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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
ViviBee

Einstellung der Kühlung

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Halli Hallo ihr Lieben :D

Da ich ein absoluter Neuling in Sachen 3D Druck bin, fallen am laufenden Band Fragen an die ich mir nicht so recht beantworten kann. Meine aktuelle Frage beschäftigt sich mit der optimalen Einstellung der Kühlung bzw. der Lüfterdrehzahl.

Ich hatte jetzt häufiger gelesen das man den Lüfter bei größeren Teilen lieber ganz weg lassen sollte.

Ist das richtig und wenn ja warum?

Und wann wann gilt dann ein objekt als groß?

Aktuell versuche folgendes Teil zu Drucken:

5a33412b7389c_CuraTeil1.thumb.png.c560e0c15e9ec8b99e02872856bcecf9.png

Bodenfläche: L100mmxB60mmxH3mm

Die Randteile: 15mmx15mm

Das gesamte Bauteil ist also 18 mm hoch

Ich kann mir nicht vorstellen das das als hoch gilt, drum habe ich den Lüfter auf ca. 20% eingestellt.

Es funktioniert ganz gut, partiell treten jedoch die häufig beschriebenen Spannungsrisse auf und es kommt immernoch zu einem minimalen Warping an einigen Stellen (Vorraning an 1 oder 2 Ecken).

Vielleicht könnt ihr mir ja weiter helfen.

Vielen Dank im Voraus,

ViviBee :)

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Hey ho,

ich verwende den Ultimaker Original + (Bausatz) und Cura 2.7.0 wenn dir das weiter hilf.

Also mitlerweile funktionierte es ganz gut. Nur die allerletzte abschließende Schicht hat er nicht mehr geschafft zu drucken, da hat sich das Bauteil von der Platte abgelöst. Wie so viele habe ich ziemliche Probleme mit dem Warping Effekt.

Edited by Guest

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Ok, habe mit dem UMO schon länger nichts mehr gemacht.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit 3DLac gemacht. Ich glaube auch ganz normaler Haarspray funktioniert gut.

Ansonsten könnte es am Bedleveling liegen.

Es gibt mittlerweile eine neue Cura Version 3.0.4. Ich denke nicht dass es einen großen Unterschied macht, dennoch würde ich die neueste Version einsetzen.

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Hmm 3D Lac habe ich noch nicht ausprobiert da viele geschrieben haben das es mit Haarspray gut klappt. Theoretisch funktioniert es gut, aber eben nur bei ziemlich flachen Teilen (die bauen ja so oder so nicht so viel Spannung auf).

Ich werde mir mal die neuste Cura Version besorgen.

Um zu meiner eigentlichen Frage wegen der Lüftung zurück zu kommen.

Ab wann würdest du ein Teil als hoch einschätzen und sollte man den Lüfter da wirklich ausstellen?

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Hallo ViviBee,

ich nehme an, dass Deine Frage im Zusammenhang mit diesem Posting von Dir (https://ultimaker.com/en/community/52087-ein-paar-probleme-fragen) steht.

Ich habe versucht mich an ein paar Daten zu orientieren, die ich in verschiedenen Foren immer wieder gelesen habe:

Bett - Temperatur: 70°C

Düsen - Temperatur: 206°C

Da es bei einem Bauteil zu einer Rissbildung in den höheren Schichten kam, habe ich gelesen das man später die Temperatur noch einmal erhöhen soll. So hatte ich es während des Druckes auf:

Bett - Temperatur: 74°C

Düsen - Temperatur: 210 bis 212°C

angehoben.

70°C sind für PLA definitiv zu hoch. Ab dieser Temperatur wird PLA wieder plastisch verformbar. Das sich das Teil bei 74°C vom Tisch löst ist also vollkommen logisch.

Die Glasübergangstemperatur bei PLA liegt laut Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Polylactide) zwischen 45°C und 65°C. In diesem Bereich sollte auch die Temperatur der Glasplatte liegen.

Empfohlen wird eine Temperatur von 60°C. Ich persönlich verwende 55°C, da sich bei dieser niedrigeren Temperatur auch dieser Effekt (Elephant's foot) verringert.

