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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
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scenic01

Probleme mit Ausdruck

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Hallo,

ich habe nun meinen Ultimaker I fertig und vom prinzip her scheint auch alles zu funktionieren.

Nur beim Ausdruck habe ich ein Problem, dass ich nicht in den Griff bekomme.

Ausdruck derzeit mit PLA (weiß, 3mm, Velleman)

Die ersten Layer werden dicht und geschlossen gedruckt. Nach ca. 5-7mm Schichthöhe bekomme ich eine Netzstruktur, an Stelle der geschlossenen Wände.

schlechter Druck ab 5-7mm

Die Temperatur der Düse war die ganze Zeit über konstant, den Lüfter habe ich auf ca. 40% laufen und ebenfalls nicht verändert.

Wie kann es sein, dass trotz unveränderter Werte das Druckbild plötzlich nicht mehr passt ? An der Temperatur kann es ja eigentlich nicht liegen, die war konstant und hat sich gerade während des Drucks ja nicht geändert.

Der Drucker steht in einem geschlossen Raum, ohne Zugluft bei ca. 24C°.

Für Lösungsansätze bin ich wirklich dankbar.

Scenic01

Anbei noch ein paar Bilder des Problems und der Einstellungen in Cura

schlechter Druck ab 5-7mm

schlechter Druck ab 5-7mm

Screenshot Einstellungen Cura 2

Screenshot Einstellungen Cura

 

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Bitte versuchen Sie, die Bilder wieder zu posten. Um ein Bild zu senden, klicken Sie auf "Galerie" oben links im Bildschirm, klicken Sie auf "Upload". Dann machen Sie einen neuen Beitrag und klicken Sie auf "Meine Medien". Es tut mir leid für die schlechte Übersetzung.

 

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Hallo scenic01

Zuerst mal herzlich willkommen im Ultimaker-Forum. Und da die Übersetzung von gr5 gar nicht so schlecht war, bekommen wir wohl auch bald noch die Bilder zu sehen, die Du vorbildlicherweise gleich gemacht hast. Ich bin gespannt darauf, denn wenige stellen die Einzelteile des UM selbst her und starten gleich mit einer modifizierten Version.

So als erster, ziemlich blinder Schuss würde ich von der Beschreibung her entweder auf ein deutlich zu dick eingestelltes Filament tippen oder aber auf ein Problem mit dem Feeder. Wie hoch war denn die Drucktemperatur und die Geschwindigkeit?

 

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Hallo,

danke für die schnelle Antwort und die nette Aufnahme hier im Forum.

Da ich mir letztes Jahr eine CNC-Fräse gebaut habe, war der 3D-Drucker nur der logische Schluss :-P

Ultimake I (CNC-Selfmade)

Die Fräse soll sich ja lohnen und da der Ultimaker open source ist, lag es einfach nahe.

Die Modifikationen schienen mir sinnvoll, da wollte ich sie nicht erst nachträglich noch reinbasteln müssen.

Ich habe mal die Bilder oben aktualisiert, da sind auch die Cura-Einstellungen mit dabei.

Drucktemperatur lag bei 210C° +-3C°, ist immer etwas geschwankt, denke aber dass das normal sein dürfte.

Filament kam zu Anfang sehr gut heraus, was ich vor allem an dem "Brim" festmache, welches für meine Begriffe (mir fehlt natürlich die Erfahrung) nicht schlecht aussieht.

Geschwindigkeit lag bei 80mm/s, bin extra etwas heruntergegangen.

Filament ist gemessen 3mm, diese habe ich in Cura auch eingestellt.

Wie ich eben festgestellt habe, schein am Druckkopf etwas nicht 100% dicht zu sein.

Ich sehe eine braune (verbrannte ?) Ablagerung die anscheinend aus dem Peek-Isolator und dem Gewinde ausgetreten ist.

Könnte es sein, dass dieses "Leck" erst nach einer längeren Zeit mit höherer Temperatur "durchlässig" wird und dann im Druck Druckverluste entstehen, die für das Druckbild verantwortlich sein können?

 

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Zumindest kann man auch auf den kleinen Bildern doch irgendwie erkennen, das es sich um Unterbrechungen im Materialfluss handeln könnte.

