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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
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mnis

Grundsätzliches zum Ultimaker2

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Hallo liebe Ultimaker-Freunde.

Ich hätte da ein paar Fragen zum Ultimaker2, die mich schon etwas länger beschäftigen, und irgendwie ist es mir unmöglich passende Antworten zu finden.

Also ich habe mich hauptsächlich für den Ultimaker2 entschieden, weil er komplett OpenSource und zudem immerhin deutlich günstiger als die 3D-Drucker von MakerBot ist.

Meine Bestellung war am Montag, den 21.10.13 und gezahlt habe ich mit PayPal. Bisher habe ich einzig die Zahlungsbestätigung von PayPal und auf meinem Ultimaker-Account sehe ich das die Bestellung auch scheinbar korrekt eingegangen ist. Der Status wird dort als "READY" angezeigt und ich habe immerhin herausgefunden das der Status auf "SHIPPED" steht wenn ein Versand erfolgt. Soweit ist auch alles gut...

Aber ich hatte zumindest mit einer Bestätigung der Bestellung via eMail gerechnet. Hat überhaupt jemand bisher eine Status-Mitteilung von Ultimaker erhalten? Oder hat ein Vorbesteller bereits seinen Ultimaker2 zugesandt bekommen?

Ist die WiFi-Funktionalität fester Bestandteil des Ultimaker2, oder muss man später ein Upgrade kaufen?

Hat der Ultimaker2 im Auslieferungszustand Dual-Extruder, oder muss man den zweiten Extruder ebenfalls später als Upgrade kaufen?

Fast alle 3D-Drucker die ich bisher entdeckte, erreichen meist kaum weniger als 0,1mm Schichtdicke. Die Ausnahme bilden da scheinbar Ultimaker2 und MakerBot2. Sind also Schichtdicken deutlich unterhalb 0,1mm bei diesen beiden Geräten als realistisch anzusehen, oder muss man da doch noch viel tiefer in die Geldbörse greifen?

VG Markus

 

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Hi mins,

herzlich Willkommen im Forum und als stolzer Besitzer eines UM2.

Ich versuch mal einige deiner Fragen zu beantworten, alle kann ich nicht, da ich noch den UM1 habe.

Das mit der Bestellung und Dauer der Rückmeldung war schon einmal Thema im Forum, da sind die Jungs vom UM nicht so die Schnellsten, aber in der Regel dauert es ein wenig bis eine Antwort kommt, und wenn sie kommt, ist der UM schon unterwegs, im Zweifelsfall kann man die Jungs und Mädels?) auch kurz anschreiben, man bekommt dann innerhalb der nächsten 2-3 Tage auch Antwort.

Ob schon einer seinen neuen UM hat weiß ich leider noch nicht, aber ich geh mal davon aus, da das Teil Frisch auf den Markt kam , das es am Anfang etwas dauert.

Der UM hat laut Beschreibung und Bild keinen Dual-Extruder von haus aus (eventuell könnten die eine Option anbieten bei der Bestellung), kann aber sicherlich noch Nachgekauft werden, der füer UM1 kostet etwa 200 Euro.

Bezüglich WiFi hab ich jetzt bei https://www.igo3d.com/3d-drucker-kaufen/3d-drucker-online-kaufen/ultimaker-2-3d-drucker.html%20gesehen,%20das%20wohl%20ein%20Raspberry%20PI%20als%20Elektronik%20verwendet%20wird,%20der%20eine%20WiFI%20Schnittstelle%20mit%20bringen%20soll,%20aus%20der%20Beschreibung%20geht%20aber%20leider%20nicht%20mehr%20hervor.

Also bei der Schichtendicke bewerben sie ja 0,02 mm, was ich denke das es auch Realistisch ist, je nach Einstellung und Software.

Wie gesagt ich kann dir nicht alles beantworten, aber Ich hoffe einwenig hilfts.

Viel Spass noch mit dem neuen UM2 (wenn er da ist), wenn ich könnte würd ich ihn mir auch noch holen ;D

 

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Hi Markus,

ich habe meinen Ultimaker 2 bereits erhalten. Habe aber auch schon im September bestellt. Jetzt werden erst nach und nach die Aufträge abgearbeitet, es sind bestimmt hunderte Vorbestellungen eingegangen.

