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Druckbild im Anschluß schlecht


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Posted · Druckbild im Anschluß schlecht

Moin Moin,

 

ich komme noch einmal mit einem Problem zurück das ich einfach nicht in den Griff bekomme.

Zum Abschluss des Bauteiles siehe Bild wird ein ich sage mal dicker Pickel gedruckt, dieser zerstört natürlich den Druck.

 

Ich habe das Problem auf meinem UM3Ex (der zur komplett Wartung war) sowie auch bei meinem nagelneuem UM2+connect.

Daraus leite ich mal ab, das dies kein Druckerproblem sondern eine Einstellung unter CURA sein muss. 

 

Cura 4.8.xx trat allerdings auch bei vorherigen Versionen auf.

 

Ich habe schon versucht die letzten Layer schnell oder kühler zu drucken. Beides ohne Erfolg. Es tritt interessanter Weise nur bei Bögen auf.

 

Auflösung von 0.12 -0,06 alles durchprobiert

Infill ist 60% Tri-Hexacon

Material UM ABS Blau oder Schwarz auch neu aus Packungen verschiedener Chargen.

 

Kennt einer von euch ein ähnliches Problem oder habt ihr eine Idee in CURA. Ich versuche auch schon die Layerrichtung des oberen Layers zu verändern aber

CURA nimmt die Änderungen nicht an.

Ich bin mittlerweile am verzweifeln.

 

Viele Grüße

 

Michael

 

DSC_0775.jpg

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    Posted (edited) · Druckbild im Anschluß schlecht

    Hallo Michael,

     

    Da dies nur oben ist, vermute ich das da einfach die Kühlung fehlt bzw. sich die Temperatur dann staut.

     

    Mit kleineren Schichten wird das ganze noch verstärkt.

     

    6 hours ago, micpic said:

    Ich habe schon versucht die letzten Layer schnell oder kühler zu drucken.

     

    Hast du schon mal die Layeransicht betrachtet + auf Geschwindigkeit gestellt?

    (Oder Teile mal deine Projekt Datei, wenn es dir recht ist.)

    Cura hat da eine "min. für Schicht" Einstellung, das heißt er druckt dort wo die zeit unterschritten wird bis zu 10mm/s besonders langsam, egal was du da an deiner Geschwindigkeit änderst.

    So kühler drucken kannst du gar nicht das dies dann für 10mm/s passt

     

    Und beim UM3 ist der Druckkopf ja auch so das wenn es blöd kommt die Luftstrom gar nicht das Teil erreicht, vor allem wenn das Teil recht klein ist.

    Beim UM2 ist das gleiche Problem, darum gibt es ja auch Tausend Modifikation von Lüftergehäuse (Link), da der Luftstrom von Rechts gar nicht zur Nozzle kommt sondern geschätzt erst bei Fahrten über 50mm in X Richtung das Teil gekühlt wird z.B. von rechts

     

    Ohne deine ganzen Settings zu kennen hier meine Empfehlung:

    • zwei Teile gleichzeitig Drucken
    • 0.15 Layer höhe
    • Lüfter läuft ja 100%

     

    Habe dein anderes Thread gefunden, mit einer Projekt Datei, aber bei mir wird diese nicht als Projekt Datei geöffnet.

    Falls du eine neue erstellen willst einfach über "Projekt Speichern" nicht "Exportieren"

     

    Gruß

    Edited by zerspaner_gerd
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    Posted · Druckbild im Anschluß schlecht

    Moin @zerspaner_gerd moin @Allrounder

     

    ich habe das Bauteil mit flow 90% gedruckt. Und ja, es ist deutlich besser geworden.

    Schichtdicke war 0.1 

    Ich kann leider Projektbedingt nicht niedrige auflösender drucken.

     

    Ich habe den Lüfter mal im Standard laufen lassen Um2+ für ABS.

    Siehe Bild:

    Die Projektdatei habe ich beigefügt.

