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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
TheJack85

CAD-Software

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Hallo alle zusammen,

kennt jemand ein einfaches CAD-Programm, mit dem man 3D-Modelle (stl-Dateien) gut bearbeiten kann?

Ich möchte einen Teil des Modells digital entfernen, der nicht mitgedruckt werden soll.

 

Vielen Dank im Voraus

Grüße TheJack85 

 

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Ähem, keins... Rudimentär können einfache STL´s teilweise wirklich von manchen bearbeitet werden,

aber nicht wirklich Sinnvoll...

STL ist ja auch kein CAD-Format, sondern eine "Beschreibung" der "3D-Zeichnung" durch Dreiecke etc.

Diese kann der Slicer dann in Schichten und somit als Druckbare Datei generieren.

Aber wirklich umgehen können die CAD´s damit eigentlich nicht.

CAD ist da der falsche Ansatz! Schau dir mal Blender an. Das ist für sowas und einiges mehr sehr

gut geeignet, aber CAD ist Konstruktion aber dafür wie gesagt weniger gedacht/geeignet.

In Blender kannst du auch Fehler korrigieren oder - wenn es nicht genau sein muß - kann man mit

Blender auch Modelle erstellen - allerdings ist das eher sowas wie digitales "Ton modellieren", also

eher künsterisch, während CAD eher technisch an die Erstellung heran geht...

Ich hoffe, das hilft dir weiter... Ist halt meine Erfahrung mit STL und CAD... 

 

Gruß, Digibike

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Mit DesignSpark Mechnical kann man STL bearbeiten. Das ist aber davon abhängig, welches Programm die STL ursprünglich erzeugt hat. Ich habe bei einigen STL aufgegeben und das Teil selbst neu konstruiert. Also wenn die Änderungen nicht zu massiv werden sollen, dann kann man einige Sachen nachträglich hinbekommen.

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Ich verstehe diese Beiträge nicht.

Jede 3D Software die ich kenne, egal ob CAD oder Modeliersoftware, kann Boolsche Operationen. Also können in jeder 3D Software die ich kenne (mir fallen spontan Autocad, Meshmixer, Blender, C4D, Solid Work, Libre- und Freecad ein)  auch Teile von Mesh Objekten entfernt werden. 

Es ist übrigens nicht richtig das man in Blender keine maßhaltigen Objekte erzeugen kann. Blender arbeitet schon seit einigen Jahren mit Einheiten, es gibt sogar CAD Plugins für Architekten arbeiten. Nurbs Modeller wie C4D oder Blender sind genau so präzise wie CAD Software. Das STL Format ist nicht präzise, weil nur die Polygon Ecken an Koordinaten liegen und die Polygonflächen abweichen.

Parametrische Objekte sind genauer, aber man kann im 3D Druck nichts damit anfangen.

Das mit dem "digitalen Ton modellieren sind Zbrush, Sculptris, Musbox und das Modelling-Modul von Blender.

 

 

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@RalfG, das ist schon richtig - vom Grundsatz her, aber in Blender oder Meshmixer wird eher "Punkte" gezogen, als Linien versetzt. 

Du mußt dir das so vorstellen in CAD wie Stöckchen, diese kannst du nehmen und von Position A nach Position B versetzen. Alles bleibt im Prinzip gleich. Bei Blender oder Meshmixer ist es eher so, dass du eine "Decke" hast. Die kannst du an einem Punkt A zwar aufnehmen und nach Punkt B ziehen, aber da wandert einiges mehr - und teilweise auch unkontrolliert mit - es sind ja keine Linien mehr, sondern miteinander vernetzte Vielecke, die sich entsprechend gegenseitig beeinflußen!

 

Und CAD können Boolsche Operationen und Sie können STL importieren! Aber Boolsche Operationen an STL-Daten - da kenn ich wenige! Im Gegenteil: Maja z.B. ist für STL bearbeiten etc., aber stürzt bei Komplexeren Operationen gern mal ab, obwohl nicht ganz billiges Programm, Blender ist da deutlich stabiler - obwohl kostenlos... Meshmixer kenn ich jetzt nicht so genau,

aber verabschiede dich davon zu denken, STL wurde von CAD erstellt und kann es wieder importieren, dann kann ich auch...

Das funktioniert nur sehr Rudimentär und stößt, selbst wenn das Programm das (einigermaßen) kann, sehr schnell an seine Grenzen!

Ganz abgesehen davon, dass man selbst auch seine Grenzen (was Geduld beim bearbeiten angeht) stößt...

Aber kannst es gern versuchen - wirst dann sehr schnell merken, was ich meine... 😉

Es ist, wie gesagt, nicht unmöglich, aber sehr wohl sehr begrenzt - wie der Kollege schon schrieb, selbst wenn es importiert werden kann, ist es meist einfacher und besser, es neu zu Konstruieren...

Kommt immer drauf an, was genau man machen will/muß! Einfaches Wegschneiden von Bereichen mag ok sein, aber komplexe Körper voneinander abziehen usw... eher nicht...

 

Gruß, Digibike

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Übrigens bist auf dem "Holzweg", was die Aussage "Parametrische Objekte sind genauer, aber man kann im 3D Druck nichts damit anfangen"! Parametrisch konstruiert kannst du als STL exportieren und im Slicer zum Druck aufbereiten - fertig!

Alle Dateien müßen in STL bzw. je nach Slicer diesem bevorzugten Format, exportiert werden und dort als Gcode gesliced werden.

