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Allrounder

Optimierung der Druckqualität

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Posted (edited) · Optimierung der Druckqualität

Hallo Forum,

Ich habe und lese seit Jahren Probleme mit Retract, Blobs, rattern über Infill, Stringing, Coasting at End, Übermass, Überschuss an Ecken ect.

Nun habe ich mir jetzt mit meiner Druckerfahrung diese ganzen Problematik genau untersucht und festgestellt, dass der Fehler hauptsächlich  am E-Step liegt.

Immer wieder lese ich mit der E-Stepkalibrierung wie 100mm durch die Düse laufenlassen und den E-Step dementsprechen eintragen.

Meiner Meinung nach ist das ein totaler Fehler, wie ich in den letzten Jahren zu kämpfen hatte.

Die Erklärung dafür ist simple.

In diesem Beispiel nehme ich 0.3mm Durchmesser mit 0.2mm Layerhöhe, weil ich hauptsächlich damit drucke, es funktioniert genau so wie 0.4mm und mehr.

Hier sehen wir 3 Mal 0.3mm Durchmesser mit 0.3mm höhe und 0.9mm Außenmass, ohne zerquetsch zu werden.

3x3_3x0.3.thumb.JPG.43852b75cd0a30f410e22ce893dfe7dd.JPG

Und so sehen sie aus wenn sie auf 0.2mm zerquetsch werden.

3x0_3x0.2.thumb.JPG.d357ff122c47614995945981b41f7ca3.JPG

Der Überschuss an Material oberhalb und unterhalb wandert in die Zwischenräume dargestellt in rot, grün, gelb und blau.

Deutlich zu sehen, dass die 2 oberen roten Flächen (Materialüberschuss) der runden Kreise größer sind als die rote Fläche unten (zerquetsch und gefüllt).

Die rote gefüllte Fläche unten ist nur so groß wie eine rote Fläche oben, das heißt: es entsteht Überschuss an Meterial, die oben genannte Probleme erzeugen.

Um das Problem entgegen zu wirken habe ich ca. 10% vom E-Stepp weniger gemacht.

Im Slicer habe ich noch folgendes korrigiert:

Wandfluss außen:   90%, damit kompensiere ich die äußere Seite an Materialüberschuss, die keine Seitenwand gegenwirken, hier ganz links und ganz rechts.

Diesen Zweck erfüllt kein Überdruck in der Düse an Ecken und Retract, ein Coast at End ist daher um einiges weniger für Bowdendrive.

Wandfluss innen:  110%, damit die Innenwand und Außenwand besser haften, da 10% vom Außenwand auf einer Seite fehlt.

Fluss oben/unten:  105%, damit die Flächen zu 100% gefüllt sind, der Wert ist natürlich abhängig vom Material, Geschwindigkeit und Hitze, aber 5% sollte reichen.

Nun kann man sagen, den Fluss einfach auf 90% einstellen und gut ist. Das ist nicht das Gleiche wie diese Vorgehensweise, weil man nach dem korrigieren um ca. 10% der E-Step 

ein realistischer Ausgangbasis hat, den Fluss korrigieren ist eigentlich nur für unterschiedliche Materialen gedacht und alles andere bleibt.

Nach dieser Vorgehensweise konnte ich die Maße zum größten Teil bei +-0.05mm messen, die Ecken sind sauber, keine bis sehr wenig Krümmel vom Petg, Blobs deutlich kleiner,

Retractlänge fast um die Hälfte, kein Coast at End notwedig und kein Stringing mehr.

Ich würde mich freuen, wenn einer von euch das ausprobieren könnte, um meine Erfahrung zu bestätigen.

Wenn ihr kein Objekt zum Ausprobieren habt, habe ich ein Testobjekt eingefügt.

 

 

100x100x6.zip

Edited by Allrounder
Ich vergaß zu erwähnen, dass diese ca.10% Materialüberschuss nicht am Sclicer liegt, sondern wegen Material (Filament) Ausdehnung unter Hitze in der Düse liegt.
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Posted · Optimierung der Druckqualität

Ich werde mir mal den Spass machen und das mit meinem 2+ testen. Das wird aber etwas dauern und ich teile dann das Ergebnis hier mit. Ich drucke aktuell nur mit PLA mit einer 0,4er Düse. Ich bin allerdings noch nicht so erfahren in den Tiefen von CURA...