     

    Viele Grüße

     

    Michael

     

     

     

    Bildschirmfoto 2020-12-29 um 10.04.09.png

    Bildschirmfoto 2020-12-29 um 10.04.57.png

    UM2C_links-tiefe-bohrung.3mf

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    Posted · Druckbild im Anschluß schlecht

    Guten Tag,

     

    Sorry zwecks Lüfter habe ich überlesen das es sich um ABS handelt

     

    OK muss scheinbar erst die neuste Cura Version runter laden, da dein Projekt bei mir nicht als Projekt geöffnet wird

     

    Mit weniger Flow zu drucken ist so eine Sache, schaut natürlich besser aus. Dein Problem ist aber nur oben, oder sind da mehrere stellen betroffen.

    Stellen wo zu heiß werden schauen oft nach Überextrusion aus weil das einfach ein gematsche wird

     

    Hier mal ein Bild zwecks unterschiedlicher Layer höhe

    1615922394_unterschiedlicheLayer01501.thumb.jpg.f0ba49e6007d77fc601bfee7d0155b85.jpg

     

    Das nicht so schöne ist 0,1 Layerhöhe das schönere ist 0,15, da hat es der Lüfter noch geschafft abzukühlen. War jetzt damals ein Überhang Test. Ich hatte nur die Layer höhe zwischen den zweit teilen geändert, mehr nicht

     

    Gruß

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    Posted · Druckbild im Anschluß schlecht

    image.thumb.png.e64b7dc3029ad4006385b85c581b1601.png

     

    Aber zwecks Verlangsamung, das könnte doch mit deinen Pickel fast hinhauen, von der Pos. her

     

    Ich würde weiterhin versuchen zwei gleiche Teile zu Drucken. Die Lüfter Einstellung schaut eigentlich soweit gut aus, habe gar nicht gewusst das die Cura Lüfter Steuerung so schlau ist.

     

    Aber so eine starke Verlangsamung hatte ich bei cura 4.6 (hat am Anfang nicht gemerkt das es nicht als Projekt geöffnet wurde) nicht, bei deinen Projekt/Profil wird ja von einen auf den anderen Layer mit 10mm/s gedruckt, das ist die hälfte von deiner normalen Geschwindigkeit kein wunder das da noch Druck Überschuss vorhanden ist und somit größere Pickel entstehen. 

     

    Auch evtl. eine Anpassung deiner Geschwindigkeiten hilft, ich persönlich drucke Außenwand, Innenwand und obere/untere Schichten meist alles in max. 5mm/s Bereich. Sodass der Druck in der Düse bei Drucken der Außen Wand wenigsten dann sich angepasst hat. 

     

    Weitere Idee das Teil um 180° Drehen, den die Luft kommt ja von Links und würde so vorm teil runter blasen.

    Wenn gedreht bläst er auf der Rundung und kühlt somit evtl. besser.

    Ich hatte schon solche Teile die nur durch Modell drehen besser/fehlerfrei gedruckt wurden 

     

     

    Bei deinen gleichen Thread hat dein Teil ja schon eine Gewindebuchse eingesetzt, was hast den da für eine verwendet wenn ich fragen darf

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    Posted · Druckbild im Anschluß schlecht

    Moin @zerspaner_gerd,

     

    ja ich weiss mit dem Flow ist es immer etwas problematisch. Hier hat es allerdings gut funktioniert. Ich gehe allerdings davon aus, das es einfach zu heiss wird an den oberen Stellen.

     

    Ja dieses Problem, tritt nur an der Stelle auf !!

     

    Die Temp. an den letzten Layern runterzufahren hatte auch nichts gebracht. Ich arbeite ja schon mit 10 Grad weniger als UM als Standard vorgibt. Habe ich die besten Erfahrungen an meinem UM3EX gemacht. 

     

    Gruß

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    Posted · Druckbild im Anschluß schlecht

    @zerspaner_gerd

     

    jepp um 180 Grad gedreht habe ich schon probiert. Auch senkrecht stehend 😉 Ich muss aber da wo die Nuten sind und die Bohrungen einen möglichst perfekten Druck haben. Das Teil ist einer von zwei Seitenhaltern die wiederum einen Drehring halten. Die Gewindebohrung war für eine Arretierungsschraube um den Drehring fest zu setzten.

    Das ganze besteht aus vier Baugruppen.

     

    Ich setzte mich nun mal an das Bauteil mit Deinen Tips und werde es heute Abend noch mal drucken.