Egal ob CAD oder Meshmixer, Blender oder sonst was. Aber ein CAD, das nicht Parametrisch arbeitet, wird dir auch Fehler

bei der STL-Konvertierung reinbringen. Bsp.: Ich zeichne meine Konstruktionen in Onshape. Exportiert und in Slicer geladen, fertig.

Spaßeshalber ein Würfel ohne Rundungen oder Löcher und sonstigen Schnickschnack. Dann nehme ich den selben Würfel in DesignCAD und Exportiere Ihn. Selber Würfel, zig Fehler (5-6 Fehlerhafte Polygonausrichtungen sind normal bei sowas...).

Macht also sehr wohl einen Unterschied, welches Modell die CAD intern verwendet um dieses dann in STL zu konvertieren.

Hängt wohl auch von Patent und Lizenzgebühren etc. ab... 

Verwenden tu ich es, je nach Anwendungsfall trotzdem, weil bestimmte Sachen einfacher zu konstruieren sind - auch wenn ich

genau weiß, dass ich im Nachgang ordentlich Fehler korrigieren muß… Leider! Aber Steckt halt schon im Wort drin, die Zielrichtung (Design...). Da sind geschwungene Flächen etc. leichter (zumindest für mich) zu erstellen, als in Onshape, aber bei 

"normalen" Modellen ist Onshape unschlagbar und Unschätzbar...!

 

Gruß, Digibike

 

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Hallo Digibike

ich habe 1986 Autocad gelernt. Da werden keine Stöckchen versetzt. Allerdings wurde Autocad damals per Lisp, einer Anwendungssprache, gesteuert. Es wurde eine Linie definiert und die ging von Koordinate zu Koordinate. Auch damals haben wir schon in die 3. Dimension konstruiert, rein über Koordinaten. Menüs wurden erst Mitte der 90er Jahre in Autocad eingeführt.

 

Ich bin nicht auf dem Holzweg wenn ich schreibe das parametrische Objekte präziser sind als Polygonobjekte. Wenn ich parametrische Objekte schreibe meine ich 3D-Objekte die durch mathematische Formeln festgelegt sind. Sowohl Flächenmodelle als auch rein parametrische Objekte haben keine Auflösung, jeder noch so kleine Bereich einer Fläche ist durch mathematische Formeln festgelegt. Solche Objekte kann man unendlich vergrößern, die Dateigröße bleibt gleich. Dateiformate für solche Objekte wären DXF und DWG, Step, Iges usw... 

Cura kann nur Mesh-Formate verarbeiten. Die Flächen bestehen aus Polygonen. Dabei ist die Fläche immer die direkte Verbindung zwischen den Eckpunkten. Sobald ein Polygonnetz gebogen ist sind nur noch die Eckpunkte auf den mathematisch korrekten Positionen, die Flächen dazwischen sind immer kleiner. Vergrößert man ein Polygonobjekt muß man auch die Auflösung erhöhen. Dadurch wird die Datei immer größer.

Polygonformate die Cura verarbeiten kann sind, STL,Wavefront OBJ, Collada DAE und noch eins was ich aber vergessen hab. Konvertiert man Flächenobjekte oder parametrische Objekte in Polygonobjekte dann verliert man die Präzision, da die Flächen dem idealen Objekt nur angenähert sind. Die Auflösung zu erhöhen kostet ordentlich Rechenpower und Rechenzeit. Und selbstverständlich braucht eine boolsche Operation bei einem feinen Polygonmesh etwas längere Rechenzeit.

 

Für unsere Hobby-3D Drucker ist die Präzision nicht ganz so entscheidend, aber auf meiner Fräse bin ich froh das ich STEP Dateien verarbeiten kann, da diese eben wesentlich präziser sind und auch komplizierte große Objekte nicht so viel Rechenleistung brauchen und die Werkzeugwege auch bei großen Dateien in wenigen Sekunden errechnet sind.

Quote

Selber Würfel, zig Fehler 

Ich kenne viele 3D Programme die Fehler produzieren. Ich weiß aber das 90% aller Fehler durch falsche Konstruktionsabläufe von den Benutzern selbst erzeugt werden. Auf der anderen Seite ist es ganz normal das man ein 3D Objekt analysiert und repariert bevor man es weiter verarbeitet, druckt oder fräst. Das muß nicht bedeuten das man unbedingt teure Software braucht um saubere 3D Objekte zu erzeugen. Mit konstruktiven Objekten aus dem CAD habe ich heute aber weniger zu tun, ich arbeite seit Jahren mehr mit Nurbs Modellierern, wie C4D. Und da es mich interessiert mache ich immer mehr mit Blender. Da ich CAD in der Konstruktion sehr gut kenne weiß ich auch um die Fähigkeiten von Blender.

 

Wie Du aber festgestellt hast kann nahezu jede 3D Software mit STL umgehen und kann boolsche Operationen. Selbst so etwas simples wie Sketchup kann das.

Dann benötigt man noch eine Software die gut das Mesh reparieren kann. Meshmixer kann ich empfehlen, gibts  aber nur in englisch. Meshlab ist gut aber nicht einfach zu bedienen. Ich habe noch eine Version Netfabb Basic, die gibt es leider nicht mehr, seitdem sie zu Autodesk gehören gibt es keine  kostenlose Version mehr und auch keine für den Mac. Aber Netfabb hat die beste Reparaturfunktion.

 

grüße

Ralf

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