Da musst Du wohl leider noch etwas Gedult haben.

Der UM2 hat keinen 2 Extruder, ist aber für einen vorbereitet. Dieser wird später als Option rauskommen.

Makerbot kann nicht unter 0,1 mm drucken.

Der Ultimaker 2 kann bis zu 0,02 drucker, das dauert dann aber sehr, sehr lange.

Selber habe ich bereits mit 0,06 gedruckt, das geht um einiges schneller und die Qualität ist wirklich sehr gut. Die Layers sind nur mit der Lupe erkennbar.

Aber lass dich nicht von den Auflössungen 0,1 oder 0,2 täuschen. Selbst diese Auflösungen ergeben einen schönen Druck.

 

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Hallo nochmals,

und vielen Dank Euch für die raschen, sowie aufschlussreichen Antworten.

Ich hab schon geahnt dass doch reichlich Vorbestellungen für den UM2 eingetroffen sind, da will ich die Jungs und Mädels vorerst auch nicht via Support belästigen, denn es gibt ja Foren und hilfreiche Member :smile:

Tatsächlich kann der MakerBot 2 und auch der 2X keine dünneren Layer unterhalb 0,1mm erzeugen, da habe ich mich wohl verlesen, jedenfalls für mich noch ein Grund mehr den UM2 zu favorisieren. Frei nach dem Motto: "GUT ZU WISSEN DASS MAN ES KÖNNTE" ;werde ich wohl nur gelegentlich in sehr hohen Auflösungen drucken, die Druckzeit ist da aber eher zweitrangig...

Ein Freund hat sich einen Prusa i2 zusammengebastelt und auch dessen Druckergebnisse können sich nach viel Justierarbeit durchaus sehen lassen, deshalb wollte ich eigentlich meinen ersten 3D-Drucker ebenfalls als Bausatz erwerben. Aber da ich als Einsteiger vom Start weg auch mal hochpräzise Kleinteile erstellen möchte, habe ich mich letztlich doch für den UM2 als Fertiglösung entschieden. Später werde ich mir wohl einen Prusa i3 zusätzlich in Bausatzform zulegen...

Im Grunde sind der UM2 und auch der MB2 absolut nicht meine Preisklasse und sprengen gnadenlos mein klägliches Budget. Auch fehlen mir noch sehr viele Kenntnisse rundum dieses für mich hochinteressanten Themas, aber es ist ja eigentlich niemals zu spät sich fehlendes Wissen anzueignen...

Momentan bin ich auf der Suche nach einem einsteigerfreundlichem und vor allem kostengünstigen CAD-Programm (Privatanwender), für entsprechende Hinweise bin ich natürlich sehr empfänglich...

Ich hoffe Ihr habt den ersten heftigen europäischen Herbststurm dieses Jahres wohlbehalten überstanden und findet genügend Zeit für Euren Ultimaker 1&2. Ich werde mich denn wohl oder übel weiter in Geduld üben müssen. Es ist mal wieder zeit für einen hoffentlich ablenkenden Arbeitstag, damit ich nicht so sehr an meinen "noch nicht" vorhandenen UM2 denke...

VG Markus

 

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Hi Markus,

ich habe den UM2 am 18.10 bestellt und auch mit Paypal bezahlt - bei mir steht es aber auf "Balance due" - demnach werde ich sicherlich noch 'ne Weile darauf warten.

Ich hatte vorher auch einen Prusa Mendel i2 und den Ultimaker 1 und kann nur sagen dass der Ultimaker um Welten besser ist. Ich möchte auch, so wie du kleine präzise Teile drucken, und das schafft der Ultimaker viel besser als der Prusa. Sehr wichtig sind auch die Druckeinstellungen. Du wirst also sehr viel mehr Zeit damit verbringen die richtige Slicer-Einstellungen in Cura zu finden als irgendetwas am Drucker mechanisch zu justieren. Ich kann nur empfehlen von Anfang an alle Druckeinstellungen zu notieren und wenn möglich die gedruckten Objekte markierne. So kannst du später Veränderungen in der Druckqualität direkt am Objekt vergleichen und musst nicht raten wie es damals gedruckt wurde.