     

    Gruß

     

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    Posted · Druckbild im Anschluß schlecht

    @zerspaner_gerd,

     

    ich kriege in CURA die Geschwindigkeit für die oberen Layer nicht hoch. Ist schon spannend. Egal was ich eingebe, sie bleibt bei 10mm/sec

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    Posted (edited) · Druckbild im Anschluß schlecht

    @micpic

    Diese Geschwindigkeit befindet sich bei Kühlung (hatte ich oben schon angeschnitten)

    min. für Schicht

    Mindestzeit pro Schicht

     

    4 hours ago, micpic said:

    epp um 180 Grad gedreht habe ich schon probiert. Auch senkrecht stehend

     

    Ne, um 180Grad um der Z-Achse drehen, also nicht über Kopf oder senkrecht. Andere Orientierungen macht für mich auch keinen sin.

     

    4 hours ago, micpic said:

    ja ich weiss mit dem Flow ist es immer etwas problematisch. Hier hat es allerdings gut funktioniert.

     

    Optisch ja!

    Wer weiß wie es sich auf der Stabilität auswirkt. Layer Bindung.

     

    4 hours ago, micpic said:

    Ich arbeite ja schon mit 10 Grad weniger

     

    Ich hatte schon mal die Erfahrung gemacht das weniger nicht immer besser ist.

    Meine Vermutung war dann einfach, das bei kälter drucken sich auch mehr kraft auf den Model auswirkt und dauerhaft etwas zu viel Druck in der Düse befindet. (War bei einen 60° Überhang)

     

     

    Aber Letzt endlich ist das fein Arbeit um solche stellen schön hinzukriegen.

     

    Zwei Teile Drucken kommt auch nicht in frage?

     

    Edited by zerspaner_gerd
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    Posted · Druckbild im Anschluß schlecht

    @zerspaner_gerd,

     

    eigentlich wollte ich das Druckergebnis präsentieren. Leider fliegt seit gestern am nagelneuen UM2+ Connect der Bauden am Druckkopf nun schon das zweite mal raus. Support meint evtl Klammer oder aber Führung für den Bauden die in den Druckkopf geht fehlerhaft.

     

    Alles nochmal geprüft. Feeder etc und die Temp auf Standard 250Grad ABS sowie den Flow wieder auf 100% gesetzt. MAn weiss ja nie 😉 Und die Mindestgeschwindigkeit auf 20mm/sec wie Du es vorgeschlagen hast erhöht.

     

    Mal sehen was wird.

     

    Gruß

    Michael

     

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    Posted (edited) · Druckbild im Anschluß schlecht

    Hallo Michael,

     

    Das sollte natürlich nicht passieren

    Vielleicht muss man auch beim UM2+ Connect höhere Klammern selber drucken damit es zuverlässig hält. 😬

     

    6 hours ago, micpic said:

     Und die Mindestgeschwindigkeit auf 20mm/sec wie Du es vorgeschlagen hast erhöht.

     

    Habe ich das vorgeschlagen?

    So direkt nicht, habe nur erwähnt das dies auch Probleme bringt wenn von jetzt auf den nur 10mm/s gedruckt wird das infill bleibt ja bei 45mm/s.

    Kann aber natürlich sein das es hilft.

    Für den druck in der Düse auf jedenfalls, nur wenn das Teil dadurch noch heißer wird, wird das wahrscheinlich auch negativ in Erscheinung treten. Aber ob es überhaupt heiser wird frage ich mich gerade, weil ja auch schneller fertig gedruckt ist. Viel Kühlung von den Lüfter wird da so und so nicht hinkommen.

     

    Ich würde auf jedenfalls noch die Geschwindigkeiten anpassen, so ähnlich evtl.:

    image.thumb.png.d8291cffc922a00e4ea731e6ea93f731.png

     

     

    Jetzt Weiß ich wo her es kommt, die starke Geschwindigkeit Absenkung, hatte mich schon gewundert warum das in Cura 4.8 so aggressiv gegen über von Cura 4.6 ist.

     

    Diese Einstellung ist schuld die du in Experimentell, gesetzt hast:

    image.thumb.png.8b28fda48d3aecca9f00e19c8a33b6cd.png

     

    Habe nur die markierten Einstellung auf 0 gesetzt, sonst nichts geändert jetzt entspricht die Verlangsamung in etwa der Cura Version 4.6. Also nur ganz oben ganz leicht.

