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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
Bastler1508

Bei Filamentbruch den Druck abbrechen

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Hallo miteinander,

 

habe zur Zeit anscheinend eine schlechte Rolle Filament erwischt.

Hier bricht das Filament hin und wieder einfach ab.

Da ich hin und wieder über Nacht drucke ist das ziemlich blöd.

Gibt es auf der Hauptplatine vielleicht einen Eingang mit dem man den Drucker dazu bringen kann das er den Druck abbricht?

Ich hätte einfach mit einem Schalter überwacht ob das Filament ok ist, wenn nicht würde der Schalter Spannung auf den Eingang geben und damit dem Drucker signalisieren das er den Druck abbrechen soll.

 

Oder gibt es noch eine andere Möglichkeit? (natürlich außer das Filament zu tauschen :-))

 

Gruß

Bastler1508

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Hallo Bastler1508,

 

eine einfache, aber nicht so gute Möglichkeit wäre, das Filament durch eine Gabel-Lichtschranke zu führen und im Falle eines Falles den Drucker per Relais auszuschalten. So ein hartes Ausschalten ist allerdings nicht gut - nicht umsonst wird das Hotend nach dem Drucken noch eine Weile gekühlt.

 

Der Druckabbruch müsste also sauber über die Firmware erfolgen. Hierzu müsste es in der Firmware eine Schnittstelle zu der Sensorik geben. Da ist mir leider nichts bekannt.

 

11 hours ago, Bastler1508 said:

Oder gibt es noch eine andere Möglichkeit? (natürlich außer das Filament zu tauschen :-))

 

Ja - den Drucker tauschen. ;)  Der einzige bezahlbare Drucker (den ich kenne), der sowas kann ist der neue Prusa. Der findet sogar nach einem Stromausfall wieder den richtigen Satz im G-Code und setzt den Druck fort. Dafür sorgen die beiden neuen Funktionen:

  • Power loss detection and recovery
  • Optical filament flow sensor with filament presence and movement detection

Kann sein, dass ein zukünftiger Ultimaker dies auch kann. Wahrscheinlich ist aber, dass er dann für den Heimanwender und Hobbybastler preislich noch uninteressanter wird.

 

Viele Grüße

 

 

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Hallo zerspaner_gerd,

 

bei mir bricht es vor dem Feeder. Das letzte mal so ca. 1cm davor, und da war der Drucker aus.

Ich hab ein komisches knacken gehört, dann das so ein Geräusch als würde das Filament auf der Spule bewegen.

Bis jetzt ist es immer vor dem Feeder gebrochen.

 

Gruß

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Das ist ein Zeichen dafür dass das Filament schon ziemlich alt und spröde ist. Ich habe auch älteres Filament und lasse es für 1-2 Tage in einem Raum mit etwas höherer Luftfeuchtigkeit liegen. Danach bricht es nicht mehr so leicht. Du kannst es auch testen indem du von Hand versuchst ein Stück abzubrechen. Wenn es zu leicht geht, dann weisst du dass es auch beim Drucken passieren könnte. Eigentlich sollte sich zumindest PLA mehrmalls hin und her verbiegen lassen bevor es abbricht.

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Hallo Nicolinux,

 

hab ich gerade an einem Reststück ausprobiert.

An manchen Stellen muss ich es 2 - 3 mal biegen bis es bricht, an anderen Stellen bricht es gleich.

 

Bei was für einer Luftfeuchtigkeit machst du die "Regeneration"?

In dem Raum in dem der Drucker steht hab ich so um die 40%. Die Rolle hab ich nun schon 2-3 Wochen am Drucker.

Es handelt sich um Inofil 3D Pro, sonst bin ich sehr zufrieden mit dem Material.

 

Gruß

 

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Hallo zusammen

 

Eine Lösung welche ich mir vorstellen könnte wäre folgende für den UM3:

Filamentsensor aus China, kostet wohl 5 Euro oder so, mit einem Arduino / ESP8266 verbinden. Dieser checkt dann den Sensor regelmässig und falls kein Filament mehr erkannt wird, per API den Druck pausieren oder abbrechen. Das sollte mit der API eigentlich möglich sein.

 

Sollte es interessierte geben, könnte man ja ein entsprechendes Projekt starten...

 

Gruss

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Optisch wird aber nicht funzen - gibt auch klare und Silberne Filamente...

Mechanisch wird's halt interessant mit dem Schlupf, den solche Filamente so haben -

NinjaFlex und Co dürften einen anderen haben wie ABS oder so...

