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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
HMax

unschöne Filamentspuren

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Hallo Community,

ich habe einen UM2+ und Cura für das Drucken.

Leider macht der Drucker bei größeren Flächen (bei kleineren habe ich noch nicht so drauf geachtet) unschöne Filamentspuren bei der ersten und auch bei den nächsten Schichten.

Wenn ich das gedruckte Teil von der Platte entferne, sicht man das dann ganz deutlich, so stört es ja eigentlich auch nicht, aber wenn man z.Bsp. einen Deckel druckt, sieht das dann unschön aus.

Die Filamentspuren werden sogar in Cura angezeigt, hiert im Bild in der 3. schicht, siehe Bild.

Was kann man da ändern?

Für die Antworten, vielen Dank im voraus.

Cura_Druckansicht.jpg

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Hallo HMax,

 

beim neuen Cura gibt es dafür noch keine Lösung. Du kannst aber die Legacy-Version 15.04.6 parallel installieren. Dort gibt es eine Möglichkeit. Schau mal hier.

 

Wenn Du das alte Cura nicht installieren willst, gibt es natürlich noch die Möglichkeit, den G-Code manuell im Texteditor zu editieren, da es ja nur sehr wenige Bewegungen sind, die die unschönen Linien produzieren.

 

Dazu müsstest Du nur im ersten Layer die Eilgänge (Sätze mit G0 am Angfang) einschließen in G10- und G11-Befehle:

 

G10

G0 X... Y...

G11

 

usw.

 

 

Viele Grüße

Edited by mikar

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Hallo mikar,

vielen Dank für Deine Antwort.

" Schau mal hier. ", ist ein interessanter Beitrag, den werde ich mir demnächst mal genauer anschauen, vielen Dank für den Tipp.

 

"" Dazu müsstest Du nur im ersten Layer die Eilgänge (Sätze mit G0 am Angfang) einschließen in G10- und G1-Befehle: ""

 

Ich weiß noch nicht ob ich damit zurecht komme, mal sehen.

 

Gruß  HMax

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Hallo mikar,

sehr interessanter Beitrag "Link / hier", ich habe die Cura-Version "15.04.6." installiert.

Bei Githup habe ich bisher keine "ZIP" für das Plugin gefunden, ich hatte aber auch noch keine Zeit richtig zu suchen.

Vielern Dank für Deine Hilfe und für die Tipps.

Ps. Köntest Du mir eine PN schreiben was Du da so elektronisch bastelst, würde mich mal interessieren?

Gruß  HMax

 

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Hallo HMax,

 

bei dem Plugin handelt es sich um ein Python-Script. Dort wo der Link (here) steht, gehst Du mit der rechten Maustaste drauf und wählst "Ziel speichern unter..." Im Dateiauswahlfenster steht dann der korrekte Name des Plugins und Du wählst nur noch den Speicherort. Die *.py-Datei kopierst Du dann in den Plugin-Ordner von Cura.

 

Viele Grüße

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Hallo mikar,

vielen Dank, es hat funktioniert.

Das das so gemacht wird war mir noch nicht bekannt, man kann eben immer noch was dazulernen.

Jetzt fehlt nur noch der Test, das werde ich demnächst anwenden.

Sollte ich noch Fragen haben, melde ich mich wieder, bis dahin nochmals vielen Dank.

 

Gruß  HMax

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Hallo,

leider hatte ich bisher aus verschiedenen Gründen nur sehr wenig Zeit mich damit zu beschäftigen.

Ich habe die Version "Cura 15.04.6" installiert und auch das Plugin dazu.

Da ich mich mit der älteren Version von Cura nicht so auskenne, habe ich da doch noch einige Fragen.

 

1. Im Cura-Programm kann man verschiedene Profile speichern aber wo kann mann die Werte für das Material eintragen?

2. Ist der ultiGCode für den UM2+ verwendbar?

3. Die Einstellungern für den Extruder, müssen die angepaßt werden?

 

Vielen Dank für die Antwort/en im voraus.