Kannst Du das Problem reproduzieren?

Geschieht es also immer wieder nach 5 bis 7mm Schichthöhe?

Hast Du an einen Staubschutz unmittelbar vor dem Materialeinzug gedacht?

Bleibt die Extruder-Temperatur konstant?

Vielleicht handelt es sich nur um eine Verstopfung der Düse.

Checke von der Düsenspitze bis hin zur Filament-Rolle den gesamten Weg auf Veränderungen / Bremsfaktoren. Vor Allem prüfe den Filament-Antrieb und die Düse. Für Düsenöffnungen mit 0.4mm gibt es simple Injektions-Nadeln zum Freistochern des Austrittsbereichs, 100 Stück kosten knapp 6 Euro inklusive Versand. Es lohnt meist kaum kleinere Mengen zu kaufen, aber eventuell gibt es in Deiner Nähe eine Apotheke und Du kannst ein paar einzelne Nadeln erhalten.

Markus

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Hi,

Nein einen Staubschutz habe ich noch nicht installiert.

Der erste Druck war der kleine Ultimaker Roboter, der verlief eigentlich ganz gut. Zumindest keine Löcher wie auf dem GoPro Rahmen.

Ich weiß im Augenblick nicht, ob es evtl. An dem Filament liegen kann, ist wirklich gemessene 3mm stark und wie ich gelesen habe führt das bei einigen Nutzern zu Problemen.

Ich werde es noch einmal mit erhöhter Temperatur versuchen, evtl. ist das Filament für die Temperatureinstellung zu dick !?

Den Staubschutz werde ich jetzt auch noch angehen.

Ist der leichte Austritt dieser Schlacke am Hotend normal oder sollte dieser wirklich zu 100% dicht sein ?

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Beim Ultimaker und auch beim Ultimaker2 ist der Innendurchmesser vom Bowden regulär 3.17mm. Probleme könnten das Cold-End (Teflon-Coupler), sowie die Heizkammern bereiten, wenn nicht speziell ausgewiesenes 2.85mm-Filament Verwendung findet. Messe einfach mal an vielen verschiedenen Punkten den Filament-Durchmesser. Liegen Deine Ergebnisse oft oberhalb 3mm, dann könnte es Probleme verursachen.

Filament, so wie es vom Hersteller kommt ist im Auslieferungszustand äußerlich nicht sonderlich Rein. Es könnten Schmutzpartikel am Material haften. Und deshalb sollten von der ersten Stunde an Staubfilter verwendet werden. Ein zur Spirale gewickelter Pfeifenreiniger ist bereits ausreichend.

Sobald eine Düse ihre Arbeitstemperatur >180 Grad erreicht hat, beginnt auch etwas Material in Fadenform aus der Öffnung herauszutreten, das ist normal. Echte Tropfen entstehen aber erst bei Temperaturen deutlich oberhalb der Standard-Drucktemperatur von 210 Grad. Lange Standzeiten bei >180 Grad aufgeheizten Düsen, können zu problematischen Einbrennungen in der Heizkammer führen.

Markus

 

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Soo,

hatte gestern noch einige "Testdrucke" und konnte reproduzieren, dass die Fehler immer erst begannen, wenn der Drucker anfing Filament zurückzuziehen (retraction).

Retraction Wert herabgesetzt und das Bauteil wurde ohne Lücken gedruck. :-P

Ausdruck mit reduzierter retraction

Das Filament ist, wie bereits festgestellt, an mehreren Stellen gemessen 3mm stark (analoge Schieblehre).

Ich Cura hatte ich noch 2.85 stehe lassen, was evtl. zu einem zu hohen Durchfluss geführt haben kann. (Verdickungen an den Rändern) Auf Grund der Lücken wollte ich hier jedoch nich schon vorher reduzieren.

Den nächsten Druck werde ich mit 3mm Einstellung versuchen.

Das Problem das ich jetzt habe, ist dass die einzelnen Layer zum Teil keine feste Verbindung zueinander eingehen, und das Bauteil in einer Layerschicht reißt :???:

Riss im Layer

Was kann dafür jetzt verantwortlich sein ?

