Jump to content
Ultimaker Community of 3D Printing Experts
3Dimensionen

Neuer Feeder für unsere Ultimaker

Recommended Posts

Guten Morgen Community,

ich möchte an dieser Stelle mal kurz von unserem neuen Feedertest berichten.

Es ist klar, dass der BondTech momentan das Beste auf dem Markt ist, jedoch gibt es mittlerweile echte Alternativen, die ihre Dineste auch sehr gut verrichten und preislich auch für den schmäleren Geldbeutel erschwinglich sind.

So nun der Feeder der Firma Plastikprint, Markus Müller.

Der Feeder ist einfach aufgebaut und dennoch sehr, sehr wirksam.

Wie viele bereits wissen, sind unsere Ultimaker² im gewerblichen Dauereinsatz und da ist Zuverlässigkeit ein sehr wichtiges Kriterium. Wir haben all unsere Drucker auf BondTech umgerüstet und dennoch teste ich sehr gerne neue und innovative Gimmicks für unsere Drucker.

Es vergeht kein Tag, an dem man die Dinge nicht ein bisschen besser machen kann.

Markus hat uns einen seiner Feeder zur Verfügung gestellt und ich muss sagen, alle Achtung!!

Wir drucken gerade auf dem Testdrucker PLA von Material4Print (weiß), bei 223°C und 63mm/s Druckgeschwindigkeit. Der Feeder von Markus drückt das Filament sauber und sehr gleichmäßig durch die Tube. Die ersten Ergebnisse haben uns überzeugt. Saubere Drucke, mit einer Oberfläche und Qualität, die einem BondTech ebenbürtig sind. Unschlagbar ist natürlich der Preis. Das ist echt der Hammer! Zukünftig sollen die Teile des Feeders lasergesintert werden, wie beim BondTech.

Wer also eine Alternative zu den originalen Fehlkonstruktionen von Ultimaker sucht, wird bei Plastikprint fündig. Markus ist ein kompetenter und äußerst freundlicher Kollege, der ständig innovativ arbeitet.

Bilder kann ich auf Wunsch gerne hier einstellen oder zusenden.

Weiterhin Happy Printing

Der Peter

Share this post


Link to post
Share on other sites

So, in diesem Zuge hab ich mich auch mal hier registriert.

Danke Peter für die Lobpreisung :D

Der Feeder, den Peter von mir hat ist noch ein Prototyp und wird derzeit noch getestet. Die Version in 1,75mm ist schon länger auf dem Markt und auch in meinem Shop zu haben.

Die 3mm Version wird (zumindest testweise) noch ein Getriebe bekommen, welches nicht nur eine Untersetzung sondern auch eine thermische Trennung des Förderzahnrades zum Motor ermöglicht.

Habe Peter heute den Prototyp des Getriebes geschickt, eine kleine "Notkonstruktion" aus den Teilen, die ich noch auf Lager liegen hatte.

Das Getriebe wird noch mal umkonstruiert und somit dann auch ein gutes Stück kompakter.

Ein Geared Nema17 wäre zwar wesentlich kompakter als das Getriebe, allerdings fehlt mir hier die thermische Trennung zum Förderzahnrad. Zudem ist diese Lösung um einiges günstiger als ein Motor mit Getriebe. Man kann den originalen Motor einfach weiterverwenden. Umkehrspiel wird das Getriebe auch nicht haben.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Aktueller Stand der Testdrucke.

Der Extruder wurde komplett überarbeitet und ist nun auf Riemenantrieb erweitert worden.

Die ersten Testdrucke mit PLA und ABS sind vielversprechend verlaufen.

Eine Druckgeschwindigkeit von 70-100mm/s ist problemlos machbar, wobei der UM² hier schon an seine Grenzen kommt. Das Hotend (bei uns OlssonBlock) hat trotz 40W Heizpatrone mächtig zu tun, damit es mit Heizen nachkommt. Es geht, jedoch muss man ausreichend testen, um die optimalen Einstellungen zu finden.