 

Gruß  HMax

 

 

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Hallo HMax,

 

im Menüpunkt "Experte" wechselst Du in den Expertenmodus. Jetzt kannst Du unter den Reitern "Grundlegend" und "Fortgeschritten" alle notwendigen Einstellungen machen. Unter dem Reiter "Erweiterungen" findest Du das Plugin "RetractWhileCombining".

Die Bedienung ist sehr simpel. Für Deinen Zweck (die erste Schicht von den Linien zu befreien) löscht Du die Werte unter Starting Z und Ending Z, dann trägst Du unter Starting Layer eine 0 ein und ebenso unter Ending Layer eine 0. Die anderen Werte kannst Du so lassen. Beachte, dass das Plugin die Layer anders nummeriert als die Schichtenanzeige in Cura. Das Plugin nimmt die Bezeichnung der Layer wie sie im GCode erscheinen: Die erste Schicht hat die Nummer 0 - ist am Anfang etwas verwirrend.

 

Für den Ultimaker 2+ ist "UltiGCode" die richtige Einstellung. Die Einstellungen für den Extruder musst Du nicht anpassen. Wenn Du als Drucker den Ultimaker2+ gewählt hast, ist alles in Ordnung.

 

Viele Grüße

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Hallo mikar,

vielen Dank für Deine schnelle Antwort.

Ja, einige Einstellungen hatte ich schon gefunden, leider keine für die Temperaturen, Material und auch nicht für die Druckplatte.

Das geht wohl in dieser Version von Cura nicht oder wie machst Du das?

Für den Ultimaker 2+ ist "UltiGCode" die richtige Einstellung. Die Einstellungen für den Extruder musst Du nicht anpassen. Wenn Du als Drucker den Ultimaker2+ gewählt hast, ist alles in Ordnung. 

Danke für die Tipps.

Gruß  HMax

Cura-alt_Einst_1.jpg

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Hallo HMax,

 

die Temperaturen für Tisch und Düse werden grundsätzlich am Drucker eingestellt und nicht per G-Code übergeben, jedenfalls wenn Du von der SD-Karte druckst. 

 

Ich kann zur Zeit nicht am Drucker nachschauen, da er gerade druckt. Ich glaube, es ist folgendermaßen:

 

Du stellst am Drucker PLA unter "Material" ein - damit werden auch für die vier Düsendurchmesser die Temperaturen festgelegt. Unter "Customize" kannst Du eigene Temperaturen definieren. Das würde ich Dir auch insbesondere für die beiden großen Düsen empfehlen, denn die voreingestellten Temperaturen (230°C für die 06er Düse bzw 240°C für die 0,8er Düse) sind viel zu hoch. Rein rechnerisch mag das stimmen, aber die in der Praxis geht das nicht gut. 240°C liegen sogar außerhalb der zulässigen maximalen Temperatur, die die Hersteller meiner PLA-Sorten angeben.

 

Es ist aber nicht zwingend notwendig, dass Du die Temperaturen hier änderst, denn Du kannst sie jederzeit über das "Tune"-Menü vor und während des Druckjobs ändern.

 

Viele Grüße

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Guten Morgen mikar,

vielen Dank für Deine hilfreiche Antwort.

 

die Temperaturen für Tisch und Düse werden grundsätzlich am Drucker eingestellt und nicht per G-Code übergeben, jedenfalls wenn Du von der SD-Karte druckst. 

Ja, das habe ich mir fast gedacht, eine andere Möglichkeit gibt es hier kaum aber Deine genauere  Erklärung ist bestimmt hilfreich, danke.

Das würde ich Dir auch insbesondere für die beiden großen Düsen empfehlen, denn die voreingestellten Temperaturen (230°C für die 06er Düse bzw 240°C für die 0,8er Düse) sind viel zu hoch.

Ein guter Hinweis und klingt auch logisch.

 

Jetzt fehlt nur noch der Versuch in der Praxis, ich werde dann das Ergebnis mitteilen, das kann aber wieder eine Weile dauern.

 

Inzwischen für die hilfreichen Tipps und für die Hilfe nochmals vielern Dank.

