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Retraction-Weg bei Ultimaker 3

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Hallo,

ich bin derzeit bei meinem Ultimaker 3 Extended als ultimativen "Härtetest" eine ME 109 von 3D Print Lab am drucken. Soweit alles auch gut. Das Teil wird ja im Prinzip aus einer einzigen Dünnen Wand mit verstärkungsrippen gedruckt. Dabei entstehen teilweise einige Retracts.

Da ist nun das Problem: Es entstehen so hässliche "Blobs" an der Oberfläche. Bin noch nicht ganz schlau

draus, ob das vom Absetzen oder dem anschließenden Ansetzen resultiert. Vermute aber ersteres...

Habe da schon einige Versuche gestartet. Anfangs waren als Default in Simplify aberwitzige 6,5 mm(!?)

eingestellt. Mittlerweile bin ich auf 4,2 mm runter. Gibt es da eine Info, was für einen Wert der UM3 da

braucht um vernünftig zu arbeiten? Hatte bisher nur Direct Drive, da waren Werte unter 1 mm meist ok,

aber bei Bowden muß ich ja irgendwie noch das Spiel mit rausmessen und dazu addieren, damit das hin haut.

Der eigentliche Retract wäre aber eigentlich zu spät, da die Kammer ja noch unter Druck ist, wenn der

Retract kommt, also habe ich das letzte Stück vor dem eigentlichen Retract ohne Förderung eingestellt. Da

habe ich bei PLA 2,8 mm bis jetzt. Aber das hilft noch nicht richtig weiter... Setze ich aber auch nur 2 Hunderstel negativ bei Extra Restart distance, um die "Knubel" zu verhindern, so quittiert er mir das sofort

mit Löchern in der Oberfläche! Wie wenn die Kammer schon zu leer wäre...

Steh da gerade etwas auf dem Schlauch, wie ich die Oberfläche sauber gedruckt bekomme...

Versuche jetzt noch mal mit dem Retractspeed etwas zu spielen und auf 225 mm/s oder mehr zu setzen, um etwas mehr "Vakuum" beim Retract

zu erzeugen. Mal sehen... Aber vielleicht weiß einer ja, woran es noch hebt, bzw. welchen Retract er genau braucht... Über Tipps würde ich mich riesig freuen!

Gruß, Christian

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Hi,

probier doch mal zum Vergleich mit Cura 2.5 zu drucken. Cura wurde für den UM3 optimiert, S3D nicht. Wenn es damit besser funktioniert, kannst du alle Print Settings in Cura aktivieren und dir dort die Werte abschauen und in Simplify 3D übernehmen.

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Ich bin bei meinem kleinen Fummelteilen (0,2er Düse, 100 Wände) mittlerweile dazu übergagangen, das ganze Retractgerumpel weg zu lassen. Und dank vielfälltigem Entgratungswerkzeug stören dann auch die ganzen Fäden nicht mehr.

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Ich bin bei meinem kleinen Fummelteilen (0,2er Düse, 100 Wände) mittlerweile dazu übergagangen, das ganze Retractgerumpel weg zu lassen. Und dank vielfälltigem Entgratungswerkzeug stören dann auch die ganzen Fäden nicht mehr.

 

Da du das gerade erwähnst - ein Trick ist es auch ein "dummy" Objekt noch zu drucken welcher Cura zwingt bei jedem Layer einen anderen Weg zu nehmen um das Dummy-Objekt zu erreichen. So kannst du die Platzierung der dünnen Fäden etwas steuern :)

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Halli hallo...

ich nutze aktuell 2 Drucker.... den CTC Clone (privat) und den Ultimaker 3 (dienstlich)... außerdem ist noch ein Renkforce hier auf Arbeit verwendbar.

Insgesammt bin ich von den Blobs die beim UM3 entstehen teils frustriert, oder enttäuscht. Aktuell soll ich ein Gehäuse (20 Stück) für eine Platine drucken. Diese soll auf 4 Zapfen (3mm) aufgesteckt werden... die Zapfen werden aber leider unrund, hässlich und sind nicht maßhaltig. Platine passt nicht drauf. Natürlich könnte man das Design des gehäuses ändern, damit das garnicht erst passiert... das schlimme ist, mit einem weiteren Drucker der bei uns steht (Renkforce RF1000) klappt das!

Ich drucke ebenfalls mit Simplify 3D, weil ich das eben schon kenne, und ehrlich gesagt nicht für jeden Drucker ne andere Software benutzen will. Mit dem CTC klappt das Drucken dieser Zapfen, dieser hat ja auch den Vorteil des direkten Filamentantriebs am Extruder.

Der UM3 nutzt ja nen Bowdenzug... was zu den scheinbar schon bekannten Nachteilen führt (Beginn und Ende der Materialförderung sind wenig exakt)....

ich bin nun wegen der oben genannten Aufgabe auf der Suche nach Lösungen, und stolpere dabei leider irgendwie immer wieder über die oder ähnliche Aussage(n):

probier doch mal zum Vergleich mit Cura 2.5 zu drucken. Cura wurde für den UM3 optimiert, S3D nicht.

solche Infos kann man öffters im Web lesen, und ehrlich gesagt bin ich darüber etwas enttäuscht!