Der Extruder drückt das Material sehr kräftig und extrem gleichmäßig durch die Tube. Die einzelnen Layer sehen super gleichmäßig aus und wir haben das Gefühl, dass die Bauteile stabiler sind. Das Extrudieren ansich ist besser, als beim BondTech. Durch die thermische Trennung von Nema und Extruder, kann sich die Wärme nicht mehr auf das Filament übertragen, was sich in einem gleichmäßigen Extrudieren darstellt. Auch beim BondTech überträgt sich die Wärme des Nemas auf die Ritzel und weicht, gerade bei sehr langen Drucken, das Filament auf. Bei extrem vielen Retraktionen versagt hier auch der BondTech, wobei der neue Extruder lustig weiterarbeitet. Drucke, mit mehr als 20 Stunden, stellen somit keine Herausforderung mehr dar. Vorausgesetzt, der Rest des UM ist gut eingestellt und funktioniert zuverlässig. Selbst flexible Materialien sind nun für einen Ultimaker keine Hürde mehr. Wir drucken momentan Innoflex von Innofil mit über 50mm/s!!

Der Extruder ist auch für viele andere 3D Drucker kompatibel, insbesondere für den UM-Original und alle Folgemodelle.

Ein riesen Vorteil des neuen Extruders ist seine "Einfachheit", so dass ein Umbau für einen versierten Bastler, keine 20 Minuten dauert. Es muss kein Kabel neu eingezogen werden. Der vorhandene Nema wird so wie er ist weiterverwendet. Diese "Einfachheit" zeigt sich dann auch beim Späteren Verkaufspreis - dieser wird deutlich günstiger sein, als die eines BullDog oder BondTech.

Leider kann ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Bilder veröffentlichen, da das Prinzip des Extruders, rechtlich geschützt werden soll.

Bei Interesse, könnt Ihr euch an Markus Müller (PlastikPrint) oder an mich , per PN, wenden.

Wir werden Euch auf dem Laufenden halten, wie es weitergeht und ab wann der Extruder zu kaufen ist.

LG

Der Peter

Happy Printing

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hehe... ist eigentlich nur eine Umkonstruktion meines 1.75-er Extruders mit Getriebe als feature, damit das ganze auch die nötige Kraft und Genauigkeit beim 2.85/3-er Material bekommt.

Ich hoffe mal er wird euch allen das Drucken erleichtern :)

Dauert wohl nicht mehr lange, dann ist er auch bei mir im Shop zu haben. Nur teste ich lieber erst ein wenig, bevor dann hinterher viele Kunden da stehen und Probleme damit haben.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Thomas,

wir sind zwar noch am Testen und haben jetzt gute 50 Stunden Druckzeit auf dem Extruder. Ohne Probleme! Ich habe versucht, das layerbild mit der Kamera einzufangen - keine Chance. Das Layerbild bei 0.1mm Layerhöhe ist so fein, dass man einzelne Linie mit dem Auge nicht wirklich erkennen kann. Das gesamte Druckbild hat sich deutlich verbessert, da der Extruder durch die Getriebeübersetzung sehr, sehr gleichmäßig extrudiert. Ein Feederknacken wie beim Ultimaker üblich, ist Vergangenheit.

Du kannst Dich gerne an Markus (PlastikPrint) wenden und nachfragen, wann er den Feeder/Extruder zum Kauf anbieten wird. Wir testen derweil noch weiter, damit die Kunden später genauso zufreiden sein können, wie wir es sind.

LG

Der Peter

Happy Printing

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hier ist ein erstes Bild von unserem neuen Extruder.

Und ja, er hat einen Schwenkmechanismus!! So wie sich der Druckkopf bewegt, wird der Feeder nachgeführt.

Das hat den Vorteil, dass die Tube gekürzt werden kann und sich somit der Backlash verringert. Das ganze Bauteil wird auf der Deckplatte des Druckers (hier beim UM² ) verklebt und dadurch ist der Nema vom Gehäuse schallentkoppelt.

Das lauteste Geräusch am Drucker sind nun die seitlichen Bauteillüfter und auch da werden wir eine Lösung anbieten können. :)8)

Dieser Feeder/Extruder ist für alle Ultimakermodelle und andere Bowdentube 3D Drucker geeignet. Gerade die Ultimakerextruder sind ja bekannterweise nicht gerade eine Ingenieurskunst. Jeder von uns Nutzern hat sich schon damit herumgequält. Unser Feeder ist eine echte Innovation und so macht 3D Druck mit einem Ultimaker wieder Freude, warum? Weil man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann - den Druck.