 

  • zu viel Kühlung (Lüftung) ?
  • zu wenig Kühlung (Lüftung) ?
  • Filament ?
  • Temperatur vom Filament ?

 

Hier fehlen mir gänzlich die Erfahrungswerte...

Alex

 

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Vielleicht habe ich es verpasst oder aber es fehlt immer noch die Angabe der Druckgeschwindigkeit? 210°C kann durchaus zu kalt sein. Bei 150mm/s würde ich jedenfalls kein schlaues Ergebnis erwarten. Das gleiche gilt für die Schichthöhe. Wie gross ist die?

 

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Apropos Screenshots: Könntest Du die Bilder bitte noch auf 'public' setzen, sonst müssen wir uns mit den Thumbnails begnügen... danke!

Die Werte passen zueinander. Zum Schichtenhaftungsproblem könntest Du ausprobieren, ob es besser ist, wenn Infill und und Shell gleich schnell gedruckt werden. Sonst hast Du die Situation, dass durch die Beschleunigung bei Beginn der neuen Shell das deponierte Material 'ausgedünnt' wird für etliche Zentimeter. Dadurch könnten solche Haftungsprobleme entstehen.

Probier auch mal aus, ob bei einem anderen Object mit deutlich anderer Grundfläche die Haftungsprobleme exakt auf der gleichen Höhe auftreten. Falls ja, dann klemmt wahrscheinlich irgendetwas beim Drucktisch (Kupplung überprüfen; Starrkupplung, wenn ich es richtig sehe auf dem Thumbnail, oder?) und Du bekommst einen leicht zu hohen Layer mit entsprechend zu wenig Material.

 

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Deine Bilder in der Galerie sind leider immer noch nicht "public".

Wähle ein Album in Deiner Galerie hier, gehe auf "edit", und setze "Album type" auf "public".

Kann man von einer einwandfreien Funktion der Z-Achse ausgehen?

Macht der der Tisch tatsächlich 0.12mm pro Layer?

Markus

 

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Sorry,

Bin "Osterbedingt" im Augenblick nicht in der Nähe des Druckers und kann nur über das Pad ins Internet.

Gallery habe ich jetzt auf Public gesetzt.

Den Drucktisch kann ich ausschließen denke ich, diesen hatte ich bereits mehrfach überprüft und er läuft absolut gleichmäßig über den gesamten Verfahrweg.

Die Z-Achse lässt sich von Hand leicht über die gesamte Distanz bewegen.

Ob die Layer wirklich 0.12mm haben

ist schwer zu sagen, optisch würde ich sagen ja, aber wie soll ich das messen?

Ich werde die Geschwindigkeit nochmals anpassen und berichten, wird aber erst am Montag sein.

Jedenfalls schon einmal vielen Dank für die Lösungsansätze.

Alex

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Hallo,

ich habe nun nochmals ein paar Drucke getätigt und nähere mich so langsam an.

Die Achsen sind jetzt bezüglich der Schritte in der Firmware kalibriert, Z-Achse war in Ordnung, X- und Y-Achse hatten bei PLA ca. 2.3mm Abweichung (zu kurz).

Mit niedriger Druckgeschwindigkeit (max, 50mm) bekomme ich mittlerweile bei 100% sehr gute Ausdrucke, jedoch nur, wenn ich den Lüfter aus bzw. max. auf 25% gestellt habe.

Stelle ich den Lüfter höher, habe ich entweder wieder Löcher in der Struktur, oder die Layer verbinden sich nicht.

Ich denke, dass die Düse zu weit im Luftstrahl hängt und durch den Lüfter gerade an der Spitze dann zu stark abgekühlt wird.

Daher werde ich wohl als nächstes eine neue Kühlung für die Düse brauchen....

Hat da jemand eine Empfehlung ?

Hänge später noch ein paar aktuelle Bilder der letzten Drucke mit an.

Alex

 

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Auf thingyverse oder youmagine findet man allerlei hilfreiche Objekte, wie z.B.:

- Geometrisch korrekte Testwürfel zum Checken der Achsen x,y, und Z.

- Für Überhänge.