Die Haftung des Teils auf der Platte lässt sich auch durch die Dicke der ersten Schicht beeiflussen. Bei größeren Teilen > 100 mm² gehe ich selten unter 0,2 mm.

Den Brim kannst Du bei diesem einfachen und großflächigen Teil weglassen. Die Rolle des Brims für die Haftung des Teils wird meines Erachtens sehr überschätzt. Meine Erfahrung sagt: Wenn ein Teil warpt, dann zieht es den Rand einfach mit hoch. Die Spannung, die dabei im Teil entsteht ist viel höher als die Haftkraft der paar Bahnen. Einen Sinn macht Brim eigentlich nur bei Teilen mit sehr kleiner Auflagefläche oder bei Teilen, die im Verhältnis zu ihrer Grundfläche sehr hoch sind.

Die Menge des Infils (%) hat einen vergleichsweise geringen Einfluss auf das Warping, wenn alle anderen Parameter stimmen. Welches PLA (Hersteller) verwendest Du?

Ich hatte jetzt häufiger gelesen das man den Lüfter bei größeren Teilen lieber ganz weg lassen sollte.

Ist das richtig und wenn ja warum?

...

... drum habe ich den Lüfter auf ca. 20% eingestellt.

Das stimmt so nicht! Den Lüfter ausschalten sollte man nur beim Drucken von ABS. Bei PLA sollte man immer kühlen, aufgrund der niedrigen Temperatur, bei der PLA plastisch verformbar wird. Bei mir steht der Lüfter für Standardaufgaben bei 60% ab einer Höhe von 2mm. Bei sehr kleinen oder bei sehr filigranen Teilen oder bei Teilen mit Überhängen gehe ich auf 80% bis 100% hoch. 20% sind arg wenig. Bei Deiner Druckgeschwindigkeit von 60mm/s ist das wie Lüfter AUS - also nicht zu empfehlen. Die Auswirkung sieht man auf Deinem Foto: Die Außenwände, die laut Modell eigentlich senkrecht und glatt sein sollten, sehen nicht sehr gut aus.

Dann sind mir noch zwei Dinge aufgefallen, die die Qualität Deiner Außenwände verbessern könnten.

1. Bei einer 0,4er Düse würde ich als Wanddicke 1,2 mm (3 x Düsendurchmesser) verwenden. Dann schlägt das Infill nicht so auf die Außenwand durch (Wellenmuster).

2. Der Unterschied zwischen allgemeiner Druckgeschwindigkeit und Wandgeschwindigkeit ist etwas hoch. Da Du nur zwei Bahnen druckst (0,8 mm Wanddicke), diese aber mit sehr unterschiedlicher Geschwindigkeit, können beide Bahnen unterschiedlich schrumpfen. Im schlimmsten Fall löst sich die Außenwand von der Innenwand ab.

Viele Grüße

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Vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort :)

Da sieht man mal was man auch alles falsch aufschnappen kann, wenn man so durch das Internet hüpft.

Also stelle ich die Temperatur doch wieder nach unten. Ich hatte sie zu Beginn auf 60, hatte aber dann gelesen das es mit einer höheren besser klappt und hatte eigentlich auch das Gefühl das es nun etwas besser funktioniert. :O

Aber ich werde es auf jeden Fall einfach mal testen.

Das PLA ist vom Hersteller Innofil.

Ich hatte den Lüfter nun auf 20% heruntergestellt und nun hatte es irgendwie sehr gut funktioniert. Das Teil auf den Bildern wurde mit höherer Drehzahl gedruckt. Wie es bei flachen Teilen aussieht, habe ich noch nicht ausprobiert aber das werde ich dann gleich mal machen.

Ich hatte jetzt die Wanddicke und auch die von Boden und Deckfläche auf 1.2 mm hochgesetzt und konnte eine deutliche Verbesserung erkennen. Das die Bahnen sich voneinander lösen konnte ich nicht erkennen ich hatte die Geschwindigkeiten aber auch einander angepasst. Ich hatte es um ehrlich zu sein übersehen, dass die verschiedenen Bahnen unterschiedliche schnell gedruckt werden.