Ich wünschte mir eine bessere und erfolgreichere ZUSAMMENARBEIT mit UM und anderen Programmen, anstatt immer den Hinweis zu bekommen, Cura ist doch besser, denn "die von s3d" kennen unsere Tricks ja nicht.

Fakt ist.. ein und das selbe Teil dauert z.B. mit PLA und s3d zB 7 Stunden, währen Cura mit "Fast Option" grob 12 Stunden braucht... bei "normaler Qualität" gleich mal 22 Stunden!!!?? (standard-Parameter...)

Natürlich kann man extrem langsam drucken und dadurch die Qualität verbessern... dann hätte man aber auch den Vorschub direkt auf den Extruder montieren können, denn ein Geschwindigkeitsvorteil (wegen kleinerer zu transportierender Masse) ist damit ja eh passe.....

by the way....

@ Ultimaker... kennen Sie diesen Vergleich?

Also:

1) ich wünsche mir bitte etwas mehr Zusammenarbeit und Knowhow Austausch, anstatt Selbstbeweihräucherung wie gut doch alles von UM ist...... denn wenn ich den Preisunterschied von ctc und UM3 hinzuziehe, muss sich UM womöglich schämen, auch wenn ich das anheben der 2ten Düse absolut genial finde ;-)

2) ich bräuchte bitte einen Tipp, wie man diese Blobs beim Retract weg bekommt... wann entstehen die eigentlich? ich meine ja am ende eines "Druckpfades" kurz vor dem Retract....

viele Grüße

Erich

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Halli hallo....

ich möchte noch etwas anmerken: Bisher habe ich PLA von Ultimaker gedruckt (was original mit geliefert wurde, das silberne)..... Und habe mich damit halbwegs gequält.

Heute bekam ich ein PLA von Vebatim (rot, für ein bestimmtes Projekt) und muss feststellen (was mich aber auch nicht wundert) dass die Resultate und das Verhalten völlig anders ist ! viel "plastischer"... scheinbar leichter zu extrudieren, usw....

Die Blobs (retract) sind zwar immer noch da, aber der Rest sieht WESENTLICH sauberer aus! ....

Eigentlich muss ich mich wundern, warum Ultimaker solch ein "schwieriges" Glitzer-Alu-Flocken Material mit liefert... das ist vielleicht ungünstig.

Mein Tipp also: wer mit dem mitgelieferten PLA etwas Ärger hat, sollte sich evtl ein anderes holen, und damit probieren, bevor man komplett frustriert ist ;-)

viele Grüße

Erich

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by the way....

@ Ultimaker... kennen Sie diesen Vergleich?

 

Hast du mal auf den Datum geschaut?

Zu dieser Zeit war es zu 99% das alte Cura (außer er hätte eine vorab Version bekommen, aber das glaube ich nicht), da die erste neue Version (Cura 2.1.2) erst am 16.7.16 veröffentlicht wurde. Leider sehen ich keinerlei Version Infos im Video.

View all versions

Also nicht mehr zu vergleichen

Mir Persönlich fehlen nur noch zwei Punkte dann hätte Cura, S3D in allen Punkten überholt

 

  • Optimierungen der Eilgang bewegungen

  • Infill muster "Full Honeycomb"

 

 

 

probier doch mal zum Vergleich mit Cura 2.5 zu drucken. Cura wurde für den UM3 optimiert, S3D nicht.

solche Infos kann man öffters im Web lesen, und ehrlich gesagt bin ich darüber etwas enttäuscht!

Ich wünschte mir eine bessere und erfolgreichere ZUSAMMENARBEIT mit UM und anderen Programmen, anstatt immer den Hinweis zu bekommen, Cura ist doch besser, denn "die von s3d" kennen unsere Tricks ja nicht.

 

Und du kannst doch nicht erwarten das dass eigene Produkt mit andere Software besser läuft

Weitere Info S3D wurde schon seit über einen Jahr nicht upgedatet, keine Ahnung ob die S3D Entwickler schlafen oder dann ein Monster Update raus schlagen.

(P.S.: das letzte Update zähle ich nicht dazu da wurde nur die schlechte Übersetzungen hinzugefügt, wo dann nicht mal die Tastenkombinationen funktionieren. Keine neue Feature oder Fehlerbehebungen)

Gruß

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Eine Sache noch zur Zusammenarbeit. Cura ist open source und akzeptiert und fördert das Einreichen von Code von anderen Entwickler. S3D ist closed source - sie betreiben ihre Entwicklung ganz alleine ohne mit irgendjemanden zusammen zu arbeiten.

Du kannst selbst entscheiden welches Tool für dich am besten ist, aber es ist trotzdem ratsam sich Alternative anzuschauen. Man kann nicht immer erwarten dass ein Tool am besten mit einem Objekt/Ausdruck funktioniert. Die voreingestellten Profile stellen eine gute Basis dar. Du kannst diese jeder Zeit anpassen.

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