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mikar

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  1. Ich würde nie jemanden kritisieren, weil er Anfänger ist. An welcher Stelle habe ich das geschrieben? Im Gegenteil - wir versuchen uns gegenseitig zu helfen! Und das der "Vasenmodus", genauer gesagt, die Funktion "Spiralisieren der äußeren Konturen", der Tipp den Dir "Bastler 1508" gegeben hat, die Lösung für Dein Problem sein kann, hatte ich auch geschreiben. Bei dieser Funktion ist es uninteressant wie dick die Wände konstruiert sind - es wird nur eine Bahn außen am Teil gefahren - eigentlich die Funktion, die Du willst.
  2. Hallo seyyes, Das Thema hat mit Deinem Problem eigentlich gar nichts zu tun. Klar, es ist auch für Dein Vorhaben die falsche Funktion. Ich denke, die Entwickler von Cura besitzen ein ungeheurer großes Wissen in Sachen 3D-Druck. Und sie geben Dir ein sehr gutes Werkzeug kostenlos in die Hand. Unglaublich finde ich, wenn ein Anwender, der selbst auf diesem Gebiet noch nicht fit ist, derartig auf die Cura-Leute draufhaut und Ihnen vorwirft, sie könnten nicht die einfachsten Dinge. Das Einfachste vom Einfachen wäre, Du würdest Dich einmal mit den Funktion von Cura beschäftigen und eventuell das Handbuch lesen oder einfach im Forum Deine Frage stellen (ohne anderen Unwissenheit vorzuwerfen). Die Cura-Leute können nämlich nicht nur das Einfachste sondern eine ganze Menge mehr. Die Funktion, die Du benötigst, gab es schon im alten Cura (Außenhaut als Spirale drucken). Der Tipp von Bastler1508 ist der richtige. Viele Grüße
  3. Hallo JoergS5, Die Eigenheit von Cura, bei der kleinsten Änderung von Parametern oder beim Verschieben des Modells im Grafikfenster, das Modell neu zu slicen, war eine der ärgerlichsten überhaupt. Besonders bei großen und aufwendigen Modellen, die eine lange Berechnungszeit haben. Seit dem neuen Cura kann man diese Funktion deaktivieren und dies sollte man auch tun! Dann kommt es auch nicht zu dem, von Dir genannten Fehler. Einstellungen -> Cura konfigurieren... -> Allgemein -> Automatisch schneiden (deaktivieren!) Nun kann (und muss) man das Slicen selbst anstoßen über den Button "Vorbereiten" rechts unten. Viele Grüße
  4. Hallo mnis, vielen Dank für Deine ausführliche Antwort!
  5. Hallo mnis, Handelt es sich dabei um so etwas hier. Wenn ich mir die Hinweise des Verkäufers durchlese, kommen bei mir allerdings Zweifel auf, ob diese Platten für Einsteiger geeignet sind (Temperatur, Düsenabstand etc.). Auch die Ebenheit scheint ein Problem zu sein oder der Verkäufer hat sich falsch ausgedrückt und meint statt Ebenheit die Toleranz der Dicke der Platten. 0,4 mm auf einem Meter wäre nicht gerade eben. Das wären immer noch über 0,1 mm bei der Größe für einen Ultimaker (und damit zuviel). Wie haltbar ist die Beschichtung? Da viele Teile mittig auf der Platte gedruckt werden, kann ich mir vorstellen, das es hier verstärkt zu Abrieb kommt. Sieht man dann diese Übergänge an der ersten Schicht? Viele Grüße