Wie schnell druckst du deine Wand und das Innere, bzw. wie groß ist der Unterschied zwischen den Geschwindigkeiten, wenn es einen gibt?

ViviBee

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Hi,

wie mein Vorredner schon geschrieben hat, richtet sich die Bedtemperatur nach der Glastemperatur. Bei ABS kommst unter 90 Grad auf keinen Grünen Zweig, bei PLA - na das weißt mittlerweile selbst schon...

Also bei PLA starte ich (gut durchgeheizt - nicht zu früh starten...) mit 60 Grad und regle dann nach 3 Layern bereits auf 55 und weitere 10 etwa, bei so einem Objekt, auf

50 runter. Lüfter lasse ich da meist auf 5%. Je weniger Lüfter, desto weniger Wirbel, desto weniger ungleiche Abkühlbereiche, desto weniger Spannungen im Bauteil.

Bei diesem Teil wäre auch, wenn man ein 2.tes Bauteil (oder Wegwerfteil) gleich mit drucken kann, möglich, ganz auf den Lüfter zu verzichten.

Den Lüfter braucht man bei sehr detailtreuen filigranen Teilen mehr, bei so großflächigen Teilen weniger/gar nicht. Hat damit zu tun, dass der Untergrund (vorheriger Layer) genug Zeit braucht, um fest zu werden. Wenn der noch zu heiß/weich ist und es kommt schon die nächste Lage drauf, dann verfließen die Konturen wie schockolade in der Sonne... Aber bei dem Bauteil braucht er i.dr. schon lange genug. Zu stark darf es aber auch nicht abkühlen, da sonst eben das Warping bzw. Spannungsrisse im Bauteil entstehen.

Am Besten ist also eigentlich, auf den Lüfter so weit möglich, zu verzichten.

Gruß, Digibike

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Hallo ViviBee,

das PLA von Innofill läßt sich eigentlich gut drucken, Warping sollte da mit den richtigen Parametern nicht auftreten. Ich vermute Dein Problem hat seine Ursache beim Einstellen des richtigen Düsenabstandes vom Tisch, sehr wahrscheinlich zu niedrig eingestellt. Ich komme drauf, weil Du schreibst, daß die Bahnen auch auf Krepp und Folie (BuildTak??) nicht halten. Das richtige Bedleveling wird oft unterschätzt und dann die Fehlerquelle sonstwo gesucht. Überprüfe noch 'mal ob sich ein Blatt Papier mit minimaler Berührung (kaum spürbar) zwischen Tisch und Düse hindurchziehen läßt. Wichtig ist dabei auch, daß die Düse vorher im warmen Zustand gesäubert wurde. Ich nehme dazu immer ein mehrfach gefaltetes Küchenpapier um mir die Finger nicht zu verbrennen. Anhaftende erkaltete Filamentreste können den Vorgang verfälschen!

Wie schnell druckst du deine Wand und das Innere, bzw. wie groß ist der Unterschied zwischen den Geschwindigkeiten, wenn es einen gibt?

Die Druckgeschwindigkeit hängt natürlich davon ab, welche Qualität Du erwartest - sowohl vom Aussehen, als auch auch von der Maßhaltigkeit. Ich bin kein Dienstleister, drucke nur für meine Hobbywerkstatt und habe deshalb Zeit für meine Projekte. Bei meinen Teilen muss die erste Schicht absolut Top sein (Sichtfläche) und die Gehäuseteile müssen natürlich möglichst genau passen.

Ich drucke meist zwischen 30 und 40 mm/s. Die erste Schicht je nach Düsengröße mit 20 bis 25 mm/s. Die Außenwand drucke ich, wenn es darauf ankommt, 5 bis 10 mm/s langsamer. Auf die Innenwände und das Infill kommt es bei mir nicht so an, trotzdem drucke ich sie nicht schneller als die allgemeine Druckgeschwindigkeit.