Als CAD Software eignet sich z.B. Tinkercad (kostenlos, webbasiert):

https://tinkercad.com

Für Bauteile und technische Objekte lohnt sich der Blick auf OpenScad (ebenfalls kostenlos). Das ist ein parametrisches CAD Programm - du programmierst also die Objekte statt sie mit der Maus zu verändern. Klingt kompliziert, ist es aber wirklich nicht.

http://www.openscad.org

Ansonsten habe ich noch Fusion 360 won Autodesk ausprobiert. Es ist sehr mächtig, aber dafür auch komplizierter zu bedienen.

http://www.autodesk.com/products/fusion-360/overview

Übrigens, eher als Spielzeug gedacht ist Meshmixer (kostenlos) auch von Autodesk. Aber man kann so coole Sachen damit machen und auch sinnvolles (Objekte reparieren, miteinander verschmelzen usw.):

http://www.meshmixer.com

Bezüglich der "Wifi" Frage. Ich glaube das ist nur ein Marketingmissverständniss. Der UM2 hat keinen Wifi-Modus. Was du aber machen kannst ist es z.B. einen sehr kostengünstigen Raspberry Pi zu kaufen (etwa 40€), eine Webcam und OctoPrint darauf installieren. So hast du dann einen standalone Mini-Rechner worüber du den Drucker über eine schicke Weboberfläche steuern kannst und sogar über die Webcam den Druckfortschritt aus der Ferne betrachten kannst:

http://octoprint.org

 

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WOW Nicolinux,

danke für die umfangreichen Infos inklusive Links, da werde ich mich erst einmal durchwuseln...

Wie kann oder soll man denn "Balance due" verstehen? Übersetzt bedeutet "Balance due" soviel wie: Restbetrag, Offener Betrag, Restschuld, fälliger Betrag, usw. Irgendwie klingt das für mein Empfinden ungut.

VG Markus

Edit:

Ich hab gerade noch einmal in meinen Ultimaker-Account reingeschaut, denn darin befinden sich insgesamt zwei Bestellungen.

Die erste Order ist mit Null Euro ausgewiesen und steht auf "Balance due". Soweit ich mich erinnere war es eine fehlerhafte/unvollständige (...abgebrochene) Bestellung auf die ich leider keinen Einfluss mehr habe, jedenfalls kann ich sie nicht löschen. Aber egal, denn die Order beinhaltet ja keine Artikel.

Rxxxxxxxx1

Order date n/a

Order Payment

Payment BALANCE DUE

Shipment PENDING

€0,00

Die zweite Order enthält meine korrekte Bestellung:

Rxxxxxxxx2

Order date October 21, 2013

Order COMPLETE

Payment PAID

Shipment READY

€xxxx,xx

Ich will bei Dir jetzt keine Panik verbreiten, aber eventuell wartest Du vergebens auf Deinen UM2...

 

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Balance due heisst wohl dass nicht genug Geld transferiert wurde. Das stimmt aber in meinem Fall nicht. Ich habe schon einen Supportticket erstellt, habe aber noch keine Antwort erhalten.

Sander (Ultimaker Mitarbeiter) hat hier eine Liste der Status veröffentlicht:

http://umforum.ultimaker.com/index.php?/topic/3170-very-disappointed-about-support-no-way-to-have-answers/?p=23579

 

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Danke für die Info. Genau so ist es bei mir auch. Ich habe auch eine zusätzliche, leere Bestellung mit 0€. Allerdings gab es noch einen Sonderfall bei mir beim Bezahlen. Ich konnte das nicht über die Store-Seite machen, so habe ich direkt eine Rechnung bekommen und diese per Paypal bezahlt. Ich denke das ist der Grund warum das noch nicht erfasst wurde.

Was mich wundert ist die aktuelle Funkstille. Normallerweise antworten Sander und Marrit sehr schnell.

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Was mich wundert ist die aktuelle Funkstille. Normallerweise antworten Sander und Marrit sehr schnell.

 

Na die haben sich denn wohl mit all unserem Geld aus dem Staub gemacht. :mrgreen:

Aber nein, die sind vermutlich tatsächlich aktuell gnadenlos überfordert.

VG Markus

 

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Kommt Zeit, kommt ....... auch irgendwann der UM2 :cool:

ach ja, mit dem UM 1 kann man auch schon bis 0,05mm Layer drucken, da kann es jedoch schnell zu Druckdauer von 30 - 40 Stunden kommen. (grad aktuell denn Celtik Skull in Arbeit)

An sonsten, schon mal viel Spass mit den neuen UM2, un dlasst hören wie der sich schlägt.