  6. Hallo Oli, ich drucke auch sehr oft solche Teile wie das abgebildete. Die Fläche des Teils ist eigentlich mehr als ausreichend, so das Du ohne Brim drucken kannst. Viel wichtiger ist, das Du den Tisch ordentlich gelevelt hast, wie Nicolinux es beschrieben hat. Noch genauer (aber aufwendiger) geht es, wie hier beschrieben. Was hast Du bei der ersten Schicht für eine Dicke gewählt? Die Dicke der ersten Schicht ist mit entscheidend für die Haftung des Teils. Gerade weil man als Einsteiger etwas Probleme mit dem Leveln des Tisches hat, sollte man am Anfang mit einer Dicke von 0,3 mm bei der ersten Schicht beginnen. So eine Dicke ist sehr fehlertolerant, wenn man den Tisch nicht 100%ig genau ausgerichtet hat. Eine erste Schicht mit einer Dicke von 0,1 mm sieht natürlich besser aus - man erreicht so bei schwarzem PLA beinahe eine Klavierlackoptik. Allerdings ist so eine dünne Schicht sehr empfindlich gegen Warping und erfordert ein sehr präzises Arbeiten beim Bedleveling. Auch wenn die erste Schicht zunächst hält, ist das kein Zeichen dafür, das es kein Warping gibt. Das Warping kommt erst, wenn mehrere Schichten gedruckt wurden und diese sich abkühlen. Die erste Schicht ist beim 3D-Drucken die wichtigste Schicht überhaupt - hierbei sollte man den Drucker möglichst in Ruhe lassen und nicht mit den Fingern herumfummeln. Insofern finde ich den Tipp nicht so gut und die Sache mit Schraubenzieher schon beinahe bedenklich!!! Auch ein Pausieren des Druckes nach der ersten Schicht (um z.B. zu prüfen) ist nicht vorteilhaft, weil die zweite Schicht auch einen großen Einfluss auf ein eventuell späteres Warping hat. Nicht umsonst gibt es in Cura die "Anzahl der langsamen Schichten", die entscheidend sind für die Druckbetthaftung! Kapton-Band und auch das bekannte BlueTape können helfen Warping zu vermeiden, aber auch hier gibt es einen entscheidenden Nachteil. Auch wenn man das Band noch so präzise versucht aufzutragen - am Ende wird man am Teil immer einen Abdruck der Ränder des Bandes sehen. Besser sind hier Folien (wie Buildtak), die den gesamten Tisch abdecken oder gleich eine Dauerdruckplatte. Allerdings hat man dann nicht mehr die hochglänzende Oberfläche. Viele Grüße
  7. Hallo JoergS5, bei der geringen Anzahl an Steuerelementen und Programm-Meldungen ist das sicher kein Problem. Ob sich allerdings jemand für den Code interessiert, bezweifel ich - immerhin ist VB6 Professional eine tote Sprache. Die Anwendungen, die ich damit programmiere, haben den entscheidenden Nachteil, dass sie unter den neuen Betriebssystemen Win7/8/10 nur mit Administratorrechten lauffähig sind. Und ob sie beim nächsten Windows noch funktionieren, hängt nur von der Gnade von Microsoft ab. Schade das Microsoft VB6 nicht weiterentwickelt hat. Es gibt einige Firmen, die sich eigene Anwendungen mit VB entwickelt haben und ihre alten Windows 2000- und XP-Rechner hegen und pflegen, damit die alten Schätzchen weiterlaufen.
  8. Ich werde aber trotzdem an meinem Programm weiterarbeiten. Vielleicht wird von Cura nur der erste Layer behandelt. Das würde zwar für 90% der Fälle ausreichen, aber eben nicht für alle. Das Grundgerüst des Programms steht schon und mit dem Code komme ich auch ganz gut voran. Beim "normalen" Standard-UltiGCode bin ich schon fast fertig. Auch wenn die Arbeit vielleicht nun überflüssig ist - dümmer wird man nicht davon.