 

Grüße

 

Uli

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Posted (edited) · Optimierung der Druckqualität

Ergebnis:

Drucker Ulti 2+, ICE Filament PLA weis, Messgerät : Mitutoyo Absolute 150 / geprüft.

 

Erster Druck mit Cura Grundeinstellung, keine Veränderungen im Setup:

Rechteck West / Ost 100,13

Rechteck Nord / Süd 100,07

Kreis außen 80,10 (links oben nach unten rechts)

Kreis innen 50,14

Kreis Außen 79,84 (Rechts oben nach links unten)

Kreis innen 49,98

 

Zweiter Druck mit Cura Grundeinstellung, deine Anpassungen im Setup:

Rechteck West / Ost 100,05

Rechteck Nord / Süd 100,02

Kreis außen 80,04 (links oben nach unten rechts)

Kreis innen 50,02

Kreis Außen 79,86 (Rechts oben nach links unten)

Kreis innen 49,99

 

Fazit:

anscheinend haben die Veränderungen im Setup doch leichte Verbesserungen gebracht. 

 

Viele Grüße

 

Uli

 

 

 

20191124_203222.jpg

Edited by Pirelli

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Posted · Optimierung der Druckqualität

@Allrounder

Konntest du dein Setup schon mit diversen Objekten testen? Ich habe bei solchen Sachen immer bedenken, dass man sich die optimalen Settings auf ein Testobjekt sucht und wenn das dann anders ist, fängt man wieder von vorne an.

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Posted · Optimierung der Druckqualität

Hallo Uli,

 

danke für den Test und die Rückmeldung mit Bilder, das sieht wirklich gut aus.

Mich würde die Bohrung von 5mm und die dünnen Wände mit 2mm noch interessieren, soll 5mm und darf max 5,1mm nach Modifikation haben, ohne 5.2+mm.

@Smithy, ich habe etliche Konstrucktionsteile schon gedruckt und sie haben fast immer +-0.15mm  und deshalb mache ich das hier, nach der Modifikation sind die Bauteile deutlich schöner und genauer geworden. Was spricht überhaupt gegen eine Verbesserung der Druckqualität? Man kann jederzeit die Einstellungen zurück setzen, wenn einem nicht passt.

Ich kann hier leider keine 100 Testobjekte hoch laden, gedruckt habe ich sie schon, das hochgeladene Objekt beinhaltet viele Geometrien zum nachmessen.

Eigentlich hatte ich mich gefreut jemanden helfen zu können.

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Posted · Optimierung der Druckqualität
6 minutes ago, Allrounder said:

Was spricht überhaupt gegen eine Verbesserung der Druckqualität? Man kann jederzeit die Einstellungen zurück setzen, wenn einem nicht passt.

Natürlich gar nichts, bitte auch nicht falsch verstehen, ich finde das hochinteressant und klingt logisch was du analysiert hast. Ich wollte nur wissen ob du schon andere Teile gedruckt hast und es dort auch passt.

 

Werde das einmal mit dem UM3 testen, da ich dort die meisten Probleme habe, halbwegs maßhaltig zu drucken.

 

Danke jedenfalls für deine Mühe und dass du das Ergebnis hier teilst!

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Posted · Optimierung der Druckqualität

Wenn ich es richtig verstehe müsste doch der E-Step nur den Fluss anpassen oder liege ich hier falsch?

 

Ich würde es gerne auch versuchen, da der Drucker aber für unsere Arbeitsgruppe ist und nicht alleine von mir benutzt wird, ist das anpassen der E-Steps für mich nicht möglich.

 

Wenn aber die E-Step nur den Fluss anpassen, dann müsste ich doch in der Lage sein, alle Werte daraufhin in Cura zu korrigieren.

Bitte verbessert mich, wenn ich falsch liege.

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Posted · Optimierung der Druckqualität
10 minutes ago, orlin278 said:

Ich würde es gerne auch versuchen, da der Drucker aber für unsere Arbeitsgruppe ist und nicht alleine von mir benutzt wird, ist das anpassen der E-Steps für mich nicht möglich.

Du kannst die E-Steps auch im GCode mit M92 E ändern, dann gilt es nur für diesen einen Druckauftrag.