 

Gruß   HMax

 

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Guten Morgen,

bitte entschuldigt die verspätete Antwort, aus verschiedenen Gründen hat sich das leider etwas verzögert.

Gestern bin ich endlich dazugekommen das "Cura-V.15" mit dem Plugin zu testen, siehe auch bei den Bildern.

Der Filamentrückzug hat sehr gut funktioniert, die Streifen, die man im Bild sieht kommen daher, daß das Filament etwas durchsichtig ist aber die erste Schicht ist glatt.

Die Einstellungen für die Temperatur, Düse und Druckplatte hat Cura so wie am Drucker eingestellt belassen.

Ich habe aber beim Vergleich zwischen dem alten und dem neuen Cura festgestellt, das mir beim alten Cura eine viel längere Druckzeit angezeigt wird, troz gleicher Werte bei der Druckgeschwindigkeit.

Man kann sich nur wundern, das ein solcher Rückzug des Filamentes im neuen Cura nicht möglich sein soll, evtl. rechtliche Probleme?

Das war ein sehr guter Tipp mit dem alten Cura, danke.

Gruß  HMax

 

20180521_182739.jpg

20180521_193325.jpg

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Hallo HMax,

 

2 hours ago, HMax said:

Die Einstellungen für die Temperatur, Düse und Druckplatte hat Cura so wie am Drucker eingestellt belassen.

 

es gibt Filamente (bei mir sind es insbesondere die hellen Farben weiß, gelb, grau und orange), wo das Plugin allein nicht ausreicht, die störenden Linien auf der ersten Schicht zu beseitigen. Hier muss ich zusätzlich die Düsentemperatur um 5° bis 10° senken, um zu verhindern, dass unkontrolliert Material aus der Düse tropft. Zusätzlich kann man noch am Drucker die Retract-Länge vergrößern.

 

2 hours ago, HMax said:

Ich habe aber beim Vergleich zwischen dem alten und dem neuen Cura festgestellt, das mir beim alten Cura eine viel längere Druckzeit angezeigt wird, troz gleicher Werte bei der Druckgeschwindigkeit.

 

Die Druckzeiten, die Cura berechnet, aber auch die, die der Drucker anzeigt, sind nur grobe Richtwerte. Sie werden zusätzlich von einigen Faktoren beeinflusst, die sich nicht genau vorhersagen lassen, z.B. die Brems- und Beschleunigungswege. Der Druckkopf fährt eigentlich nie mit der Geschwindigkeit, die im G-Code steht. Durch seine Massenträgheit muss er erst beschleunigen, um die geforderte Geschwindigkeit zu erreichen. Diese Geschwindigkeit erreicht er aber vielleicht gar nicht, da er, bedingt durch eine nachfolgende starke Richtungsänderung vorzeitig abbremsen muss. Diese Brems- und Beschleunigungswege sind notwendig um Schäden an der Mechanik zu verhindern und natürlich für ein weiches, geschmeidiges Fahren der Achsen. Bei sehr langen Programmen ergeben sich aus diesen, eigentlich kurzen Verzögerungen, beachtliche Abweichungen zur berechneten Zeit.

Hinzu kommt natürlich, dass das neue Cura andere Algorithmen bei der Bahnberechnung verwendet als das alte Cura und neue Funktionen hinzugekommen sind.

 

2 hours ago, HMax said:

Man kann sich nur wundern, das ein solcher Rückzug des Filamentes im neuen Cura nicht möglich sein soll, evtl. rechtliche Probleme?

 

Cura ist eine Open-Source-Software und weitgehend frei (LGPLv3). Rechtliche Probleme gibt es da sicher nicht. Es muss sich "nur" jemand hinsetzen, der etwas von 3D-Drucken, Cura und Python versteht, und nur für "Ruhm und Ehre" Zeit investieren und dieses Plugin schreiben... und natürlich ausgiebig testen ... und eventuell auch noch Kritik einstecken, wenn etwas nicht so funktioniert, wie es soll... 

Bei kostenloser Software ist es immer schwer, etwas zu fordern. Entweder man tut es selbst oder man muss warten, bis es ein anderer bereit ist, sich zu engagieren. 