 

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Aktuell fehlt mir irgendwie das Killerargument "Pro...Fertig-Gerät" / "Contra...Bausatz-Gerät". Was genau sind denn eigentlich die herausragenden Details eines fertigen Gerätes, die z.B. den relativ hohen Preis gegenüber einer Bausatz-Lösung rechtfertigen? Jedenfalls kommen mir nun die ersten Zweifel bezüglich meiner Entscheidung, das mag aber sicher auch mit meiner Ungeduld und Unerfahrenheit bezüglich 3D-Drucker zusammenhängen.

Also verratet mir bitte Eure Gründe für Ultimaker. Mich würde auch interessieren wer bereits einen 3D-Drucker besitzt und sich nun für den Ultimaker 1 oder 2 als Zweitgerät entschieden hat. Wer hat, genau wie ich, noch gar keinen 3D-Drucker und auch sonst keinerlei Praxiserfahrung damit?

VG Markus

 

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Nun, den UM hab ich damals als Bausatz gekauft, da es ihn nur als Bausatz gab.

Ich denke mal für das fertige Gerät spricht , das man u.U. nicht erst groß anfangen muss zu kallibrieiren, keine Riemenspanner drucken muss und das das Gerät mit Aktuellster Harsd und Software ausgerüstet ist (beim UM2 kommt noch das WLAN dazu).

Tiefer kann ich nicht gehn im Detail, da ich keinen direkten Vergleich zum UM2 hab.

Zum UM-Bausatz muss ich sagen, das er schnell und gut aufzubauen war, und man schnell zu ergebnissen kam, jedoch waren damals die Slicer noch nicht so gereift wie heute, und man hatte schon einiges mit der Qualität zu kämpfen, von wegen mal geschwind einen ausdruck über 30 Stunden und so, meist war die Düse nach 3 Stunden zu.

Heute läuft es unproblematisch und recht Stabil auch über 30 Stunden.

Den UM2 gibt es glaub ich nicht als Bausatz, daher ist er auch um einiges Teurer, dfür sind einige Technische Details verbessert und von Design her ansprechender (sieht mehr Professioneler aus).

Wer Spass am Basteln und experimentieren hat und auch auf 100% genauigkeit verzichten kann, der greift besser zum Bausatz.

Allen anderen empfiehlt sich m.E. das Fertig gerät.

Hoffe das konnte dir etwas helfen.

 

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Hier ist meine Story:

Ich habe den UM1 kurz vor der Vorstellung des UM2 bestellt. Ich hatte es im Gefühl dass es bald ein neues Modell geben wird, habe auch nachgefragt, aber keine eindeutige Antwort erhalten. Ich habe mich dann für das Kit entschieden weil es viel günstiger war und weil mir das Argument "nach dem Zusammenbauen kennt man den Drucker in- und auswendig" wichtig erschien. Meine Befürchtung war dass ich das Tuning nicht so gut hinkriegen würde wie es bei einem zusammengebauten Modell der Fall wäre. Aber nachdem ich im Forum gesucht und gefragt habe, hat sich herausgestellt dass die fertigen Drucker auch nicht viel besser eingestellt sind als man es selbst hinkriegen würde. Das macht auch Sinn denn ich kann mir nicht vorstellen dass Ultimaker Zeit hat Wochen mit dem Tuning eines Druckers zu verbringen. Ich hingegen schon - denn das ist dann mein Hobby :)

Habe jetzt trotzdem den UM1 verkauft und den UM2 bestellt. Der Hauptgrund ist das heated bed. Ich hatte vorher einen Prusa Mendel (der viel schlechter als der Ultimaker ist) der aber einen heated bed hat. Und es ist so viel stressfreier damit zu drucken - es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ausserdem hat mir die Holzkonstruktion vom UM1 Sorgen gemacht. Holz verzieht sich immer ein bischen und das ist bei einem Präzisionsgerät nicht gerade gut.