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Posted · Optimierung der Druckqualität

Guten Morgen Orlin, wie gesagt, einfach den Fluss statt 100% auf 90% reduzieren + Materialspezifisch wie zb. PLA-10%, ABS-5%, PEGT-8% extra oder so ungefär, da jedes Material unterschied zusammengesetzt sind und deshalb sich unterschiedlich durch Hitze ausdehnen, diesen genauen Wert kann nur der Benutzer vor Ort ermitteln. Den E-Step korrigieren und man hat weniger rechnerei mit Innenwand, Außenwnad und Oben/Untenwand in Cura.

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Posted · Optimierung der Druckqualität

Eines habe ich noch vergessen, da diese Vorgenhensweise den Druck in der Düse stark mindert, braucht ihr dem Slicer nicht vorzugaukeln, dass ihr eine 0,35mm anstatt 0,4mm Düse habt, das könnte die Massgenauigkeit beeinflüssen.

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Posted · Optimierung der Druckqualität
1 hour ago, Smithy said:

Du kannst die E-Steps auch im GCode mit M92 E ändern, dann gilt es nur für diesen einen Druckauftrag.

Danke für den Tipp, ich sollte mich echt mal mehr in die GCode-Komandos einlesen.

 

1 hour ago, Allrounder said:

Eines habe ich noch vergessen, da diese Vorgenhensweise den Druck in der Düse stark mindert, braucht ihr dem Slicer nicht vorzugaukeln, dass ihr eine 0,35mm anstatt 0,4mm Düse habt, das könnte die Massgenauigkeit beeinflüssen.

Das heißt die Linienbreite sollte bei den Versuchen auf 0,4mm gestellt werden?

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Posted · Optimierung der Druckqualität
20 hours ago, Allrounder said:

Mich würde die Bohrung von 5mm und die dünnen Wände mit 2mm noch interessieren, soll 5mm und darf max 5,1mm nach Modifikation haben, ohne 5.2+mm.

 

 

Normaldruck:

Bohrung zwischen 4,49 und 4,58 mm

Wände: 1,32 / 1,38 / 1,45 Durchweg alle zu klein

 

 

Modifizierter Druck:

Bohrung zwischen 4,34 und 4,59.

Wände 1,4 / 1,53 / Durchweg alle zu klein

 

Bei der Bohrung und Wände haben beide Ergebnisse entteuschend  abgeschnitten.

Da hätte ich jetzt auch ein besseres Ergebnis erwartet......

Bist du sicher das du nicht 1,5 mm  gezeichnet hast ?

 

 

Grüße

 

Uli

 

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Posted (edited) · Optimierung der Druckqualität

oh entschuldige, die Wände sollen 1.2mm (Dünnwandtest) haben nicht 2mm und eigenartig dass deine 5mm Bohrung 4,5mm haben sollte eigentlich um die 4,8-4,9mm sein, oben hatte ich verschrieben mit 5,1 und 5,2mm. Ich kann hier annehmen du hast nicht die materialspezifische Ausdehnung abgezogen? wie bei PLA Fluss 90%? Den E-faktor reduzieren ist eine Sache für sich. Und bei Kreisen drucken ist es wichtig Linienbreite=Düsendurchmesser, sonst wird das ungenau.

Edited by Allrounder

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Posted (edited) · Optimierung der Druckqualität

Habe mir fast gedacht, dass da was nicht passt,

Ich bin selber (noch) kein Profi was das 3d Drucken betrifft und bin gerade am lernen, darum habe ich mal dein Thema ausprobiert. Das mit dem e-faktor habe ich noch nicht begriffen, da habe ich auch nichts geändert.

Edited by Pirelli

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Posted · Optimierung der Druckqualität

Kann jemand Uli zeigen wie man am Ultimaker den E-step ausliest und mit M92 den E-Faktor um 10% im G-Code ändern?

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Posted · Optimierung der Druckqualität
On 11/25/2019 at 10:08 AM, Smithy said:

Du kannst die E-Steps auch im GCode mit M92 E ändern, dann gilt es nur für diesen einen Druckauftrag.

Im Start Gcode imCura kann man tatsächlich ein M92 mit den neuen Esteps Werten Hinzufügen.
Meine Frage ist: wird der Befehl M92 von einem S5 akzeptiert?
Ohne Terminal gibt es keinen Weg um zu überprüfen ob der Drucker die neue Werte angenommen hat.