 

Wer noch nie selbst programmiert hat, weiß u.U. gar nicht, wie viel Mühe und Freizeit dafür notwendig sind. Ich selbst habe vor einigen Jahren (für private Zwecke) VB6 gelernt, dafür eine Menge Freizeit geopfert und mir teure Bücher dazu gekauft. Als ich dann einigermaßen fit war, hat Microsoft beschlossen diese Sprache einzustampfen. Mit dem Nachfolger VB.Net konnte ich mich nie anfreunden. Python ist eigentlich gar nicht soo schwer und es gibt auch gute Bücher und viel Material im Internet. Das einzige, was mir immer fehlt ist die notwendige Zeit. Ich denke, so geht es vielen.

 

Viele Grüße

 

 

 

 

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Hallo mikar,

wieder vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.

Quote

es gibt Filamente (bei mir sind es insbesondere die hellen Farben weiß, gelb, grau und orange), wo das Plugin allein nicht ausreicht, die störenden Linien auf der ersten Schicht zu beseitigen. Hier muss ich zusätzlich die Düsentemperatur um 5° bis 10° senken, um zu verhindern, dass unkontrolliert Material aus der Düse tropft. Zusätzlich kann man noch am Drucker die Retract-Länge vergrößern.

 

Ich werde in Zukunft darauf achten, bisher ist mir da nichts aufgefallen, die Drucktemp. war an der Düse 210°C und auf der Platte 60°C.

Quote

Die Druckzeiten, die Cura berechnet, aber auch die, die der Drucker anzeigt, sind nur grobe Richtwerte.

 

Ja, das ist mir schon klar, wie Du schon schreibst, bei größeren Projekten / Dateien summieren sich die Zeiten.

Bei mir hatte es im neuen Cura (jetzt nicht bei diesen Test) ca. 11h angezeigt, im alten Cura ca. 17h, das meinte ich.

Das Zustandekommen von Beschleunigen und Abbremsen ist wie beim Schnellzug, bei kurzer Strecke kann der auch nicht voll aufdrehen, da er schon wieder bremsen muß.

 

Quote

Cura ist eine Open-Source-Software und weitgehend frei (LGPLv3). Rechtliche Probleme gibt es da sicher nicht.

 

Ich hatte da eher an die Entwickler von Cura gedacht, die stehen da doch voll in der Materie und kennen sich sehr gut aus, das man da bei einen kostenlosen Programm nichts fordern kann ist auch klar, keine Ahnung wie groß so ein Plugin ist.

Quote

Als ich dann einigermaßen fit war, hat Microsoft beschlossen diese Sprache einzustampfen.

 

Das ist natührlich Pech, besonders wenn das erlernte Programm auf dem neuen Betriessystem nich läuft, ansonsten bleibt es ja erhalten, wie es heut zu Tage eben ist, "was lange hält bringt kein Geld".

Das Zeitproblem kenne ich auch, siehe die verspätete Antwort, um so mehr nochmals vielen Dank.

 

Gruß   HMax

Edited by HMax

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Hallo,

 

was genau macht das Plugin.

 

Für mich hört sich das stellenweise so an, als ob das mit diesen Einstellung wo ich in deinen verlinkten Thread geschrieben habe, möglich sein (sollte mit neuen Cura).

 

Könnt ihr mal eine Stl und ein gcode mit den Plugin posten.

 

Oder macht das Plugin nur für die erste Schichten etwas, und der Rest bleibt unberührt.

 

Ich habe etwas Ahnung von den plugin Python Cura vielleicht kann ich da was machen, diese Frage kam ja schon einige male hier in Deutschen bereich

 

Gruß

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Hallo Gerd,

ich habe mir bereits einige Gedanken gemacht und angefangen ein externes Programm in VB zu schreiben, denn eigentlich würde es genügen, den von Cura produzierten G-Code zu postprozessieren. Hier einige Überlegungen:

 

Im Prinzip sind zwei grundlegende Dinge zu klären:

 

1. Wie soll sich das Plugin dem User präsentieren, also die grafische Benutzeroberfläche (GUI)
2. Was muss das Plugin können

 

Schon beim ersten Punkt gibt es wahrscheinlich ein Problem: Im alten Cura gabe es einen extra Reiter für die Plugins und man konnte man das Plugin mehrfach aufrufen (siehe Bild), um das Plugin auf mehrere Layer bzw. Layerbereiche anzuwenden. Hier einmal Layer 0 und 1, sowie den Bereich zwischen Layer 5 und 9. 