    Hatte die Experimentell Einstellung auch schon mal getestet bei manchen Teilen funktioniert es auch, aber bei anderen wurde fast alles als "Bohrung erkannt" bzw. glaube ich nicht das es Bohrungen erkennt sondern schaut einfach auf den Umfang da dass bei dir ja auch keine Bohrung ist aber trotzdem langsamer gedruckt wird.

     

    Gruß

    Edited by zerspaner_gerd
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    Posted · Druckbild im Anschluß schlecht

    @zerspaner_gerd,

    habe mal mit dem Mindestgeschwindigkeits Einstellungen einen Druck gemacht. Allerdings ein anderes Bauteil. Hat funktioniert.

    Das mit den Experimental Einstellungen ist ja Krass. Da wäre ich nie darauf gekommen. Vielen Dank.

    Leider kann ich erst Ende der ersten Januar Woche drucken, da der Bauden immer noch herausrutscht. Immer so Stückchen für Stückchen. Schon blöd bei einem neuen Gerät.

     

    Ach ja, habe ja noch den UM3ex. Dann drucke ich dort den test.

     

    Beim 2+ connect geht der Bauden circa 8cm in den Kopf und das sich der von unten hoch zieht irritiert schon. Bein UM3 sind es gerade mal 2-3 cm. Ich habe mir mal Klammern für der 3er gedruckt. Du meinest wenn ich die etwas dicker mache würde es helfen ? 

     

    Viele Grüße und vielen Dank

     

    Michael

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    Posted · Druckbild im Anschluß schlecht

    Es gab mal einen Charge mit fehlerhaften Bodenclips wo die keinen Messer die drinnen sind, nicht ganz korrekt waren. Vielleicht hast du im Connect auch solche drinnen. Ich würde einfach iGo3D kontaktieren, die schicken dir sicher neue und gut ist es. 

     

    In der Zwischenzeit könntest du dir eventuell mit dickeren Klammern helfen, ob es hilft, kannst du nur probieren.

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    Posted (edited) · Druckbild im Anschluß schlecht
    2 hours ago, micpic said:

    Beim 2+ connect geht der Bauden circa 8cm in den Kopf und das sich der von unten hoch zieht irritiert schon. Bein UM3 sind es gerade mal 2-3 cm. Ich habe mir mal Klammern für der 3er gedruckt. Du meinest wenn ich die etwas dicker mache würde es helfen ? 

     

    Ich habe jetzt noch nicht viel Bilder von UM2+ Connect gesehen aber der Druckkopf schein ja außer der Farbe gleich zu sein zu den vorherigen UM2.

    Da ging der Bowden bis zum TFT Coupler (sind aber ca. max. 5cm) und wird nur oben von der Klemme gehalten und da habe ich auch eine stärkere Klammer ran das die Klemme weiter hoch gezogen wird und sich weiter in den Bowden keilt.

    Vorausgesetzt das halt die Klemme noch funktionsfähig ist, also die "Klingen" in der Klemme noch vorhanden sind.

    Aber solche Klammern sollte doch jeder UM Besitzer vorrätige haben 😉

     

    P.S.: Ich hatte nach meinen UM2+ umbau, immer ein Augen merk darauf das der Bowden bis zum TFT Coupler runter ging und nicht schon vorher auf irgendeiner Kante anstand, seit den Alu abstand Halter sieht man es nicht mehr (Der UM2 hatte dort nur eine Feder) so schön.

    (Vielleicht wurde auch der Alu Abstandhalter mit den gleichen ID-Ø wie der AD-Ø von Bowden gefertigt dann wäre das Problem unwahrscheinlicher)

    Edited by zerspaner_gerd
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    1 hour ago, zerspaner_gerd said:

    Ich habe jetzt noch nicht viel Bilder von UM2+ Connect gesehen aber der Druckkopf schein ja außer der Farbe gleich zu sein zu den vorherigen UM2.

    Es ist kein Unterschied zum UM2+, ausser der Farbe 🙂 

    • Thanks 1
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    Posted · Druckbild im Anschluß schlecht
    11 hours ago, zerspaner_gerd said:

     

    Ich habe jetzt noch nicht viel Bilder von UM2+ Connect gesehen aber der Druckkopf schein ja außer der Farbe gleich zu sein zu den vorherigen UM2.

