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brabel

Ultimaker 2 druckt nicht mehr so fein wie am Anfang

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Hallo,

ich habe das Problem das mein Ultimaker 2 nicht mehr so fein druckt wie am Anfang. Ziemlich mit als erstes nachdem ich das Gerät bekommen habe, habe ich den Ultimaker Robot in 3-facher Größe ausgedruckt und jetzt nach gut 1,5 Monaten noch einmal.

Ulti-Robo.jpg

Wie Ihr seht ist der rechte kürzlich ausgedruckte Roboter deutlich gröber als der linke am Anfang ausgedruckte.

Die Druckdatei ist noch die selbe auf der Speicherkarte und den Ultimaker 2 habe mit der Factory Reset Funktion wieder zurückgestellt wobei ich mich Frage ob das Gerät damit in den Auslieferungszustand zurückgesetzt wird wie man es bekommen hat. (Habe mir die Grundeinstellungen nicht notiert)

Jede Hilfe währe klasse :-P

Alles Gute,

brabel

 

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Ich denke das hängt weniger am Gerät, als am Filament. Dieses "altert" auch, zieht ev. Feuchtigkeit an oder noch anderes was halt mit Kunststoff passiert. Ich würde das mit einer frisch geöffneten Packung Filament nochmal probieren. Erst wenn es dann noch so aussieht würde ich beginnen den Drucker zu hinterfragen.

Ob die Grundeinstellung bei Factory Reset wirklich genau gleich sind, wie wenn er angeliefert wird, weiss ich nicht.

 

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Erstmal Danke für die Antworten!

Nightwish: Ich habe auch gehört das Filament Wasser ziehen kann und danach nicht mehr sauber druckt aber nach 1-2 Monaten so ein Ergebnis kann ich mir fast nicht vorstellen. ...und Danke, aber das Kompliment muss ich an Cura und Ultimaker 2 weitergeben :cool: Cura Easy Setting und beste Qualität, Vergrößerungsfaktor 3x und den Rest hat der Ultimaker 2 gemacht...

Dim3nsioneer: Es müsste damals wie heute am Ultimaker 2 folgende Einstellung sein:

Material PLA (ABS habe ich bis jetzt noch nicht gedruckt)

Temperature: 210 C

Buildplate: 60 C

Fan: 100%

2.85 mm

Flow: 100%

Retract length: 4.50 mm

Retract speed: 25mm/sec

An Material habe ich schon eine Menge durch, müssten 12 verschiedene farbige Filamente bis jetzt sein aber noch keine speziellen wie Bronze- oder Woodfill.

Wenn ich die Schichtdicke von Fein 0.06 mm auf 0.15 oder 0.2 setze kann man nur noch erahnen das der Drucker schlechter Druckt als normal.

Und Oberflächen werden nicht mehr richtig geschlossen. Coffin's Cube war bei mir auf der Speicherkarte dabei, am Anfang ausgedruckt und super Ergebnis. Wenn ich es jetzt ausdrucke ist es immer noch gut nur die Oberflächen sind nicht mehr ganz geschlossen und haben Löcher. Ich muss mit der Drucktemperatur auf 245 C hochgehen damit es dicht wird.

Ich kann auch die UM2 - Extrusion Teströhre komplett drucken wobei nur die unterste Schicht (3 mm3/s) kriselig erscheint... ob das schon ein Zeichen ist?

Die Filamentaufnahme und Führung ist bei mir Kugelgelagert. Die Achsen geölt und das Teflonstück im Druckkopf erneuert und alles leichtgängig. Irgendwie bin ich mit meinem Latein am Ende. Was ich mir jetzt noch vorstellen könnte ist das die Messingdüse von Innen poliert werden muss, vielleicht die Zahnriehmen erneuert werden können (aber nach so kurzer Zeit) oder das ich vielleicht die XY-Metallachsen des Druckkopfs bei irgendeiner Aktion verbogen habe.

Wie gesagt für jede Hilfe währe ich Dankbar.