Einfach nur ein Kontakt wird wohl auch schwierig, den bei Bruch, je nachdem wo er

passiert, wird verursachen, dass z.B. am Ritzel eventuell die Bruchstelle ist: Damit liegt

Filament an, wird aber nicht eingezogen... Alles so Gedankenspiele...

 

Gruß, Digibike

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@Digibike optisch wäre schon möglich, z.B. mit einem Lichtstrahl und auf der anderen Seite mit einem LDR oder ähnlich (würde ich mal einfach so behaupten).

Die Billigchinadinger (ca. 2.50$ das Stück) scheinen jedoch einen Minischalter zu verwenden. Prinzipiell könnte man das auch nach dem Feeder installieren... Habe mir mal aus Spass zwei Stück bestellt, vielleicht bastle ich mir da mal was, obwohl ich bisher noch nie ein Problem mit gebrochenem Filament oder leerer Rolle hatte...

 

Gruss

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Hallo mat89, hallo Digibike,

 

ihr habt da ein paar gute Punkte angesprochen und mich zum Grübeln gebracht.

Man müsste also die Bewegung überwachen.

Mir ist da der Gedanke eine Rades gekommen, das die Bewegung des Filament aufnimmt.

Von diesem Rad müsste man dann ein Signal abnehmen. Da habe ich mir ein Rechtecksignal vorgestellt. Dies kann über einen mechanischen Schalter über Nocken an dem Rad oder über eine Lichtschranke die von Schaltfahnen unterbrochen wird generiert werden.

 

Wenn das Filament gebrochen ist oder nicht mehr gefördert wird, würde das Signal dann entweder 1 Signal oder 0 Signal haben.

Wenn sich das Signal dann eine gewisse Zeit nicht mehr ändert müsste man den Drucker abschalten.

 

Aber solange man den Drucker nicht "gesteuert" stillsetzen kann, würde das auch nicht viel bringen.

Bis jetzt hab ich an meinem UM 2+ dafür noch keine Möglichkeit gefunden.

 

Danke euch und Gruß

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Hi, 

 

@Bastler1508, wie wäre es mit einem Rädchen und einem Hall-Kontakt. Ist Verschleißfreier wie Schaltfähnchen und Microschalter.

Aber unterschiedliche Materialien haben halt auch unterschiedlichen Schlupf und du solltest keinen Abrieb auf dem Filament

erzeugen, da das Filament sich statisch gern auflädt und das dann mit in die Düse befördert...

@foehnsturm, sieht interessant aus! Was mißt es wie? Wie haben da auch schon rumdebattiert bezüglich Filamentdurchmesser usw.

Problem ist halt, dass nicht alle exakt rund sind und du beim Messen im Prinzip über 3 Seiten Messen müßtest und daraus den

Mittelwert um an einer Stelle den Durchmesser zu bekommen. Im Prinzip so Messwerke aus Digitalmessschiebern.

Wenn man dann noch über Verschiebbare Kegelräder und Riemen, wie bei Ständerbohrmaschinen, Elektronisch in Echtzeit

entsprechend sozusagen die Steps je nach Durchmesser Variieren könnte, so dass immer die selbe Materialmenge gefördert

wird, wäre das Perfekt. Aber ich Spinne da wohl etwas zu weit... ;;)

 

Gruß, Digibike

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Hallo,

 

@foehnsturm

Das wäre schon das Verhalten was ich mir vorgestellt hätte.

 
@Digibike
Klar Hall-Kontakt ginge auch. Glaubst du das wenn man eine "Gummirad" drucken würde und das kurz vor dem Feeder platzieren würde, solch ein Einfluss auf das Filament hätte in Bezug auf die Aufladung und Abrieb.
Ich hab dies gedruckt, soll gegen den Staub helfen. Könnte dann auch gegen den Abrieb helfen.
 
Gruß Bastler1508
 

 

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Absolutes reales Volumen, also tatsächliche Querschnittsfläche mal (kleiner) Vorschub pro Zeit  ist vom Aufwand her jenseits des sinnvoll Machbaren. Es ist schon schwierig genug den Vorschub präzise UND fehlerfrei zu messen.  Mit bezahlbaren Encodern ist das auf zwei,drei Hundertstel mm genau möglich. Aktuelles (erreichbares) Ziel ist z.B. das sichere Erkennen von Underextrusion innerhalb von 1mm Filamentvorschub. Das sind bei 0.4 Düse und 0.1 Layer 158 mm Extrusionslänge (ca. ein Layer des alten Ultimaker Robots)

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