    Da ging der Bowden bis zum TFT Coupler (sind aber ca. max. 5cm) und wird nur oben von der Klemme gehalten und da habe ich auch eine stärkere Klammer ran das die Klemme weiter hoch gezogen wird und sich weiter in den Bowden keilt.

    Vorausgesetzt das halt die Klemme noch funktionsfähig ist, also die "Klingen" in der Klemme noch vorhanden sind.

    Aber solche Klammern sollte doch jeder UM Besitzer vorrätige haben 😉

     

    P.S.: Ich hatte nach meinen UM2+ umbau, immer ein Augen merk darauf das der Bowden bis zum TFT Coupler runter ging und nicht schon vorher auf irgendeiner Kante anstand, seit den Alu abstand Halter sieht man es nicht mehr (Der UM2 hatte dort nur eine Feder) so schön.

    (Vielleicht wurde auch der Alu Abstandhalter mit den gleichen ID-Ø wie der AD-Ø von Bowden gefertigt dann wäre das Problem unwahrscheinlicher)

     

    Moin,

     

    klar habe ich Klammern vorrätig. Meine Selbstgedruckten 😉  Igo3d geht von einer Fehlerhaften ( nun wirds Laienhaft) Röhre aus wo der Bowden Zug reingeschoben wird. Kommt am 05 oder 06. 

     

    Muss zu meiner Entschuldigung sagen, das ich vorher mich noch nie mit dem UM2 oder 2+ beschäftigt habe da UM3ex seit 3.5 Jahren mein erster Ultimaker war.

     

    Werde mein Klammern mal etwas dicker fertigen und dann noch mal testen..

     

    Grüße

     

    Michael

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    10 hours ago, Smithy said:

    Es ist kein Unterschied zum UM2+, ausser der Farbe 🙂 

    Aha...

     

    Ich habe mir den UM2+connect übrigens hauptsäcjlich weger der austauschbaren Nozzle gekauft da ich auch viel mit Carbon und Nylon arbeiten muss. Am UM3 mit den Printcores und der 3d-Solex Lösung war es eine sehr kostspielige Lösung auf Dauer.

     

    Gruß

    Michael

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    Mit Carbon musst du aufpassen, der Connect hat wie der UM3 keinen Feeder der abrasives Material aushält.

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    59 minutes ago, Smithy said:

    Mit Carbon musst du aufpassen, der Connect hat wie der UM3 keinen Feeder der abrasives Material aushält.

    Ja ich weiss, der Feeder ist beim UM2+connect glaube ich doch um einiges anders als beim UM3. In Norddeutschland sagt man „Flötiger“ Er zieht ja das Filament nicht automatisch ein.

     

    Ich habe am UM3 ungefähr 10kg Carbon Filament durch und letzten Monat einfach mal den Feeder gewechselt, obwohl er immer noch einwandfrei funktionierte. Als Düsen nehme ich Rubin NOzzle im 3d Solex Printcore am UM3 und am UM2l nun   halt nur die RubiNOzzle. 

     

    Hast Du einen Tip für einen haltbaren Feeder am UM2+ ?

     

    Gruß

    Michael

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    Hallo,

     

    4 hours ago, micpic said:

    Igo3d geht von einer Fehlerhaften ( nun wirds Laienhaft) Röhre aus wo der Bowden Zug reingeschoben wird.

     

    Auch diese hätte ich da, die hatte ich mal irgendwann mit bestellt bevor ich wegen solche Dinger eine Bestellung aufgeben müsste.

    Aber kaputte Klemme/"Röhre" sollte man doch erkennen können, entweder die klingen fehlen komplett oder sind halt falsch angeordnet wie Smithy erwähnt hatte.

     

    4 hours ago, micpic said:

    Hast Du einen Tip für einen haltbaren Feeder am UM2+ ?

     

    Ja die Feeder tauschen beim UM2+ Connect wird bestimmt nicht so einfach gehen wie beim UM2+, gibt es da eine Tinker Firmware Version 😁

    In den UM2+ Connect wird jetzt die gleiche Elektronik wie in den S-Line Drucker arbeiten, oder?

    Oder doch noch mit den gleichen Motion Controller Board wie beim UM3, das mit den veralteten Stepper Drivers ausgestattet ist, sonst würde ja auch ein "S" in Namen stehen.

