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herbert

Probleme erste Druckversuche Ultimaker 2, PLA, Temperatur

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Hallo,

ich drucke seit über 3 Jahren mit einem RepRap 3D Drucker, nun habe ich mir endlich einen Ultimaker 2 zugelegt und einige Fragen dazu. Als erstes, die Druckqualität des Ultimaker 2 ist sensationell gut, wenn es denn mal funktioniert. Hier jetzt auch das Problem. Mir löst es ständig das PLA Material von der Platte, ich habe schona alles versucht, ohne Kleber, mit Kleber, mit Haarspray aber vergeblich. Als Drucktemperatur verwende ich 220 °C, Plattetemperatur habe ich 60°C und 70°C versucht, bringt aber alles nichts. Den Drucker habe ich auch schon mehrfach ausgerichtet, auch vergeblich und auch mit Stützrand bringt es nichts. Leider ist meine Vorfreude jetzt etwas der Enttäuschung gewichen. Schade das es auch keinerlei Doku über Drucktemperaturen usw. gibt. Hat jemand eine Idee was das sein könnte?

Danke

 

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Wenn die erste Lage trotz Kleber, richtiger Temp und Geschwindigkeit nicht hält ist der Abstand von Nozzle zu Platte zu groß.

Hatte mal ein Programm erstellt zum Ausrichten des Druckbettes während des drucks.

Kannst ja mal damit dein Glück versuchen:

http://umforum.ultimaker.com/index.php?/topic/9607-um2-bed-leveling-gcode/

Gruß Dirk

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Jup, eine fettfreie Oberfläche des Heizbettes ist das Wichtigste, mal abgesehen von der korrekten Ausrichtung. Ich verwende Fensterreiniger und ganz normales Küchentuch auf der Rolle. Einmal mit Fensterreiniger drüber, dann nochmal trocken nachgewischt und das PLA hält wie Hulle auf dem Bett (zumindest bei mir).

 

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Ich habe bei mir das Problem gelöst mit hochqualitativem Klebeband:

"Kaptontape superwide 155mm , 30m" (hat ca 30Euro gekostet).

Danach habe ich gesehen , dass die Arbeitsfläche besser mit

"Kapton Tape Extra Superwide 200mm x 32m" (ca 40Euro pro Rolle)

gedeckt wird.

http://3dmarkt.at/de/3D-Drucker-Zubehoer-Bauteile-Ersatzteile/kapton/kapton-tape-extra-superwide-200mm-x-32m.html

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Hallo,

Danke für eure Antworten, die Lösungsvorschläge sind wirklich naheliegend, aber hilft alles nichts. Ich habe das Problem jetzt entdeckt. Der erste Testdruck mit dem Doppel-Herz hatte tadellos funktioniert direkt auf Glas und plötzlich funktioniert es nicht mehr, ist sehr merkwürdig. Habe jetzt entdeckt, dass einfach zu wenig Filament durch die Düse gedrückt wird, weil ein Teil des flüssigen Filaments über der Düse herausquillt, der Raum unter der Blechabdeckung ist mittlerweile komplett gefüllt mit Filament. Kennt jemand das Problem, wie bekomme ich das dicht? Tippe mal auf eine nachlässige Montage des Gerätes.

Gruß

Herbert

 

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Problem wird sein dass der Hotend Isolator, das Metallteil das Nozzle und Teflon Coupler verbindet, nicht komplett fest an die Nozzle geschraubt ist.

Versuche mal mit z.B. einem dünnen Schraubendreher in eines der Löcher des Isolators zu gehen und ihn festzudrehen. Natürlich im im aufgeheizten Zustand. Die Nozzle kann sich aufgrund der Madenschraube nicht mitdrehen.

Solltest du merken dass der Isolator nicht fest war würde ich dir empfehlen den Druckkopf zu zerlegen, ihn aufzuheizen und ihn zu reinigen bevor du ihn wieder zusammenbaust. So kannst du sicherstellen dass sich das Teil nicht wieder sofort löst.

Gruß Dirk

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Ich würde zuerst, die beiden seitlichen Ventilatoren lösen, dann die Düse aufheizen über Maintenance>Advanced>Heat up nozzle. Bei vorherigem Druck mit PLA so auf 210°C . Dann mit Pinzette oder dünnem Flathead-Schraubenzieher das rausgequollene Material weg"kratzen" und weitestgehend entfernen. Das kann einige Zeit dauern. Dann die Düse mit der "Atomic Methode" sauber machen:

http://support.3dverkstan.se/article/10-the

Wenn dabei schon wieder Material irgendwo rausquillt dann gleich aufhören, Material entfernen und dann das Hotend, nachdem alles abgekühlt ist, zerlegen und reinigen. Ansonsten nachdem Du die Atomic Methode durchgeführt hast und die Düse sauber ist, die Schrauben im Hotend mal anziehen bzw. kontrollieren, dass auch alles fest sitzt und so zusammengebaut ist wie es gehört. Dann wieder die Ventilatoren anschrauben und hoffen, dass es jetzt dann geht ;)

Eine von Dir angesprochene Doku über Drucktemperaturen, hilfreiche Tricks und Tipps mit dem Ultimaker habe ich vor kurzem hier im Forum hochgeladen:

http://umforum.ultimaker.com/index.php?/topic/10515-tutorial-how-to-successfully-print-with-an-ultimaker-2-and-different-materials/

Hoffentlich konnte ich Dir helfen.

 

Gruß

 

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Wenn Du eh schon alles auseinander nimmst, kannst Du Dir auch überlegen, ob Du nicht gleich auf den Olsson Block von 3Dsolex umstellst. Da hast Du dann auswechselbare Düsen mit verschiedenen Durchmessern. Ich verwende den seit einigen Monaten. Speziell bei größeren Sachen ist eine 0.8mm oder 0.6mm Düse eine feine Sache. Falls Du vorhast, auch ABS zu drucken, würde ich auch den I2K Isolator verbauen, damit Du nicht ständig die Teflon Coupler erneuern musst.

 

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Danke für Eure zahlreichen Tipps. Jetzt läuft er wieder gut, das Problem war, die Menge an Filament, die sich zwischen Blech und Düse angesammelt hatte führte dazu, dass die Düse nicht mehr die erforderliche Temperatur erreichen konnte und somit zu weing Material förderte. Noch eine Frage zur Erzeugung des G-Codes mit der Cura Software, kann ich das Programm so einstellen, dass der Drucker bei mehreren Objekten nicht Objekt für Objekt druckt sondern sinnvollerweise alle Objekte Schicht für Schicht? So könnte ich warten bis die erste Schicht für alle Objekte gedruckt ist und braucht dann keine Angst mehr haben, dass später ein Objekt nicht mehr richtig haftet und mir den ganzen Druck versaut. Bei meinem alten RepRap Drucker war das so perfekt.

 

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