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bogus

Unterextrusion, aber wieso?

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Hello Druckfreunde,

ich habe jetzt seit ein paar Wochen einen UM2. Leider habe ich neuerdings echte Probleme mit Unterextrusion. Konkret geht es um dieses Teil:

l5NmI2E.jpg

oder

HUaASCu.jpg

Den Druck brach ich jeweils ab, weil das mittlere Layer wieder Löcher aufwies.

Ich drucke mit PLA aus Cura vom Mac mit 0.07 Layer height, 3 Perimeters (1,2mm), 30% Infill density und 45mm/s speed. Temperaturen habe ich alles zwischen 195° und 230° ausprobiert. Zudem habe ich das Teil mit Filamenten von 3 unterschiedlichen Anbietern gedruckt. Leider immer mit dem selben Ergebnis.

Die Shells werden immer recht gut gedruckt, die Deckschichten und das Infill allerdings nicht.

Ich habe hier noch zwei Bilder angehängt, die andere Teile, aber mit ähnlichen Einstellungen zeigen.

ztYAReu.jpg

Layer kaputt.

8Q8saG6.jpg

Infill nicht geschlossen.

Ich habe mehrfach die Spitze nach der Atomic Methode gesäubert, was aber keine Verbesserung bringt.

Was kann ich tun?

 

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Hi Bogus,

wenn alle Einstellungen passen, solltest Du vll. mal den Feeder checken.

Vll. Ist die Vorspannung auf das Fillament zu gering = Unterextrusion.

Ich habe mir "roberts" feeder ausgedruckt, den kann man wirklich gut und einfach einstellen.

Ein verschlissenes coldend (teflon) kann auch zu Unterextrusion führen. Meines war nach 250 Druckstunden durch und wurde ersetzt. Hatte auch große Probleme mit unterextrusion und verstopfter Düse. Nach dem Austausch hat er wieder gedruckt wie neu;-)

Gruß

Chris

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danke für die vielen Kommentare.

@visu-al: Stimmt. ich hatte die top/bottom layer settings zu niedrig eingestellt. Das Teil ist nur eine von 2 Seiten, die später verklebt werden sollen, daher wollte ich das baselayer so dünn wie möglich haben. das frisst schließlich immer am meisten Zeit. Blöd, dass man in Cura bisher Top und Bottom Layer nicht separat voneinander steuern kann. In Simplify3D geht das.

Das problem mit den löchern in der Decke ist somit gelöst, ich finde aber trotzdem, dass das Infill irgendwie "pickelig" und ungleichmäßig aussieht.

@chris: 250 Stunden hat meiner noch lange nicht runter. Bisher vertraue ich auch dem Feeder noch. Allerdings weiß ich, dass diese Teile gerne die Wurzel allen übels sind. Für den MBI Rep 2 den ich auch betreue habe ich ein Extruderteil selbst entwickeln müssen um das Teil zu einem gleichmäßigen Druck bewegen zu können.

Werde das Ganze Teil jetzt noch mal mit S3D slicen und optimieren.

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Bei mir war der Teflon Coupler nach unter 100 Stunden kaputt da ich das Filament nicht abgerundet hatte, wusste nicht dass das etwas beschädigen konnte da ich vorher einen DirectDrive Extruder hatte. Nach 1000 Stunden habe ich den dann gewechselt nachdem ich in der Zwischenzeit alle anderen Werte angepasst habe (und den Fehler überall nur nicht da gesucht habe) damit alles so rauskommt dass es passt. S3D habe ich von Anfang an genutzt, finde ich auch um Längen besser, nur zwischendurch mal angetestet um sicherzustellen dass es in beiden Programmen zu gleichen Fehlern kommt.

Die Empfehlung von Ultimaker war glaube ich nach 500 Stunden den Teflon Coupler zu wechseln. Am besten gleich bestellen, bei mir haben die fast einen Monat gebraucht den zu liefern obwohl er auf Lager war. Und am besten mit Paypal bezahlen, bei mir gabs einen Fehler mit einer Doppelbestellung. Die haben mir drei mal versprochen mein Geld zu erstatten und nix ist passiert. Am Ende habe ich es über Paypal zwangseinfordern können.

 

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Hallo,

auch wenn das Problem behoben ist: Der Effekt nennt sich "pillowing", vielleicht hilft Dir der Link beim Feintunen.

Ich vermute stark, dass es auch damit zusammenhängt, dass deine Schichtstärke 0.07mm beträgt und deshalb nur sehr sehr wenig Filament extrudiert wird, was dann nicht ausreicht, um die Lücken im Fill zu überbrücken. Es könnte helfen, bei Cura "die Top/Bottom Speed" (nicht Bottom Layer Speed!) auf 25mm/s zu stellen und den Rest normal schnell zu fahren. Schade tatsächlich, dass Cura nicht zwischen Top und Bottom unterscheidet... :(

Beim Infill vermute ich, dass es im Grunde ein ähnliches Phänomen sein muss.

Hier wäre auch interessant, ob Du "Combing" benutzt und evtl hohe Travel Speed?

Diese Kombi führte bei mir schon öfter mal dazu, dass der Druckkopf den Fill aufgerissen hat, was dann Folgefehler in den nächsten Schichten verursachte.

Ich habe mit meiner 0.3mm Nozzle auch die Erfahrung gemacht, dass bei Top/Bottom Thickness von 0.6mm eine Layer Thickness von 0.2mm (= 3 Layer Top Fill) trotzdem deutlich weniger Pillowing erzeugt als dasselbe mit 0.1mm Layern (= 6 Layer Top Fill). Dementsprechend sollte der Effekt bei 0.07 noch stärker auftreten.

Achso: Welche Flow Rate hast Du bei 195°C bzw. 230°C benutzt?

Schöne Grüße,

Lars

 

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