    Komisch das man über solche Technischen Detail nichts findet, lesen kann.

     

    Gruß und ein Guten Gesunden Rutsch

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    Hallo Michael, ein Materialüberschuss läßt sich leicht erkennen bzw. reproduzieren, indem du ein Quader mit 2x2cm oder so alle Fluss mit 100% und 100% Füllung  druckst, jedes Füllmuster außer Konzentrisch, das ist eine Sonderform, und die Maße nachprüfst, stimmen sie alle, so ist der Fluss korrekt. Um einen Überfluss zu reproduzieren druckst du das gleiche Programm noch einmal und stellst den Fluss nach dem 2. Layer auf 110% und beobachte, wie der Infill/Fläche aussieht, sie haben nämlich weniger Rillen auf der Oberfläche, sind daher glatt und an den Rändern vielleicht schon Läppchen zu sehen. Nach etwa mehrere Layer stellst du den Fluss auf 120% und beobachte die Oberfläche wieder, spätestens da sind die Flächen eher übergefüllt und sehen kratermäßig aus und die Düse schmiert sich mit Materialüberschuss und die Läppchen an den Ränden sind mehr ausgeprägt. Du kannst dann die Oberfläche vom Quader mit dem Teil von oben vergleichen, sie sehen ziemlich gleich aus. Da du kein Z-Hopp druckst und die Düse über die Fläche bewegt hinterläßt sie eine tiefe Rille wegen Überfluss, die man oben von deinem Teil im mittleren Segment ganz gut erkennen kann. Da du das Teil nur 60% Infill hast, kann das Material ausweichen aber nicht bei unteren und oberen Layer, da sie wieder zu 100% gefüllt sind. Um das entgegen zu wirken kannst du den Fluss reduzieren, verdammt schnell und kühl drucken oder unteren und oberen mit weniger Fluss und kühl drucken. Das Beispiel von Gerd ist relative, um so etwas aussehen zu lassen sind Druckgeschwindigkeit, Fluss, Temperatur, Beschleunigung, Jerk, Kühlung, Prozent von Infill und Material abhängig, allgemein je feiner eine Schicht, desto weniger kann das Material zwischen den Räumen ausweichen. Ich hoffe du verstehst was ich hier schreibe :).

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    Also der Feeder beim UM2+C ist fast ident mit dem vom S3 oder S5 mit 2 Ausnahmen, er hat kein gehärtetes Feederrad und keinen Filamentsensor. Daher nicht geeignet für abrasive Materialen. Der UM3 übrigens auch nicht, wie du da 10kg Carbon durchjagen konntest, ist mir ein Rätsel. Ich hab schon gehört, dass nach einer Rolle das Rad ziemlich abgeschliffen ist. 

     

    Eine Alternative (auch für den UM3) wären die Bondtech Feeder. Beim UM3 musst du aber beide tauschen, da sich durch den Tausch die Steps ändern und du beim UM3 die Steps nicht einzeln einstellen kannst. Allerdings gibt es zum UM2+C keine Erfahrungswerte, der Drucker ist einfach zu neu.

     

    Was ich sagen kann, ich hab hier einen stehen, er ist von der Elektronik komplett neu. Er hat weder das alte Board vom UM2+ noch das Olimex Board von den S-Line Druckern. Verbaut ist ein neues Onion Board und es gibt keinen SSH Access mehr auf den Drucker. Tinkergnome FW fällt sowieso flach, weil ja kein AT MEGA irgendwas Board mehr verbaut wurde. Steps mittels SSH selbst in einer Config Datei "hacken" fällt auch flach, weil es keinen SSH Zugang mehr gibt. (man könnte maximal versuchen mit einem Konsolen Kabel sich direkt auf das Board zu hängen und dann hoffen, dass die root Passwörter noch gleich geblieben sind.)

     

    Man kann die Steps aber auch im GCode mitschicken, das sollte weiterhin möglich sein. Drehrichtung kann man auch (falls notwendig) ändern indem man 2 Kabeln am Stepper vertauscht. 

     

    Der UM2+C hat übrigens neue Stepper Driver, ich vermute die gleichen wie im S3, weil der Drucker ist wirklich extrem leise.