Die Gründe für den Ultimaker sind einfach - Geschwindigkeit und Qualität. Ich habe viel darüber recherchiert und auch kurz über den Replicator2 nachgedacht. Es gab z.B. einen interessanten Test vom MAKE Magazin. Dort wurde der Ultimaker sehr gut bewertet. Ausserdem hat mir das sympatische Image von Ultimaker gefallen. Es ist ein kleines Unternehmen ohne Starallüren. Es bringt nichts ein super gutaussehendes Gerät zu verkaufen welches aber viel Stress macht (wie der Replicator2). Ein Grund war noch die exzellente Zusammenbauanleitung im Wiki. Gegen Ende wird es etwas dünn aber da hat man schon Erfahrung beim Zusammenbauen.

Den Prusa Mendel hatte ich zusammen mit zwei anderen Freunden vor 2 Jahren gekauft. Und wir haben es nicht hingekriegt das Ding vernünftig zum Laufen zu bringen. Immer war irgendwas. Ein Schritt nach vorne, drei zurück... Ausserdem hat es mich gestört dass ich nicht ständig Zugang zum Drucker habe - deswegen ein eigener Drucker. Ansonsten hat mich noch der Mendel Max noch interessiert. Dieser Drucker sieht auch sehr vernünftig aus. Aber mit einem Anbieter aus USA würde es Probleme bzw. lange Wartezeiten bei der Lieferung von Ersatzteilen und Upgrades.

Ansonsten kamen viele Kleinigkeiten zusammen. Gina Häußge, die Entwicklering von OctoPrint (was ich sehr genial finde), hat auch einen Ultimaker. Immer mal wieder wenn ich über 3D Drucker recherchiert habe, ist der Ultimaker aufgetaucht. Bei Thingiverse ist die "Made" Kategorie, voll von Objekten die mit dem Ultimaker gedruckt wurden. Und diese sehen meist super gut aus.

Ich bin mal gespannt wie gut der UM2 von Hause aus eingestellt ist. Aber da es auf erfolgreichen und gut getesteten Ultimaker "Platform" aufbaut, mache ich mir da keine Sorgen.

 

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Hallo Nicolinux und Goodwell,

Eure Ausführungen haben mir sehr geholfen und dafür danke ich Euch sehr.

Das Warten liegt mir absolut nicht. Immer wieder beschleicht mich so ein ungutes Gefühl, dass meine Order komplett vergessen wurde. Auch denke ich hin und wieder an den PayPal-Käuferschutz, der ja nach spätestens 45 Tagen erlischt und so lange will ich auf gar keinen Fall warten. Spätestens nach 30 Tagen werde ich meinen Kauf vermutlich stornieren, denn dann ist mein Geduldsfaden wohl endgültig gerissen...

Aber aktuell bin ich beruflich extrem ausgelastet und denke etwas weniger an meinen immer noch nicht vorhandenen UM2. Selbst wenn ich den UM2 jetzt bereits nutzen könnte, so käme ich wohl eh nur am Wochenende zum herumexperimentieren.

Das ist auch mein Thema für diesen Post, denn nach der Spiel-/ und Lern-//-Phase möchte ich natürlich selbst etwas kreieren. Kleinteile für den Modellbau und sicher auch ein paar Haushaltsgegenstände fallen mir auf Anhieb für meine ersten Projekte ein. Falls Ihr ein wenig zeit übrig habt würde ich gerne von Euch erfahren mit welchen Objekten Ihr begonnen habt und was das Haupteinsatzgebiet Eures 3D-Druckers ist oder später einmal sein wird?

Wenn ich es denn richtig verstanden habe muss ich mindestens die Bauplattform ausrichten und in der Software Feineinstellungen machen damit ich loslegen kann, oder gibt es da noch mehr Optimierungsbedarf?

Übrigens habe auch ich seit dem Beginn meines Interesses an 3D-Drucker immer wieder so Fertiggeräte mit Holzgehäuse entdeckt und konnte Präzision mit Holzkonstruktionen zumindest gedanklich ebenfalls irgendwie überhaupt nicht in Einklang bringen. Allgemein haben mich bei meiner Suche nach 3D-Drucker häufig zu kleine Bau-Räume und oder zu grobe Layer-Auflösungen vom Kauf günstigerer Geräte abgehalten.