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Posted · Optimierung der Druckqualität

Eine gute Frage, kann ich dir leider nicht beantworten, da ich beim S5 noch nie den Bedarf hatte die Steps zu ändern.

Eine Möglichkeit das zu überprüfen wäre, den Developermode zu aktivieren, dann via SSH auf den Drucker connection und dort kannst du dann die Werte überprüfen.

 

Zwar etwas aufwändig, aber mir fällt sonst keine andere Möglichkeit ein.

 

Oder du stellst die Steps auf einen utopischen Wert, dann würdest du zumindest merken ob es angekommen wird oder nicht. Also ich denke wenn du den Wert sehr klein setzt, dann sollte fast kein Material mehr raus kommen. Ob das wirklich so klappt wie ich mir das gerade ausgedacht habe, weiß ich nicht, also nur mal als Idee aufgreifen bitte 🙂 

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Posted · Optimierung der Druckqualität
25 minutes ago, Smithy said:

Eine gute Frage, kann ich dir leider nicht beantworten, da ich beim S5 noch nie den Bedarf hatte die Steps zu ändern.

Eine Möglichkeit das zu überprüfen wäre, den Developermode zu aktivieren, dann via SSH auf den Drucker connection und dort kannst du dann die Werte überprüfen.

 

Zwar etwas aufwändig, aber mir fällt sonst keine andere Möglichkeit ein.

 

Oder du stellst die Steps auf einen utopischen Wert, dann würdest du zumindest merken ob es angekommen wird oder nicht. Also ich denke wenn du den Wert sehr klein setzt, dann sollte fast kein Material mehr raus kommen. Ob das wirklich so klappt wie ich mir das gerade ausgedacht habe, weiß ich nicht, also nur mal als Idee aufgreifen bitte 🙂 

Ich habe es schon mit utopischen Werten versucht, wie du ausgedacht hast und ich habe keine Konsequenzen gesehen, also im Startgcode wird der M92 nicht verstanden.

In dev-mode wenn man "list" schreibt bekommt man die standard esteps (144, 144, 400) jeweils für x,y,z. Weißt du wie man sie modifiziert? Jemand in anderen posts hat die Datei jedi.json erwähnt aber wo sie ist und wie die Datei modifiziert es ist bei mir noch unbekannt 😞

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Posted · Optimierung der Druckqualität

Die Datei müsstest du hier finden:

/usr/share/griffin/griffin/machines/

 

Dazu mit root/ultimaker einloggen.

 

Aber vorsichtig sein, ein fehlender Beistrich oder ähnliches im json und dein Drucker startet nicht mehr, dann kannst du nur mehr ein Recovery Image einspielen.

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Posted · Optimierung der Druckqualität
11 minutes ago, Smithy said:

Die Datei müsstest du hier finden:

/usr/share/griffin/griffin/machines/

 

Dazu mit root/ultimaker einloggen.

 

Aber vorsichtig sein, ein fehlender Beistrich oder ähnliches im json und dein Drucker startet nicht mehr, dann kannst du nur mehr ein Recovery Image einspielen.

Interessant!

Ich hatte es geschafft mich anzumelden. Jetzt bin ich leider nicht vor dem Drucker aber werde asap versuchen.

Soll ich nur den Pfad schreiben, wie du ihn geschrieben hast oder auch ein "cd" ganz vorne hinzufügen, damit man in den Ordner "machines" eingeht?

 

Wenn etwas schief passiert, kann ich theoretisch die originale Firmware per usb neulich installieren, richtig?

https://ultimaker.com/en/resources/52601-update-the-ultimaker-s5-firmware
 

Oder besteht die Gefahr den Drucker in die Tonne zu kicken? 😞

 

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Posted · Optimierung der Druckqualität

Ja zum wechseln des Pfades musst du cd davor schreiben.

Eine weitere Warnung gilt auch dem Editor vi, der ist von der Bedienung sehr eigen wenn man ihn nicht kennt. Da solltest du dich vorher einlesen wie du in den Edit Mode gehst, wie du wieder raus kommst und wie du eine Datei speicherst.

 

Wenn etwas schief geht, dann bootet der Drucker gar nicht mehr, d.h. auch kein USB Firmware Update mehr möglich.