     

    Was du natürlich auch machen könntest, nur eine Idee, einen Feeder vom S5 oder S3 als Ersatzteil kaufen und den am UM2+C tauschen. Dann hast du ein gehärtetes Feeder Rädchen und brauchst sonst nichts ändern. Sollte in der Theorie eigentlich gehen. Den Filamentsensor kannst du nicht verwenden, da ist am UM2+C nichts dafür vorgesehen.

     

    Ob sich das rentiert ist eine andere Frage, wenn man viel mit Carbon oder Glasfaser drucken muss, dann ist der S3 sicher die bessere Wahl, weil du dort mit dem CC Red Core alles aus einer Hand bekommst.

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    On 12/31/2020 at 3:45 PM, Allrounder said:

    Hallo Michael, ein Materialüberschuss läßt sich leicht erkennen bzw. reproduzieren, indem du ein Quader mit 2x2cm oder so alle Fluss mit 100% und 100% Füllung  druckst, jedes Füllmuster außer Konzentrisch, das ist eine Sonderform, und die Maße nachprüfst, stimmen sie alle, so ist der Fluss korrekt. Um einen Überfluss zu reproduzieren druckst du das gleiche Programm noch einmal und stellst den Fluss nach dem 2. Layer auf 110% und beobachte, wie der Infill/Fläche aussieht, sie haben nämlich weniger Rillen auf der Oberfläche, sind daher glatt und an den Rändern vielleicht schon Läppchen zu sehen. Nach etwa mehrere Layer stellst du den Fluss auf 120% und beobachte die Oberfläche wieder, spätestens da sind die Flächen eher übergefüllt und sehen kratermäßig aus und die Düse schmiert sich mit Materialüberschuss und die Läppchen an den Ränden sind mehr ausgeprägt. Du kannst dann die Oberfläche vom Quader mit dem Teil von oben vergleichen, sie sehen ziemlich gleich aus. Da du kein Z-Hopp druckst und die Düse über die Fläche bewegt hinterläßt sie eine tiefe Rille wegen Überfluss, die man oben von deinem Teil im mittleren Segment ganz gut erkennen kann. Da du das Teil nur 60% Infill hast, kann das Material ausweichen aber nicht bei unteren und oberen Layer, da sie wieder zu 100% gefüllt sind. Um das entgegen zu wirken kannst du den Fluss reduzieren, verdammt schnell und kühl drucken oder unteren und oberen mit weniger Fluss und kühl drucken. Das Beispiel von Gerd ist relative, um so etwas aussehen zu lassen sind Druckgeschwindigkeit, Fluss, Temperatur, Beschleunigung, Jerk, Kühlung, Prozent von Infill und Material abhängig, allgemein je feiner eine Schicht, desto weniger kann das Material zwischen den Räumen ausweichen. Ich hoffe du verstehst was ich hier schreibe :).

     

    Danke für Deine ausführlichen Tips. Und ja ich versteh was Du mir erklären willst. 😉 Man kann ja zwei mal lesen. Klar habe ich einen, nein x-Testwürfel gedruckt. Soweit waren Sie perfekt. Auch wenn Du den Würfel mit einer schmalen Seite, sagen wir mal 5mm aufrecht druckst, taucht mein Problematik nicht auf.

    Es liegt an Bogen. Hier wird im Abschluss sehr langsam gedruckt.

    Nun habe ich versucht den G-code dahingehend zu ändern, das die oberen Layer schneller gedruckt werden. Macht der keine Scheisser aber nicht. Der Tip von Gerd im Experimental Bereich die Einstellungen zu ändern hat es letzten schon gebracht. Das hat die Geschwindigkeit einfach so weit runter gefahren, das er Blasen geben musste.

     

    Das ist die Strafe, wenn man etwas ausprobiert aber dann vergisst es wieder auszustellen. 😉

     

    Der UM3 druckt nun wieder so wie es sein soll.

     

    Interessant für mich ist aber, das der Um2+ Connect mit gleichen Einstellungen wie der UM3 z.B bei konischen Zylindern nicht an die Druckqualität rankommt. Das man da wieder neu ran muss ist nicht schön und kostet Zeit. Hätte ich mir aber denken können 😉 

     

    Viele Dank noch einmal

     

    Micha

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