  9. Hallo JoergS5, Das sind ja gute Nachrichten. Eigentlich ist das auch der sinnvollste Weg. Viele Grüße
  10. Hallo JoergS5, Den Combining-Modus ausschalten ist kein Problem. Aber wie begrenzt Du das nur auf den ersten Layer? Ich finde diese Möglichkeit nicht (Cura 3.3.1) Das Combining für das gesamte Teil ausschalten ist sicher keine gute Idee. Oder geht das, wie unter dem Link beschreiben, nur in Cura v2.x? Viele Grüße
  11. Hallo Gerd, Nein, nur in den Layern, wo es der Anwender wünscht und Cura nicht schon einen Retract macht. In meinem Beispiel nur im ersten und im letzten Layer. Kriterium ist die Variable "Minimum Distance for Retract". Auf keinen Fall bei jedem Eilgang, sondern nur dann wenn diese Distanz überschritten wird. Nein, auch hier nur dann, wenn die gewünschte Distanz überschritten wird. Wenn die Konturen nur wenige Zehntelmillimeter auseinander liegen, macht ein Retract keinen Sinn - eine Linie sieht man dann nicht am Teil. Die Linien entstehen immer dann, wenn noch nicht bedruckte Bereiche auf der Platte überfahren werden und Material unkontrolliert aus der Düse fließt. Wenn ich eine Platte mit Durchbrüchen (Bohrungen, Taschen) drucke und ich habe drei Wandlinien (Wandstärke = 3 × Düsendurchmesser), dann gibt es nicht nur Bewegungen von außen nach innen, sonder auch von innen nach außen, da die drei Wandlinien nacheinander und nicht gleichzeitig gedruckt werden. Aber darum musst Du Dir eigentlich keine Gedanken machen - entscheidend ist die o.g. Distanz und der vom Anwender gewünschte Layer. Mir ist unverständlich, warum der Autor (Dim3nsioneer) das Plugin nicht auf das neue Cura portiert, denn es leistet echt gute Dienste. Wahrscheinlich auch das Zeitproblem. Es macht eigentlich keinen Sinn, das Rad neu zu erfinden, denn das Plugin funktioniert ja. An welchen Stellen es beim Dualdruck hakt, weiß ich nicht - ich habe nur eine Singleextrudermaschine. Wenn das Supportmaterial durch Retract eingezogen wird - das dürfte doch kein Problem sein, oder doch? Von den vielen Einstellungen in Cura sollte man sich nicht einschüchtern lassen - letztendlich geht es ja um den G-Code. Und der ist weitgehend der gleiche wie beim alten Cura. Wenn Du Dir mal das alte Plugin in die IDE oder in einen Texteditor lädst, wirst Du feststellen, dass der Code sehr kompakt (<200 Zeilen!) und effizient ist. Du kannst einige Algorithmen und Definitionen mit Sicherheit übernehmen. Manches kann man gar nicht anders programmieren, sonst wird es falsch oder dauert länger. Aber ich weiß, was Du meinst: Ich wühle mich auch ungern durch Code, den andere geschrieben haben, denn jeder tickt ein wenig anders. Oft fällt das Hineindenken schwer, weil man selbst anders an die Sache herangehen würde - Routine eben. Danke für den Hinweis. Das hatte ich übersehen. Auf jeden Fall würde ich dem Anwender die Wahlfreiheit lassen und ihm nichts diktieren wollen - insbesondere bei der Wahl der Layer. Denn Retracts sind auch sehr nützlich beim Vermeiden von Stringing. Auch hier ist eine wählbare Distanz sehr nützlich - eventuell eine, je nach Layer unterschiedliche Distanz. Bei einem Mehrfachaufruf, wie im alten Plugin sicher kein Problem. Viele Grüße
