_1892_1081514.jpg

Habt ihr evtl. den ein oder anderen Tip was bei mir falsch laufen könnte???

Für eure Antworten bedanke ich mich vorab schonmal !!

Gruß Tyler

Share this post


Link to post
Share on other sites

was genau schief gegangen ist, kann ich dir nicht sagen. Bevor du aber diverse Temperaturen ausprobierst, solltest über sowas die optimale Drucktemperatur/geschwindigkeit für dein Firmament rausfinden --> https://3drucken.ch/2013/01/optimieren-der-drucktemperatur.html

Ansonsten schaut der Rand irgendwie komisch aus und teilweise verbrannt?

Hab von ABS aber auch kein plan, hatte mein ersten abs druck nach 20 Minuten abgebrochen. Der Geruch ist einfach zu hart für Indoor :-|

Share this post


Link to post
Share on other sites

Habe mein Gerät weitestgehend auf ABS ausgelegt mit den ganzen Modifikationen, ich würde gerne Prothesen Ausdrucken und dafür eignet sich ABS vom Material her besser als PLA.

Evtl bastele ich noch einen Abluftschlauch an den Brutkasten (https://www.youmagine.com/designs/housingcover-ultimaker-2--3)der das Gerät auf Temperatur hält um den smell ein wenig einzudämmen ;)

Irgendwie glaube ich nicht dass es ein geschwindigkeits oder Temparatur Problem ist weil ich mich ja an die Angaben von Filamentworld gehalten habe.

Übrigens sind die ersten 3 mm höhe Perfekt gedruckt!!

PLA lässt sich ja wirklich toll verarbeiten, alles was ich in PLA gedruckt habe bisher ist echt top geworden.

Mal schauen ob sonst noch wer ne Idee hat.

Trotzdem Danke für deinen Tip!

Share this post


Link to post
Share on other sites

Habe mein Gerät weitestgehend auf ABS ausgelegt mit den ganzen Modifikationen, ich würde gerne Prothesen Ausdrucken und dafür eignet sich ABS vom Material her besser als PLA.

Evtl bastele ich noch einen Abluftschlauch an den Brutkasten (https://www.youmagine.com/designs/housingcover-ultimaker-2--3)der das Gerät auf Temperatur hält um den smell ein wenig einzudämmen ;)

Irgendwie glaube ich nicht dass es ein geschwindigkeits oder Temparatur Problem ist weil ich mich ja an die Angaben von Filamentworld gehalten habe.

Übrigens sind die ersten 3 mm höhe Perfekt gedruckt!!

PLA lässt sich ja wirklich toll verarbeiten, alles was ich in PLA gedruckt habe bisher ist echt top geworden.

Mal schauen ob sonst noch wer ne Idee hat.

Trotzdem Danke für deinen Tip!

 

Das mit dem Abluftschlauch solltest Du auf jeden Fall in Erwägung ziehen. Der Geruch ist ja nur ein "Nebeneffekt". Soweit ich weiß, sind ABS Aerosole als gesundheitsschädlich bekannt und das Einatmen sollte vermieden werden. In den Abluftschlauch gehört auch noch ein spezieller Filter, ich hab mich aber nicht wirklich intensiv damit beschäftigt, weil ich ABS für mich recht schnell ausgeschlossen habe...

Auf deinem Bild vom Druck sieht es einfach nach mittelschwerer "Underextrusion" aus...

Also ist möglicherweise die Druckdüse (teilweise) verstopft, oder es wurde zu schnell oder zu kalt gedruckt.

Außerdem ist für ABS zu viel "Lüfter" nicht gut. Das wird, wenn es geht, ganz ohne Lüfter gedruckt - oder zumindest so weit wie möglich reduziert. Was hast Du für einen Minimalwert eingestellt - und ab welcher Höhe - passt das zum Fehlerbild?

Dieses Modell hat ja viele "eklige" Überhänge, da wirst Du ganz ohne Lüfter nicht auskommen - ich fürchte, das geht nur mit "rantasten" um den besten Kompromiss zu finden...

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Danke erstmal für die Tipps!

Ob ein Hepa Filter wirklich nötig ist, werde ich bei Zeiten mal recherchieren ;)

Ich hab mir sagen lassen dass es Menschen gibt die in der Kunststoffindustrie mit Maschinen arbeiten die pro Sekunde mehr ABS durch ihre Nozzle hauen wie ich in einem Jahr, und das alles ohne irgend einen Filter. Klar habe ich hier irgendwo auch schon einen Thread über die Gefährlichkeit der Micro Partikel gelesen, bin aber noch nicht wirklich sicher was ich davon zu halten habe.

Da ich derzeitig Krank bin, hatte ich heute morgen ein wenig Zeit mich it meinem Holodeck auseinanderzusetzten. Und siehe da, ich denke ich habe den gröbsten Fehler beheben können.

ich habe Vorgestern die 5mm Dauerdruckplatte mit PEI Beschichtung welche hier im Forum als Sammelbestellung bestellt wurde eingebaut, und habe dabei die 3 Rändelschrauben um die Platte

zu Justieren nicht feste genug angezogen. So kam es zu vermehrten Vibrationen der Druckplatte was letztendlich zu meinem Resultat führte.

Derzeitig hab ich den nächsten Druckversuch am laufen welcher im vergleich schon viel besser ausschaut!

gallery_40028_1892_863218.jpg

gallery_40028_1892_722375.jpg

Jedoch ist es immer noch nicht wirklich Perfekt im vergleich zu dem Original Teil.

Bisher habe ich meine ABS Drucke komplett ohne Fan gedruckt , weil ich irgendwo gelesen hatte dass man so wohl die besten Ergebnisse erzielen könne.Evtl schreibe ich mal den original Ersteller an und frage ihn wie er es gemacht hat.

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now
Sign in to follow this  

  • Our picks

    • How to 3D print with reinforced engineering materials
      Ultimaker is hosting a webinar where we explain how you can achieve and maintain a high print success rate using these new reinforced engineering materials. Learn from Ultimaker's Product Manager of Materials and top chemical engineer Bart van As how you can take your 3D printing to that next level.
      • 0 replies
    • "Back To The Future" using Generative Design & Investment Casting
      Designing for light-weight parts is becoming more important, and I’m a firm believer in the need to produce lighter weight, less over-engineered parts for the future. This is for sustainability reasons because we need to be using less raw materials and, in things like transportation, it impacts the energy usage of the product during it’s service life.
        • Like
      • 12 replies
×

Important Information

Welcome to the Ultimaker Community of 3D printing experts. Visit the following links to read more about our Terms of Use or our Privacy Policy. Thank you!