Retract.thumb.jpg.79e7560ad7dbd10016845747444d3143.jpg

 

Wie man das im neuen Cura macht - das ist mir noch nicht klar. Anstelle des Mehrfachaufrufes habe ich ein Listenfeld mit Checkbuttons vorgesehen, wo der User hintereinander die gewünschten Layer aktivieren kann. Dazu muss der G-Code von Cura aber schon vorliegen (noch ohne die Retracts), da das mein Programm erst dadurch die Anzahl der Layer im G-Code feststellen kann und das Listenfeld entsprechend initialisieren kann. Eventuell kann man das ganze aber auch weglassen und das Plugin nur auf die erste Schicht (Layer 0) anwenden. Das würde schon einmal den Usern helfen, die Teile drucken, wo die erste Schicht die Sichtfläche ist.

 

Was sollte das Plugin erkennen bzw. können:

1. Das Plugin muss erkennen, ob es sich um UltiGCode oder RepRap handelt (Flavor)
2. absolute oder relative Programmierung erkennen (G90/G91)
3. die Layernummerierung deuten (bei Raft gibt es negative Layer!)
4. das Umschalten auf Eilgang erkennen (bei UltiGCode G0)
5. prüfen, ob es mehrere Eilgänge hintereinander gibt 
6. prüfen, ob das Filament nicht schon eingezogen wurde (von Cura, bzw. durch sich selbst!)
7. die Länge der Eilgang-Distanz bestimmen - Anfangs-XY und Endpunkt-XY - daraus per Pythagoras die Distanz berechnen
8. den Eilgang bzw. Eilgangbereich (bei mehreren Eilgängen hintereinander) in G10 und G11 einschliessen (bei UltiGCode) wenn die Layernummern mit den vom User eingetragenen Nummern übereinstimmt und die Distanz zwischen Anfangs- und Endpunkt gleich oder größer ist, als die vom User eingetragen Retract Distanz. 
9. dabei, wenn vom User gewünscht, einen Z-Hop einfügen.
10. dabei auch den Combining-Modus beachten (das geht natürlich nur bei einem Plugin und nicht bei einem externen Programm!)

 

Hier ein einfaches Beispiel, eine Platte 20×20×1 mit einer Bohrung Durchmesser 10 in der Mitte. Fünf Schicht a 0,2 mm. Im G-Code siehst Du die Anwendung des Plugins auf die erste und letzte Schicht.

 

Viele Grüße


 

Retract.stl

Retract.gcode

Edited by mikar

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Hallo mikar,

ich weiß, Du hast mich jetzt nicht direkt angesprochen aber ich wollte mich für Deine Überlegungen und für die Mühe bedanken.

Das scheint ganz schön aufwendig zu sein und kostet bestimmt viel Zeit.

Die erste Schicht sieht  ohne Plugin in Cura wirklich nicht gut aus, da war es doch gut, daß das Thema noch mal angesprochen wurde, wenn auch etwas unfreiwillig.

 

Gruß   HMax

 

 

 

Edited by HMax

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Also wenn ihr das für das neue Cura hinbekommt, es dann auch zuverlässig funktioniert und es anderen zur Verfügung stellt bin ich bereit euch ne Paypal Spende zukommen zu lassen. Wenn das andere auch machen würden, dann wäre euer Aufwand nicht nur aus Spaß an der Freude.

 

Schön wäre es wenn das Plugin alle sichtbaren Flächen behandeln würde. Sowohl erste Layer, letzte Layer wie auch Layer die zwischendrin durch Überhänge etc. sichtbar sind.