VG Markus

 

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Bevor ich mich entschieden hatte nun endgültig einen 3d Drucker anzuschaffen, habe ich erstmal mich selbst auf den Prüfstand gestellt und geschaut ob ich überhaupt in der Lage bin meine Ideen mit einem 3D Konstruktionsprogramm umzusetzen.

Also ordentlich sondiert und ausprobiert. Angefangen hatte ich mit Blender, Holla die Waldfee - was für ein Geschoss. Nach 20 Stunden hatte ich halbwegs ein Gefühl wo die Reise hier hingeht. Blender ist ein Programm mit dem man laufend und "Fulltime" arbeiten muss, damit man am Ball bleibt. Viele Shortcuts die man auswendig lernen sollte, läuft zwar ordentlich auf meinem MacBook aber nur mit zusätzlicher USB-Tastatur mit extra Nummernblock für die Cursorsteuerung. Also kann eigentlich alles, aber extrem hoher Lernaufwand. Also weiter...

Nun Sketchup, Na hier wird es vom Bedienkonzept schon wesentlich einfacher. Aber nun möchte ich gerne im Millimeter Bereich konstruieren, gerne mit 2 Nachkommastellen. Sketchup ist aber wohl eher für den Hausbau oder Dampfschiffe im Maßstab 1:1 gedacht, jedenfalls wird es unterhalb von 1 cm gruselig. Hatte erst an mir gezweifelt, aber Andere haben in den einschlägigen Foren ähnliches berichtet. Ab in die Ecke….

Dann bin ich über 123design von Autodesk gestolpert und ich muss sagen: Hut ab, hier bin ich richtig. 1- 2 Stunden Eingewöhnung und es konnte gleich konkret werden. Das erste Modell hatte ich zwar 3* neu angefangen, aber dann hatte ich genau das Ergebnis, dass ich will. Dann direkt nach SLT exportiert und klaglos in Cura geladen. 123 läuft prima auf meinem betagtem Notebook, die Bedienung ist logisch. Besonders gut gefällt mir die präzise Eingabe von Maßen und Winkeln. Das letzte Modell, ein zweiteiliges Gehäuse für eine Steuerungsplatine mit Snap-Verschluss und Platinenhalterung (Die Platine hat total bescheuerte Maße, Abstand der Befestigungslöcher 19,5 mm) hatte ich gestern nach 3 Stunden in der Tüte.

Nach dem ersten komplexeren Modell und dessen Preview in Cura (theoretisch 14 Stunden Druckzeit)habe ich dann den Ultimaker bestellt. Bin gespannt… und in der Zeit die ich auf den Ultimater warte, kann ich mir schon ein kleines Portfolio an zu druckenden Modellen zulegen...

 

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@mnis: Erstmal eine kleine Anmerkung zu Orderzeit. Sander von Ultimaker hat hier einen Zeitplan veröffentlicht. Sie haben durch die vielen Bestellungen natürlich Verzögerungen - aber das war zu erwarten. Link

Ich habe beim UM1 mich in den ersten paar Wochen fast ausschliesslich mit Tuning beschäftigt. Das war schon extrem, aber ich habe es gerne gemacht. Anfangs habe ich einfache geometrische Gegenstände gedruckt um Masßstabstreue des Druckers zu testen und einzustellen. Stichwort "e steps calibration". Dann habe ich kleine Objekte mit verschiedenen Settings gedruckt. Das war _sehr_ wichtig um ein Gefühl dafür zu bekommen was passt (wie schnell kann ich wie heiss drucken?). Bei der Gelegenheit habe ich ein paar Upgrades für den Drucker gedruckt. Dann kamen noch ein paar Geschenke dazu - wobei ich da manchmal mehrere Anläufe gebraucht habe, weil die Einstellungen nicht optimal waren.

Habe manche davon auf Thingiverse gepostet (bis auf die letzten drei Objekte, ist alles mit dem Ultimaker gedruckt). Link

Ein Tipp noch. Alles notieren was gedruckt wurde (geschwindigkeit, layer Dicke, temperatur usw.). Es ist später sehr nützlich zu wissen mit welchen Einstellungen ein Objekt gedruckt wurde damit man vergleichen und anpassen kann.

Ich habe keinen direkten Haupteinsatz für den Drucker. Die Technologie und das Potenzial faszinieren mich. Ich habe etliche Arduino-Projekte die ich umsetzen will - da wird der Drucker sehr nützlich sein. Ansonsten, Geschenke, Spielzeug und vielleicht "Kunstobjekte".