- Für verschiedenste Lochdurchmesser und Kreisformen

- Für korrekten Materialfluss

- Für Druckgeschwindigkeitstests

Und...und...und...

Und Ja, im Nahbereich (5mm) der Düse sollte, wie im Zentrum eines Wirbelsturms, absolute Windstille herrschen, es geht ja um die Objektkühlung.

Auch hier gibt es wahnsinnig viele druckbare Lösungsansätze mit mehr oder weniger guter Funktionalität.

Bei einer unbeheizten Bauplattform ist ein gedruckter FanDuct vermutlich recht unproblematisch. Aber da PLA, sowie ABS nicht Formstabil unter Temperatureinflüssen sind, würde ich wohl einen gefrästen Alu-FanDuct vorziehen. Auch könnte man leicht falt- / schneid-bare Bleche verwenden. Werden diese Bleche in die richtige Form gebracht, dann sind sie für die geringen statischen Anforderungen sicher stabil genug.

Markus

 

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Da stimmt was bei dir nicht!

Bei mir sind solche Effekte immer aufgetreten, wenn die Flussrate nicht stimmte.

2 Faktoren waren bei mir immer ausschlaggebend:

1. Filament zu dick, so dass das Filament nicht gut durch die Tube ging. Miss bitte mal über 1-2 m den Durchmesser. Er sollte wenn möglich niemals über 3.05mm gehen. Is der Durchmesser größer fingen bei mir die Probleme an.

2. Düse verstopft. Hier hatte ich schon die lustigsten Ergebnisse und habe mich gefragt wie das überhaupt ging. Ich habe mal mit Laybrick experimentiert und dabei die Düse verstopft. Gemerkt habe ich es erst als ich schon eine ganze Menge Drucke durchgeführte hatte und selbst schon lange kein Laybrick mehr verwendet hatte. Mir viel halt auf das alle Drucke min. 10-20 Grad heißer gedruckt werden mussten und schnellere Drucke gar nicht mehr gingen.

Erhöhe mal die Drucktemperatur und schau ob es dann besser wird. Wenn dass der Fall ist, würde ich das Heiße Ende mal säubern.

 

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Der FanDuct ist hier wohl zusammen mit dem Filament das Problem.

Die Düse hängt deutlich im Luftstrom, das merke ich auch an den Temperaturen des Druckkops, diese reagiert sofort auf die zugeschaltete Lüftung.

Das Filament ist wie gesagt überall mind. 3.0mm stark, liegt damit wohl an der oberen Grenze.

Bereits zweimal ist mir das Filament im Tube gebrochen, mir kommt es ziemlich spröde vor, es fehlt mir aber der Vergleich.

Ich habe jetzt erst einmal ein anderes Filament bestellt und werde mich noch um die Lüftung kümmern.

Der Feeder ist denke ich in Ordnung, ich habe saubere Abdrücke im Filament, daran dürfte es nicht liegen.

Auch mit der Düse denke ich das alles in Ordnung ist, Material kommt gleichmäßig heraus, nur bei höheren Geschwindigkeiten eben nicht genug.

Wenn das Problem mit dem neuen Filament weiterhin besteht, werde ich das HotEnd wohl noch einmal komplett zerlegen und reinigen, nur um sicher zu gehen...

Die letzten Drucke waren von der Qualität denke ich in Ordnung:

PLA

220C°

100% Infill

50mm/sec

Lüftung 25%

Layerhöhe 0.1mm

Testdruck

 

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Hallo Alex

Du bist auf dem richtigen Weg, glaube ich. :cool:

Material von InnoFill (iGo3D) ist preislich akzeptabel und erhältlich in 13 Varianten a2.85mm für Ultimaker. Es ist etwas flexibler als z.B. das wesentlich teurere original UM-Material, das liegt an einem etwas höheren Wasseranteil. Auf meinem UM2 läuft es nach geringer Gewöhnungsphase echt super. Schau einfach mal gelegentlich über meinProfil in der Bilder-Galerie (TrinamicMotor-Tests) nach. Die neuesten Bilder, aktuell nur die letzten vier, dort zeigen Objekte aus InnoFill-PLA, allesamt in 0,1mm Layer-Höhe.