Edited by danielfrei

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Ich helfe gerne, z.B. beim testen oder Code Review. Ich habe mir das alte Plugin angeschaut, die Logik ist nicht so kompliziert. Ich kann nur kein Qt und Python, habe aber Entwicklungserfahrung (Java, C#, Perl, nützt hier leider nicht).

 

Vielleicht wäre am besten, den bisherigen Autor anzuschreiben und dann entweder auf seiner Seite den Code fortzusetzen oder einen Fork zu machen und auf Github weiterzuführen.

 

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Hallo,

Ok mh mal der Reihe nach.

 

Also das alte Plugin übernimmt dann die ganzen Retracts (nur bei den Beispiel gcode von Mikar, bei Hmax sehe ich nur was in ersten Layer) in den gcode, richtig? Aber das wäre bei den vielen Einstellungen / Dual drucke usw. in neuen Cura nicht mehr zu empfehlen glaube ich.

Daher glaube ich macht das kein sinn das alte Plugin in irgendeiner weise zu verwenden, oder? Ich würde wenn dann komplett bei null anfangen

 

Die Linien die stören entstehen ja nur wo der Kopf von den äußeren Wandlinien zu den inneren fährt, richtig? Das heißt es würde ja reichen wenn nur dort ein Retrackt ausgeführt wird. Und nur dort wo Skin gedruckt wird

 

14 hours ago, mikar said:

Im alten Cura gabe es einen extra Reiter für die Plugins und man konnte man das Plugin mehrfach aufrufen (siehe Bild), um das Plugin auf mehrere Layer bzw. Layerbereiche anzuwenden. Hier einmal Layer 0 und 1, sowie den Bereich zwischen Layer 5 und 9. 

 

Das gibt es in neuen Cura auch.

Erweiterungen -> Post Proccesing -> gcode ändern

Mann kann auch mehrfach auswählen, aber das sollte jetzt nicht nötig sein.

 

14 hours ago, mikar said:

Was sollte das Plugin erkennen bzw. können:

...

 

Ok, ich habe mir jetzt schon ein paar Plugin selber geschrieben, und da habe ich natürlich solche abfragen nicht mit eingebaut da ich weis mit was ich drucke.

 

1, 2, 6, 9 sollte kein Problem sein

4 ist auch bei Marlin Typ so

5 gibt es fast immer wenn man die Einstellung Teile umfahren oder und Combing aktiviert hat

7 sollte ja egal sein, soll ja in diesem Fall immer einfahren um die Linien zu vermeiden

10 das geht wenn dann auch nur mit einen stärkeres verknüpften Plugin, die Plugin womit ich vertraut bin bearbeitet ja auch nur den gcode nachdem Cura ihn erstellt hat.

 

Was ich jetzt an nötigen Einstellungen sehe

  • Retract Einstellung
  • Z-Hop ja nein
  • evtl. Angabe von Top Schichten nötig
  • Wie viel Layer von den Skins bearbeitet werden sollen, also Angabe z.B. 2 Layer dann werden die ersten zwei bearbeitet, bei den Top Schichten ist es etwas komplizierter mal schauen

Und ich würde dann nur ein Retract einfügen wenn zwischen den Wänden verfahren wird sonst sollte ja keine nötig sein falls ich nicht übersehe

 

Gruß

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Hallo zerspaner_gerd,

Dir auch und den anderen, die sich darüber Gedanken machen vielen Dank von mir für die Mitarbeit an diesen Problem.

Hier noch die Einstellungern des Plugins in Cura 15, wo ich Dir die .stl und die gcode-Datei gepostet habe, evtl. hilft es.

 

Gruß  HMax

Einstellungen_Plugin_Cura 15.jpg

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Hallo Gerd,

 

10 hours ago, zerspaner_gerd said:

Also das alte Plugin übernimmt dann die ganzen Retracts (nur bei den Beispiel gcode von Mikar, bei Hmax sehe ich nur was in ersten Layer)

Nein, nur in den Layern, wo es der Anwender wünscht und Cura nicht schon einen Retract macht. In meinem Beispiel nur im ersten und im letzten Layer. Kriterium ist die Variable "Minimum Distance for Retract". Auf keinen Fall bei jedem Eilgang, sondern nur dann wenn diese Distanz überschritten wird.