 

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Dim3nsioneer: Es müsste damals wie heute am Ultimaker 2 folgende Einstellung sein:

Material PLA (ABS habe ich bis jetzt noch nicht gedruckt)

Temperature: 210 C

Buildplate: 60 C

Fan: 100%

2.85 mm

Flow: 100%

Retract length: 4.50 mm

Retract speed: 25mm/sec

An Material habe ich schon eine Menge durch, müssten 12 verschiedene farbige Filamente bis jetzt sein aber noch keine speziellen wie Bronze- oder Woodfill.

 

Sieht doch sehr vernünftig aus. Die verschiedenen Farben waren alle PLA oder war da auch ABS, PET, XT oder etwas in der Art dabei?

Falls Du eine Lupe zur Hand hast, würde ich mal den Rand der Extruderdüse etwas genauer nach gröberen Kratzer o.ä. untersuchen.

 

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Mach doch mal die Düse sauber, vielleicht bringt das wieder eine Verbesserung.

Diese Methode hier:

http://www.fablab-regensburg.de/wp-content/uploads/2013/12/Ultimaker-2-Nozzle.pdf

funktioniert ganz gut und man sieht direkt an den bräunlichen Verfärbungen am herausgezogenen Filament ob die Düse wirklich von Innen verschmutzt war.

 

 

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Nightwish: Ich packe das gebrauchte Filament immer in die geöffnete Kunststoffhülle in der es geliefert wurde schon allein damit es in der Wohnung nicht verstaubt. Der UM2 wird ja standardmäßig mit hellblauem Filament geliefert was ich bei der Bestellung nicht beachtete. Ich bestellte Ihn mit einem Satz verschiedener Farben weshalb ich das hellblaue doppelt hatte. Mit diesem hellblauem Filament habe ich das erste 3D Druckstück am Ultimaker 2 gedruckt und zwar den Ultimaker Robot. Ich habe eben das neue doppelte hellblaue Filament geöffnet und den Robot noch einmal gedruckt und bei genauem Betrachten sieht man das der allererste besser mit glatteren Flächen und nicht so fransig ist weshalb es das gebraucht Filament nicht sein kann... Und an der Umgebung hat sich nichts geändert, der Drucker steht immer noch bei mir im Wohnzimmer auf dem Tisch...

Dim3nsioneer: Bis jetzt habe ich nur PLA gedruckt. Eine Frage am Rande, kann man eigentlich auch Delrin Drucken? (Dieser belastbare Indrustriekunststoff wird vor allem im Modellbau bei den Zahnrädern viel genutzt...)

Die Extruderdüse werde ich ausbauen und begutachten und von Innen reinigen. Mal sehen ob ich vor dem Wochenende dazu komme, werde auf jeden Fall berichten.

S.Ki: Diese Methode kannte ich und ist meiner Meinung nach die Beste, besser als mit einer Nadel in der Düse rumzustochern. Ich denke aber auch das ich die Düse von Innen polieren muss mit einem Dremel mit passendem Aufsatz, mal sehen ob's was bringt.

 

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Ok, das macht eine Abhängigkeit vom Filament fast unmöglich. Hm, ich hatte standardmässig eine Rolle weiss dabei.. vielleicht war blau grad aus :)

Vielleicht ist die Düse etwas verschmutzt oder halt gewisse Teile des Druckers (Lager, Riemen u.ä.) sind ein wenig eingelaufen und haben ein Haar mehr Spiel als am Anfang. Würde sich zwar wahrscheinlich eher in Linien oder so äussern, wäre aber vielleicht noch möglich. In einem Andern Thread habe ich heute einen Vergleich der Teileoberflächen vor und nach dem Ölen der Wellen gesehen und der Unterschied ist mindestens so gross wie bei Deinen beiden Robotern.

