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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
Digibike

Ultimaker 3 Heizbetttemperatur-regelung im Vorstart optimierbar???

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Hallo,

was mich schon immer etwas wurmt, aber mittlerweile gehörig nervt, ist diese FW-Kontrolle...

Der Ulitmaker 3 braucht im Verhältnis zu meinem RF1000 gefühlte Stunden länger (der hat ja 230 v Heizbett - da sind selbst bis zu 160 Grad recht fix anliegend...), bis er das

Heizbett auf Temperatur hat - vor allem bei ABS & Co. wo ich mit dem Heizbett auf 110 Grad für die ersten 3 Layer aufheize und danach kontinuierlich die Temperatur wieder runter fahre (DDP im Einsatz).

Normal schalte ich den Drucker ein, Heize das Druckbett auf, exportiere im CAD die Druckteile,

Lade den Slicer, importiere die Druckteile, heize den/die Extruder auf Temperatur, mach noch kurz

Fehlerkorrektur (ich arbeite mit Simplify) und mache die Einstellungen. Danach Gcode generieren und

speichern, Karte/USB-Stick in den Drucker und los.

Beim RF1000 kein Problem. Druckbett ist komplett durchgeheizt, der/die Extruder haben das Material

knapp 1 Minute vorgeköchelt, perfekt! Er startet gleich perfekt getempert.

Der Ultimaker 3 reagiert da aber gaaaanz anders! Egal welche Temperatur anliegt (und mühevoll da im Vorfeld generiert wurde), er regelt als erstes einmal wieder runter auf 60 Grad! Ich kann zwar im Druckermenü noch rein und gleich anheben, aber max. um 25 Grad - in dem Fall also 85 Grad um dann anschließend das wieder zurück zu nehmen (mehr wie 115 schaft er anscheinend ja nicht) und mühsam zu warten, bis er endlich auf die 110 Grad Starttemperatur gekommen ist (die im Vorfeld ja schonmal längst anlagen!!!) Während der ganzen Zeit (ver-)köchelt das ganze ABS bei Drucktemperatur! Ich gehe da schon immer her und senke die Temperatur auf 180 Grad, bis er etwa 105 Grad erreicht hat und erhöhe dann wieder auf Drucktemperatur - ist über das Material nämlich gar nicht gesund, so lange im heißen Extruder (ver-)kocht zu werden...!

Warum wird hier so vorgegangen? Und kann man das irgendwie umgehen bzw. abschalten?

Für mich erschließt sich der Sinn dieses vorgehens überhaupt nicht. Warum schaltet die FW in der Vorstart-Phase, wenn die Temperatur schon über den in der FW eingestellten 60 Grad liegt nicht einfach weiter auf Gcode-Kontrolle - dort wird die Temperatur doch eh auf Druckbereich eingerichtet und eingependelt. Wozu das heiße Heizbett mit gewalt wieder runter kühlen auf 60 Grad? Wenn man nur PLA u.ä. druckt mag das nicht stören, aber bei geforderten höheren Temperaturen ist man eh schon am verzweifeln mit der etwas "dünnen" Heizleistung, aber man könnte sich damit arrangieren - zumal man so auch die Sicherheit hat, daß es komplett gut durchgeheizt ist - aber er kühlt ja zwanghaft erst wieder auf 60 +/- 25 Grad runter, um dann, sobald der Gcode zum Druck freigegeben ist, man wieder hochheizen "darf"...

Ist das Verhalten nicht eher Sinnfrei bis Kontraproduktiv? Oder bin ich der einzige, der bei dem an sonsten sehr gut druckenden Gerät, damit Probleme hat? Und die Probleme auch nicht versteht, weil Sie so nicht sein müßten, oder?

Gruß, Digibike

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Du sagst 60C?

Habe mir mal das Ultimaker 3 Profil angeschaut ob ich da Verbesserung für meinen UM2 Dual finde.

Und mit ist aufgefallen das S3D Standardmäßig in den Header diese Zeile einträgt

;BUILD_PLATE.INITIAL_TEMPERATURE:60

Wäre ja Zufall wenn das nichts damit zu tun hätte

Gruß

Edited by Guest

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Ich habe mir ein Stück Karton zugeschnitten, das genau die Grösse des Heizbetts hat. Das lege ich z.B. für PC auf die 4 Clips und verhindere damit einen Grossteil der Strahlungsverluste. Geht deutlich schneller als ohne.

Für die eingeschränkte Heizleistung gibt es verschiedene Gründe. Der wichtigste ist sicher die Leistung des 220W-Netzteils. Dieses ist das grösste mit dem verwendeten Stecker, stärkere Netzteile haben einen anderen Stecker. Diese Steckeränderung hatte stattgefunden als der Ultimaker 2 damals kurz vor der Vollendung stand. Damit war die maximale Leistung besiegelt. Dass Ultimaker so lange wie möglich beim gleichen Netzteil für möglichst viele Geräte bleibt finde ich nachvollziehbar. Daher auch die Beschränkung beim UM3.

Andere Gründen dürften auch normentechnischer Natur sein. Eine 230V Heizung geht natürlich viel schneller, ist aber auch elektrisch anders zu behandeln als einen Gleichspannungsquelle.

Edited by Guest

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Hi ,

und danke für die schnelle Rückmeldung! Ja, das das mit kosten zu tun hat, hab ich mir schon gedacht gehabt... Aber das eigentliche Ärgernis war ja dieses zwanghafte runterkühlen bevor es losgeht.

Aber das mit der Zeile in Simplify muß ich mir mal genauer anschauen - hab es gerade gesehen, da ist noch ein Additional Terminal bei Skripts ganz unten - dort taucht diese Zeile auf. Muß mal schauen, ob das auch bei meinem RF1000 drin ist - da ist mir dieses Verhalten nämlich noch nie aufgefallen...

Gruß, Digibike

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Aber das mit der Zeile in Simplify muß ich mir mal genauer anschauen - hab es gerade gesehen, da ist noch ein Additional Terminal bei Skripts ganz unten - dort taucht diese Zeile auf. Muß mal schauen, ob das auch bei meinem RF1000 drin ist - da ist mir dieses Verhalten nämlich noch nie aufgefallen...

 

Diese Zeilen benötigt der UM3

Simplify hat aber noch keine Möglichkeit dafür, darum stehen da feste Werte drin (da waren weitere Werte die fest drin stehen).

In Cura wird da die erste Betttemp. eingesetzt, also automatisch.

Gruß

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