Mit diesen Einstellungen hat man als Einsteiger die wenigsten Probleme. Optimieren kann man dann immer noch. Wenn man den Drucker im Griff hat, sind auch Geschwindigkeiten von 60 bis 80 mm/s in ordentlicher Qualität drin. Allerdings sollte man als Einsteiger nicht mit solchen Geschwindigkeiten beginnen - kann sonst sehr frustruierend werden.

Viele Grüße

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Hallo Digibike,

Lüfter lasse ich da meist auf 5%.

Wenn ich meinen Lüfter auf 5% stelle, kann ich ihn auch auf AUS stellen, denn bei 5% läuft er bei mir noch nicht einmal an.

Je weniger Lüfter, desto weniger Wirbel, desto weniger ungleiche Abkühlbereiche, desto weniger Spannungen im Bauteil.

Bei diesem Teil wäre auch, wenn man ein 2.tes Bauteil (oder Wegwerfteil) gleich mit drucken kann, möglich, ganz auf den Lüfter zu verzichten.

...

Am Besten ist also eigentlich, auf den Lüfter so weit möglich, zu verzichten.

Diese Aussagen sind etwas gewagt, ich kann dem nicht so zustimmen. Die Kühlung bei PLA ist wichtig. Gerade der konstante und kontrollierbare Luftstrom der Kühler sorgt für eine gleichmäßige und reproduzierbare Abkühlung des Teils. Maßhaltige Teile ohne Kühlung sind wegen der dann unvorhersehbaren Schrumpfung nicht machbar!

Viele Grüße

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Halli Hallo ihr Lieben

und vielen Dank für die Antworten. Ich bin jedoch etwas verwirrt, es sind doch einige Gegensätze in den Antworten zu lesen.

Das oben aufgeführte Teil hatte ich dann soweit gedruckt bekommen, nicht perfekt aber für den Verwendungszweck reicht es, werde es aber Interessehalber heute nochmal mit den vorgeschlagenen Einstellungen probieren.

Gestern habe ich ein anderes Teil gedruckt. Einstellungen, Maße etc. können dem Bild entnommen werden.

5a334134bcc1a_EinstellungenCuraTSAnmerkungenausdemForum.thumb.png.5aaaba89bb235fd05e2fc0b4132ac6d5.png

Die Betttemperatur hatte ich wie empfohlen auf 60° herunter genommen und es hat geklebt wie sonst was. Ich meine es war nur ein kleines Teil aber ich war positiv überrascht.

Den Lüfter hatte ich in dem Fall ab einer Höhe von 0.3 mm auf 80% gestellt, da es ja mit einer höhe von 3.3 mm ein recht flaches Teil mit ein paar filigraneren Abschnitten ist. Es hat wirklich gut geklappt, die Ecken hat er wirklich sehr sauber gedruckt.

Meinen Brim habe ich auf 1 cm gestellt und ich hatte das Gefühl, dass dies auch eine gute Entscheidung war.

Jetzt drucke ich mit den von euch vorgeschlagenen Einstellungen nochmal ein Teil, welches ich vor 2 Tagen probiert aber etwa versaut hatte. Mal schauen ob es klappt. Vielen Dank auf jeden Fall.

ViviBee

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Hallo ViviBee,

Ich bin jedoch etwas verwirrt, es sind doch einige Gegensätze in den Antworten zu lesen.

das ist vollkommen normal, denn jeder hat einen anderen Erfahrungsstand, verwendet PLA eines anderen Herstellers oder hat einen anderen Drucker.

Der UM2+ hat z.B. ein anderes Lüftergehäuse und einen anderen Feeder als Dein UMO+. Also wird es auch in den Druckparametern Unterschiede geben. Hinzu kommen auch noch Fertigungstoleranzen.

Wenn Du noch einige Testteile druckst und die Parameter schrittweise änderst, wirst Du feststellen, welche Aussagen zutreffen und welche nicht.

