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rreh

BuildTak FlexPlate auf UM3 / Justieren

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Drucken auf Glasplatte finde ich nicht so toll, die glänzenden Oberflächen muss man mögen.

Auch das Ablösen war teilweise ein Gefummel, mit scharfen Metallgegenständen wollte ich nicht so gerne hantieren.

Das BuildTak FlexPlate System 254 x 228 mm erschien recht überzeugend.

Die Montage auf der Glasplatte war kein Problem. Die Grundplatte mit den Magneten habe ich leicht nach hinten versetzt aufgeklebt. Die Befestigung der Glasplatte wird nicht beeinträchtigt, da es entsprechende Aussparungen gibt.

Das System trägt um 3,3 mm in der Höhe auf.

Habe das System dann erst einmal manuell Kalibriert. Probedruck sehr zufriedenstellend. Matte Oberfläche. Kein Haftmittel für PLA erforderlich. Bein Verwendung von PVA muss ich einen Kleber benutzen! Leichte Ablösung möglich.

Die automatische Kalibrierung versagt leider. Die Düsen bohrten sich in die Oberfläche und schrammten beim Wechsel zwischen den Positionen. Z-Achse wurde vorher manuell kalibriert.

Also habe ich die bolschewistische Methode angewendet.  :D Abdeckung hinter dem Druckbett (mit der Aufschrift 'Ultimaker 3') entfernt. Dort gibt es ein lange Schraube, die den Endlagenschalter betätigt. Raus geschraubt, Stoppmutter mit 3,3 mm Höhe rauf und wieder reingeschraubt. Abdeckung rauf - Fertig.

Das Bett fährt jetzt genau 3,3 mm tiefer als vorher. Die Druckbett Oberfläche der Flex Plate ist auf der alten Höhe der Glasplatte.

Auto Kalibrierung funktioniert jetzt. Die Kapazitive Messung wird nicht beeinträchtigt. Inzwischen habe ich auch noch experimentiert, ob man eine leitende Verbindung zwischen Grundplatte und der Flexplate herstellt.  

Flexplate1.jpg.8db949fa46d8ab7bd39944277094e2db.jpg

So wie die rote Linie eingezeichnet ist ist ein ganz dünner Draht zwischen Glasplatte und Heizbett bzw. unter der Flexplate eingeklemmt.

Kann aber noch nicht betätigen, dass das wirklich besser ist.

Inzwischen bin ich wieder auf manueller Kalibrierung. Durch meine hohen Drucktemperaturen + geschlossenem Bauraum stimmt die manuelle Karibrierung die ich nach dem Aufheizen der Platte (ca. 30 min für 115°C) mache einfach besser. Bauraumtemperatur ist 45°C - das Material arbeitet einfach. Die Auto Kalibrierung läuft, wenn noch alles kalt ist, das ist nicht so gut.

Die Druckköpfe haben auch schon leichte Dellen in die Plate gedrückt.

Kann man nicht einfach die BuilTak Beschichtung weglassen und direkt auf der Metallplatte drucken? Bei CPE+ und ABS muss ich eh noch eine Klebschicht aufbringen (zur Zeit Klebe Stift).

Die Metallplatten kann man einzeln nachkaufen, habe mir schon 2 hingelegt.

Das Handling möchte ich nicht mehr missen. Druck entnehmen (Achtung sehr heiß) - Heizung manuell anwerfen, damit der Bauraum nicht auskühlt - Platte + Druck unter den Wasserhahn - runter mit dem Druck - Kleber auffrischen - wieder rein in den Druckraum (Platte trocknet ruck zuck).

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Das klingt aber ganz schön nach Aufwand nur weil du die glänzende Oberfläche nicht magst :)

Ich habe 0 Probleme mit der Haftung und habe schon alle möglichen Filamentsorten ausprobiert. Wenn etwas mal nicht gut hält oder eine zu kleine Auflagefläche hat und ich keine Lust auf "Brim" habe, dann nutze ich 3DLac (auf einen Taschentuch aufsprühen und dann damit das Heizbett abwischen).

Ich traue keinem System welches eine abnehmbare Platte hat. Bei den kleinen Tolleranzen kann ich mir kaum vorstellen dass das Anbringen der Platte problemlos klappt und keine erneute manuelle Kalibrierung braucht.

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Probleme mit schlechter Haftung sind nicht der Grund für die Flexplate.

Eher, dass es manchmal zu gut haftet. Das Ablösen ist einfacher (einfach Platte biegen).

Die Entnahme der 115°C heißen Platte ist bei einiger Vorsicht auch manuell möglich, weil leichter und man schnell zwischen den Händen jonglieren kann.