Bezüglich der Tools ist OpenSCAD wirklich ein Blick wert. Man "programmiert" zwar die Objekte aber das ist sehr einfach.

 

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Hallo Diskettenlocher

Auch Dir Danke ich für die aufgebrachte Zeit und Infos. Momentan sauge ich natürlich jegliche verfügbare Info wie ein trockener Schwamm auf, um später nicht gänzlich mit leerem Kopf vor meinem UM zu sitzen. Aber selbst Schwämme verlieren bei zu hoher Sättigung schon einmal ein paar Tropfen, da ist es schön dass man zu jeder Zeit noch einmal hier vorbeischauen kann um Eure wirklich guten Beiträge mehrfach zu verinnerlichen...

Hallo Nicolinux

Der Zeitplan bringt ja tatsächlich etwas Licht ins Dunkel, aber um die Käufer bei der Stange zu halten bedarf es schon etwas mehr an, aus heutiger Sicht, eigentlich selbstverständlicher Informations-Politik. Ich bin jedenfalls ziemlich angesäuert und habe zumindest eine einzige persönliche Kaufbestätigung mit geschätztem Lieferziel erwartet. Die Jungs und Mädels wollen mit der Hardware ja scheinbar auch richtig Geld verdienen und die Dinger gehen garantiert nicht zum Selbstkostenpreis an uns. So wie ich das sehe ist das ja noch schlimmer als beim iiiPhone, wo der Endkundenpreis ja knapp fünfmal höher als der Fertigungspreis liegt. Auch schläft die Konkurrenz garantiert nicht. Die Preise für 3D-Drucker werden gnadenlos und rapide sinken, dafür sorgen die qualitativ nach und nach etwas verbesserten Produkte aus dem asiatischen Raum schon...

Den sicher sehr wichtigen Tipp bezüglich Druckeinstellungen habe ich bereits in Deinem ersten Post verinnerlicht. Ich lese wirklich aufmerksam und mehrfach, also halt nicht nur um die Wartezeit zu überbrücken. Ich werde mir wohl ein Büchlein erstellen, in dem ich die Druckergebnisse bei veränderten Parametern festhalte.

Für die Lektüre zwischendurch habe ich mir zum Preis von knapp 12 Euro einfach mal ein englisch-sprachiges Buch der MakerBot-Macher gekauft, welches im ersten Drittel für mein Empfinden zwar etwas zu kindlich daher kommt, aber dann auch unterschiedlichste Themen wie z.B. 3D-Scanning mit Microsoft Kinect behandelt. Es zielt also nicht alles rein auf die alleinige Nutzung der MakerBot-Produkte ab.: Getting Started with MakerBot (A HANDS-ON INTRODUCTION TO AFFORDABLE 3D PRINTING) von Bre Pettis, Anna Kaziunas France, Jay Shergilll (ISBN: 978-1-449-33865-7).

Auch habe ich auf meiner Arbeitsstätte die Möglichkeit mich mit ein paar Kollegen kurz auszutauschen, die gemeinschaftlich mit unterschiedlichem Erfolg an Ihren Prusa-i2-i3-Geräten basteln und sich wohl auch gelegentlich nach Feierabend zum Austausch treffen, da wurde ich kürzlich zur Teilnahme an einem Treffen eingeladen und werde wohl auch mal dort reinschnuppern. Nur nerft es aber langsam gewaltig, dass die lieben Kollegen mich ständig fragen ob ich denn nun mit meinem neuen UM endlich mal etwas gedrucktes vorzuweisen habe...

Trotzdem kommen gerade bei so kurzen persönlichen Gesprächen interessante Fragen auf. Ich habe gestern mit meiner schier endlosen Neugier einfach mal gefragt ob man innerhalb eines einzelnen Objekts die Layer-Dicke variieren kann, damit z.B. der niedrig aufgelöste Sockel einer darauf stehenden Figur halt etwas schneller gedruckt werden kann. Die Antwort steht aber noch aus...