 

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Also Stand der Dinge ist das ich das Problem gefunden habe. Es war die Düse die von Innen stark schwarz angelaufen war und die Beschichtung war Steinhart. Ich habe ein Stück Filament reingeschoben, minimal verkantet und es war sofort ein starker Widerstand zu spüren. Ich musste schon einen Druck aufbauen um das Filament weiterzuschieben. Ich habe die Düse daraufhin in ein Ultraschallbad gelegt aber genützt hat das leider nichts. Starke Reiniger wie Aceton hatte ich auch nicht zur Hand und da ich keinen passenden Aufsatz für meinen Dremel gefunden habe teilte ich Q-Tipps in zwei (ja Not macht Erfinderisch) Stücke was anfangs mit Polierpaste auch funktionierte. Irgendwie blieb einer der Q-Tipps in der Düse stecken und da ich Ihn nicht herausbekam versuchte ich Ihn heraus zu bohren womit ich die Düse ruinierte und... ich mir einen neue bestellte. Als Sie ankam habe ich gleich das Teflonstück mit erneuert, vielleicht nicht nötig aber wo ich schon mal dabei war wollte ich alles Tip-Top haben und was soll ich sagen, der Drucker Druckt jetzt wie am ersten Tag aus der Verpackung. Ihr glaubt nicht wie Happy ich bin das jetzt alles wieder so ist wie am Anfang. Einen fein druckenden Drucker zu haben mit dem man nur noch grob drucken kann ist wirklich nicht so das wahre.

Zum Schluss noch ein paar Bilder die das ganze zeigen...

Düse Innenseite

Duese Neu

Ultimaker 2 Extrusion Test

 

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Hallo brabel

Gute Bilder hast Du gemacht, Prima.

Reines PLA nimmt sehr schnell Feuchtigkeit auf, aber regulär erhalten wir so genannte PLA-Blend´s, diese sind gewöhnlich nicht so empfindlich, sie sollten selbst bei offener Lagerung und normalem Wohnraumklima ein paar Monate lang eine gleichbleibende Qualität behalten.

Es wird nicht lange dauern bis die neue Düse genau so verkohlt aussieht, denn Temperaturen weit oberhalb 210 Grad im Zusammenhang mit meist zu langsam gewählter Druckgeschwindigkeit verursachen diese Verbrennungsrückstände. Auch lange Standzeiten von Material und Resten in einer aufgeheizten Düse können ähnliche Probleme verursachen.

Aceton ist absolut wirkungslos bei PLA, da bringt tatsächlich eine Ultraschall-Reinigung einen größeren Reinigungserfolg. Einzig Tetrahydrofuran (THF) ist in der Lage PLA anzulösen, aber Verbrennungsrückstände bekommt man damit vermutlich ebenfalls nicht von der Messing-Oberfläche.

Die innere Wandung der Heizkammer konnte ich immer vorsichtig manuell (absolut Maschinenlos) mit passenden Bohrern oder Fräswerkzeugen reinigen. Vorweg hatte ich immer für ein paar Minuten das komplette HotEnd auf knapp 375 Grad erhitzt, damit eventuelle PLA-Reste komplett verbrannten und sich anschließend leichter entfernen ließen. Entsprechend aufgerolltes 500´er Schleifpapier könnte man ebenfalls für eine vorsichtige manuelle Reinigung verwenden. Besser aber wäre natürlich eine winzige Messing-Rundbürste, woher sollte man diese wohl beziehen können?

Jedenfalls konnte ich mit den zuerst erwähnten Werkzeugen gute manuelle Reinigungsergebnisse erzielen und so habe ich mit der allerersten Düse, trotz frühzeitig innerlich sehr zerfressenem Teflon-ColdEnd, insgesamt neun Monate lang akzeptable Druckerzeugnisse erstellen können. Die Düse ist heute noch funktionstüchtig, das erste ColdEnd ist total hinüber, und aktuell nutze ich einen komplett neuen Düsensatz.

Markus

 

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Hallo,

ich habe ein gleiches Problem.

Zu Anfang gute Qualität und mittlerweile nur noch so wie eine Art Schnee (wie kann ich ein Bild hochladen?).

Ich versuche es gerade mit der Atomic Methode, das es echt nicht mehr schön ist.

Und ich habe immer noch das Problem der Haftung. PritStift, Haarspray alles versucht, meine Ergebnisse sind unbefriedigend.

ein paar technische Daten:

UM2

FW: 15.02.1

Cura: 15.02.1

Vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen.

Vielen Dank

Torsten

 

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Markus

 

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