  12. Hallo Gerd, ich habe mir bereits einige Gedanken gemacht und angefangen ein externes Programm in VB zu schreiben, denn eigentlich würde es genügen, den von Cura produzierten G-Code zu postprozessieren. Hier einige Überlegungen: Im Prinzip sind zwei grundlegende Dinge zu klären: 1. Wie soll sich das Plugin dem User präsentieren, also die grafische Benutzeroberfläche (GUI) 2. Was muss das Plugin können Schon beim ersten Punkt gibt es wahrscheinlich ein Problem: Im alten Cura gabe es einen extra Reiter für die Plugins und man konnte man das Plugin mehrfach aufrufen (siehe Bild), um das Plugin auf mehrere Layer bzw. Layerbereiche anzuwenden. Hier einmal Layer 0 und 1, sowie den Bereich zwischen Layer 5 und 9. Wie man das im neuen Cura macht - das ist mir noch nicht klar. Anstelle des Mehrfachaufrufes habe ich ein Listenfeld mit Checkbuttons vorgesehen, wo der User hintereinander die gewünschten Layer aktivieren kann. Dazu muss der G-Code von Cura aber schon vorliegen (noch ohne die Retracts), da das mein Programm erst dadurch die Anzahl der Layer im G-Code feststellen kann und das Listenfeld entsprechend initialisieren kann. Eventuell kann man das ganze aber auch weglassen und das Plugin nur auf die erste Schicht (Layer 0) anwenden. Das würde schon einmal den Usern helfen, die Teile drucken, wo die erste Schicht die Sichtfläche ist. Was sollte das Plugin erkennen bzw. können: 1. Das Plugin muss erkennen, ob es sich um UltiGCode oder RepRap handelt (Flavor) 2. absolute oder relative Programmierung erkennen (G90/G91) 3. die Layernummerierung deuten (bei Raft gibt es negative Layer!) 4. das Umschalten auf Eilgang erkennen (bei UltiGCode G0) 5. prüfen, ob es mehrere Eilgänge hintereinander gibt 6. prüfen, ob das Filament nicht schon eingezogen wurde (von Cura, bzw. durch sich selbst!) 7. die Länge der Eilgang-Distanz bestimmen - Anfangs-XY und Endpunkt-XY - daraus per Pythagoras die Distanz berechnen 8. den Eilgang bzw. Eilgangbereich (bei mehreren Eilgängen hintereinander) in G10 und G11 einschliessen (bei UltiGCode) wenn die Layernummern mit den vom User eingetragenen Nummern übereinstimmt und die Distanz zwischen Anfangs- und Endpunkt gleich oder größer ist, als die vom User eingetragen Retract Distanz. 9. dabei, wenn vom User gewünscht, einen Z-Hop einfügen. 10. dabei auch den Combining-Modus beachten (das geht natürlich nur bei einem Plugin und nicht bei einem externen Programm!) Hier ein einfaches Beispiel, eine Platte 20×20×1 mit einer Bohrung Durchmesser 10 in der Mitte. Fünf Schicht a 0,2 mm. Im G-Code siehst Du die Anwendung des Plugins auf die erste und letzte Schicht. Viele Grüße Retract.stl Retract.gcode
  13. Hallo HMax, es gibt Filamente (bei mir sind es insbesondere die hellen Farben weiß, gelb, grau und orange), wo das Plugin allein nicht ausreicht, die störenden Linien auf der ersten Schicht zu beseitigen. Hier muss ich zusätzlich die Düsentemperatur um 5° bis 10° senken, um zu verhindern, dass unkontrolliert Material aus der Düse tropft. Zusätzlich kann man noch am Drucker die Retract-Länge vergrößern. Die Druckzeiten, die Cura berechnet, aber auch die, die der Drucker anzeigt, sind nur grobe Richtwerte. Sie werden zusätzlich von einigen Faktoren beeinflusst, die sich nicht genau vorhersagen lassen, z.B. die Brems- und Beschleunigungswege. Der Druckkopf fährt eigentlich nie mit der Geschwindigkeit, die im G-Code steht. Durch seine Massenträgheit muss er erst beschleunigen, um die geforderte Geschwindigkeit zu erreichen. Diese Geschwindigkeit erreicht er aber vielleicht gar nicht, da er, bedingt durch eine nachfolgende starke