VG Markus

 

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Hi Markus,

das stimmt, das ist der Preis die eine Firma bezahlt die gerade erwachsen wird. Aber mal ehrlich, die Zeit die wir später mit dem Drucker glücklich verbringen werden, steht in keiner Relation zu den Schwierigkeiten bei der Bestellung. Der UM2 wird kommen und danach ist die Wartezeit längst vergessen. Gib Ultimaker noch ein paar Monate und dann haben aus diesem Launch gelernt und sind viel professioneller geworden. Beim UM3 wird es sicherlich sehr viel besser laufen :)

Was die günstigere Konkurrenz angeht - wie immer bezahlt man dafür auch einen Preis. Schließlich kommen die Einsparungen nicht von ungefähr. Und bei der hohen Präzision die so einem Drucker abverlangt wird, wirkt sich das Einsparen garantiert negativ aus. Ich verfolge auch etliche 3D Drucker Projekte bei Kickstarter. Auch golem.de berichtet oft darüber. Es gibt immer wieder Beispiele von günstigen 3D Drucker die nur Probleme machen.

Das heisst nicht dass der Ultimaker perfekt ist. Schau dir das Forum an - auch hier wirst du einiges finden. Der Unterschied ist nur dass die Probleme hier meist etwas mit der Logistik und Dokumentation zu tun haben (falsche Teile, falsch verbaut weil Anelitung nicht klar) und nicht mit der Qualität der Komponenten.

Bis auf die ollen "pulleys". Ich kann nicht verstehen warum Ultimaker so "Billigteile" verwendet. Zumindest war es beim UM1 so. Mal sehen wie es beim UM2 wird.

Als Lektüre kann ich dieses Buch empfehlen:

Practical 3D Printers

Hätte ich das nur vor einem Jahr gelesen, mir wäre viel Kummer mit dem Prusa erspart geblieben :)

Bezütlich deiner Frage mit unterschiedlicher layer Dicke. Hier merkst du wie jung dieses Gebiet ist. Möglich ist es, aber die Software ist nicht ausgereift genug. Du kannst es momentan "von Hand" machen indem du das Modell zwei Mal slicen lässt und die .gcode Dateien speicherst. Dann editierst du eine der Dateien und ersetzt den Bereich der unterschiedlich gedruckt werden soll durch den Abschnitt aus der anderen .gcode Datei. Man muss dazu nur etwas gcode verstehen um die richtige Stelle zu finden. Ich glaube dieses Thema wird sogar im Practical 3D Printers behandelt.

 

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Der UM2 hat eine beheizte Druckfläche. Ich denke das reicht in den meisten Fällen aus. Sollte es mal nicht klappen, kannst du die Fläche vorher mit Prittstift einreiben.

Ich hatte einen alten Prusa Mendel und musste nie etwas anderes machen wenn das Druckbett heiss war. Das gilt für PLA, mit ABS habe ich keine Erfahrungen.

 

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Anscheinend geht es bei ABS nicht ohne Blue Tape oder Kapton. Ich habe beides noch nicht, da ich anfangs nur mit PLA drucken werde. Ich habe fünf Rollen PLA für anfängliche Spielereien gleich mitbestellt. Für mich sieht es so aus als wäre das Blue Tape ein Klebeband, so wie Malerkrepp, mit ähnlich rauer Oberfläche, es lässt sich trotz Kleber wieder rückstandsfrei von der Bauplattform entfernen. Kapton ist selbst haftende Folie, die ohne Klebstoffe auf glatten Oberflächen hält, ähnlich wie bei Displayschutzfolien durch Adhäsion. Aber natürlich gibt es auch Kapton-Folie die einseitig extra mit Klebstoff versehen wurde. Beides ist auch extrem temperaturbeständig und findet, obgleich es eigentlich nicht für den 3D-Druck entwickelt wurde, wohl deshalb beim Druck von ABS auf beheizten Plattformen Verwendung. Es gibt bei ABS halt Probleme mit der Haftung auf den Bauplattformen und ohne diese Hilfsmittel lässt sich der erste Layer nicht so einfach oder überhaupt nicht präzise aufbringen. PLA haftet hingegen auf manchen Bauplattformen gut bis zu gut. So habe ich das Ganze jedenfalls verstanden.

Zum Lieferstatus meines UM2 werde ich an dieser Stelle mal nicht jammern, ich bin halt nicht der Einzige der endlich losdrucken möchte.

VG Markus

 

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