Die Tipps, die Du hier bekommst, können nur helfen, grundsätzliche Fehler zu vermeiden. Und natürlich gibt es auch eine Reihe guter Bücher zum Thema 3D-Druck (für den UMO+ z.B. das Buch "3D-Druck für Anspruchsvolle" von Christian Rattat).

Übrigens, im Bild in Deinem letzen Post steht unter Wanddicke: 1mm. Mit was für einer Düse arbeitest Du. Normalerweise ist die Wanddicke ein ganzzahliges Vielfaches des Düsendurchmessers.

Viele Grüße

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Übrigens, im Bild in Deinem letzen Post steht unter Wanddicke: 1mm. Mit was für einer Düse arbeitest Du. Normalerweise ist die Wanddicke ein ganzzahliges Vielfaches des Düsendurchmessers.

Das müsste eine 0.4er Düse sein und tatsächlich habe ich die letzten Male auch mit 1.2 mm oder 0.8 mm gedruckt. Ich wusste jeoch nicht, dass das wirklich relevant ist. :O

Ich Dussel.

Viele Grüße

ViviBee

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Hallo Digibike,

Lüfter lasse ich da meist auf 5%.

Wenn ich meinen Lüfter auf 5% stelle, kann ich ihn auch auf AUS stellen, denn bei 5% läuft er bei mir noch nicht einmal an.

Hmmh! Ich habe einen eingehausten Ultimaker 3 und einen eingehausten RF1000

und da kann ich so fein Regeln.

Je weniger Lüfter, desto weniger Wirbel, desto weniger ungleiche Abkühlbereiche, desto weniger Spannungen im Bauteil.

Bei diesem Teil wäre auch, wenn man ein 2.tes Bauteil (oder Wegwerfteil) gleich mit drucken kann, möglich, ganz auf den Lüfter zu verzichten.

...

Am Besten ist also eigentlich, auf den Lüfter so weit möglich, zu verzichten.

Diese Aussagen sind etwas gewagt, ich kann dem nicht so zustimmen. Die Kühlung bei PLA ist wichtig. Gerade der konstante und kontrollierbare Luftstrom der Kühler sorgt für eine gleichmäßige und reproduzierbare Abkühlung des Teils. Maßhaltige Teile ohne Kühlung sind wegen der dann unvorhersehbaren Schrumpfung nicht machbar!

Aber ich sagte ja schon, ist Bauteilabhängig...

Generell ist allzuviel Lüfter gefährlich, da es meist Wirbel gibt, die "Schatten" hervorrufen. Dort ist die Kühlung schlechter, als an anderen Stellen - da kommen dann sehr schnell solche Probleme...

Ich drucke teilweise auch Gewindemuttern mit ein und bei M2 Muttern ist der Grat sehr schmal... Etwas Zuviel "Luft" und Sie wird durchdrehen, Zuwenig, dann bekomme ich die winzigen Teile nicht in das Sechskantloch rein...

Also, es geht schon - auch mit Maßhaltig. Allerdings sollte man wissen, was man tut und etwas Erfahrung haben. Ich versuche, durch möglichst wenig Luftbewegungen im Bauraum ein möglichst Homogenes, langsames Abkühlen zu erzeugen. Wie gesagt, bei feinen Details bleibt meist nur der Lüfter - aber sehr moderat (du bemerktest ja schon, dass du Ihn bei dir da ganz auslassen könntest...). Aber generell meide ich Ihn gern so gut es geht.

Viele Grüße

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Hallo Digibike,

Lüfter lasse ich da meist auf 5%.

Wenn ich meinen Lüfter auf 5% stelle, kann ich ihn auch auf AUS stellen, denn bei 5% läuft er bei mir noch nicht einmal an.

Nicht bei jeden Drucker/Lüfter sind 5% = 5%. Der UM3 hat z.B. radiale Lüfter

Deshalb können auch beim UMO+ 25% anders aussehen als bei uns beim UM2.

Es ist schon besser die Lüfter konstant laufen zu lassen. Ich habe Teile die hatten eine bessere Qualität die mit anfang an 50% Lüfter als noch mal mit 100% zu erhöhen.

Gruß

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