Habe mich bisher auch nicht getraut die heiße Glasplatte unter Wasser zu halten.

Die Flexplate ist extrem eben. Da sich viele Magnete in ca. 1-2 cm Abstand drunter.

Weiterhin habe ich mehrere Plates, so dass ich gleich eine neue einlegen und den Druckvorgang wiederholen kann. Dass Bett ist dann noch schön warm und braucht nicht so lange zum Aufheizen.

Ist eben alles eine Frage der Anforderungen und auch Geschmackssache :)

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Also habe ich die bolschewistische Methode angewendet. Abdeckung hinter dem Druckbett (mit der Aufschrift 'Ultimaker 3') entfernt. Dort gibt es ein lange Schraube, die den Endlagenschalter betätigt. Raus geschraubt, Stoppmutter mit 3,3 mm Höhe rauf und wieder reingeschraubt. Abdeckung rauf - Fertig.

Wenn es die schraube ist die ich meine, und diese die gleiche Funktion hat wie bei meinen UM2, schlägt bei dier nicht die Plattform mit den Rändelschrauben auf den Druckerboden auf?? Beim UM2 ist da vielleicht 1 oder 2mm Luft, mehr nicht!

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Drucken auf normales Glas macht glatte Oberflächen, satiniertes Glas macht matte Oberflächen.

Läuft bei mir mit PLA gut und ich bin zufrieden.

Ok, mein Problem in einem anderen Thread entspricht genau dem Gegenteil. Aber weil ich nun seit Monaten mit diesem satiniertem Glas gute Ergebnisse hatte, schiebe ich meine aktuellen Probleme auf einen anderen Grund den ich noch finden muss. ;)

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Heute habe ich mir das BuildTak Flexplate für meinen Ultimaker 3 gekauft. Da das Auto Leveling auf Anhieb nicht funktionierte (siehe oben: der Druckkopf drückte in die Build Plate hinein, das Leveling endete mit einer Fehlermeldung), versuchte ich die manuelle Kalibrierung.

 

Nach zig gescheiterten Versuchen (der Kopf mit dem PVA-Filament wollte einfach nicht vernünftig drucken), bemerkte ich auf der unteren Seite ganz hinten eine dritte Rändelschraube an der Build Plate. Ich drehte diese ganz nach unten, damit der Abstand zwischen Druckkopf und Build Plate größer wurde und siehe da: das automatische Leveling funktionierte plötzlich !

 

Mit PVA hatte ich jedoch immer noch kein Glück. Es wollte einfach nicht vernünftig haften. Erst als ich einen Stick "dimafix" auf das BuildTak geschmiert hatte, funktionierte alles. Jetzt habe ich perfekte Druckergebnisse. 

 

Danke Internet :-) !

Edited by jomeier

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Auch ein scheinbar funktionierender Ansatz um den Abstand nach Montage der Flexplate zu vergrößern.

 

Nach 9 Monaten habe ich meine Flexplate erstmal wieder raus genommen. Die Platte mit den Magneten war nicht mehr plan. Das doppelseitige Klebeband die das ganze zusammenhält löst sich auf. Dadurch kamen die Ränder hoch und das Druckbett war nicht mehr eben. 

Ich habe hauptsächlich ABS gedruckt, Druckbett 105°C. Werde mir jetzt eine Aluplatte mit eingelassenen Magneten anstelle der Glasplatte anfertigen. Das Prinzip der Flexplate finde ich nach wie vor sehr gut und ist besser zu handeln als die Glasplatte.

Drucke lassen sich besser entfernen. Zu 90% habe ich ohne die schwarze Folie nur mit Sprühkleber direkt auf die Stahlplatte gedruckt.

Von Autoleveling halte ich nichts. Ein manuelles Einstellen nachdem die Platte die Betriebstemperatur erreicht hat ist auf jeden Fall besser. Das Autoleveling müsste nach dem Vorheizen laufen nicht vorher. Bei PLA spielt das eventuell nicht so die Rolle. 

Nach meinen inzwischen deutlich gewachsenen Erfahrungen sind Haftungsprobleme überwiegend auf einen zu großen Abstand beim Drucken der ersten Schicht zurückzuführen. Das Filament muss ein wenig rauf gepresst werden damit es richtig hält. Inzwischen erkenne ich das schon beim Zusehen während die erste Schicht gedruckt wird.

Mit dem manuellen Leveln bin ich da flexibel. Einmal vernünftig eingestellt reicht das für mehrere Wochen. Erst bei einem Temperaturwechsel des Druckbettes kalibriere ich neu.

 

Ragnar     

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