 

10 hours ago, zerspaner_gerd said:

7 sollte ja egal sein, soll ja in diesem Fall immer einfahren um die Linien zu vermeiden

Nein, auch hier nur dann, wenn die gewünschte Distanz überschritten wird. Wenn die Konturen nur wenige Zehntelmillimeter auseinander liegen, macht ein Retract keinen Sinn - eine Linie sieht man dann nicht am Teil.

 

10 hours ago, zerspaner_gerd said:

Die Linien die stören entstehen ja nur wo der Kopf von den äußeren Wandlinien zu den inneren fährt, richtig? Das heißt es würde ja reichen wenn nur dort ein Retrackt ausgeführt wird.

Die Linien entstehen immer dann, wenn noch nicht bedruckte Bereiche auf der Platte überfahren werden und Material unkontrolliert aus der Düse fließt. Wenn ich eine Platte mit Durchbrüchen (Bohrungen, Taschen) drucke und ich habe drei Wandlinien (Wandstärke = 3 × Düsendurchmesser), dann gibt es nicht nur Bewegungen von außen nach innen, sonder auch von innen nach außen, da die drei Wandlinien nacheinander und nicht gleichzeitig gedruckt werden. Aber darum musst Du Dir eigentlich keine Gedanken machen - entscheidend ist die o.g. Distanz und der vom Anwender gewünschte Layer.

 

10 hours ago, zerspaner_gerd said:

Daher glaube ich macht das kein sinn das alte Plugin in irgendeiner weise zu verwenden, oder? Ich würde wenn dann komplett bei null anfangen

Mir ist unverständlich, warum der Autor (Dim3nsioneer) das Plugin nicht auf das neue Cura portiert, denn es leistet echt gute Dienste. Wahrscheinlich auch das Zeitproblem. 

 

Es macht eigentlich keinen Sinn, das Rad neu zu erfinden, denn das Plugin funktioniert ja. An welchen Stellen es beim Dualdruck hakt, weiß ich nicht - ich habe nur eine Singleextrudermaschine. Wenn das Supportmaterial durch Retract eingezogen wird - das dürfte doch kein Problem sein, oder doch? 

Von den vielen Einstellungen in Cura sollte man sich nicht einschüchtern lassen - letztendlich geht es ja um den G-Code. Und der ist weitgehend der gleiche wie beim alten Cura. 

 

Wenn Du Dir mal das alte Plugin in die IDE oder in einen Texteditor lädst, wirst Du feststellen, dass der Code sehr kompakt (<200 Zeilen!) und effizient ist. Du kannst einige Algorithmen und Definitionen mit Sicherheit übernehmen. Manches kann man gar nicht anders programmieren, sonst wird es falsch oder dauert länger.

Aber ich weiß, was Du meinst: Ich wühle mich auch ungern durch Code, den andere geschrieben haben, denn jeder tickt ein wenig anders. Oft fällt das Hineindenken schwer, weil man selbst anders an die Sache herangehen würde - Routine eben.

 

10 hours ago, zerspaner_gerd said:

Und ich würde dann nur ein Retract einfügen wenn zwischen den Wänden verfahren wird sonst sollte ja keine nötig sein falls ich nicht übersehe

 

10 hours ago, zerspaner_gerd said:

Das gibt es in neuen Cura auch.

Erweiterungen -> Post Proccesing -> gcode ändern

Mann kann auch mehrfach auswählen, aber das sollte jetzt nicht nötig sein.

 

Danke für den Hinweis. Das hatte ich übersehen. Auf jeden Fall würde ich dem Anwender die Wahlfreiheit lassen und ihm nichts diktieren wollen - insbesondere bei der Wahl der Layer. Denn Retracts sind auch sehr nützlich beim Vermeiden von Stringing. Auch hier ist eine wählbare Distanz sehr nützlich - eventuell eine, je nach Layer unterschiedliche Distanz. Bei einem Mehrfachaufruf, wie im alten Plugin sicher kein Problem.

 

Viele Grüße

 

Edited by mikar

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