Richtungsänderung vorzeitig abbremsen muss. Diese Brems- und Beschleunigungswege sind notwendig um Schäden an der Mechanik zu verhindern und natürlich für ein weiches, geschmeidiges Fahren der Achsen. Bei sehr langen Programmen ergeben sich aus diesen, eigentlich kurzen Verzögerungen, beachtliche Abweichungen zur berechneten Zeit. Hinzu kommt natürlich, dass das neue Cura andere Algorithmen bei der Bahnberechnung verwendet als das alte Cura und neue Funktionen hinzugekommen sind. Cura ist eine Open-Source-Software und weitgehend frei (LGPLv3). Rechtliche Probleme gibt es da sicher nicht. Es muss sich "nur" jemand hinsetzen, der etwas von 3D-Drucken, Cura und Python versteht, und nur für "Ruhm und Ehre" Zeit investieren und dieses Plugin schreiben... und natürlich ausgiebig testen ... und eventuell auch noch Kritik einstecken, wenn etwas nicht so funktioniert, wie es soll... Bei kostenloser Software ist es immer schwer, etwas zu fordern. Entweder man tut es selbst oder man muss warten, bis es ein anderer bereit ist, sich zu engagieren. Wer noch nie selbst programmiert hat, weiß u.U. gar nicht, wie viel Mühe und Freizeit dafür notwendig sind. Ich selbst habe vor einigen Jahren (für private Zwecke) VB6 gelernt, dafür eine Menge Freizeit geopfert und mir teure Bücher dazu gekauft. Als ich dann einigermaßen fit war, hat Microsoft beschlossen diese Sprache einzustampfen. Mit dem Nachfolger VB.Net konnte ich mich nie anfreunden. Python ist eigentlich gar nicht soo schwer und es gibt auch gute Bücher und viel Material im Internet. Das einzige, was mir immer fehlt ist die notwendige Zeit. Ich denke, so geht es vielen. Viele Grüße
  14. Hallo Stefan123, die Prägelinien sind zwar 1mm hoch, aber nur 0,33 mm breit. Wahrscheinlich ist bei der Konstruktion etwas schief gelaufen. Ich weiß nicht, was für einen Drucker Du hast. Mit der 0.25er Düse beim UM2+ geht es. Hier mit Cura 15.04.6: Hier mit Cura 3.3.1: Viele Grüße
  15. Hallo, das hängt sicher auch von der Geometrie des Druckobjekts ab. Bei einem Teil, wo das Filament einfach nur mit wenigen ohne keinen Retracts durch den Bowden geschoben wird, geht es sicher noch. Das Filament, von dem ich rede, lag auch in dem Bereich, den Du erwähnst. Da ich das Filament nicht automatisch sondern manuell wechsle, habe ich schon beim Durchschieben durch den Bowden gemerkt, das es schwieriger geht als sonst. Bei meinen Teilen ist es so, dass durch die vielen Durchbrüche und Erhebungen, und den damit verbundenen Retracts, das Filament durch den Feeder stark belastet wird - auch wenn er richtig eingestellt ist (der Hebel steht bei mir immer in Mittelstellung). Die Retracts möchte ich aber auch nicht ausschalten, da ich sonst durch das Stringing sehr viel Nacharbeit habe. Nach dem Druck habe ich diese Filament oft nur mit Mühe wieder aus dem Bowden herausbekommen und besonders an den Anschraubblöcken und -stutzen war an manchen Stellen Unterextrusion zu erkennen. Gerade bei den Verschraubungen aber brauche ich Stabilität. Hier ein ähnliches Teil: Da dies mit meinen anderen Filamenten bei gleichen Einstellungen nicht auftrat, denke ich, das es hier einen Zusammenhang zwischen dem Durchmesser und der Unterextrusion gibt. Der Ultimaker lässt zwar eine gewisse Toleranz beim Durchmesser zu - wenn aber andere (negative) Umstände hinzukommen, dann kann es Probleme geben. Aus diesem Grund habe ich für mich entschieden, beim Durchmesser genauer hinzusehen. Wenn man die Wahl zwischen verschiedenen Qualitäten hat, dann sollte man dies auch nutzen. Viele Grüße