LG

Der Peter

Happy Printing

Extruder.jpg.2143fb92d6959f1a75130cd404280bac.jpg

Extruder.jpg.2143fb92d6959f1a75130cd404280bac.jpg

Share this post


Link to post
Share on other sites

Wundert mich ehrlich gesagt nicht, wenn ich mir den UM original-feeder anschau...

Im allgemeinen scheint der Ulti eher "gewinnmaximiert" konstruiert zu sein.

Nun, der Feeder muss ja nicht unbedingt schwenkbar sein. Man könnte ihn auch starr an der Rückwand montieren, so dass der Bowden einen ähnlichen Weg nimmt wie beim originalen Feeder.

Jedoch hat sich eben gezeigt, dass die Rückwand die Vibrationen im Extruder/Motor, welche so nicht zu hören sind verstärken und hörbar machen, wie ein Resonanzkörper.

Da könnte ich ggf. eine schallentkoppelte Aufhängung konstruieren.

Ggf. ließe sich so auch beides kombinieren, damit der Extruder schwenkbar ist und man den Bowden kürzer halten als auch das Ultitop verwenden kann.

Gibt es sonst noch etwas, was ich bedenken/einbeziehen sollte?

Share this post


Link to post
Share on other sites

Ich denke der Feeder ist eher dem Aussehen geschuldet weil er so natürlich besser aussieht als wenn die Technik ausserhalb liegt. Der Ultimaker 2 ist von der Sache her im allgemeinen nicht schlecht und hat (in meinen Augen)wenig Schwachstellen für einen Out of the Box Drucker. Wobei ich zugeben muß, daß es auch der erste ist den ich nicht selbst gebaut habe. Habe vorher einen I3 und einen constructionzone Bausatz (Deltaprinter) gehabt. Beide hatten definitiv mehr Macken als der UM2 ! Wenn ich mir heute einen kaufen würde dann wohl eher den Raise 3D N2. Ein Bekannter hat den N1 und es ist ein super Gerät. Allerdings auch hier: Der Extruder wurde -zwecks besseren Aussehens -mit 2 Plexiglasplatten bestückt die eine Verwendung von weichem Material fast unmöglich macht.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Das mit dem schwenkbaren Feeder ist schon ok, da kann man wie gesagt am Ultitiop (ist ja auch nur ein Bausatz mit Einzelteilen) was machen. Schau ich mir mal an wenn Ihr Euren Feeder fertig und ich ihn mir gekauft habe. Wenn ich dann irgendwann eine Idee habe lasse ich sie euch zukommen.

Gruß Thomas

Edited by Guest

Share this post


Link to post
Share on other sites

Klar, gerne. An Verbesserungsvorschlägen bin ich immer interessiert.

Ohne Kritik kann man schließlich auch nix besser machen.

Beim Ulti würde ich schon so manches bemängeln.

Das Gehäuse ist eher labil als stabil, mit der Parallelität der Wellen muss man leben da nicht einstellbar (wenns Gehäuse sich mal verzieht kann man die Wellen kaum nachjustieren), die 6-er Wellen im Kreuz sind zu dünn (8-er Wellen würden da mehr Sinn machen), die Motoren sind etwas schwach und die fehlende Elektronikkühlung, die max. 1250mA zulässt, ohne dass der magische Rauch aufsteigt ist auch nicht unbedingt sinnvoll.

Zudem die fehlende Möglichkeit, die Riemen vernünfitig zu spannen. Auch die Bauplattform hat ihre Schwachstellen...

Das sind mal so die gröbsten Sachen, die mich an dem Drucker stören. Allerdings finde ich auch einige Sachen an dem Drucker gut. So ist es ja nicht.

Das mechanische Prinzip ansich ist gut, auch dass man die meisten Einstellungen über die Firmware vornehmen kann, die an anderen Druckern/Elektroniken über die Hardware eingestellt werden müssen, wie z.B. der Motorstrom...