Manche mögen es und manche mögen es eben nicht, das ist aber für fast alle Filamente von Gültigkeit.

Vorsicht ist definitiv bei der sogenannten Ramschware geboten, welche teilweise auf eBay und Amazon gleich hundertfach deutlich unterhalb 25 Euro pro Kg angeboten wird.

Fast hätte ich es vergessen:

- 100 Prozent Infill ist in fast allen Fällen hauptsächlich Materialverschwendung.

- Ausreichend stabile konstruktive Objekte erhält man bereits ab 20 Prozent, und 30 Prozent sind fast schon unzerbrechlich.

- In Cura können die generellen Wandstärken für kräftigere Bauteile angepasst werden.

- Wenn man von der Temperaturempfindlichkeit mal absieht, dann ist gutes PLA sogar deutlich stabiler als ABS.

- Beim drucken auf beheiztem Glas wird zu hohes Infill möglichst vermieden, da Objekte ansonsten beim Herunterkühlen stärker verzerren.

- Ich weiß aktuell nicht wie das Nachschrumpfen von PLA bei unbeheizten Bauplattformen ausschaut.

VG

Markus

 

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Hmm,

jetzt habe ich das Problem mit der Kühlung soweit zwar in den Grif bekommen, der Kühler hing zu hoch und hat die Düse "bestrahlt".

Dafür habe ich jetzt ein Problem mit der Maßhaltigkeit festgestellt. Ich habe mehrfach Testdrucke von Testobjekten durchgeführt und versucht die Schritte in der configuration.h zu kalibrieren. Jedoch leider ohne Erfolg.

Eine Strecke von 100mm wird bei mir nur 98mm lang auf x- und y.

Z ist in Ordnung

Eine Anpassung in der Firmware auf

#define DEFAULT_AXIS_STEPS_PER_UNIT {80, 80, 533.3333333, 865.888} // default steps per unit for Ultimaker

brachte leider überhaupt keinen Unterschied !?

Muss/Kann ich die Schritte noch irgendwo anders ändern ?

Als Formel zur Kalibrierung kabe ich folgende genommen: 100/gemessen Strecke in mm x vorheriger Wert aus Firmware

 

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Hat sich erledigt,

die Werte die ich in der Configuration.h geändert habe, sind irgendwie nicht im Controller hinterlegt.

Dort sind noch die Originalwerte aus der Firmware. Habe die Werte jetzt über den Controller angepasst und werde morgen mal einen erneuten Test drucken...

Das neue Filament von igo3d ist ja auch heute angekommen :-)

cu

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Soooo,

nun habe ich dem Drucker die letzten Tage mit dem neuen Filament von igo3d (2,85mm, schwarz) einiges drucken lassen.

Das Ergebnis ist jedoch gemischt!

An die Temperatur musste ich mich erst wieder rantasten, zur Zeit drucke ich mit 220C bei 35mm/sec und 0,08mm.

Die Ergebnisse sind von den Wänden her zum Teil sehr zufriedenstellend, allerdings bekomme keine sauberen Überhänge hin :sad:

Die Überhänge sehen ausgefranst und unsauber aus. (Bilder folgen)

Was mich auch gewundert hat, ist dass das Problem mit den Löchern wieder auftrat, als ich einen Druck mit 0,06mm Filamentdicke machen wollte. Bei 0,1 und gleicher Temperatur und Geschwindigkeit war alles in Ordnung (bis auf die Übergänge).

Mit den veränderten Werten dann wieder Löcher im Boden ???

Werde morgen noch einmal die Düse mit der "Atomic" Methode freimachen und es anschließend nochmals versuchen.

EDIT:

Habe heute nochmals den Frame für die GoPro ausgedruckt. Nach der Schrittanpassung passt der gedruckte Frame nun auch 1a, die Anpassung der Achsen war also schon einmal erfolgreich!