  16. Hallo wolfgang232, Meinst Du in Sachen Kundenrecht oder in technischer Hinsicht? Die größten Probleme hast Du natürlich, wenn der Durchmesser des Filaments zu groß ist. Dann kannst Du es eigentlich wegwerfen, denn es wird Dir immer wieder Ärger machen. Schon ein paar Retracts können genügen und es hat eine zu hohe Reibung im Bowden und erzeugt eine Unterextrusion. Das hilft dann leider auch nicht, denn es ist nicht ein rechnerisches Problem für Cura, sondern eher ein technisches - der Feeder schafft es irgendwann nicht mehr das Filament zu transportieren. Wenn der Durchmesser zu klein ist (was seltener vorkommt), dann kannst Du versuchen in Cura an den Einstellungen zu drehen (Durchmesser, Fluss-Einstellungen im Material-Menü usw.). Das Problem hier ist, Du musst immer aufpassen, wenn Du für ein anderes Objekt ein anderes Filament verwendest und die Einstellungen wieder wechseln. Besser ist es, beim Kauf bereits aufpassen und Filament nehmen, wo der Hersteller eine max. Toleranz garantiert. Stimmt dann der Durchmesser nicht, kannst Du das Material reklamieren und musst nicht auf einen kulanten Verkäufer hoffen. Voraussetzung ist natürlich, dass Du selbst in der Lage bist, den Durchmesser genau zu messen (Mess-Schraube, Mess-Schieber). Schau Dir vor dem Kauf die Datenblätter der Hersteller an. Dort findest Du diese Informationen. Innofil garantiert z.B. eine maximale Abweichung von ±0,1 mm im Durchmesser. Liegt das Material an der oberen Toleranzgrenze, dann könnte es u.U. schon Probleme geben. Avistron garantiert sogar nur eine Abweichung von ±0,05 mm. Die hohe Genauigkeit des Durchmessers bei Avistron kann ich bestätigen. Das Filament (nicht die gedruckten Teile!) hat eine leicht samtige Oberfläche. Es scheint, als wäre es nach der Extrusion noch einmal durch eine Kalibrierungsdüse gezogen wurden, daher wahrscheinlich die hohe Maßhaltigkeit. Viele Grüße
  17. Genauso ist es. Und deshalb muss die Messuhr mit dem Druckkopf mitfahren. Eine einfache Halterung ist schnell gedruckt. Ich verwende die Position bei "Raise Buildplate" im Advanced-Menü. Dann steht der Tisch ca. 40 mm unter der Düse. Ich fahre die vorher mit Papier kalibrierte hintere Position an un nulle die Uhr. Dann verschiebe ich den Druckkopf (manuell) in die vorderen Ecken und stelle mit den Schrauben einen möglichst gleichen Wert ein. Dann die hinteren kontrollieren und gegebenenfalls vermitteln. Man kann sich dazu ein kleines Programme in GCode schreiben, es geht aber auch (gefühlvoll) manuell.
  18. Hallo wolfgang232, hast Du den Tisch einmal mit einer Messuhr abgefahren? Du wärst nicht der Erste, bei dem der Tisch sich durch das 3-Punkt-Leveling nur schwer ausrichten lässt. Auch bei mir ist eine Ecke des Tisches etwas tiefer als die anderen, allerdings die rechte hintere. Wenn Du zum Kalibrieren die original "Calibration Card" von Ultimaker verwendest, dann beachte, das diese 0,15 mm dick ist. Ich nehme nur noch Kopierpapier (ca. 0,09 mm dick) und das auch nur für die hintere Position in der Mitte. Die beiden vorderen Punkte überspringe ich beim Kalibrieren und stelle sie später mit der Messuhr ein. Hintergrund ist, dass ich beim Überprüfen mit der Messuhr immer festgestellt habe, dass ich beim Einstellen der vorderen Punkte mit