Allerdings würde ich mir für das Geld eher 3-5 Drucker selbst bauen (selbst bauen is halt billiger als Fertiggeräte kaufen, kann ich aber auch nachvollziehen warum das so ist, da ich mich mit dem Thema auch schon beschäftigt habe).

Es gibt aber auch deutlich schlechtere Drucker für ähnliches Geld, das sollte auch erwähnt werden.

Wenn ich mal dazu komme baue ich mir selbst mal einen mit entsprechenden Änderungen auf... mal schauen wie das dann aussieht.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Ich stimme dir bezüglich der Problemstellen zu. Allerdings druckt er eben wenn Du ihn auspackst recht gut ( hab ihn vor 3 Wochen gekauft). Verbesserungsbedarf gibt es natürlich immer.

Ich habe hier noch ein Selbstbauprojekt mit 10er Wellen, Kugelumlaufwellen und Extrudern mit echtem Getriebe zu liegen (35x35x35 Bauraum). Das ganze im Industrierahmen. Er ist soweit aufgebaut, muß allerdings noch mit einer Elektronik versehen werden und auch ein Heatbed suche ich noch. Der ist natürlich eine ganz andere Klasse als der Ultimaker. Allerdings sind auch die Bauteile schon so teuer wie der Ulti.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hehe... zufällig hab ich nen Hersteller für Silikonheizmatten an der Hand, der auch günstig Sondermaße produziert.

Zwar ein Chinese, aber dafür günstig...

Bei der Elektronik würde ich ne 32-bit nehmen, etwa nen RADDS oder nen MKS S.

Ist aber nen anderes Thema und gehört eigentlich nicht in diesen Thread.

Was verstehst du unter "echtes Getriebe"?

In meinem Extruder verwende ich einen Zahnriementrieb, das ist auch ein echtes Getriebe.

Der Grund, warum ich mich nicht für ein Zahnradgetriebe (z.B. für einen geared Nema) entschieden habe sind folgende:

- thermische Übertragung der Motorhitze auf die Abtriebswelle des Getriebes

- nicht wirklich spielfrei

- etwas zu große Untersetzung (gängig sind 5:1-Getriebe bei den geared Nemas)

- höhere Geräuschentwicklung

Einzige Nachteile der Riementriebe sind die Dimensionen.

Mit einem Planetengetriebe kann man sehr kleine Baugrößen realisieren, die Riementriebe sind immer etwas größer.

Edited by Guest

Share this post


Link to post
Share on other sites

So in etwa (ist nicht meins, aber vom Aufbau her gleich):

http://www.3ders.org/articles/20131231-all-metal-next-gen-3d-printer-extruder-from-micron.html

Heizmatte ist nicht mein Fall. Ich möchte eigentlich eher ein 35x35 Alubett 24 V (soll per SSR angesteuert werden) RADDS (1.5) habe ich bereits im Constructionzone drin :) Problem ist immer die Lieferbarkeit der Teile wenn sich mal ein Board verabschiedet. Ist mir schon 2 mal passiert. Hab nun zwar 2 Ersatzboards hier zu liegen, aber ich muß da nicht einen weiteren Drucker damit ausrüsten. Sollte ich irgendwann das Teil auch auf der X/Y mit Kugelumlauf ausrüsten wird es sicher ein RADDS werden.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now

  • Our picks

    • Architect Design Contest | People
      The goal of this contest is to design a set of people figurines that could be used in such a project to make an area, office or mall seem populated. 
      Think of different types of people in different environments, like walking people, people standing still, working people, and both men and women.
       
      • 31 replies
    • Taking Advantage of DfAM
      This is a statement that’s often made about AM/3DP. I'll focus on the way DfAM can take advantage of some of the unique capabilities that AM and 3DP have to offer. I personally think that the use of AM/3DP for light-weighting is one of it’s most exciting possibilities and one that could play a key part in the sustainability of design and manufacturing in the future.
        • Like
      • 3 replies
×

Important Information

Welcome to the Ultimaker Community of 3D printing experts. Visit the following links to read more about our Terms of Use or our Privacy Policy. Thank you!