GoPro Frame Druck in PLA ohne Stützmaterial

Nahaufnahme Rundung Oberseite

GoPro Frame Ausdruck

Unterseite der Rundung

Gedruckt wurde ohne Support bei folgenden Einstellungen

Layer 0.08mm

220 C°

35mm/sec

40% infill

Auch hier ist jedoch leider wieder zu sehen, dass die Überhänge ab dem Scheitelpunkt der Rundung schlechter werden. Die Struktur sieht rauh und ausgefranst aus (ist sie auch).

Woran kann das jetzt liegen ? (sorry, Bilder sind nicht so pralle, muss mal die Kamera auspacken)

 

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Ich habe jetzt nochmals Bilder von dem GoPro Frame mit einer anderen Kamera gemacht, hoffe die sind etwas besser zu erkennen. Auf dem Schwarz sieht man es leider nicht so gut.

Der Überhang der Rundung ist von der Druckqualität leider weiterhin mies :-(

P1100964

P1100965

 

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Ich nutze neben dem Ultimaker-Material nun auch sehr viel von InnoFill, da es deutlich günstiger ist. Ich bin gerade dabei mich auf dieses Zeug richtig einzuschießen, zumindest versuche ich es, und langsam scheint es zu klappen.

 

Also, ich sag es mal so:

(...und natürlich ohne Anspruch auf Richtigkeit, aber so wie ich es beim Herum-Experimentieren ermittelt und empfunden habe)

 

- Das InnoFill-Material ist neuerdings lt. Aufkleber nur noch für Temperaturen von 200-220 Grad geeignet, eine etwas ältere Rolle war noch von 160-??? Grad deklariert.

 

- InnoFill hat einen sehr Hohen Wassergehalt im Vergleich zu UM-Material. Das erklärt eventuell die etwas geringere Bruchanfälligkeit des Filaments. Bei hohen Druck-Geschwindigkeiten kann man dann auch entsprechende Geräusche des entschwindenden Wassers in der Nähe des Druckkopfs sehr gut akustisch wahrnehmen.

 

- Gute bis sehr gute Ergebnisse liegen ziemlich genau zwischen 215-220 Grad.

 

- Für Geschwindigkeiten > 50mm/s halte ich das Material ungeeignet, da abgelegte Stränge rissig erscheinen können.

 

- Retraction muss eventuell angepasst werden und ist oberhalb 220 Grad scheinbar wirkungslos.

 

- Ich drucke InnoFill GRÜN und BLAU z.B. mit 215 Grad und 33mm/s / Retraction-Länge 5.5mm & Retraction-Speed 25mm/s.

 

- Für Überhänge muss allgemein Ultra-Langsam gedruckt werden, so 15-25mm/s, zudem ist eine sehr gute Objektkühlung zwingend erforderlich.

- Folglich könnte man bei extrem niedrig gewählter Geschwindigkeit probieren unterhalb 215 Grad zu drucken, was wiederum die Qualität von Überhängen verbessern könnte.

- Bei einem Heizbett sollten bestenfalls nur die ersten drei Lagen mit 75 Grad gedruckt werden und danach so kalt wie irgend möglich. Auch könnte es helfen den Bereich mit den meisten Überhängen in Richtung Drucker-Rückwand zu positionieren.

- Ansonsten hilft es nur die Überhänge in einem 3D-Programm zu korrigieren, bzw. abzuflachen, wenn man den Nachbearbeitungs-Aufwand generell gering halten möchte.

 

Markus

 

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Super,

das sind doch schon einmal ein paar Ansätze, an denen ich arbeiten kann.

Vor allem an der max. Druckgeschwindigkeit, die war bei mir dann auf jeden Fall immer etwas zu hoch :smile:

Bin gerade bei einem Druck von meinem neuen Fan (den alten habe ich mir heute geschrottet, da dieser ausnahmsweise nicht mit selbstsichernden Muttern befestigt war und sich in einem 5 Std. Druck gelöst hat - Trümmerfeld :oops: ).

Leider hatte ich den Fan bereits mit 40mm/sec angefangen, Überhänge am Anfang das alte Problem....

Habe jetzt mitten im Druck mal die Geschwindigkeit auf 80% gesenkt. Das was ich bis jetzt sehen kann sieht gut aus, die Überhänge werden auf jeden Fall schon sauberer :smile:

Werde das auf jeden Fall weiter testen !

thx

 

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