 

In die Tonne treten brauchst du ihn nicht, aber du musst dann ein Recovery Image erstellen, auf einer MicroSD Karte und diese dann direkt auf das Board reinstecken, welches unter der Abdeckung im Boden ist.

Korrektur, da ich nicht an den S5 gedacht habe. Dort ist es dem Enduser nicht gestattet den Deckel unten aufzumachen weil die Gefahr von einem Stromschlag besteht.

 

Persönlich würde ich mir den Aufwand nicht antun, die Steps passen eigentlich sehr gut bei den UM Druckern. Und wenn du ein Firmware Update irgendwann machst, sind deine Änderungen auch wieder weg.

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Posted · Optimierung der Druckqualität
23 minutes ago, Smithy said:

Ja zum wechseln des Pfades musst du cd davor schreiben.

Eine weitere Warnung gilt auch dem Editor vi, der ist von der Bedienung sehr eigen wenn man ihn nicht kennt. Da solltest du dich vorher einlesen wie du in den Edit Mode gehst, wie du wieder raus kommst und wie du eine Datei speicherst.

 

Wenn etwas schief geht, dann bootet der Drucker gar nicht mehr, d.h. auch kein USB Firmware Update mehr möglich.

 

In die Tonne treten brauchst du ihn nicht, aber du musst dann ein Recovery Image erstellen, auf einer MicroSD Karte und diese dann direkt auf das Board reinstecken, welches unter der Abdeckung im Boden ist.

 

Persönlich würde ich mir den Aufwand nicht antun, die Steps passen eigentlich sehr gut bei den UM Druckern. Und wenn du ein Firmware Update irgendwann machst, sind deine Änderungen auch wieder weg.

Ich verstehe die Gefahr einen Schreibfehler zu tun. Leider sind die Drucktoleranzen so krass in meinem Drucker, dass ich damit nicht arbeiten kann. Ein Wurfel 20x20x20 ist 20.38x20.29x19.80 geworden. Ein anderes mechanisches Teil mit einer Außenseite von 50mm ist 52.5mm geworden. Ich sehe leider keine andere Lösung. Und der Drucker ist Nagelneu..

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Posted · Optimierung der Druckqualität
3 hours ago, federicoraf said:

Ein anderes mechanisches Teil mit einer Außenseite von 50mm ist 52.5mm geworden.

 

😲 das sind 5%? Das hört sich für mich so an, als wäre etwas ernsthaft falsch/beschädigt.

Bei einem nagelneuen Gerät würde ich da nicht an irgendwelchen Internas editieren.

 

3 hours ago, federicoraf said:

Wenn etwas schief passiert, kann ich theoretisch die originale Firmware per usb neulich installieren, richtig?

 

Übrigens: nein - wenn Du Pech hast, startet der Drucker nicht mehr, dann gibt es auch kein Menü mehr, wo man vom USB-Stick neue Firmware laden kann. Spätestens dann ist es ein Fall für den Service-Techniker.

Die Abdeckung im Boden darf man als Endbenutzer nicht öffnen (jedenfalls nicht ohne Garantieverlust...)

 

Ok, mit etwas Glück ist der Developer-Modus noch aktiv und der ssh-Service startet noch... Dann kannst Du dich weiterhin per shh einloggen und die Änderungen wieder rückgängig machen. Ein Backup von jeder geänderten Datei ist also sehr hilfreich...

 

Noch ein Vorschlag:

Als Windows-Benutzer ist es sehr viel einfacher, sich mit WinSCP zu verbinden. Dann hat man eine Explorer-ähnliche Ansicht und kann Textdateien auch (fast) wie gewohnt bearbeiten und vor allem: vorher an einen sicheren Platz kopieren.

 

Die Dateien unter /usr/share/griffin würde ich trotzdem nicht ändern, denn das müsste nach jedem Firmware-Update erneut gemacht werden (wie @Smithy schon gesagt hat).

Es gibt aber sogeannte "override files" für die "machine settings". Die kann man anlegen in /var/lib/griffin/machines

dort bleibt es erhalten.

Siehe: https://community.ultimaker.com/topic/16154-ultimaker-3-testing-firmware-3490/?do=findComment&comment=165196

 

Das würde funktionieren, aber trotzdem.... bei einem nagelneuen Gerät... ich weiß nich... 🤷‍♂️

 

 

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