dem Papier eine Abweichung bis zu 0,08 mm hatte. Jetzt klappt das Einstellen wunderbar und ich kann auch den Fehler auf der rechten Seite, wo die Ecken stets unterschiedlich sind, etwas vermitteln. Zum Überprüfen kann man ein Quadrat von 190 mm × 190 mm drucken (nur die Außenbahn) oder eine Bahn Skirt um ein großes Teil herum. Die Breite dieser einzelnen Bahn und ihr Farbton sollte in allen Ecken gleich sein. Bei mir war es immer so, das wenn ich so eine Bahn mit schwarzem PLA gedruckt habe, dann war der Farbton in drei Ecken grau und in der hinteren rechten Ecke schwarz - diese Ecke ist also immer tiefer als die anderen. Mit der Methode mit der Messuhr konnte ich diesen Fehler minimieren. Viele Grüße
  19. Hallo HMax, die Temperaturen für Tisch und Düse werden grundsätzlich am Drucker eingestellt und nicht per G-Code übergeben, jedenfalls wenn Du von der SD-Karte druckst. Ich kann zur Zeit nicht am Drucker nachschauen, da er gerade druckt. Ich glaube, es ist folgendermaßen: Du stellst am Drucker PLA unter "Material" ein - damit werden auch für die vier Düsendurchmesser die Temperaturen festgelegt. Unter "Customize" kannst Du eigene Temperaturen definieren. Das würde ich Dir auch insbesondere für die beiden großen Düsen empfehlen, denn die voreingestellten Temperaturen (230°C für die 06er Düse bzw 240°C für die 0,8er Düse) sind viel zu hoch. Rein rechnerisch mag das stimmen, aber die in der Praxis geht das nicht gut. 240°C liegen sogar außerhalb der zulässigen maximalen Temperatur, die die Hersteller meiner PLA-Sorten angeben. Es ist aber nicht zwingend notwendig, dass Du die Temperaturen hier änderst, denn Du kannst sie jederzeit über das "Tune"-Menü vor und während des Druckjobs ändern. Viele Grüße
  20. Hallo HMax, im Menüpunkt "Experte" wechselst Du in den Expertenmodus. Jetzt kannst Du unter den Reitern "Grundlegend" und "Fortgeschritten" alle notwendigen Einstellungen machen. Unter dem Reiter "Erweiterungen" findest Du das Plugin "RetractWhileCombining". Die Bedienung ist sehr simpel. Für Deinen Zweck (die erste Schicht von den Linien zu befreien) löscht Du die Werte unter Starting Z und Ending Z, dann trägst Du unter Starting Layer eine 0 ein und ebenso unter Ending Layer eine 0. Die anderen Werte kannst Du so lassen. Beachte, dass das Plugin die Layer anders nummeriert als die Schichtenanzeige in Cura. Das Plugin nimmt die Bezeichnung der Layer wie sie im GCode erscheinen: Die erste Schicht hat die Nummer 0 - ist am Anfang etwas verwirrend. Für den Ultimaker 2+ ist "UltiGCode" die richtige Einstellung. Die Einstellungen für den Extruder musst Du nicht anpassen. Wenn Du als Drucker den Ultimaker2+ gewählt hast, ist alles in Ordnung. Viele Grüße
  21. Hallo, mir ist aufgefallen, das im neuen Cura die Druckkopfeinstellungen für den Ultimaker 2+ anders sind als im alten Cura (15.04.6). Geht das neue Cura von einem anderen Bezugspunkt am Gerät aus oder werden die Werte nur anders verrechnet. Weiß jemand den Grund? Viele Grüße
  22. Hallo Edelraster Cura würde 3 Bahnen ausgeben, wenn die Wanddicke exakt 3 × Düsendurchmesser beträgt. Da Cura bei der 0,4er Düse mit 0,35 rechnet, müsste die Wand also ziemlich genau 1,05 mm dick sein (± wenige Hundertstel Millimeter). Wenn Deine Wanddicke davon minimal abweicht, musst Du mit der Linienbreite und der Wanddicke "spielen", d.h. gering abweichende Werte eingeben. Bleibe aber dabei ebenfalls im Hundertstel-Bereich, max ±0,05 mm (z.B. Linienbreite 0,37 und Wanddicke 1,11 oder Linienbreite 0,33 und Wanddicke 0,99), ansonsten kann es zu einer Unter- bzw. Überextrusion kommen. Dazu würde ich Dir empfehlen, alle Automatismen unter dem Menüpunkt "Gehäuse", die nach der Option "Unteres Muster für erste Schicht" folgen, probeweise zu deaktivieren, insbesondere die "Lücken zwischen Wänden füllen". Beim Foto oben fällt mir noch das starke Stringing auf. Auch wenn Dir die Fäden egal sind - Ursache könnte eine etwas zu hohe Düsentemperatur sein. Beim weißen PLA von REC bzw. von AVISTRON muss ich z.B. 5°C bis 10°C unter der voreingestellten Temperatur von 210°C gehen, da ansonsten das PLA zu flüssig ist. Wenn dann noch die Kühlung nicht ganz optimal ist, kann es neben den Fäden auch zu diesem abgebildeten Fehler an der Außenwand kommen. Die Lücken im unteren Bild scheinen ebenfalls auf eine Diskrepanz zwischen Wanddicke und möglicher Anzahl von Bahnen hinzudeuten. Aber das ist nur Spekulation. Mann müsste die STL-Datei ausmessen und probeweise mit anderen Einstellungen slicen, dazu müsstes Du die Datei zur Verfügung stellen. Das ist normal so. Im STL-Format gibt es weder Kreise noch Zylinder und auch keine Einzelflächen - es gibt nur Dreiecke, genauer gesagt nur die Knotenpunkte der Dreiecke ... facet normal 0.000000e+000 -1.000000e+000 0.000000e+000 outer loop vertex 0.000000e+000 0.000000e+000 0.000000e+000 vertex 0.000000e+000 0.000000e+000 -2.000000e+000 vertex 5.000000e+001 0.000000e+000 -2.000000e+000 endloop endfacet facet normal 0.000000e+000 -1.000000e+000 0.000000e+000 outer loop vertex 5.000000e+001 0.000000e+000 0.000000e+000 vertex 0.000000e+000 0.000000e+000 0.000000e+000 vertex 5.000000e+001 0.000000e+000 -2.000000e+000 endloop endfacet ... Es geht also immer nur linear (mit G0 und G1) von Punkt zu Punkt. Das eine Bahn hinterher trotzdem wie ein Kreis aussieht, liegt an der Vielzahl der Dreiecke im Modell. Die Anzahl der Dreiecke, also die Feinheit des Modells, ist von der Toleranz abhängig, mit der die CAD-Software die STL-Datei erzeugt. Viele Grüße
  23. Hallo Andreas7444, es wäre besser, wenn Du die aktuelle Cura-Version v3.3.1 verwenden würdest. Mit dem Support älterer Versionen ist es immer so eine Sache... kaum jemand behält alle Versionen parallel installiert und kann somit Dein Problem nachvollziehen. Du kannst natürlich auch Deine gerade installierte Version vorübergehend deinstallieren und die alte (funktionierende) Version noch 'mal aufspielen. Vergleiche dann bitte die G-Code-Variante in den Geräteeinstellungen (sollte bei Dir auf Marlin stehen) und vergleiche den Start G-Code auf Unterschiede. Viele Grüße
  24. Hallo HMax, bei dem Plugin handelt es sich um ein Python-Script. Dort wo der Link (here) steht, gehst Du mit der rechten Maustaste drauf und wählst "Ziel speichern unter..." Im Dateiauswahlfenster steht dann der korrekte Name des Plugins und Du wählst nur noch den Speicherort. Die *.py-Datei kopierst Du dann in den Plugin-Ordner von Cura. Viele Grüße
  25. Hallo Wellenreiter, hast Du in den Voreinstellungen die Option aktiviert, dass Cura das Modell stets auf dem Tisch ablegen soll? Wenn nicht, dann kann es sein, das durch Drehen ein Teil des Modells unterhalb des Tisches landet. Dieser Bereich wird dann natürlich auch nicht berechnet. Viele Grüße
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